Europäische Union! Speerspitze der USA im bis heute andauernden Kampf um Eurasien?

Der Niedergang der heutigen EU scheint unausweichlich. Der Euro kann nicht allzu lang funktionieren, weil der politischen Einheit der EU keine wirtschaftliche Einheit zu Seite gestellt wurde. Deshalb wird sehr bald dieses Währungssystem und damit auch die politische Union der europäischen Länder zusammenbrechen.

Von Dr. Georg Chaziteodorou (berlin-athen)

Die USA wird heute von ca. 200 protestantischen angloamerikanischen Raubfamilien regiert, die gut mit den 6 Mio. Juden der USA über das «American Israel Public Affairs Comitee (A.I.P.A.C.)» vernetzt sind. Bei den Juden der USA handelt es sich um eine sehr gut organisierte, tatkräftige und selbstbewusste Minderheit, voller Verachtung für jeden, der ihr nicht angehört, und immer bereit, alles daran zu setzen, ihr eigenes Wohl auf kosten ihres amerikanischen Wirtvolks voranzutreiben, eine potenzielle fünfte Kolonne innerhalb der USA zu sein, das ihre Anwesenheit duldet.

Der Klammergriff auf dem demokratischen politischen Prozess der zwei Regierungsparteien der USA ist so gefestigt, dass diese Minderheit nicht nur in der Lage ist, jede nennenswerte Opposition gegenüber ihren Plänen schon im Vorfeld zu hindern, sondern es auch schafft, sowohl unter als auch auf dem Tisch Unterstützung dafür von Wirtsvolk abzunötigen. Der politische Einfluss diese Minderheit in den USA ist grenzenlos.

Zu diesem «Konstrukt» müssen die verantwortlichen der EU-Vasallenstaaten über verschiedene Stiftungen und außen- und sicherheitspolitische Think Tanks gute Kontakte halten. Europa braucht aber nicht die zionistischen Ursprungskriegshetzer, Unzählige «Experten» in Presse und Rundfunk, Kredithaie, Rassenvermischungsapostel, Integrationspropagandisten, Pseudohumanisten, Finanzmagnaten, Spielhöllenbesitzern, Gangster, Pornokönige, Zuhälter, Rauschgifthändler und vieles anderes mehr zu folgen.

Europa braucht auch nicht dem Geist der Verheißung, des Glaubens und der Bundesschließung Jahwes mit Abraham (Genesis 14,24 . 15,7-21), der in unserer Zeit dazuführte einige Staaten bereits zu zerlegen und auszuplündern und einige in Warteposition in Schlachthof zu bringen (Palästina, Jugoslawien, Syrien, Libanon, Irak, Libyen, Ägypten, Iran u.a):

Dann sprach Jahwes zu Abraham: Ich bin der Herr, der dich aus Ur der Kaldäer geführt hat, um dir dieses Land zum Erbteil zu geben. Abraham aber antwortete: Herr, Herr, woran soll ich erkennen, dass ich es erben werde? Jahwes sprach zu ihm: Hole mir ein dreijähriges Kalb, eine dreijährige Ziege, einen dreijährigen Widder, eine Turtel- und eine Jungtaube! Abraham holte alle diese Tiere. Er teilte sie in der Mitte und legte die Hälften einander gegenüber. Nur die Vögel teilte er nicht. Da stießen Raubvögel auf die Tierleichen herab. Abraham scheuchte sie fort. Die Sonne war eben am Untergehen, da fiel ein Tiefschlaf auf Abraham. Auch Angst und große Dunkelheit lasteten auf ihm…Da zeigten sich ein rauchender Backofen und eine Feuerflamme, die zwischen jenen Fleischstücken hindurchfuhr. Am jenem Tag schloss Jahwes mit Abraham einen Bund: Deinen Nachkommen werde ich dieses Land geben, vom Strom Ägyptens bis zum großen Euphratstrome, nämlich die Keniter, die Kenissiter, die Kadmoniter, die Hethiter, die Perissiter, die Rephaiter, die Amoniter, die Kanaaniter, die Girgaschiter und die Jebusiter!

Die Überlieferung verkörpert völlig fälschlich Abraham als den ersten Menschen, der an den einzigen und allumfassenden Gott Jahwes glaubte. Diesem Mann, der zwischen den geteilten Leichen mit den Raubvögeln zusammensitzt, ehren Christen, Muslime und Juden als den Stammvater ihrer Religion. Man hat ihn zum Spielball unterschiedlicher Interpretationen gemacht, und jede der drei monotheistischen Religionen erhebt Anspruch auf sein Erbe als Mörder der Nationen. Die gemeinsamen Wurzeln der monotheistischen Gläubiger sind, wie die von den Pflanzen Mandragora und Nardos, giftig.

Ist die Hingabe an einem einzigen Gott Jahwes, die Nächstenliebe, das Eintreten für Gerechtigkeit und Solidarität nicht anders als ein gut gespieltes Theaterstück? Warum tobt sonst auch in den eigenen Glaubensgebäuden ein immerwährender Kampf um die «richtige» Auslegung?

Es ist eine Tatsache, dass für katholische, evangelische oder calvinistische, für jüdisch-liberale und orthodoxe, für sunnitische und schiitische Vorstellungen, liegt das Plateau der Gemeinschaftlichkeit noch in weiter Ferne. Das was heute die Menschen durch die Weltwirtschaftskrise erleben, ist ein Aufbegehren im Islam und im Christentum und eine zunehmende Suche nach anderen spirituellen Quellen. Es handelt sich hierbei um die prophetischre Zerlegung der Nationen bis die Neu Welt Ordnung etabliert ist. Diese Etablierung aber setzt die Vernichtung der althellenischen Kultur bzw. was davon übrig geblieben ist, voraus.

Der Vernichtungskrieg gegen die althellenischen Tugenden (Vernunft, Besonnenheit, Tapferkeit und Gerechtigkeit), Prinzipien (Ehre, Hochachtung, Wetteifern und Beteiligung), Werte (Gute, Treuherzige, Wahre und Freie) und Ideale (Gesundheit, Genuss, Reichtum und Ehre) hauptsächlich in Europa und USA, der noch andauert, begann vor ca. 100 Jahren. Dieser Krieg ist von dem internationalen politischen Zionismus in Symbiose mit dem protestantischen angloamerikanischen Geldadel entfaltet.

Seit Jahrzehnten stehen deshalb die USA und Europa ohne zu merken, ohne Ethik wegen der oben aufgezählten zionistischen Einflussgrößen, am Rande eines tiefen Abgrunds. Die Ethik, die selber keine Moral erzeugt, basiert bekanntlich auf zwei miteinander verwobenen Fragen: Was ist das Gute, und wie kann es in Form des guten Lebens verwirklicht werden?

Die eigentliche Aufgabe der Ethik setzt ein, wenn ein moralischer Maßstab seine Gültigkeit eingebüßt hat und die Unterscheidungsmöglichkeit zwischen gut und schlecht nicht mehr zweifelsfrei gewährleistet ist. Sie vermittelt die Einsicht, mit Moral adäquat umzugehen. Unter Moral versteht man die Gesamtheit der Werte und Normen (Gute, Treuherzige, Wahre und Freie), die eine kulturelle Gemeinschaft verbindlich anerkennt.

Ein wesentliches Ziel der Ethik ist somit die Analyse der moralischen Qualität menschlichen Handels. In diesem Zusammenhang ist also die positive Beurteilung und Akzeptanz menschlicher Fähigkeiten und Werte sowie der gute Wille, diese Anlagen zu schützen und zu fördern. Die Tugend Gerechtigkeit und das Prinzip Ehre werden in den unterschiedlichen Kulturen verschieden ausgelegt. Sowohl z.B. die palästinensisch – syrische – libanesische – israelischen Konflikte als auch die Konfrontation zwischen Islamisten und westlichen Nationen deuten auf fundamental entgegen gesetzte Leseart hin.

Darüber hinaus sind die zentralen Werte (Gute, Treuherzige, Wahre und Freie) immer wieder zeitgeistige Interpretationen ausgeliefert. Wir sehen das an der Gerechtigkeitsdiskussion in vielen Teilen der Welt von heute. Niemand von den verantwortlichen der Großmächte ist in der Lage, diesen grundlegenden Begriff allgemeingültig zu entschlüsseln. Die Gerechtigkeit für Verteilung, Zugang, Teilhabe, Generation, Leistung, Bedarf, Geschlecht, Familie, und Bildung besitzt eine eigene Logik, die zeigt, dass in jedem Land viele unterschiedliche Interessengruppen Anspruch auf ihre eigene Variante von Gerechtigkeit erheben. Nach Friedrich Nietzsche aber gilt: Die freimaurische d.h. europäische Lehre von der Gleichheit ist das Ende der Gerechtigkeit.
In der USA und EU von heute gilt statt Gerechtigkeit: Jedem das Seine! Um den Durst und die Gier dieser zionistischen protestantischen angloamerikanischen Raubfamilien zu stillen, reicht Geld nicht aus. Sie setzen ihren großen Reichtum ein und den Einfluss, den er ihnen sichert, um noch mehr Macht in einer Größenordnung, von der die Tyrannen und Despoten früherer Zeitalter nicht mal träumen konnten, zu erwerben. Macht im Weltmaßstab, über Völker, über Lebensmittel, über Energie, über strategische Rohstoffvorkommen, über Handel, Banken, Verkehr u.a., zusammen mit dem kapitalistischen Weltwährungssystem.

Die Absicht dieser Familien läuft darauf hinaus, die Vermögenswerte anderer Nationen zu rauben und sie unter der Kontrolle der gottgeschenkten «Adelsrasse von Gottes Gnaden», unter der Kontrolle einer Weltregierung, zu bringen. Die Nationen der Welt sollen zuerst scheibenweise ihre Souveränität verlieren und in den endgültigen Ruin getrieben werden.

Im Zentrum der Macht der Raubfamilien in den USA steht der «Rat für Auswärtige Beziehungen (CFR)» im Harold-Pratt-Haus in der 68. Straße in New York City. Nachdem in der USA zuerst das American Institute of International Affairs gegründet wurde, fusionierte diese Organisation 1921 mit einer älteren Diskussionsvereinigung in New York City, wodurch der Council on Foreign Relations, Inc. entstand, als eine von der Hochfinanz finanzierte, nicht auf Gewinn zielende überparteiliche Organisation von Mitgliedern, die sich dafür einsetzen, durch den Austausch von Ideen ein besseres und umfassenderes Verständnis internationaler Angelegenheiten zu fördern.

Seine knapp 1600 Mitarbeiter aus der Hochfinanz, den Hochschulen, der Politik, des Handels, der Stiftungen und der Massenmedien bestimmen nach dem 2ten Weltkrieg den Ton allen bis heute amerikanischen Regierungen. Mit Geld erlangten die Raubfamilien die Kontrolle über die Massenmedien. Mit den Massenmedien erlangten die Raubfamilien die Kontrolle über Politik. Und mit der Kontrolle über die Politik erlangten die Raubfamilien die Kontrolle über die amerikanische Nation und legten die Fundamente des Weges in die Sklaverei einer Weltregierung mit Herrschaft über die ganze Menschheit.

Unter dem Vorwand weltweit wirtschaftliche, ökologische und Energieprobleme lösen zu können ging es darum, durch die Gründung der «Trilateral Commission» den Nationen genau die Kontrollen aufzuerlegen, die die Anhänger der Weltregierung anstrebten. Die USA, Westeuropa und Japan als die großen Industriegebiete der Welt sahen sich 1973 der gleichen Lage bezüglich der globalen Verantwortung gegenüber. Das erste Treffen der neuen Gruppe der Hochfinanz fand vom 21. bis zum 23. Oktober 1973 in Tokio statt. Die Zielsetzung der Trilateral Commission bestand aus einer Neuordnung des Geldwesens der Welt, aus einer Ausbeutung der Rohstoffquellen, um die Habenichtse unter den Nationen zu radikalisieren, aus mehr Handel mit damaligen Ländern des Ostblocks und aus einer größeren Ausnutzung der damaligen Energiekrisen zum Zwecke der Einführung stärkerer internationaler Kontrollen.

Die Bilderberg ist eine Art internationaler CFR. Für die einen sind die jährlich Bilderberg-Konferenzen nur informelle, private Treffen von einflussreichen Personen aus Politik, Wirtschaft, Militär, Medien und Hochadel, für die anderen ist es eine verschwörerische Gruppe, welche die Weltherrschaft an sich zu reißen gedenkt. Über die Bilderberg werden so genannte globale Eliten sozialisiert und miteinander vernetzt. Sie ist eine Lobbyorganisation auf NATO-Kurs, welche die öffentliche Meinung in proamerikanische Sinne beeinflussen soll.

Die USA haben seit 1800 bis 2004, nach eigenen Angaben 220 Kriege, militärische Interventionen und CIA-Operationen gegen ausländische Staaten geführt. Seit dem Zusammenbruch der Sowjet Union am 31. Dezember 1991 sei vorläufig die USA die einzig verbliebene Weltmacht. Seit dieser Zeit ist das Hauptziel der USA den Auf- bzw. Wiederaufstieg eines Rivalen zu verhindern. Besonders Europa, Russland und China müssen davon abgehalten werden die Führungsrolle der USA infrage zu stellen oder zu versuchen, die etablierte politische und wirtschaftliche Ordnung umzustürzen.

Im Jahre 1997 wurde in Washington ein Komitee mit dem Titel, «Projekt for the New American Century (PNAC) » gegründet mit dem Ziel die Vorherrschaft der USA in der Weltpolitik zu zementieren und dafür umfangreiche Lobbyarbeit unter der Politikern der Nationen zu betreiben.
Als Welt-Ordnungshüter nimmt die USA das Recht auch ohne Absprache mit der NATO-Verbündeten in einer chaotischen Welt Ordnung zu schaffen. Das PNAC wurde zwar im Jahre 2006 aufgelöst die gegründete jedoch «Foreign Policy Initiative» im Jahr 2009 hat die gleichen Zielen wie das PNAC.

Der Kampf um Eurasien zwischen USA, Europa und China hat bereits begonnen. Die heutige Konfliktzonen Ukraine, Kaukasus in Osteuropa und Schwarzes Meer, Libyen und Ägypten in Nordafrika, Syrien, Jemen, Iran in Nah- Mittleren- und Fernost und Ost- und Südchinesische Meer als «geostrategische wichtige Punkten» lassen erkennen, dass die USA zusammen mit Europa aber auch Russland und China getrennt oder zusammen, nicht bereit sind, in auch nur einer der umkämpften Regionen nachzugeben. Das bedeutet, dass es jederzeit und an jedem dieser Punkte nach Provokation, zu militärischen Gefechten kommen kann.

Es geht also darum, dass die USA die um ihre Kontrolle fürchtet, die sie über die bisherigen, auf See verlaufenden, weltweiten Handelswege hat, bereit ist einem 3. Weltkrieg zu riskieren. Die USA aber ignoriert die Geschichte. Von Alexander dem Großen (356 bis 323 v. Chr.) über das Römische, Arabische, Mongolische und Osmanische Reich und das Britische Empire bis zum 2. Weltkrieg, hat die Geschichte eines gelehrt: «Der Globus Erde kann nicht von einem Menschen und einem Staat oder einer Gruppe von Menschen und Staaten beherrscht, regiert oder befriedigt werden».

Wer die Schaffung einer Europäischen Union in Wahrheit beschlossen hat wissen will, der muss zuerst umrisshaft die Tatsache beleuchten indem er den Sammelband mit dem merkwürdigen Titel «Regionalismus und Welt-Organisierung. Nachkriegsaspekte der globalen Beziehungen Europas. Ein Symposium des Instituts für Welt-Organisierung» von M.B. Schnapper (1944) liest. Dieses Werk vereint Beiträge von zehn Autoren (hochrangigen Politologen, Soziologen und Volkswirtschaftler), die im Jahre 1944 samt und sonders keine Regierungschefs oder Staatsoberhäupter irgendeines europäischen Landes waren, sondern sich ungefähr zur Hälfte aus US-Amerikanern, zur anderen Hälfte aus europäischen Emigranten vorwiegend mosaischen Glaubens zusammensetzten.

Sie besaßen also weder irgendeine demokratische Legitimation seitens auch nur eines einzigen europäischen Volkes noch irgendeine sonstige Regierungsposition in Europa. Dennoch der Inhalt des Sammelbandes genügte vollauf als Beweis für die These, dass der Maastrichter Vertrag im Jahre 1992 nicht von Staats- und Regierungschefs souveräner europäischer Staaten, sondern von bloßen Strohmännern beschlossen wurde.

Die Vorkämpfer der Idee eines Vereinten Europas waren Freimaurer und Söhne Abrahams. Einer der Großen der freimaurerischen Bewegung war Graf Richard von Coudenhove-Kalergi der bereits 1925 im kurz zuvor geschaffenen Paneuropa-Verlag sein zweites Buch mit dem Titel «Praktischer Idealismus» veröffentlichte. Dieser adelige Hochgradbruder war übrigens «standesgemäß» mit einer Angehörigen der gottgeschenkten «Adelsrasse von Geistes Gnaden» der künftigen Herrscherkaste Europas, verheiratet.

Wahrheitswidrig hatte man vorher den Völkern Europas ein «Europa der Vaterländer», ein Europa die sich auf gemeinsame Werte und verbindliche Grundlage den Antike und des Christentums berufen wurde. Seit den 1950er –Jahren haben die Geheimdienste der USA in den Ländern Westeuropas eine ganze Reihe privater und angeblich wohltätige Stiftungen eingerichtet und finanziert um Geheimdienstvorposten unter einer Legende aufzubauen, dort Führungsoffiziere als angebliche Mitarbeiter von Stiftungen unterzubringen und eine zukünftige Elite dieser Länder proamerikanisch zu beeinflussen und, wo immer möglich, auch erpressbar zu machen.

Das heutige Europa der Adelrasse von Geistes Gnaden wenn nicht als Europa der Vaterländer neu gegründet wird, ist verurteilt, durch anhaltende innere Fäulnis und seiner Unterordnung unter andere, wirtschaftlich und demografisch dynamischere Kulturen, zu sterben. Dafür sprechen sehr viele faktische Belege. Diese werden von der proamerikanischen Massenmedien, wie es so vieles anderes, verschwiegen, weil sie es den EU-Bürger nach ihren Jubelartikeln über die im Krisengebieten angeblich anbrechende westliche Friedens- und Demokratisierungswelle schlicht nicht mehr erklären können.
Die überregionalen maroden Zeitungen und Zeitschriften der EU-Länder liefern durchgängig Berichterstattungen und Kommentare, welche der Wahrnehmung und Meinung einer deutlichen Mehrheit der EU-Bevölkerungen widersprechen. Die Informationsströme im Hintergrund werden einfach kanalisiert so das fast alle Massenmedien der EU-Länder sind Gleichgeschaltet, obrigkeitshörig und rechercheunwillig. Der Niedergang der EU-Akzeptanz durch die EU-Bürger wird verständlich, wenn man die aus versehen gemachter Äußerung des neuen EU-Kommissionschefs Jean- Claude Junker über das Vorgehen der EU-Organe analysiert (http://www.tt.com/homel/8573752-91/zitate-von-jean-clauder-junker.csp):

«Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt».

Solches Vorgehen der EU-Organe das nicht die Zustimmung der Bürger findet, für die das als rechtliche Grundordnung gelten soll, hat nach überkommener demokratischer Auffassung und Vorgehensweise keine Berechtigung. Das ist der Grund, warum Verfassungen in allen EU-Mitgliedsländern vom Volk durch ein Referendum bestätigt werden müssen. Erst das verschafft ihnen die erforderliche demokratische Legitimation, die den Kern der Volkssouveränität ausmacht.

Die Europäische Kommission (Generaldirektion für Presse und Kommunikation) soll über die oben genannte Äußerung von Kommissionschef Jean – Claude – Junker eine Umfrage («Eurobarometer») vornehmen. So wird seit längerem der Anteil der EU-Bürgern, die die Mitgliedschaft ihres Landes in der EU und in der Eurozone «allgemein gesehen» für «eine schlechte Sache» halten, gemessen. Die europäische Politikfinanzierung, die Aufblähung der Pfründe und der Lobbyisten, die so genannten Rettungsringe aus Blei für Hellas mit verbrecherischen Memoranden basierend auf englisches Recht, die alle für die EU-Bürger geltenden Grundsätze auf den Kopf stellen, sind nur der sichtbarer Ausdruck eines Demokratie- und Kontrolldefizits, das kennzeichnend ist für die EU insgesamt. Diese missbraucht die von ihr selbst angezettelte Euro-Krise schamlos, um ihre Machtposition zu erweitern und immer mehr demokratische Rechte der Mitgliedsländer an sich zu ziehen.

Abhilfe kann nur eine grundlegende Neuordnung (EU der Vaterländer ohne einheitliche Währung, die eine Idee der Bilderberg war!) schaffen, die demokratischen Mindeststandards wie politische Gleichheit und Gewaltenteilung einhält und eine Regierung durch und für EU-Bürger ermöglicht. Kein will wahr haben dass der Euro wackelt und mit ihm die ganze EU.

Der Niedergang der heutigen EU scheint unausweichlich. Der Euro kann nicht allzu lang funktionieren, weil der politischen Einheit der EU keine wirtschaftliche Einheit zu Seite gestellt wurde. Deshalb wird sehr bald dieses Währungssystem und damit auch die politische Union der europäischen Länder zusammenbrechen. Denn eine Währungsunion ist ohne großes Risiko nur zwischen Ländern möglich, in denen ähnliche monetäre Verhältnisse herrschen. Inflationsraten, Zinsen, Schulden und Wechselkurse sollen zueinander passen. Sie sollen über längere Zeit im Gleichschritt gewesen sein. Man spricht dann von einer dauerhaften Annährung, d.h. von Konvergenz. Zur dieser gehören auch realwirtschaftliche und psychologische Faktoren wie z.B. Produktivität und Wachstumspotential einer Volkswirtschaft, die Größe des Staatsanteils, der Grad der Modernität, der Stand der Arbeitslosigkeit und Geldkultur eines Volkes.

Der derzeitiger EU-Kommissionschef Jean – Claude – Junker kennt zwar wer Abraham aber bestimmt nicht wer Eurybiades war, der als wahrer Europäer am 29.09.480 v. Chr das berühmte «Ου μενεειν εν τη Ευρωπη», nach der Seeschlacht von Salamis, ausgesprochen hat (Herodot, Geschichte H 108). Eurybiates aber mit Europa meinte sicherlich nicht die heutige EU der Söhne Abrahams mit der bekannten Hyänenstaaten Nordeuropas, sondern das Europa der Anrainerstaaten des Mittelmeeres, das Europa der Vaterländer!

Die Behebung der Demokratiemängel in der EU von heute ist bestimmt nicht alles, aber ohne sie ist alles was bis heute geschah, nichts!!! Es soll endlich aufgehört werden den Bürgern über den Tisch zu ziehen. Diese haben längs, wie die Finanzkrise in Hellas zeigt, den Glauben an die Unvoreingenommenheit der EU-Organe verloren. Sie haben längs durchschaut, dass Hellas nur scheingerettet wurde, damit sie ihre Souveränität an die BRD verliert. In Wirklichkeit scheingerettet wurde vorübergehend, durch ihre Umwandlung zu einer Haftungs- und Transfergemeinschaft, die Eurozone!

Diese Rettung aber ohne eine gemeinsame wirtschaftliche Kultur ist auch eine Scheinrettung.

PD Dr.-Ing. Georg Chaziteodorou

Bleibergweg 114, D-40885 Ratingen
Tel.+Fax: 0049 2102 32513
E-Mail: chaziteo@t-online.de

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