Europa, es ist angerichtet! Teil II/II

Quelle: (Fortunanetz)

Alleine an dieser Aufzählung erkennt man unzweideutig, wie es um Europa steht und nimmt man die Summen der Schulden, die in diesem Buch stehen hinzu, bleibt nur die Schussfolgerung, dass die goldenen Jahre Deutschlands und auch Europas mit diesem Jahrzehnt endgültig Vergangenheit sind. Schon ein kleiner Stoß von innen durch eine marode Bank oder sinkende Wirtschaftsdaten, oder von außen z.B durch reduzierte Energiezufuhren z.B. durch Russland oder eine destabilisierte, deflationär sich entwickelnde Weltwirtschaft kann dieses marode Scheingebilde Europa zum Einsturz bringen, denn Europa steht genau wie die USA auf fragilen, tönernen Füßen!

Der relativ positive Bankentest der EZB, dessen Ergebnisse am 27.10. 2014 vorlagen, entspricht wegen der zu laschen Kriterien und Vorgaben nicht den Wirklichkeiten in der durch und durch verdorbenen Finanzbranche, die schon im Vorfeld ihre Risiken in Schattenbanken, die sich jeder Kontrolle der Staaten entziehen, ausgelagert haben. Und bevor die EZB die Kontrolle über die Bankenunion am 4.November 2014 übernimmt, wird diese bestrebt sein, den Anlageschrott, der noch immer in den Kellern der Zockerbanken liegt, den Bürgern der Eurozone aufs Auge zu drücken. Die ABS-Derivate, auch Giftpapiere genannt, lassen schon grüßen, denn diese nicht verkauften Schrottanlagen werden dann in den Kellern der EZB landen und später, wenn es keiner mehr merkt und keiner mehr daran denkt, klammheimlich an die Notenbanken der Eurozone, somit an die Bürger zur Bezahlung weitergereicht.

Auf diesem Wege werden erfolgreich Risiko und Haftung der Bankenunternehmen getrennt, indem die Banken an den Zockerparties mit unseren Spareinlagen verdienen und die Verluste und entstandenen Risiken den Bürgern wieder zur Bezahlung vorlegen und das mit Billigung der Staaten und deren stillschweigendem Einverständnis zu dem Tun der EZB, die nur das Wohl der Banken und nicht das der Bürger im Sinn hat!!

Spätestens seit 2008 wäre es die Pflicht der Staaten weltweit, besonders in Europa gewesen, bei den Banken und Investmentbanken die Gewinne, Risiken wie Haftung wieder zusammenzuführen. Also das Trennbankensystem wieder einzuführen und Investmentbanken und Geschäftsbanken zu trennen um so die Zockerverluste der Investmentbank nicht auf eine Bank, die Spar- und Anlagegelder verwaltet, überspringen zu lassen! Nichts Derartiges ist geschehen.

Die EU Staaten sind nicht mehr Willens zu sparen und sich zu reformieren und wollen sich ganz offen weiterhin verschulden. So sind diesen Akteuren auf dem europäischen Parkett die Befindlichkeiten und Vertragsbrüche, die sie Deutschland als potenziellem Endzahler zumuten völlig egal, weil sie den Aufruhr der eigenen Bevölkerung bei Sozialkürzungen wie jetzt in Frankreich von 10 Milliarden Euro mehr fürchten.

Hinzu kommen noch die Probleme aus Nahost, wo gerade die ganze Region aus den Fugen gerät und die Auswirkungen durch einen Flüchtlingsstrom in Millionen gerechnet alle Staaten Europas und deren Kommunen noch näher an den Rand des finanziellen Abgrunds bringen, an dem sie jetzt sowieso schon stehen. Denn die sogenannten reichen Europäer sind nicht reich, sondern bis an die Oberkante Unterlippe verschuldet und viel zu viel mit ihren nahen und kommenden Sorgen beschäftigt, als dass sie noch die Versorgung von Millionen Flüchtlingen finanzieren könnten. Nur sagt das keiner in den Etagen der Regierungen und verlegt sich offiziell in Aussagen wie: wir müssen, wir müssen, wie müssen usw. und tun herzlich wenig um die Probleme vor Ort, also Nahost zu mildern. Lösen können alle Europäer diese sowieso nicht!

Wir erleben gerade eine Neuordnung unserer Welt, bei der wohl alles uns bisher Vertraute auf den Prüfstand steht. So ist es unendlich schwer, eine Zukunftsprognose aufzustellen, da für diese einigermaßen zuverlässige Parameter einfach nicht vorhanden sind. Das ist genau so wie mit einer Roulettekugel, von der keiner weiß, auf welcher Zahl diese letztlich landet.

Die einzig sichere Prognose kann nur lauten, dass die guten, goldenen Jahre sich dem Ende zuneigen und wir wie auch unsere Kinder diese vermurkste Politik, an der unsere deutsche Regierung maßgeblich beteiligt ist, in Bälde auszubaden haben.

Ebenso ist es geradezu ausgeschlossen, dass ein Staat Europa entsteht, so sehr uns die Politik dies Glauben machen will, denn ohne den Euro und die ständigen Vertragsbrüche zu seinem Erhalt wären die Chancen für ein einiges Europa heute viel größer und auch schon wesentlich weiter gediehen.

Die nahe Zukunft wird durch die Beben in Italien und Frankreich und deren Auswirkungen auf den ganzen EU Raum bestimmt, welche ihre Staatshaushalte nicht in Ordnung bringen können und mit der Übermacht der gleich gesinnten Schuldnernationen in den Entscheidungsgremien der EZB und der EU jede Regelung zu ihren Gunsten und auf Kosten Deutschlands und der wenigen noch soliden Staaten treffen werden.

Es bleiben nur noch wenige, meiner Meinung aber nur noch ein Instrument übrig, um den finanziellen Zusammenbruch zu vermeiden und noch einige Jahre hinaus zu verzögern, nämlich die von mir schon in meinem in diesem Jahr erschienenen Buch “Wir begehrten nicht auf“ und auch in diesem Buch erwähnte Rasur über alle, aber auch alle Anlage- wie Sparkonten, auch unter 100000 € in Europa von ca. 10% – 15%, auch das der Oma von 500 €!!!Blaupause ist Zypern!

Das ist zwar eine nicht moralische, aber ökonomisch vertretbare Maßnahme, die alle Staaten Europas auf einen Schlag in den Schuldenstand von 2007 zurückversetzen könnte.

Diese Aktion würde an einem x beliebigen Wochenende angegangen, um einer Kapitalflucht den Weg zu verbauen, welche aber ohnehin durch schon beschlossenen Maßnahmen im Kreis der G- 20 Industrieländer unmöglich gemacht wurde. Denn es ist zwingend notwendig, dass sich die Staaten Europas entschulden können und das geht nur über die Vernichtung der Rücklagen, die die Bürger für ihre Zukunft mit Konsumverzicht zurückgelegt haben, also der Vernichtung angesparter Lebensarbeitszeit!! Hinzu kommen noch die Zinsverluste der Sparguthaben durch die Maßnahmen der EZB und die von dieser angestrebten Inflation von knapp unter 2% als Idealziel!

Das alles ist Diebstahl und hat mit dem Gebot in unserer Bibel „Du sollst nicht stehlen und nicht begehren des anderen Hab und Gut“ nichts mehr gemein!!! In was für einer Wertegemeinschaft leben wir, wenn der Staat gegen urchristliche Gebote und Tugenden verstößt und seine Bürger derart beraubt?

Wir alle werden bald den Preis für den politisch gewollten, aber ökonomisch unsinnigen Euro bezahlen.

Besonders hoch wird für Deutschland der Preis, wenn die Verpflichtungen in Form von Bürgschaften in Höhe von Hunderten Milliarden eingefordert werden und die Target2 Forderungen der Bundesbank abgeschrieben werden müssen! Dann aber ist nicht nur Deutschland restlos überfordert und auf der Stelle pleite und bankrott.

Von diesem Szenario sind wir nicht mehr allzu weit entfernt, wenn unsere Vertragspartner in Europa so weitermachen. Selbst Kanzlerin Merkel sprach schon davon, dass wenn Frankreich und Italien ihre Staatshaushalte mit Reformen nicht in den Griff bekommen, der Euro in die Luft fliegen würde!

Aus vorsorglichen Gründen ist schon ein Prachtmenü angerichtet, indem ein dichtes Netz gesponnen wurde, um die Bürger klammheimlich zu enteignen, um so einer sowieso unumgänglichen Währungsreform noch eine Weile zu entgehen.

Um so perfide zu handeln, wie diese verdeckte Ausplünderung der europäischen, insbesondere der deutschen Bürger erdacht wurde, indem mit einer Salamischeibchentaktik schleichend das Gleiche erreicht wird, wie mit einer Währungsreform, muss den Regierungen schon das Wasser bis zum Hals stehen! Alle, aber auch alle Regierungen Europas wissen genau, dass sie am Ende der Fahnenstange angekommen sind. Diese vermeiden so auf unsere Kosten den längst fälligen Offenbarungseid!

Es ist angerichtet und das Ergebnis unserer Chefköche wird nicht hübsch garniert auf einem schön gedeckten Tisch serviert, von dem wir aufstehen können, wenn´s nicht schmeckt, sondern uns mit einem Stopfrohr, welches eigentlich zur Gänsemast verwendet wird, brutal eingetrichtert!

Der Unterschied ist nur, dass die Gänse so gemästet fett werden und wir, die Bürger abmagern und wir jedoch dann all unserer Rücklagen und sozialen Absicherungen beraubt, ein schwerer gewordenes Leben meistern müssen und wieder einmal von einer guten alten Zeit träumen!

Warum müssen eigentlich die riesigen Anlage- und Sparvermögen europaweit ungenutzt auf den Bankenkonten liegen, damit nur die Banken ihre Vorteile daraus ziehen und nicht die Bürger und Staaten?

Kann man diese Schuldenprobleme Europas nicht anders lösen, indem man die Billionen Anlage und Sparvermögen der Bürger auf deren Konten mit staatlichen Rückzahlungsgarantien versieht und nützlicher verwendet, als diese auf den Konten rumliegen zu lassen? Da diese angesparten Gelder wie auch die Versicherungsanlagen ja der Alterssicherung dienen, könnte man diese doch besser mit Anreizen für die Bürger versehen für Investitionen ohne Umwege eher in die Infrastruktur und in das Bildungswesen stecken, als diese langsam oder gar mit einer Währungsreform zu vernichten. Was steht eigentlich dagegen? Es ist doch allemal besser totes Kapital sinnvoll einzusetzen, als es der Vernichtung anheimzustellen! Die Staaten würden entlastet, weil die Bürger mit Rückzahlungsgarantien direkt in seine hoheitlichen Aufgaben investierten. Versicherungen hätten auf einmal vernünftige Anlagemöglichkeiten, welche sie heute aufgrund der Nullzinspolitik Draghis verzweifelt suchen.

Alle hätten was davon, denn die Gelder liegen vor den Augen aller auf den Konten und nur die Banken profitieren an diesen ohne eigene Leistung, indem sie diese Gelder als Grundlage für immer neue und höhere Kreditrisiken nebst Zockereien benutzen. Es ist doch unser Geld, was sinnvoll eingesetzt wird und nicht das der Banken, die unser Vertrauen durch ihre Zockerei verspielt haben und mittlerweile unter allen Berufen den schlechtesten Ruf haben!!!

Selbst die Banken könnten noch verdienen, wenn diese die Verwaltung diese Gelder übertragen bekommen würden. Nur wären diese mit ihrem Schuldgeldsystem ausgehebelt und all diejenigen, die hinter der Weltbühne bislang die Strippen zu ihren horrenden Gewinnen gezogen haben, hätten das Nachsehen.

Es entstünde so ein segensreicher Geldfluss, ein System im System an der bonusgeilen Finanzwirtschaft vorbei und wir können darauf wetten, dass die Staaten Europas für eine derartige Handlungsweise genau so wenig Mut haben, wie sie schon bei der Erpressung durch die USA bei den Russlandsanktionen bewiesen haben!

Doch wir können sicher sein, dass meine geäußerten Gedanken niemals Wirklichkeit werden und so nach einem Crash dieses Schuldgeldsystem nach kurzer Zeit wieder eine fröhliche Renaissance feiert, mit Krediten, Schulden, Zinsen, Zinseszinsen und das der ganze unsägliche Kreislauf wieder von vorne beginnt, da die Interessen einiger Weniger gegen die erdrückende Mehrheit der Menschheit stehen und die Wenigen in den USA und Großbritannien an den Schalthebeln der Finanzmacht stehen und deren Strukturen kontrollieren, um außerdem die Hegemonie des Dollars mit Zähnen und Klauen aufrecht zu erhalten und diesen gegen die Shanghai Corporation, also Russland und China zu verteidigen.

So war es halt schon immer, doch muss es immer so bleiben? Warum begehrten wir nie auf und warum begehren wie jetzt nicht endlich einmal auf! Das Chaos steht doch sichtbar vor der Tür Europas! Was muss denn noch alles passieren, bis wir ganz offen überall friedlich aber nachdrücklich unsere Meinung kundtun und unseren Regierungen klarmachen, dass sie für ihre Bürger da zu sein haben, unsere Interessen vertreten sollen und die Interessen der Bankenwelt und der Konzerne nachrangig sind!

Henry Ford, der Autokönig sagte einmal:

„Würde die Bevölkerung heute Abend erfahren, wie das Geldsystem funktioniert, wäre morgen früh schon Revolution“!

Autor:
Heiner Hannappel
heiner.hannappel@gmx.de
Meine Homepage auf Fortuna Netz:
http://www.fortunanetz.de/hannappel/

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