Es lebe der Zentralfriedhof!

Gastbeitrag von Jürgen

Parteilichkeit, parteiisch zu sein, dürfte jedem vertraut sein! Man ergreift Partei, für oder gegen etwas. Man schlägt sich auf eine Seite und unterstützt diese. Untertags geschieht dies wohl öfters, wie einem selbst bewußt ist! In der Familie, im Arbeitsleben oder einfach in der Freizeit.

Wir treffen Entscheidungen aufgrund irgendwelcher Beurteilungen (meistens danach, ob es uns nutzt oder auch nicht), erheben unsere Stimme und handeln danach, versuchen etwas durchzusetzen.

Dies ist somit ein geradezu alltäglicher Akt, über den eigentlich niemand weiter nachdenkt. Es ist quasi ein Automatismus wie Kuppeln und Schalten beim Autofahren. Einmal gelernt funktioniert es von ganz alleine. Es vereinfacht vieles und diese Fähigkeit ist sicherlich im Sinne des Schöpfers allen Lebens. Wer wollte jedes mal neu darüber nachdenken müssen, wie die Zähne zu putzen oder die Schuhe zu schnüren seien?

Aber, wer sich auf Automatismen verlässt, sein Leben gleichsam automatisiert, läuft auch Gefahr seine bewusste Kontrolle darüber zu verlieren! Und das passiert vor allem dann, wenn wir unsere Stimme abgeben in der Annahme, sie würde in unserem Sinne, unserer „Parteilichkeit“ (man kann es auch Meinung oder Überzeugung nennen) vertreten.

Gut, es ist vielfach beobachtetes Phänomen. Uns wurde beigebracht Beistand zu suchen, politisch, rechtlich, finanziell oder auch im Glauben. Es gibt für jeden Anlaß des Lebens „Anwälte“, „Betreuer“,„Pfleger“ sowie „Experten“ für alle sonstigen Lebenslagen.

Es gibt nichts, was die „moderne“ Gesellschaft einem nicht abnehmen könnte. Und, sie tut es gerne!

Warum wohl?

Das hat sicherlich etwas mit Arbeitsteilung und Spezialkenntnissen zu tun? So, die offizielle Begründung. Zumindest möchte man uns dies glauben machen. Das Leben sei vielschichtig und komplex und könne nicht anders organisiert werden!

Nur, wer hat denn unsere Gesellschaft so gestaltet, wie sie jetzt ist? Na? Jetzt aber? Genau!

Eben jene, denen wir unsere Stimme gaben und noch immer geben! Sie allein haben dafür gesorgt, das es so ist, wie es ist. Einfache Lösungen oder Strukturen? Da könnte ja jeder kommen! Nein! Je komplizierter und undurchschaubarer, desto besser!

Merkt ihr was? Sie wollen gar nicht, daß der einzelne Mensch gehört wird. Seine ihm, von Gott gegebenen Rechte, zur Geltung bringen könnte! Die Menschen werden systematisch, durch das System der Abgabe von Verantwortung, entmündigt!

Dies geschieht zum einen über die Schaffung einer fiktiven „Person“, die der Mensch, per Geburtsschein erhält, über die er verwaltet wird; und, um seinen Willen wenigstens gefühlt zu befriedigen, läßt man ihn Wählen! Im Rahmen einer sogenannten „demokratischen Grundordnung“. Und diese definiert sich nicht mal mehr als „christlich“, was wir ja, angeblich, schon immer waren, nein, es wird nur noch allgemein von „Werten“ gesprochen, die darzulegen, niemand im Stande ist.

Bezeichnenderweise werfen Sie Ihre Stimme in eine Urne, und wo die üblicherweise endgelagert wird, das wissen sie ja. Auf dem Friedhof. Ihre Stimme wird versenkt in den Massengräbern kanalisierter und gesteuerter Meinungen, der Verdummung durch Parolen, also, im betreuten Denken! Sie nährt nur die, die sie anstatt Ihrer, in Anspruch nehmen!

Darüber hinaus, um es nochmals in aller Deutlichkeit zu sagen, das System der Entmündigung (und damit ist der Ausbeutung Tür und Tor geöffnet) kennt keine Partei(lichkeit)en, die dem Menschen nutzen könnten oder auch nur wollten. Das angesprochene System erlaubt es nicht. Auch eine AfD ist davon nicht ausgenommen! Tut mir leid!

Es liegt an jedem selbst, ob wir uns der Zustände hierzulande bewußt werden und dagegen angehen wollen! Holen wir uns, Stück für Stück, unsere Stimme zurück und nehmen, miteinander, wieder an unserem eigenen Leben, in eigener Verantwortung, teil! Mit allen Risiken und Nebenwirkungen.

Denn dazu wurden wir erschaffen!

Jürgen

(Visited 16 times, 1 visits today)
Es lebe der Zentralfriedhof!
2 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (98% Ergebnis)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*