DIE UMWELT-KILLER

Quelle: politonline

d.a. Kein Tag ohne Klimahysterie; kein Tag ohne haltlose, unfundierte Übertreibungen! So heisst es bei der hinsichtlich der für uns aufbereiteten Weisungen führenden UNO-Institution IPCC, dem Intergovernmental Panel on Climate Change, längst unisono, dass das Klima den Weltfrieden gefährdet…..

Mit dem Klima im Schritt marschiert natürlich die Umwelt; wie einseitig jedoch über letztere berichtet wird, das weist Reiner Braun in seinem nachfolgenden Bericht nach:

»Es sollten alle Alarmglocken angehen: Das Militär wurde als Klimakiller bewußt aus dem Kyoto-Protokoll und aus andern UN-Klimadokumenten, einschließlich der Charta von Paris, ausgeklammert, dies auf Druck der USA und der NATO-Staaten. Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit führt sich das Militär als einer der schlimmsten Umweltsünder auf.

Zuerst einige Fakten

–   Der Moorbrand auf einem Übungsstützpunkt der Bundeswehr 2018 tötete nicht nur Tiere und zerstörte (teilweise seltene) Fauna, sondern es wurden dabei auch große Mengen CO2 und Feinstaub freigesetzt: Eine fast tägliche Zerstörung der Umwelt durch das Militär, in diesem Fall medial etwas aufgepeppt durch den Brand und die stinkenden Rauchschwaden. Angeblich werden auch nach dem Brand weitere Waffentests auf dem Gelände durchgeführt.

–   Kriege und bewaffnete Konflikte zerstören die Umwelt – ein Allgemeinplatz. Fast ist man geneigt zu fragen: Was sollen sie denn sonst zerstören, wenn nicht Mensch, Natur und Umwelt? Trotzdem, ein kurzer Blick in die Geschichte veranschaulicht die Dimension: In vielen Kriegen der Geschichte wurde die Umwelt Opfer einer Politik der verbrannten Erde. Bewaffnete Konflikte verbrauchen und belasten natürliche Ressourcen – Luft, Wasser, Boden, Land, Wälder und Ozeane – belasten öffentliche Infrastrukturen und Dienstleistungen, zum Beispiel Energie, Gesundheit, Abwasser, Müllabfuhr, und haben negative Auswirkungen auf den Erhalt von Wildtieren und deren Lebensräume. Felder wurden verbrannt, Gewässer vergiftet und Land unbrauchbar gemacht, um der Bevölkerung und gegnerischen Truppen die Existenzgrundlage zu entziehen. Katastrophal war die Zerstörung von Deichen. Der Gaskrieg des Ersten Weltkriegs tötete 100.000 Menschen und vergiftete große Landstriche. Die Flächenbombardements, Schiffswracks und Verminung sowie die Steigerung der Rüstungsproduktion kontaminierten Meeres- und Landökosysteme und hinterließen für Jahrzehnte tiefe Narben in der Natur. Besonders folgenreich war der großflächige Einsatz von nahezu 100.000 Tonnen Herbiziden wie Agent Orange im Vietnamkrieg, um Wälder zu entlauben und gegnerische Aktivitäten einzuschränken. Dies traf 4,8 Millionen VietnamesInnen, führte zu 400.000 Toten sowie zu Behinderungen und Gendefekten bei 500.000 Kindern. Die Pflanzenwelt konnte sich über Jahrzehnte nicht regenerieren, die Zahl der Tierarten ging deutlich zurück.

–   Die Vernichtung erreichte ein neues Ausmaß mit dem Einsatz von Atombomben der USA gegen die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im August 1945. Durch die kombinierte Wirkung von Hitze, Druck und Strahlung wurden nicht nur Hunderttausende von Menschen ausgelöscht, sondern auch die lokale Flora und Fauna; große Landstriche, das Wasser und die Atmosphäre für Jahre radioaktiv verseucht. Krebstote bis heute. Mehr als eine Million Opfer melden die Statistiken.

–   Das Zeitalter des Kalten Krieges: Im nuklearen Wettrüsten des Kalten Krieges wurden mehr als 2.000 Kernwaffen getestet, wodurch Plutonium und andere radioaktive Stoffe freigesetzt wurden, die bis heute weltweit zirkulieren und sich in der ökologischen Nahrungskette anreichern. Testgebiete wurden für die dort lebenden Völker unbewohnbar oder gingen wie das Bikini Atoll verloren. Bei Nuklearunfällen fielen rund 50 Atomsprengköpfe und 11 Atomreaktoren in den Ozean.

–   Heute existieren nach wie vor 15.000 Atomwaffen mit der vielfachen Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe: Ein Atomkrieg könnte die Atmosphäre so stark verdunkeln, dass das Leben auf der Erde nicht nur gefährdet ist – nuklearer Winter – sondern das Leben auf der Erde würde unweigerlich zerstört.

–   Noch ein aktuelles Beispiel: Während des Golfkriegs von 1991 zeigten die Öl-Brände in Kuwait und die Freisetzung von Öl im Persischen Golf die Folgen einer Politik der verbrannten Erde. Amerikanische Militärangehörige beklagten sich über das Golfkriegssyndrom, wahrscheinlich als Folge des Einsatzes von mehr als 1.000 Tonnen Uranmunition, eine radioaktive, besonders durchschlagsfähige effektive Munition, durch das US-Militär.

Die Zerstörung der Umwelt durch das Militär geht aber weit über die vernichtenden Kriege hinaus:

–   Krieg und Militär gehören zu den größten Verbrauchern von Energie und anderen Ressourcen und setzen erhebliche Umweltschadstoffe frei.

–   Es existieren über 1.000 Militärbasen auf der Welt. Militärische Landnutzung beeinträchtigt die Lebensqualität, Gesundheit und Ernährung betroffener Gemeinschaften. Lösungsmittel, Treibstoffe und andere giftige Chemikalien aus militärischen Aktivitäten verbleiben über Jahrzehnte in der Umwelt. Schwere Militärfahrzeuge beschädigen Böden und Infrastrukturen. Lärmbelästigung durch Militär stört den Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Bewaffnete Konflikte in Gebieten hoher Artenvielfalt beeinträchtigen Ökosysteme und deren Dienstleistungen für die menschliche Entwicklung.





–   Als einer der größten Umweltverschmutzer der Welt gilt das US-Militär, mit rund 39.000 kontaminierten Standorten. Das Pentagon produziert etwa fünfmal mehr Toxine als die größten amerikanischen Chemieunternehmen.

–   Weltweit verbraucht das Militär große Mengen fossiler Brennstoffe und setzt beträchtliche Mengen an Treibhausgasen frei. Das US-Militär ist der größte Einzelverbraucher von Energie in der Welt. Laut dem CIA World Factbook von 2005 würde das Pentagon beim Ölverbrauch auf Platz 34 aller Staaten der Erde liegen, knapp hinter dem Irak und vor Schweden. Einem Bericht des US-Kongresses von 2012 zufolge hat das Pentagon 2011 rund 117 Millionen Barrel Öl verbraucht, annähernd soviel wie der Treibstoffverbrauch aller Autos in Großbritannien. Mehr als die Hälfte der Hubschrauber der Welt sind für militärische Zwecke bestimmt und etwa ein Viertel des Verbrauchs von Düsentreibstoffen stammt von Militärfahrzeugen, die meist ineffizient, kohlenstoffintensiv und umweltschädlich sind. Auf den US Militärbasen der Welt werden täglich 320.000 Barrel Öl verbraucht. Nach Informationen des Pentagons beschäftigt sich dessen Umweltprogramm mit 39.000 verseuchten Gegenden in den USA. 126 US-Stützpunkte in den USA [House of Armed Service Committee] verseuchen die Umgebung; es existieren dort Probleme mit kontaminiertem Wasser und radioaktiven Vergiftungen. Wie viele mögen es angesichts von 868 US-Basen auf unserem Globus weltweit sein? Ein Beispiel: Die US-Base in Okinawa und ihr Ausbau gefährden das Überleben von 262 gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, darunter einmalige Korallen. Die geschätzten Kosten für die Sanierung militärisch kontaminierter Standorte liegen bei mindestens 500 Milliarden US-Dollar.

–   Krieg für Öl: Aufgrund der Abhängigkeit vom Öl tendieren Militärs und Rüstungsunternehmen dazu, bewaffnete Interventionen oder Stationierungen überall auf der Erde zu unterstützen, um die eigene Öl- und Energieversorgung zu sichern. US-kritische ölproduzierende Länder werden bewußt destabilisiert. Der Irak Krieg 2003 ist das zugespitzte aber nicht das einzige Beispiel. Noch ein Beispiel: 25 % des weltweiten Kerosinverbrauchs erfolgt durch die US Air Force. Ein F-4 Phantom verbraucht bei Überschallgeschwindigkeit 26.000 Gallonen pro Stunde.

–   Die Entsorgung ausgedienten Militärequipments finden durch Kriege oder durch einfacheEntsorgung zum Beispiel auf hoher See statt.

–   Eine besonders dramatische Zerstörung der Umwelt geschieht durch Depleted Uranium(DU). Der Einsatz dieser Waffe führt zu radioaktiver Verseuchung und Vergiftung von Menschen; drastisch gestiegene Krebsraten in der Region sind die Folge: Siehe Jugoslawien, Irak, und weitere.

–   1,8 Billionen Dollar sind die Rüstungsausgaben pro Jahr weltweit: Dies ist eine gewaltige Abzweigung öffentlicher Ressourcen, die stattdessen in erneuerbare Energien und Umweltschutz investiert werden könnten. In der Realität ist jede Ausgabe für ein militärisches Infrastruktur- oder Beschaffungsprogramm die sinnlose Vernichtung von begrenzten Ressourcen, über die unser Planet verfügt.

–   Noch einmal sollen am Beispiel der größten US-Base außerhalb der USA, der US-Base in Ramstein, die Umweltzerstörungen und die Folgen für das Klima aufgezeigt werden:

–   Der völkerrechtswidrige, mit modernster Technologie ausgestattete Drohnenkrieg verbraucht Unmengen an natürlichen Ressourcen. Auch das weltweite Überwachungs- und Steuerungssystem verschlingt materielle Ressourcen.

–   Die US-Air Base Ramstein liegt zwischen Naturschutzgebieten und Landschaftsschutzgebieten und steht im Widerspruch zu den Schutzzielen gemäß Landschaftsplanung. Der angrenzende Pfälzer Wald, das größte zusammenhängende Waldgebiet der Bundesrepublik – mit seinen Sandsteinfelsen im Süden – begann sich zu einem beliebten Kletter-, Wander- und Urlaubsgebiet zu entwickeln. Dies wird durch die vielfältigen Militäranlagen zerstört.

–   Es findet eine großflächige Versiegelung und Verlust von Boden als Lebensraum statt. Emissionen von Kerosin gefährden das Grundwasser und die Fließgewässer. Die Luft und das Kleinklima werden durch Wärmebelastung sowie durch Wärme abstrahlende Flächen belastet. Militärflugzeuge verbreiten (Ultra)- Feinstaub und die Verseuchung des Grundwassers, unter anderem durch Benzol, schreitet voran.

–   Schadstoffe in Luft, Wasser und Boden, Kerosinablaß durch Zivilflugzeuge im Anflug auf den zivilen Flughafen Frankfurt Rhein-Main, prägen die Militärregion Kaiserslautern. In der Westpfalz wird die immense Gesundheitsgefährdung zunehmend in der regionalen Presse thematisiert. Der Großtransporter Galaxy verbraucht beim Start 3.500 Liter Treibstoff. Damit könnte ein Diesel-PKW, der 10 Liter pro 100 km verbraucht, 35.000 km fahren. Düsenjets haben keine Rußfilter. Bei Starts und Landungen auf der US-Air Base Ramstein werden jährlich 1,35 Milliarden m³ Abgase freigesetzt. Darin sind Schwefeldioxid, Stickoxid, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid / CO2, Brom, Blei und Ruß in sehr großen Mengen enthalten.

–   Militärflugzeuge nutzen das NATO-Flugbenzin JP-8: Dieses ist durch Additive krebserregend. Signifikant höhere Krebserkrankungen in der Region Kaiserslautern sind von Fachärzten dokumentiert. Dieser Spezialtreibstoff, der nach einem aus dem Verkehr gezogenen Datenblatt des Herstellers Chevron giftige und krebserregende Bestandteile enthält, versickert aus undichten Tankanlagen in den Boden und gelangt so direkt ins Grundwasser unter dem Flugplatz. JP-8 wird auch vor der Landung abgelassen, weil Großtransporter ein bestimmtes Landegewicht nicht überschreiten dürfen. Es schlägt sich als öliger Belag auf Gartenteichen und als schwarze Schmiere auf allen Oberflächen nieder. Hinter vorgehaltener Hand warnen Förster vor dem Verzehr belasteter Früchte und Pilze aus den Wäldern im Anflugbereich des Flugplatzes.

–  Der Fluglärm ist eine permanente Bedrohung der Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Auf der US-Air Base Ramstein finden zurzeit jährlich circa 30.000 Starts und Landungen statt. Neben den sehr lauten US-Militärtransportern C-130 Hercules, C-17 Globemaster und C-5 Galaxy verkehren dort auch zivile Chartermaschinen, darunter die laute Antonow AN-124.

Was fehlt sind ein oder mehrere Fachstudien über die aus der Air Base resultierende negative Gesamtbelastung der Umwelt. Die Politik will sie nicht und die Wissenschaft kneift.

Klimawandel, der Militär nicht mit einschließt, ist heiße Luft. Umweltschutz heißt also Kriegs- und Militärabbau. Es ist Zeit, dieses Tabuthema in die Öffentlichkeit zu zerren und zwar bei jeder Umwelt und Friedensaktion!

Was wir brauchen ist ein umfassender Abrüstungsprozeß, der die Umwelt schont und die materiellen und finanziellen Ressourcen zum Schutz und zum Überleben des Planeten und seiner Menschen bereitstellt, ein Wirtschaften, das den Menschen und nicht den Profit in den Mittelpunkt stellt, sowie nationale und weltweite Konversionspläne zur Umstellung des Militärischen auf das Zivile; das Militärische muss gegen Null gefahren werden.

Quelle: auszugsweise

https://seniora.org/wunsch-nach-frieden/der-wunsch-nach-frieden/die-umwelt-killer   22. 6. 19
Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit führt sich das Militär als einer der schlimmsten Umweltsünder auf – Von Reiner Braun

(Visited 1 times, 1 visits today)
DIE UMWELT-KILLER
2 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (98% Ergebnis)

2 Kommentare

  1. Vermutlich haben wir es mit einer natürlichen Klimaänderung zu tun, an der wir gar nichts ändern können, außer daß wir geschickt darauf reagieren:  z. B. in unseren Wäldern zur Ernähung mehr Walnüsse und Eßkastanien anzupflanzen.

    Ansonsten können wir persönlich am besten dazu beitragen, indem wir das Wirtschaftswachstum drosseln, denn der Energieverbrauch steigt proportional zum Wirtschaftswachstum.  Jeder von uns hat bestimmt das fünffache an Kleidern, Geschirr, Besteck usw. als er wirklich braucht.  Man überlege sich bei jedem Einkauf, ob er nicht vermeidbar wäre.  Brauchen wir weitere Schuhe, Taschen, Hosen usw.  Man bemühe sich einen Teil selbst zu produzieren, um das Logistiksystem zu entlasten.  Z. B.

    https://www.youtube.com/watch?v=4CZxpBjFpQM

    Die Argumente zur Klimaänderung zielen nur darauf ab wegen vermeintlicher aber absurder Behauptungen Steuern aus uns zu erpressen.  Dabei beweisen uns die Politiker durch ihr Verhalten jeden Tag selbst, daß sie nicht daran glauben.  So flog Frau Merkel ganz unnötig mit zwei Regierungsmaschinen zur G20 nach Osaka, wobei gar nichts rauskam.  Und jeden Tag hören wir von Milliarden Käufen von Rüstungsgütern, als stünde der Krieg unmittelbar zuvor.  Je mehr Rüstungsgüter jedoch gekauft werden, d. h. Staatskonsum, umso mehr unnötig wird Energie verplempert, die doch angeblich an unserer Klimaänderung schuld ist. 

    • Sehe ich auch so, Jürgen II. Wohlstand macht träge, faul und bequem. Er wird zur Selbstverständlichkeit und unterdrückt somit jegliches Gefühl der Wertschätzung.

      Aufgrund der Anzahl Deiner Lebenstage schätze ich mal, daß Du auch noch Zeiten von Entbehrungen erlebt hast. Nach dem Krieg? Mein Vaddi wurde auch noch im Kohle-Zuber gebadet…alle Kinder hintereinander, einmal die Woche. Später gab es einen Fernseher in der ganzen der ganzen Straße, da hat man sich getroffen. Socken wurden gestopft und Hosen geflickt. Da lacht man heute drüber. Erst recht die, die es nie erlebt haben.

      Ich war mal kurz H4, am 20.ten nix mehr zu essen. Seit dem kann ich sehr gut mit Geld umgehen und bin so sparsam geblieben. Könnte mir einen Porsche kaufen, aber wozu? Fahre lieber Fahrrad (Kiel-Hamburg) oder gehe auch mal 6-10km zu Fuß irgendwo hin. Das entschleunigt. Alte Sachen werden repariert und nicht weggeschmissen.

      Ja, der Wegwerf-Konsum ist enorm. Anstatt sein eigenen Thermobecher mitzubringen holt sich manch Pendler jeden morgen seinen Coffe-To-Go. Halbwertzeit des Bechers 10.Min, und tschüß. Neulich gab´s eine Doku über Plastik. Da gab es Städte in China, Indien und Afrika…die bestanden nur noch aus Plastik! Aber Müll. Alles voller Müll. Unser Zivilisationsmüll. Wird da hin geschickt. Nur…die wissen gar nicht, was sie damit machen sollen! Also liegt der überall rum oder weht ins Meer. Das Klima kann man nicht ändern, aber die Einstellung der Menschen zu Umweltschutz & Verbrauch.

       

      PS: Nochmal zu den Fichten: Hier (Vid. 45Min.) werden sie auch kurz erwähnt, aber keine Römer. Hmm. Wo hab ich das nur her…  

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich akzeptiere

*