Draghisch: Gelddruckmaschine der EZB im Heißlaufmodus

Frankfurt heißt mittlerweile nicht umsonst Bankfurt. Der Ort ist inzwischen ein Synonym hemmungsloser Gelddruckerei geworden. Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass die Welt mit dem Drucken von vielen bunten Scheinchen gerettet werden soll. Die Rettung der Welt, wie wir sie aktuell kennen, wird damit sicherlich nicht gelingen. Blicken wir einmal zurück ins letzte Jahrhundert. Die bisherigen Währungs- und Systemzusammenbrüche lehren uns, dass es danach schon irgendwie weitergeht.

Was wir allerdings noch nicht gelernt haben, ist der Umstand, dass die Notenbanken durch solches Verhalten die Krise und die Folgen eigentlich nur um ein Vielfaches potenzieren. Das wiederum dürfte daran liegen, dass sie sich inzwischen für besonders schlau halten und tatsächlich der Meinung sind, durch ihre sogenannte Geldpolitik den zwangsläufigen Zusammenbruch eines nachweislich maroden Systems verhindern zu können. Soviel Irrglauben gibt es für gewöhnlich nur in der Kirche. Dabei sind sich Notenbank und Kirche hinsichtlich des Anbetungsgegenstandes, des Mammons, durchaus seit Ewigkeiten einig.

Hinsichtlich der weiteren Geldverehrung und -mehrung war nunmehr das höchste deutsche Gericht gefragt. Beschwerdeführer gegen diese maßlose Gelddruckerei sind Leute wie Peter Gauweiler, Bernd Lucke und Hans Olaf Henkel. Sie wurden jetzt kurzerhand vom BVerfG abgebügelt und auf ein unscheinbares Maß zurechtgestutzt. Damit hat der hemmungs- und gewissenlose Mammon seine Position innerhalb Europas und der EZB vorerst behaupten können. An dieser Stelle wird die Sache naturgemäß etwas anders angegangen: Eilantrag gegen EZB-Geldpolitik ♦️ Teilerfolg für Draghi vor dem Bundesverfassungsgericht[Handelsblatt].

Einer der Hauptkritikpunkte bei dieser „draghischen“ Geldpolitik ist die sogenannte verdeckte Staatsfinanzierung. Hier mehr zu dem Thema: Verdeckte Staatsfinanzierung in 19 Euro-Staaten[WIWO]. Immerhin hat die EZB schon für gut 2 Billionen € den gröbsten Staatsanleihen-Schrott wackeliger Euro-Teilnehmer still und leise vom Markt geholt. Diese diskrete Euro-Rettung soll wohl auch noch eine Weile so weitergehen. ein unüberwindliches Kernproblem des Fehlkonstruktion Euro ist die unterschiedliche Wirtschaftskraft der teilnehmenden Nationen. Genau das kann derzeit nur über die „verdeckte Staatsfinanzierung“ ausgeglichen werden, bis das gesamte Euro-Kartenhaus ohnehin in sich zusammenfällt. Letzteres ist übrigens keine Frage des „ob“ sondern lediglich des Zeitpunkts.

Wer auf kleinerem und privatem Level Glücksspiel betreiben möchte, muss nicht so groß denken, der kann besser im Internet das NetBet Casino heimsuchen. Da gibt es, oh Wunder, erheblich mehr gesetzliche Regulierungen die den Verbraucher vor größeren Schäden bewahren. Im Gegensatz dazu gibt es scheinbar keinerlei wirksame Regulierungen für die größte Spielbank namens EZB, die die glücksspielenden Staaten vor dem Niedergang durch die „draghische“ Geldpolitik der EZB zu bewahren imstande wären.

Aber mit Blick auf die faktisch praktizierte und wenig zu leugnende Umverteilung „von unten nach oben“ ist noch immer alles im Lot. Da scheint alles noch immer sehr genau nach Plan zu laufen. Gerade dazu leistet die EZB-Geldpolitik einen unverzichtbaren Beitrag: Reiche werden immer reicher – Arme immer ärmer[Nachdenkseiten]. Vielleicht kommt der Zusammenhang bei den Nachdenkseiten nicht ganz so deutlich raus, aber er ist da … versprochen. Oder anders gesagt, das gesetzlich reglementierte öffentliche Glücksspiel ist immer noch um einiges ehrlicher als die aktuelle Geldpolitik der EZB und eines bis heute total im Geheimen operierenden ESM.

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