
Von Stefano di Lorenzo (globalbridge)
(Red.) Nicht zum ersten Mal denken die USA daran, auch den Iran unter die eigene Kontrolle zu bringen. Aber so einfach, wie das im Falle von Venezuela funktioniert hat, ist das nicht – und das weiß auch Donald Trump. Seine Kriegsflotte ist zwar mittlerweile in unmittelbarer Nähe und einsatzbereit, aber das Zögern, den Krieg gegen den Iran zu eröffnen, hat seine Ursachen. Stefano di Lorenzo hat sich die Geschichte des Irans näher angeschaut. (cm)
Während der jüngsten Proteste im Iran sprach man plötzlich von der ganz realistischen Möglichkeit eines von den USA und Israel geführten Regimewechsels. Trump schwankte zwischen der Erklärung, die Proteste zu unterstützen, Androhungen und versöhnlicheren Aussagen. Ein Regimewechsel im Iran war eines der offen geäußerten Ziele des Angriffs Israels auf den Iran im vergangenen Sommer gewesen — später mit Unterstützung der USA. Nach der Venezuela-Operation, die zur Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro führte, fühlte sich Trump möglicherweise ermutigt, auch woanders zuzuschlagen. Für einige angespannte Tage schien die islamische Führung im Iran eine ihrer gefährlichsten und instabilsten Phasen seit 47 Jahren an der Macht zu haben. War dies real oder nur Desinformation, um die islamische Regierung zu verunsichern?
Die jüngsten Proteste wurden durch wirtschaftliche Probleme ausgelöst. Der Rial, Irans Währung, verlor praktisch über Nacht 90 % seines Werts. Doch Irans wirtschaftliche Schwierigkeiten sind weitgehend das Ergebnis jahrelanger US-Politik, die umfassende Sanktionen mit verdeckten Operationen, Cyberangriffen und Militäraktionen kombinierte. Diese Maßnahmen, die hauptsächlich auf die iranische Regierung abzielten, beschädigten am Ende vor allem das Leben der einfachen Iraner schwer. (Auszeichnung durch die Redaktion.)
Vor dem Hintergrund der Niederschlagung der Proteste, bei der offensichtlich etliche Menschen ums Leben kamen, forderten viele im Westen mehr Unterstützung für die „friedlichen Demonstranten“ und einen aggressiveren Kurs gegenüber der iranischen Regierung. Die Frage sei, so argumentierten prominente Experten und Politiker, nicht ob man angreifen solle, sondern warum dies nicht schon früher geschehen sei. US-Präsident Trump hat sich als schießwütiger erwiesen, als er während seines Wahlkampfs erklärt hatte, und deutlich schießwütiger als in seiner ersten Amtszeit. Ein Präsident des Friedens war Trump auch damals nicht wirklich gewesen: 2017 ließ Trump Syrien bombardieren und im Januar 2020 den iranischen General Soleimani töten, was die USA und den Iran erneut an den Rand eines Krieges brachte.
Doch im Juni 2019 war es Trump gewesen, der einem Angriff auf den Iran widerstand — trotz massiven Drucks. Ein amerikanischer Spionagedrohne war abgeschossen worden, und Trump stand Minuten davon entfernt, einen Schlag gegen den Iran zu befehlen. „Wie viele Menschen werden getötet?“, fragte Trump seine Militärberater. Die Antwort lautete: etwa einhundertfünfzig. Trump entschied sich im letzten Moment dagegen — und wurde in vielen US-Medien als inkonsequent und unentschlossen dargestellt. Jetzt scheint aber Trump viel entschlossener geworden zu sein.
„Das behauptete Recht auf den Erstschlag“
Bereits in den ersten Monaten des Jahres 2012, unter Obama, hatten die USA und Iran knapp einen Krieg vermieden. US-Beamte beschuldigten damals den Iran, auf US-Boden den saudischen Botschafter ermorden zu wollen. Iran wies die Vorwürfe zurück. Irans Präsident damals war der ehemalige Bürgermeister von Teheran, Mahmud Ahmadinedschad, dem die USA und Israel vorwarfen, an einem nicht-zivilen Atomprogramm arbeiten zu wollen. Ahmadinedschad wurde oft mit dem Satz, den er angeblich mehrmals wiederholte, zitiert: „Israel sollte von der Landkarte der Geschichte getilgt werden.“ Die Spannungen hielten Monate an. Doch die USA unter Obama, der als anti-imperialistischer Kandidat gewählt worden war, wollten sich nicht in weitere „dumme Kriege“ verwickeln (so bezeichnete Obama den Irakkrieg seines Vorgängers George W. Bush). Obama geriet jedoch selbst in mehrere „dumme Kriege“ — Libyen war nur ein Beispiel.
Die beinahe Konfrontation zwischen den USA und Iran löste auch in Deutschland Kontroversen aus. Im April 2012 schrieb der Nobelpreisträger Günter Grass ein Gedicht mit dem Titel „Was gesagt werden muss“:
Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.
Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten –
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?
Es gab sicher in der deutschen Literatur elegantere Verse. Aber hier zählte der Inhalt. Grass wies darauf hin, dass Israel heimlich Atomwaffen gebaut habe und internationale Inspektoren nie Zugang zu ihnen erhalten hätten. Doch Kritik an Israel war und ist in Deutschland nicht wirklich angesagt. Für sein Gedicht wurde Grass heftig attackiert und als Antisemit abgetan.
Das „Goldene Zeitalter des Schahs“?
Die Islamische Republik Iran, gegründet nach der Revolution von 1979, wird regelmäßig schwerer Menschenrechtsverletzungen, der gewaltsamen Unterdrückung von Dissens, der Hinrichtung Homosexueller und der Einschränkung der Freiheit von Frauen beschuldigt. In diesem Kontext wird die Zeit des letzten Schahs, Mohammad Reza Pahlavi, von 1941 bis 1979 idealisiert als eine Art verlorene goldene Ära der Freiheit, in der Frauen sorglos und frei sein konnten. Der Schah, der 1953 durch einen von der CIA geführten Putsch wieder an die Macht kam, war ein treuer Verbündeter der USA gewesen.
Heute wird die Zeit des Schahs als eine Periode der Säkularisierung, Modernisierung und der wirtschaftlichen Entwicklung dargestellt. Doch während das Land Milliarden mit dem Verkauf von Öl verdiente, empfanden viele einfache Iraner, dass die Einzigen, die vom Ölreichtum profitieren, der Schah und seine Familie waren. In Bezug auf Menschenrechte, Freiheit und Demokratie war „das Regime des Schahs meiner Meinung nach nicht besser [als das heutige]“, sagte der kanadische Iran-Historiker Richard Foltz in einem Gespräch mit Globalbridge. „In beiden Fällen waren die Vorteile des Ölreichtums des Landes weitgehend auf diejenigen beschränkt, die dem Regime nahe standen. Natürlich ist die privilegierte Klasse in den beiden Fällen unterschiedlich.“
Als Iran 1977 zu drastischen Sparmaßnahmen griff, um die galoppierende Inflation zu bekämpfen, traf dies vor allem die Armen und die Arbeiter – jene gesellschaftlichen Schichten, die zu den traditionellsten des Landes gehörten. Sie sollten später zu den Fußsoldaten der Revolution werden, geführt vom spirituellen Einfluss des enigmatischen Geistlichen Ruhollah Chomeini, der seit mehr als einem Jahrzehnt im Exil lebte. Der Schah versuchte, die Proteste gewaltsam zu unterdrücken. Tausende wurden getötet. Doch seine Regierung erwies sich als unfähig, den Aufstand endgültig niederzuschlagen.
„Die Repressionen im Jahr 1978 waren inkonsequent. Der Schah war schwer an Krebs erkrankt — ohne dass es jemand wusste — und sein Verhalten wurde zunehmend irrational. Zudem erhielt er widersprüchliche Ratschläge aus Washington, wo man abwechselnd eine harte Linie forderte und dann wieder Zurückhaltung empfahl. Brzezinski war derjenige, der zur Härte riet“, so Richard Foltz.
Heute wird die Repression des iranischen Staates oft unter humanitären Gesichtspunkten verurteilt. Doch 1978 versprach Jimmy Carters Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski dem Schah, dass die USA jeden Versuch unterstützen würden, die Demonstrationen „mit allen notwendigen Mitteln“ niederzuschlagen. Es reichte nicht. Im Januar 1979 verließ der Schah das Land — diesmal endgültig. Zwei Wochen später kehrte Ajatollah Chomeini zurück. Die Revolution hatte gesiegt.
Narges Bajoghli, Associate Professor für Nahoststudien an der Johns-Hopkins-Universität, schreibt: „Die Revolution von 1979 war nicht erfolgreich, weil die Iraner wütend waren. Sie waren seit Jahren wütend. Sie war erfolgreich, weil sich drei entscheidende Machtzentren zusammenschlossen: das Volk, der Klerus und die Basarhändler vereinigten sich gegen die Monarchie. Diese Koalition wurde über Jahre hinweg aufgebaut — durch Moscheennetzwerke, durch Gewerkschaften, durch den wirtschaftlichen Einfluss des Basars. Als sich diese Institutionen gemeinsam bewegten, fiel die Monarchie.“
Dass die Ära des Schahs alles andere als ein goldenes Zeitalter der Freiheit gewesen sein dürfte, zeigt auch das Ausmaß der Ressentiments gegen ihn und gegen die USA, seinen wichtigsten Förderer. Im November 1979 brachen iranische Studenten mit allen Regeln der internationalen Diplomatie und stürmten die verhasste US-Botschaft in Teheran. Es war bereits der dritte Versuch. Dieses Mal gelang er. 66 amerikanische Diplomaten und Mitarbeiter wurden als Geiseln genommen. Erst anderthalb Jahre später, am 20. Januar 1981 — dem Tag der Amtseinführung Ronald Reagans — kamen die letzten Geiseln frei.
„Ein Hurensohn, aber unser Hurensohn“
Die Revolution von 1979 hatte die Amerikaner völlig überrascht. Noch im September 1978, trotz landesweiter Proteste und offensichtlicher Instabilität, gingen die US-Geheimdienste davon aus, dass der Schah mindestens weitere zehn Jahre regieren würde. Nach dem Sturz der Monarchie wussten die USA nicht, wie sie reagieren sollten. Die Hauptsorge bestand darin, dass Iran im Chaos der Revolution kommunistisch werden könnte.
Die Sowjetunion war seit fünf Jahren im benachbarten Afghanistan präsent, hatte sich jedoch lange geweigert, der dortigen kommunistischen Regierung militärisch beizustehen. Erst im Dezember 1979, nachdem Parteichef Taraki von seinem Rivalen Amin ermordet worden war, griff Moskau ein. Die Sowjets tappten damit in eine von Brzezinski konstruierte Falle, der hoffte, ein „sowjetisches Vietnam“ zu schaffen. Kurzfristig funktionierte die Strategie, radikale islamische Kämpfer gegen die Kommunisten zu unterstützen – langfristig hatte sie für die USA gravierende Folgen, die sich gut zwanzig Jahre später zeigen sollten.
Doch selbst in Afghanistan gebunden, hatte die Sowjetunion keinerlei Absicht, Iran zu überfallen. Die neue Führung in Teheran mochte für vieles kritisiert werden — für Sympathien mit dem Kommunismus jedoch sicher nicht. Ein CIA-Offizieller fasste die Lage zusammen: „Wir hatten nun einen Plan, um jene zu verteidigen, die nicht verteidigt werden wollten, gegen jene, die gar nicht angreifen würden.“
Das Land, das versuchte, aus dem revolutionären Chaos Kapital zu schlagen, war ein direkter Nachbar: der Irak. Dort herrschte Saddam Hussein, ein brutaler Machthaber, der 1979 offiziell Präsident wurde, nachdem er das Land bereits zuvor faktisch kontrolliert hatte. Über ihn sagte Donald Rumsfeld, damals Sondergesandter der USA für den Nahen Osten:
„Er ist ein Hurensohn, aber er ist unser Hurensohn.“
Im September 1980 marschierte Saddam Hussein in Iran ein. Der Krieg war lang und grausam, erinnerte in vielerlei Hinsicht an den Ersten Weltkrieg: Stellungskämpfe, massive Verluste, der systematische Einsatz chemischer Waffen. Angeblich halfen die USA Saddam bei der Beschaffung von Giftgas — Waffen, die später auch gegen kurdische Dörfer im Norden des Irak eingesetzt wurden. Erst acht Jahre später endete der Krieg, ohne territoriale Veränderungen, aber mit fast einer Million Toten.
Im Juli 1988 wurde der Iran-Air-Flug 655, eine zivile Passagiermaschine auf dem Weg von Teheran nach Dubai, über der Straße von Hormus abgeschossen. Alle Insassen starben. Die USA, die den Abschuss verantworteten, erklärten, man habe das Flugzeug für ein Militärflugzeug gehalten; es habe sich außerhalb des zivilen Korridors befunden und nicht auf Funkanfragen reagiert. Später drückte Washington „Bedauern“ aus — eine Entschuldigung gegenüber der iranischen Regierung blieb aus.
Zehn Jahre nach der Islamischen Revolution starb Ajatollah Chomeini, der asketische Führer, der angeblich von Reis und Knoblauch lebte. Sein Nachfolger Ali Chamenei ist bis heute oberster Führer des Iran — 37 Jahre später. Drei Jahre nach dem Ende des Iran-Irak-Krieges führten die USA selbst Krieg gegen Saddam Hussein, nachdem dieser Kuwait überfallen hatte. Doch die amerikanischen Truppen zogen sich zurück, ohne den irakischen Machthaber zu stürzen. Die USA würden das erst zwölf Jahre danach machen.
Die Jahre zwischen 1989 und 2001 stellten eine Phase relativer Entspannung in den Beziehungen zwischen Iran und den USA dar. Zwar wurden die diplomatischen Beziehungen nicht wieder aufgenommen, doch einige Wirtschaftssanktionen und Teile des Embargos wurden gelockert.
Alles änderte sich nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Der oberste Führer Irans verurteilte die Angriffe öffentlich, Berichten zufolge wurden sogar zeitweise die traditionellen „Tod Amerika“-Rufe beim Freitagsgebet ausgesetzt. Dennoch erklärte Präsident George W. Bush Iran in seiner Rede zur Lage der Nation 2002 — gemeinsam mit Nordkorea und Irak — zur „Achse des Bösen“.
Als Mahmud Ahmadinedschad Präsident wurde, schickte er seinem amerikanischen Amtskollegen einen 18-seitigen handschriftlichen Brief — die erste direkte schriftliche Kommunikation zwischen beiden Ländern seit der Revolution. Darin schlug er „neue Wege“ vor, insbesondere in der Frage des iranischen Atomprogramms. Der Brief blieb unbeantwortet. Möglicherweise aus Trotz: Unter Bill Clinton hatten die USA zweimal versucht, Kontakt aufzunehmen — ohne jede Reaktion aus Teheran.
„Wir müssen weiter daran arbeiten, sie davon zu überzeugen, dass wir es ernst meinen; dass wir, wenn sie isoliert sein wollen, alles tun werden, um diese Isolation zu erreichen“, kommentierte Bush.
2007, auf die Frage, wie er mit Iran umgehen würde, begann der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain, zur Melodie eines Beach-Boys-Songs zu singen: „Bomb bomb bomb, bomb bomb bomb Iran.“ Doch die USA waren zu diesem Zeitpunkt zu sehr mit den Folgen der Invasion im Irak beschäftigt, um einen weiteren Krieg zu beginnen. Washington hatte geglaubt, wie einst die russischen Revolutionäre, dass nach der Entfernung des „Zaren“ — in diesem Fall Saddam — die Demokratie vom Himmel fallen würde. Stattdessen versank der Irak in einem brutalen Bürgerkrieg, der den Boden für den Aufstieg des Islamischen Staates bereitete. Iran unterstützte in dieser Phase schiitische Milizen im Irak und ab 2011, mit Beginn des Krieges in Syrien, das Assad-Regime — gemeinsam mit Hisbollah-Kämpfern.
Ein Abkommen und sein Scheitern
In diesem Sinn war es überraschend 2015, nach der nur knapp verpassten militärischen Eskalation von 2012, die USA, die Europäische Union und Iran gemeinsam am Verhandlungstisch zu sehen. Das Atomabkommen sah vor, dass Iran internationale Inspektionen zulassen und sein Nuklearprogramm auf zivile Zwecke beschränken würde. Im Gegenzug sollten rund 100 Milliarden Dollar eingefrorener Vermögenswerte freigegeben und Sanktionen aufgehoben werden.
Doch das Abkommen überlebte Donald Trump nicht. 2018 zog er, Donald Trump, die USA einseitig daraus zurück — ein Schritt, der nicht nur Teheran, sondern auch europäische Verbündete wie Frankreich und Deutschland schockierte.
Das Atomabkommen von 2015 war weniger ein Ausdruck gegenseitigen Vertrauens als vielmehr ein historischer Ausnahmezustand: Zum ersten Mal seit 1979 akzeptierten beide Seiten, dass totale Konfrontation keine Lösung bietet. Für Iran bedeutete das Abkommen die Hoffnung auf wirtschaftliche Normalisierung; für Washington war es ein Versuch, ein ungelöstes Problem zu „managen“, ohne einen weiteren Krieg im Nahen Osten zu riskieren.
Der Rückzug der USA unter Trump zerstörte diese fragile Architektur. Er bestätigte in den Augen vieler iranischer Entscheidungsträger die tief sitzende Überzeugung, dass amerikanische Zusagen jederzeit widerrufen werden können — unabhängig von Verträgen oder internationaler Garantie. Seitdem hat sich das Verhältnis erneut verhärtet: Sanktionen wurden verschärft, Iran intensivierte Teile seines Atomprogramms, regionale Stellvertreterkonflikte nahmen zu.
Von 2015 bis heute zeigt sich damit ein zentrales Muster der US-iranischen Beziehungen: kurze Phasen taktischer Annäherung, gefolgt von abrupten Brüchen. Das eigentliche Drama dieser Geschichte ist weniger ideologisch als strukturell. Beide Seiten handeln aus Misstrauen, beide interpretieren Zurückhaltung als Schwäche und Kompromisse als Gefahr. Das Atomabkommen war kein Neubeginn — sondern ein seltener Waffenstillstand in einem Konflikt, der seit fast fünf Jahrzehnten ungelöst ist. Ob das Problem ohne einen Krieg gelöst werden kann, bleibt offen.
Entdecke mehr von Krisenfrei
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
Der Krieg um den Iran ist unvermeidlich, weil Netanjahu unannehmbare Forderungen an den Iran stellt, und sein heutiger Besuch in Washington erfolgt, um die Zerstörung des Irans vorzubereiten Trump wird wohl ungern in den sauren Apfel beißen, der viele Risiken enthält, er muß aber, da die USA von jüdischen Medien und Plutokraten unterwandert ist.
Dasselbe gilt auch für die EU, wo man Merz, Macron und inbesondere Starmer als jüdische Marionetten ansehen muß. Die City will unbedingt, daß der Rußland-Krieg weitergeht und läßt einfach nicht locker.
Inwischen zeigt Netanjahu KI-generierte Bild, die den Angriff auf den Iran zeigen, und die Iraner zeigen KI-generierte Bilder, wie sie einen amerikanischen Flugzeugträger zerstören. Die Welt befindet sich also schon im Blutrausch! Unklar ist bisher, was die Auslösung des Blutbads sein wird. Wird es einen völlig ungerechten Erstschlag seitens Trumps und Netanjahus geben, wie beim Verbrechen in Venezuela und der Erwürgung Kubas durch Blockierung der Ölzufuhr, oder wird Iran gezwungen anzugreifen, weil seine Öltanker immer mehr sanktioniert und beschlagnahmt werden?
Der Rundfunk bringt statt dessen Olympia, Verdi-Streik in Öffentlichen Dienst und Streik der Piloten für verbesserte Altersversorgung, was die SPD machen kann, um sich besser bei Wählern zu positionieren, während vielleicht die ganze Welt in den Abgrund gleitet!
Kyrie eleison!
„… wird wohl ungern in den sauren Apfel beißen, der viele Risiken enthält, …“
Wenn es um Juda geht, spielen bekanntlich jegliche Risiken für Uncle Sam keine Rolle, auch wenn man ständig ostenstativ eine Risikoabwägung suggeriert, allerdings ist dieses Vorgehen bei einem total verblödeten Volk jederzeit effektiv, die BRD läßt da grüßen.
Ja, so ist es, der Krieg gegen den Iran ist wohl genehmigt:
https://youtu.be/ui5ftwqUGjg?si=DWH4TF6IFSMIsJub
Schöne Darstellung der Entwicklung!
„Ob das Problem ohne einen Krieg gelöst werden kann, bleibt offen.“
Dann ergibt sich automatisch die Frage: Wenn das Problem nur durch einen Krieg gelöst werden kann, wie werden die beiden Kontrahenten jeweils herauskommen? Muß es unbedingt die Vernichtung der Theokratie sein, oder wird die andere Seite auch einstecken müssen??? Und wieviel? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den anglo-zionistischen Westen, Rußland und China? Wir werden es sehen!
Meiner Meinung nach, hat der Iran leider nie begriffen, daß seine stetig angestrebte Blockfreiheit bzw. Neutralität ein kolossaler Irrweg war und ist.
Für mich umso mehr unbegreiflich, wenn man die obig (zumindest in den letzten Jahrzehnten) angeführte Historie berücksichtigt.
Nicht nur abartige Ideologien, wie z.B. in der BRD sind absolut katastrophal, sondern auch realitätsferne religiöse Dogmen der Mullahs.