Unterkühlt – so könnte man die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland zurzeit noch wohlwollend nennen. Doch wohin entwickelt sich diese Krise. Der „Architekt der Ostverträge“ und enger Weggefährte Willy Brandts, Egon Bahr ist sich sicher: auf einen Krieg zwischen Großmächten läuft es nicht hinaus. Stattdessen wirbt er für einen Wandel durch Annäherung, wie einst schon zu Zeiten des kalten Krieges. Marcel Joppa sprach mit Egon Bahr über ein fehlgeleitetes Russlandbild, Parallelen zu alten Vorbildern und der Verantwortung Deutschlands.
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