Die Wissenschaft hat festgestellt …

Gastbeitrag von Jürgen

Es gibt zwei Sorten von Gläubigen, die religiös Glaubenden und die wissenschaftsgläubigen.

Und eben nicht die, die angeblich an „nichts“ glauben. Eine Negierung allein, macht eben keinen Nichtglauben!

Nun, es geht nicht nur um den „ewigen Widerspruch“ zwischen Kirche und Darwinismus. Der Mensch sei entweder Gottes Geschöpf oder er stamme vom Affen ab. In der Konsequenz dann wohl vom Einzeller? Aber, ein Herr Precht, seines Zeichens Philosoph, fand dann doch noch eine halbwegs erträglichere Zwischenstufe, es war, man halte sich fest, die Spitzmaus!

Was soll man davon halten? Egal welche Kategorie von „Wissenschaft“, sie alle verbiegen sich geradezu, um nicht glauben zu müssen! Weil es kein „Wissen schafft“? Oder wo ist das Problem?

Was nicht erklärt, bewiesen oder berechnet werden kann, ist dann unwissenschaftlich? Und somit zu verdammen? Oder fürchtet „die Wissenschaft“, sich als „nicht allwissend“ erklären zu müssen?

Dann wird es wohl schwierig, glaubhaft, in die Fußstapfen des Einen zu treten?

Und, was weiß sie schon?

Daß es auf Planeten, die keine Lufthülle haben, es kein organisches Leben geben kann? Tja, das Fehlen der Lufthülle, wohl wahr, mußte erst mal festgestellt werden, aber, alles weitere gründet sich ja wohl auf irdische Logik? Und, wem nützt es zu wissen, daß der Mars oder sonst ein Planet, eben nicht besiedelt werden kann?

Da werden angeblich Experimente auf der ISS gemacht, biologisch, chemisch und physikalisch (sie lassen nichts aus) um sie dann wo umzusetzen? Vermutlich werden sie es auch noch schaffen, die Erde schwerelos zu machen; Hauptsache es kann etwas Neues produziert werden …

Wer erinnert sich nicht an diese geradezu sagenhafte Teflonpfanne? Entwickelt in der Raumfahrt! Und soo kratzempfindlich!!! Es geht halt nichts über Gusseisen! Aber, diese Pfannen muß man ja erst mal einbrennen und dann auch noch entsprechend pflegen … da weigert sich die moderne Frau von heute aber so was von! Das geht ja mal gar nicht!

Wir fliegen wohl zum Mond, aber, was wissen wir wirklich, über unser irdisches Dasein? Außer, daß es unterschiedliche Pfannen gibt? Ah doch, es gibt ja auch unterschiedliche Geschlechter! Und das, nicht nur derer zwei, (das stand auch schon früher so geschrieben, kann also so nicht stimmen?) sondern gar mehrere! Mathematisch ausgedrückt, x Geschlechter. Dieses x steht dann, so habe ich es in der Schule gelernt, für eine unbekannte Anzahl!

Man weiß es also nicht so genau? Wissenschaftlich ausgedrückt! Es ist doch immer schön zu beobachten, wie die einzelnen Disziplinen sich so reibungslos ergänzen! Da kommt doch Freude auf!

Und wenn man bedenkt, daß für diese Erkenntnis, konsequenterweise, extra eine neue Fakultät geschaffen wird, Genderwie…? (hier versagt des Autors Schreibvermögen) genannt, dann muß es ja wohl stimmen! Also, erst die Erkenntnis dann die Forschung und Lehre? So ausnahmsweise?

Nichts genaues weiß man nicht! Auf jeden Fall, unserem Schöpfer wie auch Darwin, beiden würden sich die Fußnägel aufrollen! Wo sie doch beide mit zwei Geschlechtern auskamen. Wozu also der Wissenschaft widersprechen wollen? Sie tut es ja selbst!

Und, um das zu begreifen, funktioniert nur, wenn man sich immer bewußt ist, das sich alles weiter entwickelt! Evolution war nicht irgendwann mal, sie findet auch heute noch statt!

Freilich nicht mehr biologistisch betrachtet, aber, unsere Gesellschaften entwickeln sich weiter, psychologisch und in ihren sozialen Zusammenhängen! Und da bekommt Wissenschaft gleich ganz neue Ansätze. Was es da nicht alles zu erforschen, beweisen und erklären gibt!

Je gescheiter, je wissender der Mensch, desto mehr Wissenschaft braucht er wohl!





Was früher die Gemeinschaft regelte, muß heute über ein Heer von Psychologen, Sozialarbeitern, Heilerziehungspflegern und sonstigen Fachkräften, wie auch immer sie heißen mögen, bewältigt werden! Und das alles natürlich zertifiziert, nach ISO … und, wie könnte es anders sein, TÜV geprüft! Der Mensch, behandelt wie ein Automobil, dann muß es ja klappen!

Darüber hinaus gilt es anzulegen, zu strukturieren, zu organisieren. Allein, Recht zu bekommen, ist ein Kapitel für sich … Es gibt keinen Lebensbereich mehr, der nicht ohne Spezialisten zu bestehen wäre!

Und die Wissenschaft erklärt dir dann, warum du die Welt nicht mehr verstehst, anstatt sich darum zu kümmern, warum es so ist! Was so, zugegebenermaßen, natürlich auch nicht stimmt …

Sie wissen es sehr wohl! Aber, wer schlägt schon die Hand, die einen füttert?

Wo doch alle so davon profitieren? Jetzt habe ich das studiert, habe das Wissen und die Erkenntnis, und sollte, mit einer Einschätzung, mein Einkommen, meinen Status gefährden?

Na, da schreibe ich doch lieber noch mal ein Gutachten! Was soll ich beweisen? Glyphosat, Impfungen und Chemotherapie sind gesund? Egal! Ich schaffe das! Wäre ja nicht das erste mal! Wer bietet mehr?

Auch das ist eine Form der Evolution, wenn auch eine sehr eigentümliche. Wobei dies fast schon als Kompliment gewertet werden könnte. Es ist, schlußendlich, einfach nur eine Form der Degeneration! Bedauerlicherweise, eine sehr überlebensfähige!

Wenn wir nun zu dem Schluss kommen müssen, daß sich Wissenschaft oft genug als Hure der Politik zeigt, muß ich doch eine Lanze brechen, für die, welche tagtäglich in ihren Laboren oder an ihren Rechnern tatsächlich an ihren Auftrag glauben, der Menschheit dienen zu wollen!

Es sind nie alle! Aber, das wissen wir ja!

Und, wie Albert Schweitzer einmal sagte:

Jede tiefere Religiosität wird denkend,

jedes wahrhaft tiefere Denken wird religiös!“

Aber, dazu muß man halt erst mal sein Hirn einschalten!

Und „das Herz“ sollte dabei auch nicht vernachlässigt werden … 😉

Euer Jürgen

Die Wissenschaft hat festgestellt …
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6 Kommentare

  1. "Der öffentliche Rundfunk"

    Wie gut, daß es für jede Lüge und Verdrehung einen Experten gibt, der sie untermauern kann!

    Gekaufte Seriosität unter dem Deckmantel von Fachwissen und Wissenschaftlichkeit!

    Leider funktioniert das (noch), da die Autoritätsgläubigkeit und das Obrigkeitsdenken anscheinend ungebrochen sind!

  2. Ich bin auch immer erstaunt, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk uns mit einem Heer von "Wissenschaftlern" bombardiert, die alle so gescheit daherreden und Universitätstitel haben.  Viele große Denker waren keine Professoren, was nebenbei nur ein Beamtentitel ist.   

    Man wundert sich, daß es Wissenschaftler gibt, deren Studienfach rechtsradikale Gesinnung ist.  Der Sinn der vielen gekauften "Fachleute" ist wohl, dem Meinungsterror des Rundfunks den Anschein der Wissenschaft zu geben, worauf sicher auch viele reinfallen.

  3. Zulu,

    erweiterte Infinitivsätze und Aufzählungen bedürfen nun mal der Kommas. 🙂

    Aber gut, manchmal nervt es mich selber! 

    Ich gelobe Besserung!

  4. Völlig Off-Topic:

    Jürgen, treuer Begleiter der letzten Jahre…darf ich bitte eine klitzekleine Kritik äußern?
    Geh´ doch bitte sparsamer mit Deinen Satz-Zeichen um. Deutsches Mädchen hat auch immer an jedes Satz-Ende ein Ausrufezeichen geklebt. Das stresst den Leser. Fragezeichen und Kommata nur dann, wenn sie wirklich nötig sind. Ich fühle mich völlig verwirrt, wenn ich das hier lese. Tut mir leid. Ist aber so. "Will er jetzt schreien?", "Will er was fragen?", "Will er etwas festlegen?" "Worum geht´s ihm überhaupt??"

    Das weiß man immer nicht!

    Auch ich schreibe bei Leibe nicht alles richtig und man versteht ja nach zwei mal Lesen was Du im Grunde sagen willst. Am Inhalt gibt´s auch gar nix zu Rütteln! Aber die Aufsplittung/Struktur ist teilweise…irgendwie…doch sehr konfus gestaltet. Eben begründet durch diese Vielzahl an Satz-Zeichen. Für mich jedenfalls. Kann natürlich auch rein subjektiver Eindruck sein. Aber es ist einfach angenehmer/entspannter zu lesen, wenn man möglichst viele Punkte und Einzelsätze verwendet. Findest Du nicht?

    Hab Dich lieb! 🙂

    LG Zulu

  5. Annerose,

    mich interessiert alles! 

    AZK war mir schon bekannt. Wegen der Sylvia …

    Danke für den Hinweis!  🙂

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