
Helmut Sterz ließ gestern in der «Enquete» kein gutes Haar an der Comirnaty-Notfallzulassung und sprach gar von «Menschenversuchen». Lauterbach wies die Vorwürfe als «Fake» zurück, doch fundierte Analysen legen eine Vertuschung von Todesfällen offen.
Von Torsten Engelbrecht (transition-news)
Der Mediziner und Molekulargenetiker Michael Nehls bezeichnete die Corona-Enquete-Kommission des Bundestages mit dem eigentlich verheißungsvollen Titel «Aufarbeitung der Corona-Pandemie» kürzlich in einem Interview mit TTV und TN als «reine Show, die nur die nächste Pandemie juristisch vorbereiten soll». Dennoch gebe es etwas Positives, denn in dieser Kommission würden sich «zentrale Figuren der ‹Corona-Zeit› im Grunde öffentlich selbst zerlegen. Und es bleibe zu hoffen, dass der Souverän dabei helfe, dies zu Ende zu führen», so Nehls (siehe auch hier und hier).
Eine solche Zerlegung fand auch gestern wieder statt, und zwar in Bezug auf den COVID-19-«Impfstoff» Comirnaty von Pfizer/BioNTech. Stefan Homburg hat dazu heute ein Video auf seinem X-Account von der gestrigen Anhörung in der Bundestags-Enquete-Kommission gepostet. Darin ist zu sehen, wie der von der AfD geladene Sachverständige Helmut Sterz, ehemaliger Chef-Toxikologe von Pfizer Europa und Autor des Buches «Die Impf-Mafia», vor dem Ausschuss in ruhiger, aber pointierter Form Fakten zur Notfallzulassung des mRNA-Impfstoffs Comirnaty (Pfizer/BioNTech) darlegt.
Sterz, promovierter Veterinärmediziner mit jahrelanger Verantwortung für toxikologische Prüfungen bei Pfizer, erklärt: Die präklinischen Sicherheitsstudien seien massiv verkürzt oder teilweise komplett ausgelassen worden – insbesondere Interaktions- und Langzeitstudien. Solche Abkürzungen wären höchstens bei einem extrem tödlichen Erreger wie Ebola vertretbar gewesen, nicht bei einem Virus mit grippeähnlichem Verlauf.
Die Zulassung sei im «Schnelldurchgang» erfolgt; klinische Prüfungen hätten ohne ausreichende toxikologische Grundlage begonnen. Sterz:
«Es handelte sich demnach um Menschenversuche, die nach dem Nürnberger Kodex strengstens verboten sind.»
Der Experte zieht Parallelen zum Contergan-Skandal und spricht von bis zu 60.000 impfbedingten Todesfällen in Deutschland. Zudem fordert er ein sofortiges Moratorium für die gesamte mRNA-Technologie und bezeichnet SARS-CoV-2 sowie die modifizierte mRNA als Produkte der Biowaffen-Forschung – gestützt auf wissenschaftliche Referenzen.
Lauterbachs Aussage über Nutzen der COVID-Spritzen ohne faktische Grundlage
Bundesgesundheitsminister a. D. Karl Lauterbach (SPD) reagierte sichtlich aufgebracht und nannte den gesamten Vortrag «Fake». Ex-RKI-Chef Lothar Wieler ergänzte, es habe keinen Menschenversuch gegeben, da mRNA-Impfstoffe lediglich eine Information darstellten, die der Körper selbst zur Antigenproduktion nutze. Lauterbach betonte den Nutzen: Die Impfungen hätten in Deutschland etwa 330.000 Todesfälle verhindert und das Land vergleichsweise gut durch die Pandemie geführt.
Lauterbach sprach gar von einem «Segen».
Eine solche Aussage kann derweil gar nicht getroffen werden, da es keine solide Placebo-kontrollierte Studie gibt, die aufzeigen würde, dass auch nur eine der Corona-Injektionen Nichtstun überlegen wäre (siehe dazu den TN-Artikel «Das Fiasko bisheriger Impfstoff-Placebo-Studien: Warum Kennedys Forderung nach soliden Placebo-Analysen gerechtfertigt ist – Teil 2 ‹Polio, HPV, COVID, Tuberkulose›»).
Und nicht nur das. Auch müssen BioNTech und Pfizer um die Schädlichkeit und fehlende Wirksamkeit ihrer Genpräparate schon lange vor deren Einführung gewusst haben. So ergab die «Forensische Analyse der 38 Todesfälle im 6-Monats-Zwischenbericht der klinischen Studie zum mRNA-Impfstoff BNT162b2 von Pfizer/BioNTech», die vom «DailyClout Pfizer/BioNTech Documents Investigations Team» zusammengestellt wurde, unter anderem, dass «von den 38 Todesfällen, die im 6-Monats-Zwischenbericht über unerwünschte Ereignisse gemeldet wurden, 21 auf diejenigen entfielen, die die Pfizer/Biontech BNT162b2-Injektion erhielten, aber nur 17 auf die Placebo-Gruppe» (siehe TN-Artikel «BGH verhöhnt mit seinem Urteil Geschädigte der Corona-Injektionen bitterlich»).
Die Zulassungspraxis erhält zusätzliche Brisanz durch eine forensische Analyse, die im November 2023 im International Journal of Vaccine Theory, Practice, and Research (Autorenteam um Corinne Michels) veröffentlicht wurde. Kernvorwürfe: Pfizer habe in der Phase-2/3-Zulassungsstudie mit 44.060 Probanden fast 80 Prozent der relevanten Todesfälle den Aufsichtsbehörden vorenthalten, um die Notfallzulassung (EUA) nicht zu gefährden. In der Studie wurden nur (besagte) 38 Todesfälle erfasst – eine Zahl, die die Autoren als unrealistisch niedrig einstufen, da basierend auf Sterblichkeitserwartungen etwa 222 Todesfälle zu erwarten gewesen wären.
Zudem seien viele Abbrecher (4,2 Prozent) und nicht erreichbare Probanden (395) ignoriert worden. Besonders gravierend: Ein mehr als 3,7-facher Anstieg kardialer Todesfälle bei Geimpften im Vergleich zur Placebogruppe. Die Placebogruppe wechselte nach 20 Wochen in die Impfgruppe – ein ungewöhnlicher Schritt, der die Langzeitsicherheit verzerrt haben soll. Die Autoren sprechen von bewusster Datenzurückhaltung, bis die EUA erteilt war, und sehen darin eine Verschleierung erheblicher Risiken (TN berichtete).
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