Epidemie der Messer-Gewalt

Messer, Schneiden, Scharf, Gefährlich300 Messer-Verbrechen in jedem Monat, das sind täglich zehn Angriffe auf Männer und Frauen – so die Bilanz der mit Messern verübten Straftaten in den ersten fünf Monaten von 2017.

Die regelrechte Explosion der Messerkriminalität wird durch eine viel zu milde Justiz verschärft. Selbst bei schweren Verbrechen erwartet die Täter nur eine relativ milde Strafe. In etlichen vielen Fällen durften Täter, die wegen Messer-Straftaten verhaftet wurden, gleich nach Feststellung ihrer Personalien durch die Polizei wieder auf freien Fuß. Logisch, daß sich diese Praxis unter den Versorgungsnutznießern herumspricht und nicht gerade begrenzend für solche Straftaten wirkt.

Was hierzulande bei einem einheimischen Täter als Gewaltverbrechen eingestuft wird, gilt nach Scharia-Recht längst nicht als Straftat. Die Haltung der deutschen Justiz gegenüber solchen Verbrechen wirft ein Licht auf die anschwellende Epidemie der Messer-Gewalttaten in Deutschland.

Messer, Äxte und Macheten sind zur bevorzugten Waffe nicht nur für Kriminelle in diesem Land geworden, das mit die strengsten Schusswaffengesetze in Europa hat. Messer werden nicht nur benutzt, um Raubüberfälle, Einbrüche, sexuelle Überfälle durchzuführen, sondern mehr und mehr auch für dschihadistische Anschläge.

Muslimische „Friedensrichter“ tragen keine Robe und haben keine juristische Ausbildung. Dennoch sind sie Schlüsselfiguren einer islamischen Paralleljustiz, die das deutsche Rechtssystem zunehmend aushebelt. Gemeinsam mit deutschen Strafverteidigern setzen sie durch, dass Messerstecher, Betrüger und Mörder straflos bleiben. Polizei und Gerichte schauen den Machenschaften ohnmächtig zu. Beim Schlichten von Familienkonflikten wenden Imame die Scharia an – und lassen entrechtete Frauen zurück. Joachim Wagner beschreibt spektakuläre Fälle und enthüllt, wie unsere Justiz vor einer fremden Rechtskultur kapituliert und Grundrechte wie die Gleichbehandlung der Geschlechter und das Selbstbestimmungsrecht der Frau missachtet werden. „Ihre Gerichtssäle sind Moscheen, ihr Gesetz die Scharia: Die Justiz weiß sich nicht zu wehren.“ Der Spiegel „Wagners Recherche ist ein bravouröses Stück republikanischer Selbstaufklärung“ Literarische Welt

Laut einer bei gatestone veröffentlichten Liste nimmt nicht nur die Messergewalt zu, sondern auch die Täter und Opfer solcher Verbrechen werden immer jünger, und immer häufiger sind auch Frauen darunter.

  • In Bochum sticht eine 19-jährige Frau auf zwei Jungen im Alter von 12 und 13 Jahren ein. Die Polizei sagt, die drei hätten sich gestritten, als die Frau ein Messer zog. Die Jungen rannten weg und versuchten, sich in einer Tiefgarage zu verstecken, doch die Frau verfolgte und attackierte sie.
  • In Soest sticht ein 16-jähriger Junge einem 17-jährigen Klassenkameraden siebenmal in die Brust, im Streit um ein Mädchen. Das Opfer kommt mit lebensbedrohlichen Verletzungen am Herzen ins Krankenhaus. Der Angreifer wird auf freien Fuß gesetzt, nachdem ein Psychologe die Staatsanwaltschaft davon überzeugt hat, dass er für seine Tat nicht zur Verantwortung gezogen werden könne, da er „im Affekt“ gehandelt habe.
  • In Essen ziehen zwei Jungen im Alter von 11 und 13 ein Messer gegenüber einer 20-jährigen Frau, mit dem Ziel, ihr Mobiltelefon zu rauben. Sie leistet Widerstand und ruft die Polizei, die die Angreifer in Gewahrsam nimmt.
  • In Wuppertal sticht ein Mann mit „südländischem Erscheinungsbild“ auf einen 13-Jährigen ein, nachdem dieser ihn offenbar „falsch angeguckt“ hatte („Was guckst du?“)
  • In Kirchdorf zieht ein Mann mit „südländischer Erscheinung“ ein Messer gegenüber einem 12-jährigen Mädchen.
  • In Nachrodt-Wiblingwerde, zieht eine Gruppe Teenager ein Messer gegenüber einem 17-jährigen Mädchen, nachdem dieses sie „provoziert“ hatte.
  • In Berlin-Neukölln sticht ein 32-Jähriger in einem Streit auf einen 16-jährigen Jungen ein.
  • In Neumünster sticht ein 15-Jähriger auf einen 19-Jährigen ein, nachdem zwei Gruppen von Teenagern in Streit geraten waren.
  • In Gevelsberg sticht ein „dunkelhäutiger“ Mann in der Nähe des Bahnhofs auf ein 14-jähriges Mädchen ein, das sich auf dem Nachhauseweg befindet.

Einige Messerattacken scheinen einen politischen oder religiösen Hintergrund zu haben:

  • In Hannover sticht ein 16-jähriges deutsch-marokkanisches Mädchen einem Polizisten mit einem Küchenmesser in den Hals. Die Polizei sagt, der Vorfall, der sich am Hauptbahnhof ereignet hat, sei der erste dschihadistische Anschlag in Deutschland, der vom Islamischen Staat inspiriert wurde. „Die Täterin zeigte keine Gefühlsregung“, sagt ein Sprecher der Polizei. „Ihre einzige Sorge galt ihrem Kopftuch. Es war ihr wichtig, dass das Kopftuch nach der Festnahme wieder säuberlich aufgesetzt wird. Ob der Polizist überlebt, war ihr egal.“
  • In Prien am Chiemsee ersticht ein Afghane eine afghanische Frau, die zum Christentum konvertiert war. Der Täter lauert der Frau auf und tötet sie, als sie mit zweien ihrer Kinder einen Supermarkt verlässt.
  • In München schreit ein Mann an einem Bahnhof „Allahu Akbar“ sowie „Ungläubige müssen sterben“ und ersticht dabei eine Person und verletzt drei weitere.

Die vollständige Liste ist bei gatestone zu finden im Zusammenhang mit dem Originalartikel von Soeren Kern in der Übersetzung durch Stefan Frank.

Scharia-Kapitalismus

Doe, John / deutsch: Sascha Adamek

Der radikale Islamismus sieht sich als Todfeind des Westens und seiner Lebensweise. Unglaublich ist es daher, wie bedenkenlos deutsche Unternehmen, Verbände und Politiker mit Vertretern dieser Weltanschauung gemeinsame Sache machen. Der Journalist Sascha Adamek legt mit diesem Buch die erste umfangreiche Recherche zu den direkten und indirekten Verbindungen zwischen deutschen Akteuren und den Förderern des gewaltbereiten Islam vor. So beträgt die deutsche Handelsbilanz mit Staaten, deren Rechtssystem überwiegend auf der Scharia fußt, 64 Milliarden Euro – darunter auch zahlreiche Waffenexporte. Die Liste der Enthüllungen reicht von deutschen Unternehmen mit islamistischen Teilhabern über die Machenschaften der deutschen Waffenlobby bis hin zu den Verstrickungen der Politik. Zugleich wirft Adamek einen Blick auf Moschee-Gemeinden, Vereine und Stiftungen in Deutschland, die von radikalen saudi-arabischen und türkischen Geldgebern unterstützt werden. Am Ende steht eine erschreckende Erkenntnis: Den Kampf gegen unsere Freiheit finanzieren wir selbst!

Beitragsfoto: pixabay

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