Ernst Wolff – Ein spektakuläres Interview

Nach fast einen Jahr hat Kai Stuht im Oktober 2021 ein zweites Interview mit Ernst Wolff geführt. Die Welt hat sich seitdem radikal verändert und keiner kann mehr behaupten, wir leben in einer offenen, toleranten Gesellschaft.

Quelle:  tube.apolut

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Ernst Wolff – Ein spektakuläres Interview
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6 Kommentare

  1. Interessantes Interview: Aber mir zuviel an Panikmache, das mündet dann am Ende in Werbung für die Partei die Basis.

    Im System ist aber meiner Meinung nach keine Veränderung möglich.
    Herr Wolff hat aber wohl zu viele Aktien im System, um anders denken zu können als „wir müssen die stärkste Partei werden“.

    Aber vielleicht braucht es sowas auch für die, die noch nicht so weit sind.

  2. Zum Thema Digitalisierung folgendes:

    Meine Auto-Versicherung wollte mir die Digitalisierung dadurch schmackhaft machen, daß, wenn sie mir keine Post mehr schicken müssen, dafür einen Baum in Baden pflanzen, was ich ja logischerweise eh nicht nachprüfen kann und mir auch vollkommen wurscht ist.

    Allerdings war in dem Anschreiben eine Widerspruchsmöglichkeit offeriert worden, welche ich selbstverständlich in Anspruch genommen habe:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir werden diese so bald wie möglich bearbeiten.

    Mit freundlichen Grüßen

    BGV / Badische Versicherungen

    Hausanschrift: Durlacher Allee 56, 76131 Karlsruhe
    Postanschrift: 76116 Karlsruhe

    __________________________________________________________________

    Sehr geehrter Herr *****,

    hiermit bestätigen wir Ihren Widerruf zur E-Mail-Kommunikation.

    Ihre Rechnungen, Policen sowie sonstige Vertragsunterlagen erhalten Sie weiterhin per Post von uns.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr BGV Serviceteam
    .
    .
    Eines ist sicher, die Zeiten werden kommen, wo es diese Wahlmöglichkeiten nicht mehr gegeben wird und dann können sie vollkommen mit uns machen was sie wollen !!!

    Aber es ist ja wie mit den Masken, die haben ja auch schon viele aufgesetzt, lange bevor es eine Verpflichtung dazu gab – die ewigen Lemminge halt.

    • Ein Bäumchen pflanzen ist immernoch besser als eine Bratwurst 🙂

      Du hättest ja schreiben können, dass Du evtl. damit einverstanden bist, wenn sie Dir einen qualitativ hochwertigen Drucker (incl. Zubehör und Farbpatronen)zusenden, damit Du Dir die Papiere dann zuhause auch ausdrucken kannst. Sonst siehst Du Dich gezwungen, weiter den Postweg zu bevorzugen. 🙂 (Die Antwort hätte mich mal interessiert) 🙂

      • Naja, ich bin halt ein recht konservativer Mensch, zudem habe wir zuhause weder Internet, iphone und Fernseher, und Radio hören wir auch nur wenn das Wetter kommt – und es ist ja nicht so, daß wir deshalb irgendetwas vermissen würden, wer dies alles braucht, bitte.

        Deshalb können sie uns auch kaum mit ihren geistlosen Corona-Maßnahmen treffen, wir brauchen keine Kneipe, kein Kino, kein Schwimmbad, keine Sauna, keinen Weihnachtsmarkt und vor 22:00 Uhr sind wir auch daheim, so daß eine eventuelle Ausgangssperre auch vollkommen ins Leere läuft.

        Soll jeder machen wie er will, aber wer etwas von mir will, der soll mir gefälligst schreiben.

        Und das, was ich hier zum Besten gebe, mache ich halt im Geschäft, wenn ich grade Pause habe, zumal ich die offizielle Prokura dazu habe – und kann so zur Not auch unumgänglich Dinge per Internet erledigen – zudem geht mir die permanente Überwachung gegenden Stich.

        Weniger ist halt oft mehr – oder anders ausgedrückt, hinterm Mond lebt es sich gar nicht so schlecht !!!

        • So ähnlich halte ich es eigentlich auch. Ich habe kein Smartphone. Allerdings besorgt mich diese digitale Entwicklung schon. Meine Befürchtung ist es, dass man ohne Spyphone irgendwann von allem abgeschnitten wird, was notwendig sein wird. Was macht man dann?

          • „…, was notwendig sein wird. Was macht man dann?“
            .
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            Jetzt ist es aber noch nicht notwendig, und wenn es dann soweit ist, dann werden wir weiter sehen.

            Aber jetzt schon in Panik zu verfallen, bloß weil in 10 oder 20 Jahren es nicht mehr ohne gehen könnte halte ich auch nicht für sehr sinnvoll und wenn wir mal in die Vergangenheit schauen, dann haben sich doch viele Unkenrufe als heiße Luft entpuppt.

            Auch ich sehe der digitale Entwicklung mit unguten Gefühlen entgegen, zumal wenn man schon Kindern in der Grundschule mit solchen Suchtphänomenen begegnet.

            Abhängig kann ja vieles machen, aber die digitale „Welt“ hält da
            wohl ein besonders großes Suchtpotenzial bereit, da kommt noch einiges auf uns bzw. unsere nachfolgenden Generationen zu.

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