Europa ohne Europäer

Der Titel seines neuen Buches lässt kaum Zweifel offen. Politikwissenschaftler und Soziologe Michael Ley sieht die Zukunft Europas düster. Extrem düster. Was Ley bereits in seinen Büchern „Die kommende Revolte“ und der „Selbstmord des Abendlandes“ beschrieben hat, erweitert und verdichtet er in seinem 100 Seiten dünnen Buch „Die letzten Europäer“. Eines vorweg: Für Menschen, die ihr Wissen und ihre Informationen über aktuelle Entwicklungen primär aus den gefilterten Kommunikationskanälen des Establishments beziehen, die sich ausschließlich in ihrer politisch korrekten Blase bewegen, ist dieses Buch äußerst starker Tobak, ein Realitätsschock.

Es ist eine gnadenlose Abrechnung mit der rezenten europäischen Politik, mit der EU, die sich laut Ley in einem Prozess der Sowjetisierung befindet, und den neosozialistischen Utopien. Michael Ley: „Multikulturalismus, Diversität, Genderismus, Islamophilie und Anti-Kolonialismus werden Europa letztlich mehr zerstören, als es Adolf Hitler möglich war.“

Die größte Gefahr für das aufgeklärte Europa sei die rasant fortschreitende Islamisierung, die Ley als politisch gesteuerten Dschihad, als islamische Kolonisierung Europas beschreibt. Dieser Prozess wird vom Selbsthass, dem Schuldkult und der Unfähigkeit der Europäer, sich mit ihrer Vergangenheit rational auseinanderzusetzen, getrieben: „Aus dem neurotischen Selbsthass entsteht eine unbewusste Selbstvernichtungsphantasie.“ (Mehr bei: andreas-unterberger.at/Rezension von Werner Reichel).

Michael Ley auf Youtube: Wir sind Zeitzeugen einer Zivilisationszerstörung.

„Wir werden nicht überrollt, sondern sind Zeugen einer kulturellen zivilsatorischen Selbstzerstörung, die ganz bewußt gemacht wird. Ganz bestimmte politische Kräfte wollen diese europäische Zivilisation zerstören. (…) Multikulturalismus geht davon aus, daß wir keine homogene Gesellschaft mehr brauchen. Wir brauchen heterogene Gesellschaften, weil homogene Gesellschaften zu Faschismus. (…) Was wir hier haben ist die Verankerung eines neuen Totalitarismus…“

„Von den 1,5 Millionen Einwanderern, Migranten, Invasoren sind ungefähr 70 bis 80 Prozent junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren. Es sind 2015 also ungefähr 1,5 Millionen Männer eingewandert. Dieses Jahr werden es ähnlich viele sein. Wenn wir nur 4 bis 5 Jahre diese Einwanderung haben in dem gleichen Umfang, von der Alterskohorte (Altersgruppe) 18 bis 30 Jahre, werden wir in Deutschland einen Gleichstand von Indigenen (Einheimischen, Deutschen) und Muslimen haben. Aber dann ist Deutschland verloren, weil die Einwanderer mehr Kinder bekommen.”

„Auf jeden Einwanderer kommen 4 bis 8 Familienmitglieder durch Familiennachzug. Wenn man konservativ rechnet sind es bei 1,5 Millionen Einwanderern 7,5 Millionen (6 Millionen durch Familiennachzug). Dann haben wir 2020 20 Millionen Muslime in Deutschland und die Alterskohorte zwischen 18 und 30 ist gleich (mit der deutschen). Damit können wir zumindest Westdeutschland komplett vergessen. Es ist islamisiert.”

„Deshalb denke ich, die Zukunft Europas wird so aussehen, dass sich die Länder wie die Visegrad-Staaten (Slowakei, Polen, Tschechien und Ungarn), die eigentlich keine Muslime haben, die werden sich schließlich in einer eigenen Föderation (Organisation) zusammenschließen müssen. Dazu können dann noch die baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) kommen, vielleicht auch noch Sachsen und andere Länder oder Österreich. Und das wird so die Restzivilisation Europas ausmachen, während der Rest Europa in unterschiedlichen Maßen islamisiert sein wird und nicht mehr in der Lage sein, sich wirklich zu wehren.”

Unter der Überschrift Eurabien, Kolonie des Islam warnt Italiens schärfste Islamgegnerin Europa vor der muslimischen Gefahr.

Ich sage nicht gern, dass Troja brennt, dass Europa längst eine Provinz, ja eine Kolonie des Islam ist und Italien ein Vorposten dieser Provinz, ein Stützpunkt dieser Kolonie. Denn all das zu sagen bedeutet zuzugeben, dass Kassandra tatsächlich in den Wind spricht, dass trotz ihrer Schmerzensschreie die Blinden blind und die Tauben taub bleiben, dass das erwachte Gewissen rasch wieder einschläft und die Mastro Ceccos umsonst sterben. Doch genau das ist die Wahrheit. Von der Straße von Gibraltar bis zu den Fjorden von Soroy, von den Felsen von Dover bis zu den Stränden von Lampedusa, von den Steppen Wolgograds bis zu den Tälern der Loire und den Hügeln der Toskana, der Brand lodert. In jeder Stadt gibt es eine zweite Stadt. Eine verdeckte Stadt, der gleich, die von den Palästinensern in den siebziger Jahren in Beirut geschaffen wurde, wo sie einen Staat im Staat errichteten, eine Regierung in der Regierung. Eine muslimische Stadt, eine vom Koran regierte Stadt. Eine Etappe der islamischen Expansionsbestrebungen. Der Expansionsbestrebungen, die niemand je zu übertreffen vermochte. Nicht einmal die Perser unter Kyros dem Älteren. Nicht einmal die Mazedonier unter Alexander dem Großen. Nicht einmal die Römer unter Julius Cäsar. Nicht einmal die Franzosen Napoleons. Denn die einzige Kunst, in der sich die Söhne Allahs stets hervorgetan haben, ist die Kunst zu besetzen, zu erobern, zu unterjochen. Die begehrteste Beute war immer Europa, die christliche Welt. (der vollständige Text ist zu lesen bei: cicero.de/weltbühne)

Für die britisch-jüdische Autorin Bat Ye’or ist das strategische Ziel des Islam sein universeller Weltherrschaftsanspruch. Bat Ye’or schreibt in Europa und das kommende Kalifat:

„…die Djihad-Ideologie der Welteroberung steht, angetrieben von Milliarden Petrodollars sowie erleichtert durch die Nachgiebigkeit europäischer Regierungen und der Rivalität zwischen den Westmächten, nun in jedem Winkel der Welt in voller Blüte“.

Die islamische Offenbarung verpflichtet die Muslime unumstößlich dazu, die Allah gehörende Erde zu islamisieren. Insofern geht niemals von ihnen eine kriegerische oder aggressive Handlung aus (da sie doch nur den göttlichen Auftrag erfüllen!). Vielmehr sind es grundsätzlich die Nichtmuslime, die aggressiv und kriegerisch handeln, indem sie die von Allah befohlene Islamisierung der Welt verhindern wollen und sich den göttlich verpflichteten Muslimen widersetzen. In dieser Sichtweise ist der Djihad nichts weiter als die geheiligte Rückeroberung von Gebieten, die den wahren Gläubigen gehören und von Nichtmuslimen widerrechtlich besetzt sind.

Als zentrale und repräsentative Institution, die den globalen Herrschaftsanspruch des Islam in der Gegenwart vertritt, fokussiert Bat Ye’or die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) der 56 Staaten mit islamischer Staatsreligion bzw. muslimischer Mehrheitsbevölkerung.

1. Gemäß der Kairoer Erklärung der Menschenrechte der OIC vom August 1990 (…) hätten die Menschenrechte ihre wahren Wurzeln im islamischen Recht. Allah sei beides: Quelle der Menschenrechte und Ursprung des Maßstabs, an dem das Verhalten des Menschen gemessen werden soll.
(…) die westlichen Länder (werden) dazu aufgefordert, kritische Aussagen über den Islam und die Muslime aus den Lehrplänen zu entfernen. Zugleich soll die Verherrlichung der islamischen Zivilisation dem Westen als Leitbild oktroyiert werden.
(…) Generell soll der Medienbereich im Westen gemäß den Wünschen der OIC systematisch im Interesse einer proislamischen Berichterstattung und respektvollen Darstellung des Islam gleichgeschaltet und zu einer promuslimischen Dienstleistungsagentur umfunktioniert werden, um „die Universalität der Lehren und Werte des Islam weltweit zu verbreiten.“
(…) im Stile einer groß angelegten globalen Demagogiekampagne sollen „Islamophobie“ und „Rassismus“ gleichgesetzt werden. In diesem Sinne werden die westlichen Staaten angestachelt, „Gesetze gegen die Islamophobie zu erlassen sowie zu ihrer Bekämpfung bildungstechnische und mediale Kanäle nutzbar zu machen“.

Ein weiterer zentraler Aspekt der OIC-Agenda ist der Einsatz für die Bewahrung der islamischen Identität und damit gegen die normative Integration der muslimischen Einwanderer in die westliche Gesellschaftsordnung und Wertekultur. (…) In seinem Dokument „Strategie islamischer Kulturaktion im Westen“, stellt die OIC explizit fest, die Muslime sollten die Schlüsselpositionen in den Gastgebergesellschaften besetzten – ökonomisch, kulturell, politisch, informationell. Dies sind die Hauptgründe, die eine Strategie der islamischen Kulturaktion erfordern, speziell zugeschnitten auf die Muslimgemeinden im Westen.

Die Autorin konstatiert: Kennzeichnend für diese postdemokratische Transformation ist die Verschmelzung von „politischer Korrektheit“ und Islamophilie bzw. Islamapologetik in Form eines medialen Gleichschaltungs- und Verleumdungspopulismus, der Islamkritik als umfassendes Feindbild inszeniert. (vollständiger Text bei hintergrund-verlag.de)

Bat Ye’or beschreibt in ihrem Werk detailliert die vielfältigen islamischen Aktivitäten zur Installation und Absicherung einer zuverlässig wachsenden muslimischen Gemeinschaft in Europa. Als ausgewiesene Historikerin stellt sie tiefgreifende und für die europäische Zukunft höchst relevante Zusammenhänge zur Diskussion, die sie zudem mit bislang kaum beachteten bzw. völlig unbekannten Dokumenten belegt. Ihr Werk wirft ein überaus informatives Licht auf das Verhältnis der Euro-Eliten zu Staat und Gesellschaft, denn mit dem ungehemmten, von den Europäern umfassend unterstützten Wachstum der Umma, der Muslimgemeinschaft unter eigenem Recht, geht es um ein Projekt von historischer Dimension, in das die islamischen Weltorganisationen seit Jahrzehnten viele Milliarden Dollar investieren und die gesamte Führungsklasse der EU einspannen. (Auszugsweise aus: derprophet.info)

Eurabia als Ziel?

Das ist der erklärte Wille der Organisation für islamische Zusammenarbeit (Organization of Islamic Cooperation – OIC), einer Organisation die 1969 gegründet wurde.

Die OIC ist ein Zusammenschluss der 56 islamisch dominierten Staaten dieser Erde, von Afghanistan bis Vereinigte Arabische Emirate, der für sich in Anspruch nimmt, die islamische Welt zu repräsentieren. Die OIC arbeitet seit Anfang der 1970-er Jahre aufs Engste mit der EU (Europäische Union) bzw. ihren Vorgängern der EG (Europäische Gemeinschaft) und der EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) zusammen und die EU setzt gegenwärtig nahezu alle Forderungen und Anordnungen der OIC eins zu eins um.

Dazu gehören seit Jahrzehnten subtile Anti-USA- und Anti-Israel-Hetze. Dazu gehört jede Diffamierung von Islamkritik als „Islamophobie“. Ein Ausdruck, den die OIC erfunden hat, um sich gegen jede Kritik zu immunisieren, und den sie über die EU und ihre Organisationen im ganzen EU-Raum eingeführt und mit aller Medienmacht durchgesetzt hat.

Ein kontroverses Thema: Selbstverteidigung und Nächstenliebe

 

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