Eine für alles

Praktisch, diese technischen All-in-One–Geräte: Drucker, Scanner, Fax und Kopierer – nur ein Gerät – geringe Kosten, wenig Platzbedarf und für viele Aufgaben geeignet. Etwas Ähnliches müssen sich die US-Nuklearwaffenspezialisten gedacht haben, die die Anforderungen für die künftige Atombombe vom Typ B61-12 ersonnen haben.

Eine einzige Bombe für alle Aufgaben. Die B61-12 ist eine „All in One“-Bombe. Sie soll alle sechs vorhanden Atombombentypen der USA ablösen und deren unterschiedliche militärische Funktionen mit ihren Fähigkeiten vereinen. Heraus kommt dabei weit mehr als eine Lebensdauerverlängerung. (atomwaffenfrei)

Bildquelle: Gunter Hagens

Der Test der US-amerikanischen B61-12 Atombombe vom 1. Juli 2015 unterstreicht nochmals, dass die US-Regierung in Washington plane, Nuklearwaffen, die Russland erreichen können, in Europa zu erneuern, stellt der stellvertretende russische Verteidigungsminister Anatoli Antonow fest.

Die Entwicklungsphase des so genannten Life Extension Program (LEP) läuft seit Februar 2012. Es geht darum, vorhandene B61-Atombomben aufzuarbeiten und diese mit einem von Boeing entworfenen Steuerteil im Heck zu versehen. Damit wird die Präzision der mit einem 50-Kilotonnen-Sprengkopf versehenen Bombe erhöht.

Die Standardisierung auf die B61-12 soll ab Anfang des nächsten Jahrzehnts durchgeführt werden. Dafür steht die Beschaffung von etwa 480 Bomben im Raum. Sie sind auch für die Tornados der Luftwaffe vorgesehen. Diese stehen im Rahmen der Nuklearen Teilhabe in Büchel bereit, wo die Vereinigten Staaten ein Lager mit Atombomben unterhalten. (RT deutsch)

FOCUS online meldete am 21.09.2015, daß auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel die Vorbereitungen für die Stationierung neuer amerikanischer Atombomben beginnen. Nach dem Urteil von Rüstungsexperten seien die neuen Nuklearwaffen vom Typ B61-12 wesentlich zielgenauer als die bisherigen Atombomben.

Bis 2020 soll die erste der B61-12 fertiggestellt sein. Weitere vier Jahre später, 2024, sollen die Produktion abgeschlossen und die alten Bomben abgelöst sein – in den USA, in Europa und auch in dem deutschen Eifel-Dörfchen Büchel, auf dessen Fliegerhorst noch immer bis zu 20 US-Atombomben vom Typ B61 gelagert sind. Dann, so der Plan, kann die neue Bombe sowohl mit taktischen Kampfflugzeugen wie der F-16, dem deutschen Tornado, der F-15E oder dem neuen Jagdbomber F-35 eingesetzt werden als auch von strategischen Bombern wie der B-2 „Spirit“ oder dem geplanten Zukunftsbomber vom Typ LRS-B.

Der Terrorismus der westlichen Welt
von Noam Chomsky, Andre Vitchek

Als Gleitbombe fliegt die Waffe die letzten Kilometer bis zu ihrem Ziel eigenständig. Dabei ist die Zielgenauigkeit im digitalisierten Modus „System 2“ noch größer als jene des Systems 1. Das Flugzeug, das die Bombe abgeworfen hat, kann angesichts der bevorstehenden Explosion in beiden Fällen bereits früh das Weite suchen. Eine „maßvolle Abstandsfähigkeit“ nannte das John Harvey, ein leitender Pentagon-Beamter, die die Überlebenschancen von Pilot und Flugzeug verbessert.

Die US-Luftwaffe und die nationale Kernenergiebehörde testeten die neue Version der B61-12 Atombombe in Nevada. Die Bombe trug keinen nuklearen Sprengkopf.

RT deutsch: Wissenschaftler und russische Stimmen äußern sich besorgt über das Vorgehen. Antonow: „Es stellt sich heraus, dass unter dem Vorwand erfundener russischer Bedrohung die Vereinigten Staaten und NATO-Mitgliedsstaaten nicht nur ihr konventionelles Militärpotenzial und –aktivitäten erhöhen, sondern auch ihr Nuklearpotenzial. Das Besondere an den durchgeführten Tests war die Tatsache, dass F-15E Jagdbomber-Jets mit der Atomwaffe bestückt wurden. Dies gibt Anlass zu der Annahme, dass der Test dazu diente, die Verwendung der B61-12 Atombombe von NATO-Jagdbombern in Europa zu üben.“

Das Undenkbare filmen

Während des Kalten Krieges war es vor allem das Kino, das einem großen Publikum verschiedene Formen der nuklearen Katastrophe vorführte. Dieser Band beleuchtet die filmische Inszenierung der atomaren Bedrohung und stellt die verschiedenen Szenarien für den »Day After« vor. Die Beiträge greifen die Diskussionen über einen irrtümlich oder durch einen technischen Defekt ausgelösten Krieg auf und zeigen die eindrückliche Wirkung sowie die filmische Ästhetik einer nuklearen Explosion.

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Mit der Veröffentlichung dieses Artikels erhebt der Verfasser keinen Anspruch auf Absolutheit hinsichtlich der Inhalte, da diese lediglich subjektive Betrachtungsweisen wiedergeben können und jeder sich seinen Teil herausziehen kann, um dies mit seinem Weltbild abzugleichen.
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