EZB: Wenn „Null-Zins“ zum „Mega-Minus“ mutiert

EZB: Wenn „Null-Zins“ zum „Mega-Minus“ mutiert

von WiKa (qpress)

EU-Money-Tube: Während die Corona-Pandemie unnachgiebig die Welt in Schach hält, zumindest medial, läuft die Gelddruckerei der Notenbanken auf Hochtouren. Selbstverständlich ab sofort mit Corona als Ursache dafür. Es darf kein Nachlassen bei der Umverteilung von unten nach oben geben, so als gäbe es keine Morgen mehr. Letzteres kann in absehbarer Zeit für die Finanzwelt Wirklichkeit werden. Wir haben es scheinbar noch nicht gänzlich auf die Spitze treiben können, da geht noch was und die EZB setzt das jetzt konsequent um. In diesem Spiel ist die EZB, mindestens die EU und den Euro betreffend, die treibenden Höllenmaschine.

Jüngst manifestierte die EZB ihren Willen, die sogenannte Null-Zins-Politik bis auf weiteres fortzusetzen. Darüber wird hier berichtet: Europäische Zentralbank belässt Leitzins auf Rekordtief[LÜGEL]. Was man als Normalsterblicher, mit Blick auf die unbändige Selbstvermehrung des Geldes, zunächst als Positivum betrachten möchte, entpuppt sich auf den zweiten Blick dennoch als angehende Katastrophe. Von dieser Null-Zins-Politik werden zuvorderst die Sparer und Inhaber aller möglichen Verbriefungen betroffen, denen die Renditen ausgehen.

Diese, dem Durchschnittsmenschen zugänglichen Anlageformen, werden in der Folge durch etwaige Negativzinsen der Banken, für die Verwahrung des Geldes bis zur endgültigen Enteignung durch den Mega-Crash zusammengefressen. Die Inflation sorgt unterdessen für einen weiteren, nicht auf den ersten Blick erkennbaren Verfall dieser kleineren Vermögen. In der Summe also ein schleichendes Minus, welches sich über Zeit zu einem sattsamen Mega-Minus entwickeln wird.

Für die Reichen und Schönen gibt es bessere Kost von der EZB

EZB: Wenn „Null-Zins“ zum „Mega-Minus“ mutiertIn dem verlinkten Beitrag wird ebenso auf die sogenannten Corona-Hilfen eingegangen. Hier zeigt sich die EZB sehr viel spendierfreudiger. Das sind allerdings genau die Brocken, die regelmäßig die “Masse Mensch” zielgerichtet verfehlen. Da druckt die EZB mal eben 1,35 Billionen Euro (bis Juni 2021). Damit wird Staatsbank-Schrott (Vorstufe zu Staatsbankrott) von den nahezu insolventen Staaten aufgekauft. Natürlich nicht direkt von den Staaten, das ist ja schließlich verboten. Stattdessen kauft man den Dreck von den Banken, die diese Staaten genau in diesem Wissen finanzieren. So kommen besagte Banken dann wieder zu frischer Liquidität. Diese allerdings in die Realwirtschaft, via Kredite zu investieren, ist ihnen angesichts der heiklen Lage dann doch zu gefährlich. Beim Zocken an den Börsen fühlen sie sich um einiges sicherer.

Die segensreichen Auswirkungen können wir derzeit immer noch an den Börsen beobachten. Die Kurse absolvieren, entgegen der Realwirtschaft, sattsame Höhenflüge. Das ganze hat sehr viel PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme), genau daher kommt nämlich die Knete. Und wenn die Banken parallel dazu noch die richtigen Wetten abschließen (Optionsscheine auf fallende Kurse), werden sie am absehbaren Crash erst richtig reich. Damit hat sich die Finanzwelt endgültig von der Realwirtschaft verabschiedet und schwebt in ihrem ureigenen Anlage- und Finanzhimmel. Wer sich für die schönfärbenden und staatstragenden Argumente dieser Ponzi-Methode interessiert, der möge den verlinkten LÜGEL-Artikel sorgsam studieren. Schätze sich glücklich, wer die Scheinargumente von der harten Realität unterscheiden kann.

Natürlich hat auch der Normalbürger was von dieser Hausse

EZB: Wenn „Null-Zins“ zum „Mega-Minus“ mutiertOhne die Notenbanken und die damit verbundene Absicherung mittels der Steuerzahler, wäre dieses große Glück der Schönen und Reichen gar nicht denkbar. Bereits bei der letzten Bankenkrise war es exakt diese Klientel, die überproportional an Vermögen zulegen konnte. Dasselbe Glück wird sie auch zuverlässig in der Corona-Krise ereilen, nur in einem noch erheblich größerem Ausmaß. Wie in selbigem Artikel zu erfahren ist, hat die EZB aus weiteren Ankauf-Programmen bereits seit März 2015 rund 2,9 Billionen Euro an Schrott-Papieren in vergleichbarer Manier aufsaugen können. Oder anders ausgedrückt, sie hat ihre Fallhöhe beständig und nachhaltig erhöhen können, sodass es bei unvermeidlichen Fall garantiert keine Überlebenden mehr gibt. So sieht modern(d)e Vorsorge heute aus.

Ach ja, da war doch noch was, die Beteiligung des Normalbürger. Selbstverständlich wird seine Rendite aus diesem Budenzauber kassieren. Für den deutschen Michel sind das exakt 21,4394 Prozent[EZB]. Das ist der Anteil Deutschlands an der EZB, auch für den Fall einer Nachschußpflicht. Eine stattliche Rendite, nicht wahr? Nur wird sie in diesem Fall wohl als “negativer Ertrag” zu buchen sein. Im Gassenjargon sagt man dann ganz schnöde “Verlust” oder “Miese”. Aber der Bürger kann dann nicht sagen, er hätte nichts abbekommen, selbst wenn es nur der Dreck und die Scherben dieser verantwortungsvollen Geldpolitik umfasst. Also dann, der Tag, an dem Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen, ist gar nicht mehr so fern.

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1 Kommentar

  1. Nur in China und Rußland liegen die Zentralbankzinsen auf gesundem Niveau.

    Der Westen wirkt kränklich, alt und entwertet, und nicht erst seit gestern. Die Sanktionspolitik hat noch dafür gesorgt, daß Russlands Aussenhandel abstirbt. So können die Russen sich nun an der Selbstversorung erfreuen, Land, Öl, Gas und Geld sind genug da.

     

     

     

     

     

     

     

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