Endlich: Grüne finden Lösung für Diesel Fahrverbote

Endlich: Grüne finden Lösung für Diesel Fahrverbote

von WiKa (qpress)

Deutsch-Absurdistan: Spätestens seit der Landtagswahl in Bayern, sehen sich die Grünen zu Unrecht im Aufwind und schielen bereits auf die Regierungsbank und einen grünen Jute-Adler in Berlin. Das Bürgerliche Lager hat zwar in Bayern zugelegt und gewonnen! Aber die Grünen feiern sich wegen ein paar Stimmverlagerungen im linken Lager unentwegt als unangefochtene Helden der Nation. Um nun allerdings ihren Anspruch auf den Titel „Politischer Münchhausen der Nation“ ordentlich zu untermauern, braucht es noch einiges mehr. Und das wollen die Grünen, unbestätigten Gerüchten zufolge, recht bald liefern, bevor der EU-gemachte Umweltskandal uns endgültig die Schuhe auszieht.

Es geht um die drohenden Dieselfahrverbote, an denen die Grünen durchaus ihren Anteil haben. Zwar geht es dabei nachweislich weniger um die Rettung der Umwelt, als vielmehr den Anspruch eine Nation ordentlich gängeln zu können. Um nun die dünne Thermik nicht zu gefährden, mittels derer die Grünen zum nächsten Wahlsieg und nebenher noch gen Weltall segeln möchten, braucht es jetzt praktische Lösungen. Ähnlich wie die Schildbürger, sind auch die Grünen natürlich um einfache Lösungen nicht verlegen. Wenngleich sie den Sonnenschein nicht mit Jute-Säcken ins Parlament getragen bekommen, so doch die Abwendung der Diesel Fahrverbote durch einen gelungenen Geniestreich.

Alles eine Sache der Normen und der korrekten Betrachtung

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Mehrheit der Menschen einfach viel zu oft mitten auf der Kreuzung herumhängt. Dazu mit der Nase exakt in einem Meter Höhe (fast Auspuffhöhe), da wo diese gefährlichen Werte repräsentativ erfasst werden. Weil das jetzt andauernd der Fall ist, hat man hier vorsorglich die Grenzwerte für Stickoxid auf 40 µg/m³ Außenluft festgelegt. Dies, um die Menschen vor krankmachenden Einflüssen zu schützen, nicht vor den Grünen. Genau dieser Wert wird regelmäßig von den Dieselschleudern massiv angegriffen.

Und weil das alles ganz schrecklich ist, brauchen wir die Fahrverbote für die Diesel in eben diesen sensiblen Bereichen. Was also können nun die Grünen aktuell unternehmen, um diese Missstand möglichst kostengünstig abzustellen. Dabei selbst bestens noch eine gute und wahlfreundliche Figur abzugeben? Dazu bitte auch die Produktivität wahren, da um nichts in der Welt der Profit gefährdet werden darf. Natürlich haben die Grünen längst erkannt, dass man ohne Waldrodung keine Windräder aufstellen kann. Entsprechend tiefgründig grün sind auch die Einsichten zum Thema Stickoxid.

Die Grünen votieren für unbezahlte Straßen-Industriearbeitsplätze

Endlich: Grüne finden Lösung für Diesel FahrverboteLassen wir uns zunächst einmal an dieser Stelle über geltendes Recht und die stickigen Sachverhalte aufklären: Unterschied zwischen Außenluft- und Arbeitsplatzgrenzwert für NO2[Umweltbundesamt]. Genau hier liegt der Schlüssel zur Lösung des Problems, was unbestätigten Gerüchten zufolge auch die Grünen schon erkannt haben sollen. Demnach müssen wir die vom Diesel Fahrverbot gefährdeten Straßen lediglich per Verordnung in entsprechende Industriearbeitsplätze umfummeln und schon sind wir mit der Problemlösung fertig.

Das erinnert ein wenig an die Beseitigung der Radioaktivität in Fukushima, wo man die Gefahr knallhart durch die Erhöhung der Grenzwerte entschärfen konnte. Otto-Normalverbraucher wird mit dieser Kosmetik schon zurechtkommen, denn was der nicht weiß, das macht ihn schließlich nicht heiß. Hauptsache es ist eben nicht gefährlich und der Gesetzgeber hat alles anständig geregelt. Damit können dann die Grünen wieder die Herzen aller Betroffenen für die nächste Wahl gewinnen.

Mit 950 µg/m³ Stickoxid sind wir König auf jeder Straße

Machen wir noch die Gegenprobe zu diesem Geniestreich. Immerhin muss man ja davon ausgehen, das der Bürger 24/7 auf belasteten Straßen herumkriecht, auch wenn er schläft und ahnungslos von Grün träumt. Das sind also im normalen Monat 720 Stunden, denen er theoretisch „open Air“ besagten 40 µg/m³ Stickoxid ausgesetzt sein darf. Wenn wir daraus jetzt per Verordnung einen Industriearbeitsplatz mit der 23,75-fachen Belastungsmöglichkeit stricken (950 µg/m³), wird diese Zeit drastisch auf 160 Stunden pro Monat verkürzt. Aber die neue Industriearbeistplatzeigenschaft der frisch umgewidmeten Straße gibt das her.

Endlich: Grüne finden Lösung für Diesel FahrverboteWenn wir jetzt noch ein wenig gesunden Menschenverstand hinzunehmen, der in dieser Bannrepublik noch seltener ist als Stickoxid, kann es sogar noch als unwahrscheinlich gelten, dass jemand tatsächlich mehr als 160 Stunden an und auf irgendwelchen Straßen verbringt, die überhaupt die 40 µg/m³ Außenluft überschreiten. Also nur mal utopisch vorausgedacht, der seltene gesunde Menschenverstand könnte ernsthaft noch zum Einsatz kommen. Für diesen Fall wäre mit der Umwidmung der betroffenen Straßen zu Industriearbeitsplätzen das Problem flächendeckend entschärft. Und es sind ja wirklich nur sehr wenige Straßenzüge, die wir diesergestalt behandeln müssen. Mal sehen wann die ersten Grünen diesen Kasus-Kaktus auch raffen und in politisches Kapital ummünzen. Wenn sie gescheit sind, was vermutlich stark übertrieben ist, machen sie das bevor irgendeine andere Partei das durchzieht. Schade das es noch immer keine offiziellen EU-Grenzwerte für Idiotie gibt. Vermutlich wären dann alle Parlamente bereits wie leergefegt.

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