Die Strategien der Einzigartigen

beruhen auf politischer, wirtschaftlicher, technologischer und ideologischer Macht. Was aber wenn all das bröckelt?


von Peter Frey (peds-ansichten)

Gibt es eine Ursache-Wirkungs-Kette, deren Glieder fast zwangsläufig in eine Eskalation hin zu einem großen Krieg münden? Wer dreht an der Eskalationsschraube? Und ist dieses Eskalieren möglicherweise eines, dass immer wieder den Realitäten hinterher hechelt? Wem gilt dieses Eskalieren überhaupt? Wer sind die Gegner? Wenn wir uns darüber im Klaren sind, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich als „einzigartige Nation“ wähnen, können wir uns der Wahrheit rasch annähern.


Die Sabotage an den Nord Stream – Pipelines ist ohne Zweifel ein terroristischer Anschlag, und sie ist eine Machtdemonstration. Denn wer sich so etwas straflos leisten darf, hat sie, diese Macht und demonstriert sie gegenüber den Vasallen. Ja, wir können sogar davon ausgehen, dass die Vasallen „mit ins Boot“ geholt wurden, um diesen Sabotageakt umzusetzen. So wie Kleinkriminelle in der Abhängigkeit des Obergauners ihren Geschäften nachgehen dürfen.

Wenn jetzt europäische Politiker mit großer Geste umfassende und schonungslose Aufklärung des Verbrechens fordern, kann man das nur noch als eine jämmerliche Billig-Show klassifizieren. Auch der Beschuss des Atomkraftwerkes Saporoschje war und ist Terrorismus, und der von Donezk sowie von Kramatorsk ebenso, erst recht das „Massaker von Butscha“. Wer darf straflos jedes Verbrechen begehen? Es sind „die Einzigartigen“. Was bezwecken diese damit: Eskalation, das Provozieren emotionaler, irrationaler, unüberlegter Handlungen des Gegners.

Das Wesen der Exzeptionalisten

Es überraschte mich durchaus, in der deutschen Wikpedia das Folgende zum Exzeptionalismus der USA zu finden (Hervorhebungen durch Autor):

„Der Amerikanische Exzeptionalismus (englisch American Exceptionalism) ist eine nationalistische Ideologie, die auf dem Postulat basiert, dass die Vereinigten Staaten von Amerika eine Sonderstellung gegenüber allen anderen Nationen einnehmen.“ (1)

Nationalistische Ideologien sind für die eigene wie andere Gesellschaften gefährlich, weil unter anderem aus diesen sich der Faschismus nährt. Nach den Worten des US-Journalisten Stephen Kinzer drückt sich diese spezielle nationalistische Ideologie in der Weise aus, dass die USA

„die Einzigen in der Geschichte der Neuzeit seien, welche davon überzeugt wären, dass sie Gottes Werk verrichteten, in dem sie ihr politisches und wirtschaftliches System anderen bringen.“ (2)

Diese Einzigartigkeit, die nämlich auch mit dem Anspruch einzigartiger, konkurrenzloser, globaler Macht verbunden ist, bedeutet für die Eliten der USA seit nunmehr Jahrhunderten, an völkerrechtliche Vereinbarungen grundsätzlich nur insoweit gebunden zu sein, wie ihnen dies auch nützt (3).

Wer also wird von den führenden anglo-amerikanischen Eliten als (potenzieller) Feind angesehen? Die Antwort ist sehr simpel: Jeder! Sind wir in der Lage, diese fundamentale Sicht der Führer „einer regelbasierten Ordnung“ in die Geschehnisse um den Ukraine-Konflikt einzuordnen?

Für die Tribüne

Am 30. September briefte Jake Sullivan, nationaler Sicherheitsberater der USA, den NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

„Sie erörterten ihre gemeinsame Besorgnis über die unrechtmäßigen Versuche Russlands, ukrainisches Territorium mittels Scheinreferenden zu annektieren, und bekundeten ihr festes Engagement für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine. Nach der offensichtlichen Sabotage der Nord Stream-Pipelines in der Ostsee erörterten sie den Schutz kritischer Infrastrukturen. Sie erörterten auch andere globale Herausforderungen und blickten dem bevorstehenden Treffen der NATO-Verteidigungsminister entgegen.“ (4)

Das ist sehr lustig, finden Sie nicht auch? Monatelang hatte sich eine Armada von NATO-Kriegsschiffen in jenen Gewässern herumgetrieben, in denen kurz darauf Löcher in die Leitungen von Nord Stream 1 und 2 gesprengt wurden (5). Und nun erörterten genau jene den „Schutz kritischer Infrastrukturen“, die das seit Jahren hätten umfassend tun können. Weil sie schlicht und einfach längst alle dafür erforderlichen Mittel besaßen. Aber das sedierte Medienpublikum schluckt auch diesen Brocken. Andererseits ziert man sich noch, Russland als angeblichen Saboteur namentlich zu nennen, warum? Und: Ist dieses Publikum der einzige Adressat obiger Meldung? Das dürfen wir bezweifeln.

Drei Aspekte wurden beim obengenannten Treffen genannt, die Referenden in der Ukraine, die Sabotage der Erdgas-Pipelines in der Ostsee und andere „globale Herausforderungen“. Die ersten beiden Punkte sind für die Galerie. Dass die NATO die Referenden und den damit verbundenen Verlust von Territorien für das faschistisch angehauchte Kiewer Staatskonstrukt nicht anerkennen, spiegelt lediglich den Realitätsverlust dieser Leute wieder. Sie leben in ihren verkrusteten Wunschvorstellungen und machen dies zu ihrer Scheinrealität.

„Der Schutz kritischer Infrastruktur“ ist genauso ein potemkinisches Dorf wie der „Klimaschutz“ und der „Kampf gegen Cyber-Kriminalität“, oder auch „der Krieg gegen das Virus“ oder „der Kampf gegen den internationalen Terrorismus“. Hätte der „Schutz kritischer Infrastruktur“ für die USA (hier vertreten durch Sullivan) wie auch für dessen Vasallen (hier vertreten durch Stoltenberg) eine echte reale Aufgabe dargestellt, wären die so geschehenen Angriffe auf die Nord Stream – Pipelines schlicht unmöglich gewesen, egal durch wen!

Also geht es überhaupt nicht um den „Schutz kritischer Infrastruktur“. Was also war der tatsächliche Grund für Sullivan, seinen NATO-Präfekten vorzuladen? Vielleicht der „anderer globaler Herausforderungen“? Hier hilft es uns, darüber im Klaren zu sein, dass Exzeptionalisten pathologisch unterwegs und damit auch paranoid sind. Sie sind dadurch gezwungen, ihre Konkurrenten — und das ist prinzipiell Jeder, beachten wir das — klein zu halten, Sie sind in einem Kontrollwahn gefangen. Solche Leute haben keine wirklichen Freunde, weil ein möglicherweise drohender Machtverlust sie stets umtreibt.

Trotzdem sind die Exzeptionalisten, jene die am ganz großen Rad drehen, in gewisser Weise rational. Sie prüfen durchaus, ob die eigene Politik den eigenen Untergang bedeuten könnte. Nur denken sie nicht komplex. Als Exzeptionalisten denken sie bipolar, sowohl in Betrachtung der beteiligten Akteure als auch in den Abläufen. Über einfache Kausalketten kommen sie im geostrategischen Denken nicht hinaus. Welche Strategie wird man aus einer solchen Verfasstheit wohl wählen? Nun, da potenziell alles und jeder als Konkurrent betrachtet wird, gilt es auch, stets darauf bedacht zu sein, alle ausreichend klein und abhängig zu halten. Und wie macht man das?

Man schleust seine U-Boote in die Entscheidungszentren der Konkurrenten, man züchtet sich das Personal. Man betreibt eine Politik des Teile und Herrsche und die der kreativen Zerstörung. Man produziert Krisen. Das Ergebnis sehen wir jetzt in Europa. Die Geschichte einer EU die sich mit der Ukraine gegen Russland verbündet hätte, ist ein Märchen. Das Gegenteil sehen wir, eine zunehmende Spaltung in und zwischen den Gesellschaften dieses bürokratischen Monsters. Wenn Stoltenberg bei Sullivan antritt, dann stimmt er das weitere Vorgehen im gerade beschriebenen Prozess ab.

Die bipolare Störung der „Einzigartigen“

So weit ist für die Exzeptionalisten derzeit (noch) alles fein. Wobei das so natürlich auch nicht stimmt, denn das System der USA selbst droht an den inhärenten Widersprüchen zu zerbrechen. Aber lassen wir das einmal außen vor.

Aber da gibt es ja noch Atomwaffen, vor allem neuartige Trägermittel in den Händen Russlands. Und man ist sich in Washington keineswegs sicher, dass man wirksame Mittel gegen diese Waffen aufzubieten hätte. Für Paranoide ist das natürlich furchtbar. Man will gern, dass die (subjektiv so gesehenen) Konkurrenten sich gegenseitig zerfleischen, aber seinerseits selbstredend außen vor bleiben, um zum Schluss abzusahnen und dabei auch noch den Retter in der Not zu geben.

Ironischerweise am Tag vor dem terroristischen Anschlag auf die Nord Stream – Pipelines markierte der US-Sicherheitsberater Jake Sullivan den starken Mann einer einzigartigen Nation, welche quasi unbesiegbar ist — oder doch eher den ängstlichen Rufer im Walde?

„Wir haben dem Kreml direkt, unter vier Augen und auf höchster Ebene mitgeteilt, dass jeder Einsatz von Atomwaffen katastrophale Folgen für Russland haben wird, dass die USA und unsere Verbündeten entschlossen reagieren werden, und wir haben klar und deutlich gesagt, was das bedeuten wird.“ (6)

Hier wird etwas ganz anderes deutlich: Neben der angesprochenen Paranoia wächst die Gewissheit, dass Russland tatsächlich erfolgreich, also mindestens für die Auslöschung des „Paranoiden selbst“ erfolgreich, Kernwaffen einsetzen könnte. Dabei überhaupt noch nicht realisierend, dass die neuen Trägermittel, über die Russland verfügt, den Gebrauch von Kernwaffen als strategische Drohkulisse sogar erübrigen könnten. Auf jeden Fall ist man in der berechtigten Furcht, dass Russland möglicherweise ganz und gar nicht blufft, wenn es von fortgeschrittenen, überlegenen Raketensystemen spricht. Weiter gedacht wusste man an jenem Tag bereits von dem anstehenden Anschlag auf Nord Stream und schloss von sich auf andere, nämlich dass Russland zu einer „Kurzschlussreaktion“ fähig sein könnte.

George (a1, dessen Zitationen im Weiteren in blau und kursiv gekennzeichnet) meint dazu:

„Nun, »der Westen« hat einen weiteren Wutanfall wegen Putins angeblicher Äußerungen, die mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen. Wie ich bereits beim letzten Mal erwähnte, war dies ein Thema in einer Pressekonferenz mit Peskow, noch vor Putins Ansprache an die Nation, und auf Nachfrage sagte Peskow nur: »Lesen Sie die Doktrin, da steht alles drin» (7). Das ist so ähnlich wie der Rat, den die altgedienten LINUX-Gurus immer gaben, wenn sie mit Fragen von Neueinsteigern konfrontiert wurden. LINUX-Gurus sind immer freundlich und hilfsbereit, aber wenn es um bestimmte Standardfragen geht, sagen sie immer »RTFM», »Read The Fucking Manual» [Lies das verdammte Handbuch].“ (a1i)

Nein, Russland blufft nicht. Andererseits kann man auch nicht sagen, dass Russland droht. Deren Doktrin ist eindeutig. Wenn die Existenz des Landes bedroht ist, werden sie alle ihnen zur Verfügung stehenden und erforderlichen Waffen einsetzen. Das würde zum Beispiel der Fall sein, wenn die US-geführten NATO-Verbände mit ukrainischem Personal und den Symbolen des Dritten Reiches den Krieg auf russisches Territorium tragen würden.

In einer Grauzone, einer von den Exzeptionalisten herbeigeführten, auf Eskalation bauenden Grauzone befinden wir uns bereits. Wenn Russland diesen Zustand als existenzbedrohend einschätzen sollte, dann wäre auch nicht die Ukraine von Atomwaffen betroffen, wie US-Politiker es herumfantasieren, ja es sich vielleicht gar insgeheim wünschen, sondern die Nervenzentren der „Einzigartigen“. Wobei das Atomwaffen gar nicht sein müssten, der Westen spiegelt hier nur immer aufs Neue sein eigenes Drohpotenzial. So weit sind wir — und das ist doch erfreulich — noch nicht und es muss auch nicht so weit kommen. Die Dinge sind eben nicht vorbestimmt.

Es geht den derzeitigen Entscheidern in den USA in keiner Weise um die Ukraine. Die Ukraine ist nichts weiter als Mittel zum Zweck. Russland ist es, was „ihnen am Herzen liegt“. Weil Russland einfach zu stark, vor allem zu unabhängig in seinen Entscheidungen geworden ist. Für Exzeptionalisten ist das unerträglich. Ahnt ein Sullivan dunkel, dass auch für seine Gilde mehr als etwas nur Ernsthaftes auf dem Spiel steht? Dass sich das Spielfeld von der Ukraine sehr rasch und sehr weit weg verlagern könnte?

Mein Kontakt sieht es so:

„Wenn man sieht, wie Leute wie Sullivan oder Staatssekretär Blinken mit diesem Thema umgehen, könnte man versucht sein — wenn man zum Beispiel ein russischer Diplomat oder Sprecher ist —, einfach RTFM [Lies das verdammte Handbuch] zu sagen. Was wirklich vor sich geht, ist etwas interessanter, aber ich vermute, man muss wie ein russischer Diplomat oder Geheimdienstler denken, um es zu erkennen.“ (a1ii)

„Die USA, und damit der Westen, haben ein Problem. Natürlich haben sie mehrere Probleme. Das wichtigste und weitreichendste Problem ist die strategische Sicherheitsbeziehung zwischen den drei wichtigsten Atommächten USA, Russland und China. In der einfachsten Form ist das die „tripolare Welt“. Trump versuchte, das Problem anzugehen, indem er die tripolare Welt anerkannte, und wollte daher neue Gespräche über die strategische Rüstungsreduzierung führen, die auch China einschließen sollten:“ (a1iii)

George verkürzt hier für uns dankenswerter Weise das hochkomplexe System der multipolaren Weltordnung das im Aufbau begriffen ist, auf eine tripolare Welt und tut das auch in Betrachtung der strategischen Sicherheitsbeziehungen, was es uns erleichtert, das grundsätzliche Problem zu identifizieren. Denn die Exzeptionalisten können nicht anders als bipolar denken. Es sind Ideologen. Sie verkürzen viel weiter, nämlich auf etwas vermeintlich Berechenbares, weil vermeintlich Quantifizierbares: „Sie selbst und die anderen“. So führen sie auch den Krieg in der Ukraine nach dem Motto „Viel hilft viel.“ Sie setzen einfach den Einsatz immer höher und meinen, die Gegenseite könnte ebenfalls nur so reagieren. Das nennt man dann Eskalation.

Aber der Einsatz ist gestohlen! Es ist der Einsatz ukrainischer Ressourcen, der im Blut der ukrainischen Soldaten und dem Auffressen der ukrainischen Ressourcen mündet. Aber eben auch dem Vernichten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Lebenskräfte des „alten Europa“. Die USA saugen für ihren Krieg um Hegemonie die Ressourcen der anderen ab, womit jene anderen zwangsläufig geschwächt werden. Das ist hochgradig parasitär und fern jeder wahrhaftigen Empathie. Die USA spielen mit fremden Karten — noch.

Was ist aus Trumps Bestrebungen geworden, neue Gespräche über strategische Rüstungreduzierung geworden (Hervorhebung durch Autor):

„China sagte nein, Russland sagte nein. Dieses ‚Nein‘ wurde offiziell mit der Tatsache begründet, dass China ein Neuling in der Welt der strategischen Rüstung ist. In Wirklichkeit bedeutete dieses ‚Nein‘ jedoch, dass es schlicht nicht praktikabel ist, China in Gespräche über strategische Rüstung einzubeziehen, wenn es Russland und den USA nicht möglich ist, miteinander zu reden und einen intellektuellen neuen Bereich der Sicherheitsbeziehungen zu finden, der anerkennt, dass wir uns nicht mehr in der MAD-Welt (Mutually Assured Destruction — gegenseitig zugesicherte Zerstörung) befinden.“ (a1iv)

„Und dass solche Gespräche daher nicht mehr im alten Stil stattfinden können, bei dem Raketen und Sprengköpfe gezählt werden und dann so getan wird, als ob eine Formel gefunden wird, die alle Seiten als „ausgewogen“ bezeichnen können. Bei den alten Gesprächen ging es also um die Aufrechterhaltung von MAD, und allein aus diesem Grund musste Russland „Nein“ sagen. Die Tatsache, dass China über eine bestimmte Anzahl von Raketen und Sprengköpfen unterschiedlicher Tonnage verfügt und dass China nicht wollte, dass seine Zahlen in irgendwelche „Gleichgewichts“-Gleichungen einfließen, war lediglich der Beweis dafür, dass durch das Zählen von Raketen und Sprengköpfen keine neuen Vereinbarungen erzielt werden können.“ (a1v)

George kennt sich mit formalen, mathematischen Modellen anscheinend gut aus.

„Das alte System, das bipolare System, hatte seinen Zusammenbruchspunkt a la Gödel erreicht: Wenn ein System vollständig ist (wir zählen eure Raketen, ihr zählt unsere), ist es inkonsistent (weil die russische Dominanz auf dem Gebiet der strategischen Waffen nicht auf der Anzahl der TNT-Äquivalent-Nutzlasten beruht); wenn es konsistent ist, ist es unvollständig (weil China nicht einbezogen ist).“ (a1vi)

Hier wird auf den österreichischen Mathematiker und Philosophen Kurt Gödel Bezug genommen. Nach dessen Erkenntnissen ist, verkürzt ausgedrückt, jedes System entweder widersprüchlich oder unvollständig. Der diesbezüglich unbedarfte Autor sieht, dass das oben erörterte „Gleichgewicht des Schreckens“ widersprüchlich ist, selbst wenn man alle Quantitäten erfassen würde. Vor allem jedoch würden die Exzeptionalisten nicht „den Dritten“ miteinbeziehen. Für die „Einzigartigen“ gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen Russland und China. Beide sehen sie als Gefahr und sie fürchten sich davor, dass sich diese Staaten gegen den Allmachtsanspruch der „Einzigartigen“ verbünden könnten.

Die Befürworter konkurrierender Systeme meinen zwangsläufig bipolare Systeme. Jeder Spieler spielt in Konkurrenz gegen alle anderen, um für sich den maximalen Vorteil zu „erwirtschaften“ und er gewinnt auch nur dann, wenn er — ganz wie beim Monopoly — alle anderen besiegt hat. Der Kapitalismus ist voll von solchen angewandten Modellen und es zeigt sich immer wieder, wie diese am realen Leben scheitern. Unter Zuhilfenahme der Mathematik hat man allerdings versucht, dieses in seinem Wesen ideologische und eben nicht erkenntnistheoretische Modell als eine Art Naturgesetz zu beweisen. Dabei mit dem wahnhaften Anspruch hantierend, den Menschen selbst in formale, mathematische Modelle zu pressen und ihn nach diesen zu formen und zu behandeln. Bekannte Vertreter seien genannt: David Hilbert, Bertrand Russel, Johann von Neumann und Norbert Wiener.

Der vorrangige Fokus auf Quantitäten führt zur Verschwendung von Ressourcen, zu Ineffizienz und letztlich sogar geistigem Stillstand und dem Verlust von Qualitäten. Das ist destruktiv. Was nützen den USA ihre Monster von Flugzeuträgern, wenn diese nunmehr durch neue Qualitäten von Waffentechnologien praktisch nicht mehr geschützt werden können? Gibt es Eliten in den USA, welche dies zu erkennen, vor allem aber darauf zu reagieren in der Lage sind (Hervorhebung durch Autor)?

„Diese Verschiebung wird dadurch notwendig, weil Russlands neuer Mix aus defensiven und offensiven Systemen die bisherige Rüstungspolitik der USA schachmatt setzt. Die Russen haben sowohl ein außenpolitisches als auch ein militärpolitisches Schachmatt erreicht. Alle neuen Gespräche mit den USA müssen dieses Schachmatt als Tatsache ehrlich anerkennen. Eine Möglichkeit, diese Tatsache anzuerkennen, besteht darin, Russland nicht zu einem terroristischen Staat zu erklären, denn wenn ein solcher politischer Radikalismus als US-Politik durchgehen würde, müssten alle diplomatischen Beziehungen zu einem so bezeichneten Land abgebrochen werden. In diesem Fall wäre die einzige Möglichkeit der USA, auf Russland zu reagieren, ein selbstmörderischer Versuch eines nuklearen Erstschlags. (a1vii)

Den meisten Menschen wird nicht bekannt sein, dass im Juli des Jahres der US-Senat eine Resolution verabschiedete, in welcher gefordert wird, Russland als staatlichen Sponsor des Terrorismus zu verurteilen (8). Wie eingangs bereits unterstrichen, sind es immer „die Anderen“, welche Terrorismus betreiben, „der Einzigartige“ setzt „lediglich die regelbasierte Ordnung“ durch. Millionen Tote in Korea, Vietnam, Irak, Syrien, Afghanistan usw. usf. legen von dieser bemerkenswerten Projektion des terroristischen Staates USA Zeugnis ab.

Glauben Leute wie Sullivan oder US-Außenminister Blinken tatsächlich, man könnte durch einen langwierigen Krieg Russland auslaugen, so in etwa wie ab den 1970-er Jahren die Sowjetunion unter anderem durch ein Wettrüsten wirtschaftlich ruiniert wurde? Das ist Denken in Quantitäten, statt in Qualitäten. Und sie sind möglicherweise immer noch in dem Glauben gefangen, Russland auf diese Weise erpressen, gefügig machen zu können. Dem steht einiges entgegen, unter anderem deshalb, weil die „Gestalter“ des Imperiums nicht nur Russland sondern auch Europa zu ruinieren beabsichtigen.

Ist es diese Position, aus der heraus der Nationale Sicherheitsberater der USA Russland warnte, Atomwaffen einzusetzen? Neue Qualitäten hebeln das Spiel mit Zahlen aus (Hervorhebung durch Autor):

„Nun, Mr. Sullivan, RTFM [„Lies das verdammte Handbuch“]. Russland hat nicht mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Schon gar nicht in der Ukraine, und zwar aus den Gründen, die ich bereits erläutert habe: Atomwaffen sind das Spiel des armen Mannes, nützlich als Abschreckungsdrohung, nutzlos, wenn sie tatsächlich eingesetzt werden. Auf taktischer oder operativer Ebene kann der arme Mann den Einsatz von Atomwaffen in Erwägung ziehen, weil er glaubt, dass sie den größten Nutzen für sein Geld bringen. Der reichere Staat muss nicht auf solche Mittel zurückgreifen, weil er über strategische Tiefe verfügt und weil er taktische und operative Ziele mit nichtnuklearen Instrumenten effektiver und tödlicher erreichen kann. (a1viii)

Wozu benötigt Russland dann überhaupt noch Atomwaffen?

„Russlands „nukleare Haltung“ ist einzig und allein dem strategischen Verhältnis zwischen Russland und den USA/NATO gewidmet: Sollte sich die US/NATO-Combo in der Position des armen Mannes wiederfinden und daher versucht sein, Atomwaffen einzusetzen, um zumindest ein gewisses Maß an Erfolg zu erzielen, wird Russland dieser Versuchung mit seinem gesamten Offensiv- und Defensivarsenal begegnen. Indem er dies zum x-ten Mal sagt, behauptet Putin eine überlegene Abschreckung. Die Wutausbrüche von Sullivan und Blinken zeigen den Russen, dass die Botschaft der Abschreckung angekommen ist, unabhängig davon, was diese beiden Beamten in der Öffentlichkeit sagen. Das öffentliche Bluffen ist der Beweis dafür, dass die Botschaft angekommen ist.“ (a1ix)

„Putin sagt: »Wir bluffen nicht«. Nun, man kann es glauben oder nicht, und das ist es, worauf sich die meisten Menschen konzentrieren. Die tiefere Wahrheit ist, dass Bluffen eine Taktik in einem Glücksspiel ist, aber die Russen spielen nicht einmal. Wir werfen eine Münze: bei Zahl gewinne ich, bei Kopf verlierst du.“ (a1x)

Der Hegemon versucht krampfhaft zu verhindern, dass seine Schwäche offensichtlich wird. Wenn Vasallen die Schwäche des Herren spüren, werden sie sich irgendwann von ihm lösen. Sie werden sich entweder einen neuen Herren oder eigene Wege suchen. Das Selbstverständnis des Vasallen betrachtet das Abhängigkeitsverhältnis zu seinem Herren auch und gerade als das zu einem Schutzherren. Werden sie, die Vasallen denn noch geschützt? Profitieren sie denn überhaupt noch von ihrer Rolle? Das ist nicht erkennbar und damit steht das Verhältnis zwischen Herren und Vasallen akut in Frage.

Im Grund sind die derzeitig domierenden anglo-amerikanischen Eliten in einer prekären Lage und deshalb haben sie nunmehr begonnen, immer mehr Druck auf ihre eigenen Vasallen auszuüben, bis hin zum immer offener gezeigten Terror. Sie eskalieren, erhöhen die Einsätze und beginnen die Vasallen auszuweiden. Doch je unverblümter sie diesen Prozess betreiben, desto fragiler wird das Konstrukt. Die nunmehr voll ausgebrochenen Krisen in den Gesellschaften des Euro-Raumes eröffnen auch ganz neue Möglichkeiten!

Die Träume vom begrenzten Atomkrieg

Reden wir weiter von Abhängigkeiten:

„Ich gebe zu, dass ich im März 2018 etwa zwei Wochen gebraucht habe, um zu beurteilen, was Putin in der Duma gesagt hat. Als ich glaubte, es herausgefunden zu haben, kontaktierte ich ein paar alte Freunde im deutschen Militär, Leute, die entweder im Verteidigungsministerium gearbeitet hatten oder immer noch dort arbeiten, alle »i.G.«, »im Generalstab«.“ (a1xi)

Zum Verständnis: In einer Rede vor dem russischen Parlament stellte der russische Präsident am 1. März 2018 neue Waffentechnologien vor, unter anderem Hyperschallwaffen (9). Russland hatte damit auf eine seit Jahren vorangetriebene Änderung der US-Nukleardoktrin reagiert. Diese ließ für die US-Strategen einen begrenzten Atomkrieg als mach- und gewinnbar erscheinen. Die Schwelle für den Einsatz von Kernwaffen hatten die USA damit massiv abgesenkt (10). Auf massive quantitative Veränderungen der quantitativ stärksten Atommacht hatte Russland allerdings asymmetrisch, qualitativ und effektiv reagiert. Nicht vordergründig beabsichtigt, könnte dies zum Nutzen der europäischen EU-NATO-Staaten gereichen:

„Meine Einschätzung: Putin hatte den nicht existierenden US-Atomschild über den Euro-NATO-Ländern in den Ruhestand versetzt und durch einen russischen Schild über ganz Europa ersetzt, und zwar kostenlos. Russland hat das aus eigenem Interesse getan, unabhängig von jeglicher Rücksichtnahme oder Absprache mit anderen europäischen Staaten, so dass aus dem russischen Schutz Europas kein Abhängigkeitsverhältnis entstanden ist.“ (a1xii)

Was genau möchte uns George mit dem „nicht existierenden US-Atomschild über den Euro-NATO-Ländern“ sagen?:

„Meine Einschätzung wird Sie zweifellos überraschen. Es ist wichtig, sauber zwischen dem NATO-Schmiergelaber und der Realität unterscheiden zu können. Hat der nukleare Schutzschild der NATO und der USA über Europa, der Europa während des „Kalten Krieges“ angeblich vor einer sowjetischen Invasion bewahrt hat, für Sie jemals einen Sinn ergeben? Wahrscheinlich haben Sie nie gefragt, ob er sinnvoll war.“ (a1xiii)

Ein begrenzter Atomkrieg war schon in früheren Zeiten von US-Strategen ins Spiel gebracht worden. Der Leser kann sich denken, wo man gedachte, diesen begrenzten Atomkrieg auszutragen?

„So war Europa der „Schauplatz“ für das Spiel mit dem „begrenzten Atomkrieg“, das auf James Schlesinger zurückgeht, der die Ansicht vertrat, dass die USA die klassischen Maßstäbe für nationale Macht — Wissenschaft, Technologie, Industrie, gebildete Bevölkerung usw. — nicht brauchen. — weil sie ihre weltpolitischen Ziele durch die Projektion von Abschreckungsmacht erreichen und, wenn eine Situation zu brenzlig wird, einen begrenzten Nuklearkrieg führen können. Weder die Sowjetunion noch Russland hatten später jemals eine Doktrin für eine begrenzte nukleare Kriegsführung.“ (a1xiv)

Das folgende klingt ungeheuerlich. Die Politik der verbrannten Erde, welche von der deutschen Wehrmacht bei ihren Rückzügen im Zweiten Weltkrieg praktiziert wurde ist ja sicher vielen bekannt. Was aber, wenn ein Verbündeter seinen Vasallen im Feuer aufgehen lässt, weil er einen begrenzten Krieg nicht gewinnen kann? Das Undenkbare ist es nicht für die „Einzigartigen“:

„Die begrenzte nukleare Kriegsführung, wie sie in den NATO-Übungen tatsächlich geprobt wurde, sah eine Politik der »Verweigerung«, d.h. der Verweigerung der Beute, in Europa vor, so dass die US-Streitkräfte im Falle eines heißen Konflikts in Europa nicht auf Soldaten und Ausrüstung zurückgreifen würden. Stattdessen würden sie Deutschland zerstören, um der Sowjetunion die »Beute des Sieges« vorzuenthalten.“ (1axv)

Vergessen wir nicht, dass zu jener Zeit sowjetische Soldaten in Deutschland stationiert waren. Wussten deutsche Politiker davon?

„In der Anfangsphase dieses Kriegsspiels war die eigentliche Doktrin, die dahinter stand, ein Geheimnis: Als Helmut Schmidt umkippte und das Bewusstsein verlor, als ihm im Pentagon die nuklearen Zielpläne gezeigt wurden, hatte die NATO diese Doktrin der »Verweigerung« noch nicht in die Kriegsspielmanöver integriert. Das geschah etwas später, unter Helmut Kohl, und zu diesem Zeitpunkt drängte Willy Wimmer Helmut Kohl, die Teilnahme deutscher Militärs an solchen Manövern zu verweigern.“ (1axvi)

Schmidt, Kohl und Wimmer waren nicht die Einzigen, die mit dieser irrsinnigen Kriegsstrategie ihres Herrn konfrontiert wurden:

„Ende letzten Jahres, so habe ich berichtet, hat Klaus von Dohnanyi, der alte SPD-Freund von Helmut Schmidt, die gleiche Geschichte erzählt. Er berichtet in dem Buch »Nationales Interesse«, dass er Schmidt auf das Thema ansprach, woraufhin Schmidt zugab, dass er davon wusste (was damals ein Geheimnis war), aber dass er, Schmidt, aus der NATO austreten und die deutsche Neutralität erklären würde, wenn sich die Dinge in diese Richtung entwickelten. Dohnanyi behauptet, er habe Schmidt gesagt, »dann wird es zu spät sein«.“ (1axvii)

Seien Sie nicht allzu erschüttert, liebe Leser, in Osteuropa werden gerade ein Land und seine Menschen für einen Krieg der USA gegen Russland verheizt. Vom Grundsatz her sehe ich da keinen Unterschied.

„In den Schmidt-Jahren wurde mir vom Bundesverteidigungsministerium ein Maulkorb verpasst, damit ich nie über dieses Thema sprechen konnte. Auf einer NATO-Konferenz in Brüssel, als Richard Burt Botschafter der USA in Deutschland war, fragte ich Burt: »Glauben Sie wirklich, dass die Sowjets in Europa einmarschieren würden?«, und Burt antwortete: »Natürlich nicht. Alles, was sie bekommen würden, ist Deutschland, und wir würden ihnen die Beute verweigern.«“ (1axviii)

Alles Projektion

Das Sprichwort lautet: „Was ich selber gerne tu, trau ich auch den andern zu.“ Warum bringe ich das hier? Der Artikel leitete unter anderem mit der Stellungnahme des Nationalen Sicherheitsberaters der USA Jake Sullivan ein, in der er betonte:

„Wir haben dem Kreml direkt, privat und auf sehr hoher Ebene mitgeteilt, dass jeder Einsatz von Atomwaffen katastrophale Folgen für Russland haben wird und dass die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten entschlossen reagieren werden. Und wir haben klar und deutlich gesagt, was das bedeuten wird.“ (6i)

„Ich habe schon beim ersten Mal angedeutet, dass dies ein Bluff ist: «katastrophale Folgen für Russland«. Der Titel des CTH-Artikels lautet: »Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan erklärt, dass die USA niemals die Kontrolle über die Ukraine als Stellvertreterstaat aufgeben werden«. Wenn es sich nicht um einen Bluff handelt, will Sullivan damit sagen, dass die USA taktische Atomwaffen einsetzen würden, um Russland die Beute im Donbas zu verweigern.“ (a1xvix)

Nach dem was wir gerade aus dem Deutschland der 1970-er und 1980-er Jahre gehört haben: Wer kann sicher sein, dass die USA nicht auch in der Ukraine mit dem Gedanken spielen, taktische Atomwaffen einzusetzen? Vor allem dann, wenn ihnen klar wird, dass die Felle bereits dabei sind fortzuschwimmen? Was die Strategen in Washington als sehr realistisches Zukunftsszenario einschätzen. Wobei noch hinzukommt, dass Russland natürlich vom strategischen US-Konzept der „Verweigerung“, einer Hinterlassung nuklear verbrannter Erde, weil man einen Krieg nicht mehr gewinnen kann, Kenntnis hat. Ja, nicht nur Russland, die ganze Welt weiß es. Man muss sich nur an den Korea-Krieg (1950 bis 1953) erinnern.

Bevor sich die USA als absehbarer Verlierer aus dem Korea-Krieg zurückzogen, ja mitten in diplomatischen Verhandlungen über einen Waffenstillstand, führten sie eine Luftoperation durch, die sie „General Destruction Program“ oder auch „allgemeines Vernichtungsprogramm“ nannten (11, 12). Ganz abgesehen davon, dass die US-Strategen auch in jenem Krieg permanent mit der Keule eines Einsatzes von Atomwaffen drohten.

Das politische Spiel Washingtons gegen die Unbotmäßigen war stets von Drohungen und Erpressung geprägt. Dabei wurde bei Nichterfüllung der Erwartungen der Druck immer mehr erhöht, mit den immer gleichen Mitteln, Quantitäten eben. Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland, vorrangig jene der Vasallen Washingtons haben inzwischen ein quantitatives Ausmaß erreicht, dass sie praktisch jede Sinnhaftigkeit verloren haben und die Urheber an ihnen selbst zu ersticken drohen. Einen Hebel gegen Russland stellen sie nicht mehr wirklich dar.

Allerdings hatte man in der Vergangenheit immer ein starkes Blatt bei diesem Poker in der Hand und die Statisten am Tisch waren sich dessen bewusst. Sullivans Aussage kann man auch als eine typische Drohung verstehen, um die Situation zu eskalieren und Russland irgendwie doch noch „zu bewegen“ an den Verhandlungstisch nach Washingtons Gnaden zurückzukehren. Das wäre die Kapitulation auf Raten, die man sich mit solchen strategischen Spielchen erhofft. Aber Sullivan hat nicht nur ein schwaches Blatt in der Hinterhand, sondern auch keinen Mitspieler mehr, warum?

Russlands Anerkennung der Referenden in Lugansk, dem Donbass, der Region Saporoschje und Cherson mag der wutschnaubende „Wertewesten“ ja gern als unrechtmäßige Annexion verurteilen (der Kosovo lässt grüßen). Doch steckt dahinter eine geopolitische Dimension. Russland hat den Spieltisch verlassen. Es gibt nichts zu verhandeln über Territorien, die ein Teil Russlands sind oder in Kürze werden. Das kann man gut oder schlecht finden, aber so sieht die Realität aus. Sollte Sullivan tatsächlich verdeckt mit der Karte taktischer Kernwaffenschläge gedroht haben wollen, dann ging dies ins Leere. Nun ja, man kann es ja nochmal mit einem Bluff versuchen …

US-Senator Chris Murphy befürchtete am 25. September, dem gleichen Tag an dem Sullivan seinen Spielzug mit schwacher Hinterhand, seine Drohung gegenüber Russland abließ, jenem Tag an dem die Referenden in den oben genannten Gebieten begannen:

„Wenn die Republikaner die Kontrolle über das Repräsentantenhaus oder den Senat erlangen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie jede weitere Hilfe für die Ukraine aussetzen werden. Ich denke, es besteht ein echtes Risiko, dass es mit dem aktuellen Hilfspaket das letzte Mal sein wird, dass wir die Ukraine unterstützen.“ (13)

Am 8. November 2022 finden die nächsten Wahlen zum US-Kongress statt.

Die Konsequenzen

Was bedeutet das? Was bedeutet es vor allem für Deutschland? Es wird immer offensichtlicher, nach innen wie außen, dass dieses Land nicht souverän ist. Es ist ein Vasall, ja weniger als das. Denn einem Vasallen werden vom Hegemon Vergünstigungen und vor allem Schutz zugesichert. Das ist sozusagen die Geschäftsgrundlage. Eine die nicht mehr besteht. Jeder kann es sehen, dass der Kaiser nackt ist.

So gesehen ist Deutschlands Beziehung zu Russland gar nicht das Primärproblem, sondern dass zu den USA. Für Russland ist Deutschland übrigens auch nicht mehr ein Schwerpunkt ihrer außenpolitischen Bemühungen. Moskau weiß, dass Deutschland nicht souverän ist. Gelingt es Deutschland, tatsächliche Souveränität zu erlangen, werden sich die Dinge bewegen. Ansonsten wird sich auch Deutschland, so wie die Ukraine in einem europäischen Krieg verheizen lassen. Damit das Imperium noch ein paar Jahre länger dahinsiechen kann.

Das ist die gar nicht lustige Quintessenz: Nicht Russland ist Deutschlands Kriegsgegner sondern der Tiefe Staat in den USA, aus dem heraus die Exzeptionalisten die Geschicke der Welt zu gestalten trachten.

„Erinnern wir uns an die andere Geschichte, in der Trump kürzlich erzählte, wie er Angela Merkel eine weiße Fahne zeigte, damit sie sich Russland ergeben konnte. Merkel hatte Deutschland bereits in eine „Beute“ verwandelt, die niemand mehr haben wollte. Für sie war der Nord Stream 2 ein Geschäft, das ihr inmitten einer ansonsten völlig zerstörerischen Wirtschaftspolitik ein gewisses Maß an wirtschaftlichem Überleben garantierte. Jetzt ist Deutschland am Ende seines Deindustrialisierungsseils, aber dieses Seil wurde mit dem Beginn der Finanzialisierung nach der deutschen Wiedervereinigung aufgespannt.“ (a1xx)

Die „Beute“ bezieht sich auf die weiter oben offengelegte US-Strategie der 1970-er Jahre, die allerdings aber bereits zuvor, zum Beispiel im Korea-Krieg angewendete wurde. Diese besagt, dem Feind ein fremdes Territorium (Deutschland) nicht als „Beute“ zu überlassen und dieses Gebiet stattdessen, mitsamt den Menschen die dort leben, zu verheeren. Braucht Deutschland einen Partner dieser Art? Nicht einmal ein Vasall wird so behandelt. Trump bietet Deutschland ja wenigstens die wahrhaftige Rolle eines Juniorpartners der USA an, gesteht also Deutschland ein Maß an Souveränität zu, welches es zuvor nie besaß.

„Trump [bzw. die einflussreichen Eliten hinter ihm] boten einen Ausweg. Trump bietet Scholz nun die Option, Nord Stream 2 zu öffnen und dann gemeinsam mit einer Trump-USA an einem Weg zu arbeiten, der verhindert, dass dies zu einer Kapitulation vor Russland wird. Das bedeutet eine Reindustrialisierung Deutschlands, was den Tod der Davoser Pläne und der EZB bedeutet.“ (a1xxi)

Kapitulation vor Russland?

Dass die Gebiete, in den Referenden zum Anschluss an Russland durchgeführt wurden, irgendetwas mit Kapitulation zu tun haben, darf doch sehr diskutiert werden. Im Westen weiß kaum einer, was sich die Menschen dort ersehnten und für die „Einzigartigen“ scheint ausgerechnet ein freier Wille der Menschen, Teil von Russland zu werden, der Horror schlechthin zu sein. Also strickt man sich und den Konsumenten eine Geschichte zusammen, nach der im Donbass eine Abstimmung mit vorgehaltener Waffe erzwungen wurde.

Folgerichtig hagelt es in den westlichen Medien Meldungen, dass diese Referenden nicht anerkannt würden, von keinem in der „freien Welt“. Ja, und?

„Bei all dem geht es nicht darum, ob irgendein Land — z. B. Serbien, Ungarn oder die Türkei — mit Russland in der Frage der Anerkennung der Referenden im Donbass brechen würde. Russland und die Menschen im Donbass schaffen Fakten. Es gibt weder eine Weltregierung noch eine Weltmacht, die Russland daran hindern kann, solche Tatsachen zu schaffen, und Russland ist auf die Zustimmung von niemandem angewiesen. Solange eine neue Sicherheitsarchitektur nicht auf die Tagesordnung gesetzt werden kann, wird Russland die Rolle spielen: „Die Starken tun, was sie können, die Schwachen leiden, was sie müssen“. Sie machen die Regeln.“ (a1xxii)

Russland schlägt auf der Ebene des Völkerrechts den Westen mit seinen eigenen Waffen. Denn jener hatte mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker argumentiert, als er handfest Separatisten in Jugoslawien, der Türkei und dem Irak unterstützte (nur als Beispiele). Gerade die Türkei und Serbien haben sehr nachvollziehbare Gründe, die Referenden nicht anzuerkennen. Man beachte die Abspaltungsversuche, die es dort gegeben hat (Stichwort Kosovo und Kurden). Das ist also nicht gleichzusetzen mit einer sklavischen Haltung gegenüber dem Noch-Hegemon.

„Wir befinden uns also in einer Arena des Völkerrechts, in der neue Regeln und neue Gesetze geschaffen werden, und dies geschieht am Ende von Kriegen.“ (a1xxiii)

„Hätte es eine ukrainische Vereinbarung zur Umsetzung von „Minsk III“ [gemeint sind die Verhandlungen im März 2022] gegeben, dann hätte es bei Abschluss eines durchsetzbaren Abkommens einen „Rückzug“ der russischen Streitkräfte geben können. Aber die Ukraine hat bewiesen, dass sie lediglich ein Stellvertreter für einen Krieg gegen Russland selbst ist.“ (a1xxiv)

„Russland wartete, bis dies eine offensichtliche und unbestreitbare Tatsache war, während es gleichzeitig verkündete: »Seid vorsichtig, was ihr tut, denn wenn ihr die angegebenen roten Linien überschreitet, bindet ihr uns nur die Hände auf«, was sich leicht mit »Kopf, ich gewinne; Zahl, ihr verliert« übersetzen lässt. Schon damals hielt sich Russland an die »alten Regeln«, insbesondere im Hinblick auf § 51 der UNO-Charta, der die Legitimität präventiver Selbstverteidigung vorsieht.“ (a1xxv)

Hinzu kommt die neue Waffe R2P [Responsible to Protect = Verantwortung zu Schützen], das (Völker-)Recht andere schützen zu müssen (!), das der Westen im Falle Libyens umgesetzt hat. Russland dreht nun den völkerrechtlichen Spieß um und argumentiert, eine moralische Pflicht zu erfüllen, wenn es sich um den Schutz der russischen Ethnie in der benachbarten Ukraine kümmert. Freilich kann es dies alles nur deshalb tun, weil die globalen Machtverhältnisse sich in den vergangenen 15 Jahren grundlegend verschoben haben.

„Unabhängigkeit — wie es in der Unabhängigkeitserklärung der USA heißt — nach dem Willen des Volkes ersetzt die Ansprüche eines Staates auf das Recht der territorialen Integrität.“ (a1xxvi)

Fazit

Die „Einzigartigen“ wenden erprobte, bekannte, immer das gleiche Muster abbildende Strategien an, um ihren globalen Herrschaftsanspruch durchzusetzen. Die operativen Methoden mögen variieren, aber die Strategien sind starr und berücksichtigen nicht die Veränderungen, die um sie herum vor sich gehen. Sie reflektieren auch ungenügend bis gar nicht das eigene Handeln.

Daraus ergeben sich Risiken, mit dem größten anzunehmenden Unfalls eines heißen Weltkrieges. Aber gleichzeitig eröffnen sich Chancen. Denn die Widersprüche des Systems, von dem die „Einzigartigen“ Ressourcen absaugen, treten offen zu Tage. Wege aus der Matrix eröffnen sich, Chancen auf Veränderungen in der Gestaltung der Gesellschaften, auch der deutschen. Das ist die positive Essenz der ganzen Misere dieser Tage. Es ist naiv zu glauben, dass so etwas schmerzfrei und ohne Widerstand über die Bühne gehen könnte. Aber entmutigen muss uns das ganz und gar nicht. Einpreisen müssen wir es schon.

Noch einmal zu Trump: Was hat der Mann mit der aktuellen Ukraine-Krise oder auch mit der Energie-Krise am Hut? Wieso kann Trump überhaupt Machtpolitik spielen? Spielen? Er betreibt sie, denn er hat praktische Macht.

Wer Macht besitzt — das folgende muss man nicht gut finden und ich selbst finde es auch nicht gut, aber darum geht es nicht —, verfügt über die Möglichkeiten, die anderen Spieler in die Enge zu treiben, sie unter Druck zu setzen. Druck ist in erster Linie ein emotionaler. Und in dieser durch Macht herbeigeführten emotionalen Verfasstheit „dürfen“ die Unterlegenen zwischen zwei Optionen wählen. Optionen die sie als wählbar betrachten, werden aber in dieser Situation nicht von den Wählern entwickelt. Was sie in ihrer emotional erfahrenen ausweglosen Situation nicht einmal wahrnehmen können. Es gibt da für diese keine Alternativen.

Macht ist nicht an ein politisches Amt gebunden. Trump hat kein politisches Amt. Auch Bill Gates, Klaus Schwab und George Soros haben kein politisches Amt. Macht haben sie jedoch unbestreitbar, sehr viel Macht sogar, zuviel Macht. Wenn Menschen Macht besitzen, die übrigens eine Machgrundlage voraussetzt, dann werden sie in den Medien wahrgenommen, hofiert oder angegriffen. Aber die Befassung mit den Menschen ist eine Würdigung, eine Anerkennung der Tatsache, dass diese Menschen Macht haben.

Übrigens:

Querdenker werden auch als Macht wahrgenommen. Die Medien zeigen es uns. Sehr schön. Also sollten Querdenker auf keinen Fall Macht um Gefälligkeiten anbetteln, sondern ihre eigene selbstverantwortete Macht wahrnehmen und ausspielen.

Danke George!

Liebe Leser, bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er – einschließlich der Primärquelle – gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1 bis a1xxvi) George ist ein mir inzwischen vertrauter Mensch, ein Kontakt der mich regelmäßig mit Informationen und eigenen Analysen „versorgt“, aber anonym bleiben möchte. Um meine Quelle zu schützen, werden Nachfragen jedweder Art zur Person von George von mir nicht beantwortet.

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Exzeptionalismus; abgerufen: 01.10.2022

(2) 2006; Stephen Kinzer: Overthrow: America’s Century of Regime Change From Hawaii to Iraq; Times Books, New York

(3) 28.02.2002; Michael Ignatieff: Barbarians at the Gate? In: New York Review of Books; „A new international order is emerging, but it is being crafted to suit American imperial objectives. The empire signs on to those pieces of the transnational legal order that suit its purposes (the WTO, for example), while ignoring or even sabotaging those parts (the International Criminal Court, the Kyoto Protocol, the ABM Treaty) that do not.“

(4) 30.09.2022; US-Regierung; Readout of National Security Advisor Jake Sullivan’s Call with NATO Secretary General Jens Stoltenberg; https://www.whitehouse.gov/briefing-room/statements-releases/2022/09/30/readout-of-national-security-advisor-jake-sullivans-call-with-nato-secretary-general-jens-stoltenberg/

(5) 14.06.2022; Seapower; BALTOPS 22: A Perfect Opportunity for Research and Resting New Technology; https://seapowermagazine.org/baltops-22-a-perfect-opportunity-for-research-and-resting-new-technology/

(6, 6i) 25.09.2022; The Guardian; Jake Sullivan: US will act ‘decisively’ if Russia uses nuclear weapons in Ukraine; https://www.theguardian.com/us-news/2022/sep/25/us-russia-ukraine-war-nuclear-weapons-jake-sullivan

(7) 29.03.2022; Stuttgarter Nachrichten, dpa; Niemand in Russland denkt an Einsatz von Atomwaffen; https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kremlsprecher-dmitri-peskow-niemand-in-russland-denkt-an-einsatz-von-atomwaffen.fa27c1b3-55b1-406b-a67a-78a52b22880b.html

(8) 27.07.2022; US-Senat; S. RES. 623, Calling on the Secretary of State to designate the Russian Federation as a state sponsor of terrorism.; https://www.congress.gov/bill/117th-congress/senate-resolution/623/text

(9) 01.03.2018; Webpräsenz der russischen Regierung; Presidential Address to the Federal Assembly;
http://en.kremlin.ru/events/president/news/56957

(10) 04.02.2022; Deutsche Welle; Neue US-Nuklearstrategie in der Kritik; https://www.dw.com/de/neue-us-nuklearstrategie-in-der-kritik/a-42446127

(11) Geschichte des Luftkriegs; Olaf Groehler; 1981; Militärverlag der DDR; S. 546-553

(12) The Effectiveness of Air Interdiction during the Korean War; B.C. Mossman, US Army; 1966; https://www.state.nj.us/military/korea/effectiveness.pdf

(13) 25.09.2022; Telegram; https://t.me/Crimeanprachka/13096

(Titelbild) Krone, Fall, Macht, Rost, Verfall; S. Hermann / F. Richter (Pixabay); 08.11.2017; https://pixabay.com/de/photos/krone-moos-kopfzierde-rost-2924543/; Lizenz: Pixabay License

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Die Strategien der Einzigartigen
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25 Kommentare

  1. Die USA haben sich in ihrer ganzen Geschichte nicht an das Völkerrecht gehalten, erst recht nicht nachdem sie den Deutschen die Atombombe abgekupfert hatten, und sich auf ihrem vom Meer umschlungenen Kontinent unverwundbar wähnten. Als Mitglied des Sicherheitsrats mit Vetorecht – und quasi sakrosankt in allen Taten – haben sie doch den Vertrag mit dem Iran gebrochen und hat Trump sogar Qasem Soleimani ermorden lassen, weil er gegen den IS kämpfte.

    In beiden Weltkriegen haben die USA als Neutrale sich nie an das Völkerrecht gehalten, bis sie dann doch letztendlich mit uns trickreich via Pearl Harbor in Krieg gerieten. Man muß sie vergleichen mit einem Dieb, der einen Reichen lange auskundschaftet, bis er ihn dann restlos ausraubt, in diesem Fall die Deutschen; ein Dieb, der nach seinem Beutezug, die Jusitz bemüht, um sich selbst freisprechen zu lassen. Auch im derzeitigen Ukraine-Krieg wird das Völkerrecht nicht eingehalten!

    „Am 25. August (1941) marschieren englische und sowjetische Truppen unter Bruch des Völkerrechtes gemeinsam im Iran ein.

    Am 28. August (1941) stellt die iranische Armee ihre Operationen ein.“

    Hitler hat einen Teil der Neutralitätsverletzungen der USA vor dem Krieg aufgezählt,
    Rede vom 11. Dezember 1941:

    https://web.archive.org/web/20190513204456/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1941_1942.pdf

    „Besonders brüskierend wird sein Vorgehen in diesem Sinne gegen das Deutsche Reich. Vom Jahre 1937 ab setzten eine Anzahl von Reden ein, darunter eine besonders niederträchtige vom 5. Oktober1937 in Chikago, in denen dieser Mann planmäßig beginnt, die amerikanische Offentlichkeit gegen Deutschland aufzuhetzen. Er droht mit der Aufrichtung einer Art von Quarantäne gegen die sogenannten autoritären Staaten.

    Im Vollzug dieser sich nun dauernd steigernden Haß- und Hetzreden des Präsidenten Roosevelt beruft er nach neuerlichen beleidigenden Erklärungen den amerikanischen Botschafter in Berlin zur Berichterstattung nach Washington. Seitdem sind die beiden Staaten nur noch durch Geschäftsträger miteinander verbunden.

    Vom November 1938 ab beginnt er planmäßig und bewußt jede Möglichkeit einer europäischen Befriedungspolitik zu sabotieren. Er heuchelt dabei nach außen hin Interesse am Frieden, droht aber jedem Staat, der bereit ist, die Politik einer friedlichen Verständigung zu betreiben, mit Sperrung von Anleihen, mit wirtschaftlichen Repressalien, mit Kündigung von Darlehn usw. Hier geben einen erschütternden Einblick die Berichte der polnischen Botschafter in Washington, London, Paris und Brüssel.

    Im Januar 1939 beginnt dieser Mann seine Hetzkampagne zu verstärken und droht mit allen Maßnahmen vor dem Kongreß, gegen die autoritären Staaten vorzugehen außer mit Krieg.

    Während er dauernd behauptet, daß andere Staaten versuchten, sich in amerikanische Angelegenheiten einzumischen und auf die Aufrechterhaltung der Monroe-Doktrin pocht, beginnt er seit dem März 1939 in innereuropäische Angelegenheiten hineinzureden, die den Präsidenten der Vereinigten Staaten überhaupt nichts angehen. Erstens versteht er diese Probleme nicht, und zweitens, selbst wenn er sie verstünde und die geschichtlichen Hergänge begriffe, hätte er ebensowenig das Recht, sich um den mitteleuropäischen Raum zu bekümmern, wie etwa das deutsche Staatsoberhaupt ein Recht hat, über die Verhältnisse in einem Staat der USA. zu urteilen oder gar zu ihnen Stellung zu nehmen.

    Ja, Herr Roosevelt geht noch weiter. Entgegen allen völkerrechtlichen Bestimmungen erklärt er, Regierungen, die ihm nicht passen, nicht anzuerkennen, Neuordnungen nicht entgegenzunehmen, Gesandtschaften von längst aufgelösten Staaten zu belassen oder gar als rechtmäßige Regierungen einzusetzen. Ja, endlich geht es so weit, mit solchen Gesandten Verträge abzuschließen, die ihm dann sogar das Recht geben, fremde Territorien einfach zu besetzen. Am 15. April 1939 kam der berühmte Appell Roosevelts an mich und den Duce, der eine Mischung von geographischer und politischer Unkenntnis einerseits, gepaart mit der Arroganz eines Angehörigen bestimmter Millionärskreise andererseits darstellte und in den wir aufgefordert wurden, Erklärungen abzugeben und mit x-beliebigen Staaten Nichtangriffspakte zu schließen, dabei zum großen Teil mit Staaten, die überhaupt nicht im Besitz ihrer Freiheit waren. weil sie von den Bundesgenossen des Herrn Roosevelt entweder annektiert oder in Protektorate verwandelt worden sind. Sie erinnern sich, meine Abgeordneten, daß ich damals diesen zudringlichen Herren eine ebenso höfliche wie deutliche Antwort gab, was immerhin wenigstens für einige Monate den Strom der Redseligkeit dieses biederen Kriegshetzers abstoppte.

    An seine Stelle trat aber nun die ehrenwerte Frau Gemahlin. Sie lehnte es ab, mit ihren Söhnen in einer Welt leben zu wollen, wie wir sie besitzen. Das ist allerdings verständlich. Denn dies ist eine Welt der Arbeit, nicht eine solche des Betruges und der Schiebungen. Nach kurzer Erholung aber setzt dann der Mann dieser Frau dafür am 4. November 1939 die Abänderung des Neutralitätsgesetzes so durch, daß nunmehr das Waffenausfuhrverbot aufgehoben wird, und zwar zugunsten einer einseitigen Belieferung der Gegner Deutschlands.

    Er beginnt dann so ähnlich wie in Ostasien mit China, auch hier über den Umweg einer wirtschaftlichen Verflechtung, eine früher oder später wirksam werdende Interessengemeinschaft herzustellen. Noch im selben Monat erkennt er einen Haufen von polnischen Emigranten als sogenannte Exilregierung an, deren einziges politisches Fundament ein paar Millionen von Warschau mitgenommener polnischer Goldstücke gewesen ist. Schon am 9. April geht er weiter und verfügt nunmehr eine Sperrung der norwegischen und dänischen Guthaben mit dem verlogenen Vorwand, einen deutschen Zugriff dadurch zu verhindern, obwohl ihm genau bekannt ist, daß z. B. die dänische Regierung in ihrer Vermögensverwaltung von Deutschland überhaupt nicht beachtet, geschweige denn kontrolliert wird.

    Zu den verschiedenen Exilregierungen wird nun weiter von ihm auch noch eine norwegische anerkannt. Schon am 15. Mai 1940 kommen zu diesen nun auch noch holländische und belgische Emigrantenregierungen, und ebenso tritt eine Sperrung der holländischen und belgischen Guthaben ein. Allein die wahre Gesinnung dieses Mannes enthüllt sich erst in einem Telegramm vom 15. Juni an den französischen Ministerpräsidenten Reynaud. Er teilt ihm mit, daß die amerikanische Regierung die Hilfeleistungen an Frankreich verdoppeln wird, vorausgesetzt, daß Frankreich den Krieg gegen Deutschland fortsetzt. Um diesem Wunsch nach Kriegsverlängerung noch besonders Nachdruck zu geben, gibt er die Erklärung ab, daß die amerikanische Regierung die Ergebnisse der Eroberung, das heißt also die Rückgewinnung z. B. der einst Deutschland geraubten Gebiete, nicht anerkennen werde. Ich brauche Ihnen nicht zu versichern, meine Herren Abgeordneten, daß es jeder deutschen Regierung gänzlich gleichgültig ist, ob der Präsident der Vereinigten Staaten eine Grenze in Europa anerkennt oder nicht, und auch in der Zukunft gleichgültig sein wird.

    Ich führe den Fall nur zur Charakterisierung der planmäßigen Hetze dieses Mannes an, der von Frieden heuchelt und ewig nur zum Kriege hetzt. Denn nun überfällt ihn die Angst, daß im Falle des Zustandekommens eines europäischen Friedens die Milliardenvergeudung seiner Aufrüstung in kurzer Zeit als glatter Betrug erkannt wird, da niemand Amerika dann angreift, wenn dieses nicht selbst den Angriff provoziert!

    Am 17. Juni 1940 verfügt der Präsident der Vereinigien Staaten die Sperrung der französischen Guthaben. um, wie er sich ausdrückt, sie dem deutschen Zugriff zu entziehen, in Wirklichkeit aber, um mit Hilfe eines amerikanischen Kreuzers das Gold von Casablanca nach Amerika abzuführen.

    Vom Juli 1940 steigern sich die Maßnahmen Roosevelts immer mehr, um, sei es durch den Eintritt amerikanischer Staatsangehöriger in die britische Luftwaffe oder durch die Ausbildung von englischem Flugpersonal in den Vereinigten Staaten, den Weg zum Kriege selbst zu finden. Und schon im August 1940 erfolgt die gemeinsame Aufstellung eines militärischen Programms für die Vereinigten Staaten und Kanada. Um aber nun die Bildung eines amerikanisch-kanadischen Verteidigungskomitees wenigstens den größten Dummköpfen plausibel erscheinen zu lassen, erfindet er von Zeit zu Zeit Krisen, in denen er tut, als ob Amerika von einem Überfall bedroht sei, was er seinem – schon wirklich erbarmungswürdigen – Anhang dadurch suggeriert, daß er plötzlich Reisen abbricht, in höchster Eile nach Washington zurückfährt, um solcherart die Gefährlichkeit der Situation zu unterstreichen.

    Im September 1940 nähert er sich dem Krieg noch mehr. Er tritt an die englische Flotte 50 Zerstörer der amerikanischen Flotte ab, wofür er allerdings militärische Stützpunkte in den britischen Besitzungen von Nord- und Mittelamerika übernimmt. Wie denn überhaupt eines erst die Nachwelt klären wird, nämlich inwieweit bei all diesem Haß gegen das soziale Deutschland auch noch die Absicht mitspielt, das britische Empire in der Stunde des Verfalls möglichst sicher und gefahrlos übernehmen zu können.

    Nachdem nun England nicht mehr in der Lage ist, mit barem Gelde amerikanische Lieferungen bezahlen zu können, preßt er dem amerikanischen Volk das Pacht-Leih-Gesetz auf. Als Präsident erhält er nun Vollmachten zur pacht- und leihweisen Unterstützung der Länder, deren Verteidigung Roosevelt für Amerika als lebenswichtig erscheinen. Allein im März 1941 geht dieser Mann, nachdem Deutschland unter keinen Umständen zu bewegen ist, auf seine fortgesetzten Anflegelungen zu reagieren, wieder einen Schritt weiter.

    Schon am 19. Dezember 1939 haben amerikanische Kreuzer innerhalb der Sicherheitszone den Dampfer „Columbus“ britischen Kriegsschiffen in die Hände gespielt. Er mußte deshalb versenkt werden. Am selben Tage haben USA.-Streit-Kräfte mitgewirkt bei dem Aufbringungsversuch des deutschen Dampfers „Arauca“. Am 27. Januar 1940 hat der USA.-Kreuzer „Trenton“ wieder völkerrechtswidrig von Bewegungen der deutschen Handelsdampfer „Arauca“, „La Plata“ und „Wangoni“ die feindlichen Seestreitkräfte unterrichtet. Am 27. Juni 1940 verfügte er vollständig völkerrechtswidrig eine Beschränkung der Freizügigkeit ausländischer Handelsschiffe in USA.-Häfen.

    Im November 1940 ließ er die deutschen Dampfer „Phrygia“, „Idarwald“ und „Rhein“ durch USA.-Kriegsschiffe so lange verfolgen, bis sich diese Dampfer endlich selbst versenken mußten, um nicht dem Feinde in die Hand zu fallen. Am 13. April 1941 erfolgte die Freigabe des Verkehrs durch das Rote Meer für USA.-Schiffe zur Versorgung der britischen Armeen im Nahen Osten. Im Monat März war unterdes bereits die Beschlagnahmung aller deutschen Schiffe durch die amerikanischen Behörden erfolgt. Deutsche Reichsangehörige wurden dabei in der entwürdigendsten Weise behandelt, ihnen gänzlich völkerrechtswidrig bestimmte Aufenthaltsorte angewiesen, Reisebeschränkungen auferlegt usw.

    Zwei aus kanadischer Gefangenschaft entkommene deutsche Offiziere wurden ebenfalls entgegen allen völkerrechtlichen Bestimmungen gefesselt und wieder an die kanadischen Behörden ausgeliefert. Am 27. März begrüßt derselbe Präsident, der gegen jede Aggression ist, die durch eine Aggression in Belgrad nach dem Sturz der legalen Regierung ans Ruder gekomene Putschistenclique Simowitsch und Genossen. Der Präsident Roosevelt schickte schon monatelang vorher den Oberst Donovan, ein völlständig minderwertiges Subjekt, in seinem Auftrag auf den Balkan, um dort zu versuchen, in Sofia und in Belgrad einen Aufstand gegen Deutschland und Italien herbeizuführen.

    Er verspricht darauf im April Jugoslawien und Griechenland Hilfe auf Grund des Leib- und Pachtgesetzes. Noch Ende April erkennt dieser Mann die jugoslawischen und griechischen Emigranten wieder als Exilregierung an und sperrt im übrigen erneut völkerrechtswidrig die jugoslawischen und griechischen Guthaben. Von Mitte April ab erfolgt außerdem eine weitere Überwachung des Westatlantiks durch USA.-Patrouillen und deren Meldungen an die Engländer.

    Am 26. April liefert Roosevelt an England 20 Schnellboote und zugleich finden laufend Reparaturen britischer Kriegsschiffe in USA.-Häfen statt. Am 12. Mai erfolgt die völkerrechtswidrige Bewaffnung und Reparatur norwegischer Dampfer, die für England fahren. Am 4. Juni treffen amerikanische Truppentransporte in Grönland zum Flugplatzbau ein. Und am 9. Juni kommt die erste englische Meldung, daß auf Grund eines Befehls des Präsidenten Roosevelt ein USA.-Kriesschiff ein deutsches U-Boot bei Grönland mit Wasserbomben bekämpft habe.

    Am 14. Juni erfolgt wieder völkerrechtswidrig die Sperrung der deutschen Guthaben in den Vereinigten Staaten. Am 17. Juni verlangt Präsident Roosevelt unter verlogenen Vorwänden die Zurückziehung der deutschen Konsuln und Schließung der deutschen Konsulate. Er verlangt weiter die Schließung der deutschen Presseagentur „Transocean“, der deutschen Informationsbibliothek und der deutschen Reichsbahnzentrale. Am 6. bis 7. Juli erfolgt die Besetzung des in der deutschen Kampfzone gelegenen Island auf den Befehl Roosevelts durch amerikanische Streitkräfte. Er hofft dadurch nun bestimmt,

    1. Deutschland endlich zum Kriege zu zwingen,
    2. ansonsten den deutschen U-Bootkrieg genau so wertlos zu machen wie etwa im Jahre 1915-1916.

    Zur gleichen Zeit schickt er ein amerikanisches Hilfsversprechen an die Sowjetunion ab. Am 10. Juli gibt plötzlich der Marineminister Knox bekannt, daß die USA-Marine einen Schießbefehl gegen die Achsenkriegsschiffe besitze. Am 4. September operiert der USA.-Zerstörer „Greer“entsprechend dem ihm gegebenen Befehl mit englischen Flugzeugen gegen deutsche U-Boote im Atlantik.

    Fünf Tage später stellt ein deutsches U-Boot USA.-Zerstörer als Geleitfahrzeuge im englischen Convoy fest. Am 11. September endlich hält Roosevelt jene Rede, in der er selbst den Befehl zum Schießen gegen alle Achsen-Schiffe bestätigt und neu erteilt. Am 29. September greifen USA.-Bewacher ein deutsches U-Boot östlich Grönland mit Wasserbomben an. Am 17. Oktober bekämpft der USA.-Zerstörer „Kearny“, im Geleitschutz für England fahrend, wieder ein deutsches U-Boot mit Wasserbomben, und am 6. November endlich kapern USA-Streitkräfte völkerrechtlich den deutschen Dampfer „Odenwald“, schleppen ihn in einen amerikanischen Hafen und setzen die Besatzung gefangen.

    Die beleidigenden Angriffe und Anflegelungen dieses sogenannten Präsidenten gegen mich persönlich will ich dabei als belanglos übergehen. Daß er mich einen Gangster nennt, ist um so gleichgültiger, als dieser Begriff wohl mangels an derartigen Subjekten nicht aus Europa, sondern aus den USA. stammt.

    Aber abgesehen davon kann ich von Herrn Roosevelt überhaupt nicht beleidigt werden, denn ich halte ihn so, wie einst es Woodrow Wilson war, ebenfalls für geisteskrank.“

    Nein, er war nicht geisteskrank, nur eine Marionette des anglo-zionistischen Westens!

    Was nutzt aber alles Lamentieren, wenn doch die ganze Welt dem anglo-zionistischen Medienmonopol unterliegt, zu dessen Wahrnehmung zu Kriegsbeginn sämtliche russische Medien sofort geerdet wurden, wie die der Deutschen zu Beginn des Ersten und Zweiten Weltkriegs!

    • Vielen Dank für das wiederholte Einstellen der Reden des Reichskanzlers Adolf Hitlers, für mich immer wieder eine erfrischende Abwechslung zum Politgeschwafel unserer Tage.

  2. „Die Strategien der Einzigartigen“;
    die Überschrift soll uns was suggerieren?

    Angsthase, Erwin, ein anderer Jürgen, Zulu und viele andere Ungenannte seien jetzt was? Nicht einzigartig?! Wo fängt Denken an und wo endet Selbstempfindung?

    Und, wer so titelt, was denkt er dabei, was predigt er damit!? Er stellt uns in Abhängigkeit, aus der es wohl keinerlei Entkommen gibt!?

    Wir überhöhen und übersehen dabei was? Wer ist nicht einzigartig!? Sprechen dieses Attribut aber nur wem zu? Wie bescheuert kann man nur sein!

    • Ich schätze, da sind nur die Anführungsstriche nicht gesetzt worden. „Einzigartige“ wäre richtig gewesen zum besseren Verständnis. Was so ein paar kleine Striche ausmachen.

      • Ja gut, es war natürlich nur mein persönlicher Eindruck; das muß jetzt auch nichts heißen!

        Aber richtig, “ und “ hätten einen Unterschied gemacht! 🙂

      • Einzigartig mit Tüddel oder ohne…allein schon sich selbst so zu betiteln?
        Andersartig trifft´s wohl eher.
        Wir -die Artigen- sind trotzdem immer mehr. 😉
        Deutsche Sprache—>Schwere Sprache, aber sehr präzise.
        Nur russisch und finnisch sind ähnlich komplex.

  3. Je länger der Ukraine-Krieg von den anglo-amerikanischen Mächten hinausgezögert wird, desto mehr Völkerschaften wenden sich Russland zu. Denn die initiierten Ungerechtigkeiten und Bösartigkeiten in diesem Krieg werden zunehmend der US-Regierung und der britischen Regierung samt den Vasallenstaaten zugeordnet.

    So ist zu beobachten, dass die Mächte sich einerseits an diesem Krieg dumm und dämlich verdienen, gleichzeitig aber ihre verrohte und rücksichtslose Zerstörung von Kultur und Völkerschaften auf dem Serviertablett darstellen. Resultat ist, dass immer mehr Westler, die bisher am Westen und seiner widersprüchlichen Ideologie festhielten, nicht mehr die lügengespickte Ideologie des Westens vertreten können. Was bleibt diesen übrig, als sich auch mal die andere Seite anzuhören. Und dort tönen die kriegerischen Strategien und Ziele ganz anders als im Westen. Dann braucht es nur noch wenig Beobachtungszeit, und der Westler weiss, auf welche Seite er sich zu schlagen hat. Anders ausgedrückt, die US-Regierung betreibt mit all ihren erpresserischen Bösartigkeiten eine zunehmende Isolations-Politik, die wirklich exzeptionell erscheint, aber auch dementsprechend für die USA zerstörerisch ist. Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Kriminalität und Drogensucht beherrschen zunehmend die Städte. Die Kriege kosten zu viel, das Drucken von Fiat-Geld geht weiter.

    Die USA haben keine Freunde, dafür aber interessenorientierte machtbeanspruchende Nationen, die einerseits erpressbar sind – schon wegen hohem Kreditbedarf und ihrer hohen Schulden, aber bei Machtänderungen auch schnell bereit sind, gegen die USA politisch anzutreten. Selber schuld!!! Politisch-ideologische Windfahnen wechseln problemlos die Seiten, das müssten die USA eigentlich wissen. Wer vertragliche Abmachungen und Gesetze bewusst übergeht oder unverhandelt kündigt, wie das die USA machtorientiert tut, muss sich nicht wundern, von immer mehr Staaten politisch als untragbar taxiert zu werden. Wer kann die Strategie-Klimmzüge solch wahnbesetzter Posten-Einnehmer noch ernst nehmen?

    Und genau dort steht der erklärte Feind Russland. Diese Seite verfolgt nur noch ihre eigenen Strategien und zieht diese – ohne Herumposaunen – bis zur Zielsetzung durch, was ihnen schwergewichtig auch gelingt.
    Die USA haben gegen Russland keine Chance, erst recht nicht gegen Russland + China + Iran + Indien + Korea + die abfallenden «Freunde».
    Wenn die US-Regierung klug wäre, würde sie nachgeben und sich im Weltmachtgefüge einordnen. Hegemonie-orientiert handelt sie aber höchst unklug! Dafür ist sie bereit, mit sich die ganze Welt in den Abgrund zu ziehen. Dagegen aber werden sich die Nationen wehren, darauf ist Verlass!

    Russlands Top-Diplomat: Ukraine-Krieg soll US-Weltherrschaft stoppen
    https://uncutnews.ch/russlands-top-diplomat-ukraine-krieg-soll-us-weltherrschaft-stoppen/

    Wie die westlichen Medien jahrelang über den Krieg im Donbass und den Neonazismus in der Ukraine geschwiegen haben
    https://uncutnews.ch/wie-die-westlichen-medien-jahrelang-ueber-den-krieg-im-donbass-und-den-neonazismus-in-der-ukraine-geschwiegen-haben/

  4. Hochinteressante Information! Danke!

    Es gibt aber auch Juden, die sich aus dargestelltem Politsumpf klar distanzieren und bewusst ganz andere Wege gehen, das darf man nicht ausser Acht lassen.

  5. „Russland dreht nun den völkerrechtlichen Spieß um und argumentiert, eine moralische Pflicht zu erfüllen, wenn es sich um den Schutz der russischen Ethnie in der benachbarten Ukraine kümmert. Freilich kann es dies alles nur deshalb tun, weil die globalen Machtverhältnisse sich in den vergangenen 15 Jahren grundlegend verschoben haben.“
    .
    .
    Auch an dieser Stelle sei ein historischer Bezug gestattet:

    Auch Adolf Hitler sah die Notwendigkeit sich um den Schutz der deutschen Ethnie im benachbarten Polen zu kümmern, leider waren seine Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt, weil es die globalen Machtverhältnisse nicht zuließen.

    Es ist ein großer Verdienst von Vladimir Putin, daß sich die globalen Machtverhältnisse in den vergangenen 15 Jahren grundlegend verschoben haben, ihm gilt meine uneingeschränkte Hochachtung !!!

    Und wer diese Hochachtung vor ihm moniert, den frage ich: Wo stände Russland ohne ihn ???

    Diesen Artikel zu lesen, hat sich für mich wahrlich gelohnt.

  6. ALLES ZITATE, NICHT VON MIR !!

    CDC & FDA WUSSTEN ANFANG 2021, DASS DIE SPRITZE TÖTET

    Am 1. April 2022 wurde ein weiterer Stapel von 11.000 Pfizer-Dokumenten von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) freigegeben. Die Studiendaten von Pfizer zeigen, dass die natürliche Immunität genauso wirksam war wie die Impfung und dass die Nebenwirkungen der Injektion bei den unter 55-Jährigen schwerwiegender waren.

    Aus den Dokumenten geht auch hervor, dass die Einverständniserklärung von Pfizer angibt, dass „die Auswirkungen auf Spermien, Föten und stillende Kinder unbekannt sind“. Gesundheitsbehörden und Medien haben jedoch als „Tatsache“ bezeichnet, dass die Spritze die reproduktive Gesundheit oder Fruchtbarkeit nicht beeinträchtigt und für schwangere und stillende Mütter absolut sicher ist.

    Quelle: https://dailyexpose-uk.translate.goog/2022/04/15/fda-pfizer-knew-covid-jab-causes-immunosuppresion/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp

    • Ich gehe davon aus, dass es alle wußten, die es forciert haben. Und deswegen gehe ich auch davon aus, dass keiner von denen gespritzt ist.

  7. Management und administrative Leitung der EMA
    Namentlich aufgeführt

    https://www.ema.europa.eu/en/about-us/who-we-are#management-board-section

    https://www.ema.europa.eu/en/about-us/who-we-are#executive-director-section

    https://www.ema.europa.eu/en/about-us/who-we-are#agency-staff-section

    https://www.ema.europa.eu/en/about-us/who-we-are#scientific-committees-section

    https://www.ema.europa.eu/en/about-us/who-we-are/management-board/members

    DAS sind institutionalisierte VERBRECHER, die sich an der flächendeckenden Spritzung einer lebensgefährlichen Substanz an gesunden Europäern mitschuldig gemacht haben!

    Jeder einzelne von den hier aufgeführten „Saubermännern/Sauberfrauen“ hat Blut an den Händen..

    Jeder einzelne von diesen sog. „Mitarbeitern“ trägt Verantwortung für die vorsätzliche, planmässige, massenhafte, pharmazeutisch, politisch und medial gestützte Ermordung von hunderttausenden naiver und unwissend gehaltener einfacher Menschen!

  8. Falls sich irgendjemand über die US Politik wundern sollte und es noch nicht wusste

    Die jüdischen ✡ Mitglieder der Biden Regierung

    Ron Klain- Chief of Staff
    Janet Yellin- Secretary of Treasury
    Alejandro Mayorkas- Secretary of Homeland Security
    Tony Blinken- Secretary of State
    Merrick Brian Garland- Attorney General
    Jared Bernstein- Council of Economic Advisers
    Rochelle Walensky- Director of the Centers for Disease Control and Prevention
    Nora Volkow- Director of the National Institute on Drug Abuse
    Wendy Sherman- Deputy Secretary of State
    Anne Neuberger- Deputy National Security Adviser for Cybersecurity
    Jeffrey Zients- COVID-19 Response Coordinator
    David Kessler- Co-chair of the COVID-19 Advisory Board and Head of Operation Warp Speed
    David Cohen- CIA Deputy Director
    Rachel Levine- Deputy Health Secretary
    Jennifer Klein- Co-chair Council on Gender Policy
    Jessica Rosenworcel- Chair of the Federal Communications Commission
    Stephanie Pollack- Deputy Administrator of the Federal Highway Administration
    Polly Trottenberg- Deputy Secretary of Transportation
    Mira Resnick- State Department Deputy Assistant Secretary for Regional Security
    Roberta Jacobson- National Security Council “border czar”
    Gary Gensler- Securities and Exchange Commission (SEC) Chairman*
    Genine Macks Fidler- National Council on the Humanities
    Chanan Weissman- Director for Technology and Democracy at National Security Council
    Jaclyn Rothenberg- Director of Public Affairs, FEMA
    Thomas Nides- U.S. Ambassador to Israel
    Eric Garcetti- U.S. Ambassador to India
    David Cohen- U.S. Ambassador to Canada
    Mark Gitenstein- U.S. Ambassador to the EU
    Deborah Lipstadt- Special Envoy to Monitor and Combat Anti-Semitism
    Jonathan Kaplan- U.S. Ambassador to Singapore
    Marc Stanley- U.S. Ambassador to Argentina
    Rahm Emanuel- U.S. Ambassador to Japan
    Sharon Kleinbaum- Commissioner of the US Commission on International Religious Freedom
    Dan Shapiro- Adviser on Iran
    Alan Leventhal- U.S. Ambassador to Denmark
    Michael Adler- U.S. Ambassador to Belgium
    Michèle Taylor- U.S. Representative to the UN Human Rights Council
    Jonathan Kanter- Assistant Atty General in the US Department of Justice Antitrust Division
    Jed Kolko- Under Secretary of Commerce for Economic Affairs at the Department of Commerce
    Aaron Keyak -Deputy Envoy to Monitor and Combat Anti-Semitism
    Stuart Eizenstat- Special Adviser on Holocaust Issues

    —————–

    Jüdische Mitglieder des 117. US-Kongress
    (D emokraten / R epublikaner)

    Senat
    Michael Bennet (D-CO)#
    Richard Blumenthal (D-CT)
    Benjamin Cardin (D-MD)
    Dianne Feinstein (D-CA)
    Jon Ossoff (D-GA)*
    Jacky Rosen (D-NV)
    Brian Schatz (D-HI)
    Bernard Sanders (I-VT)
    Charles Schumer (D-NY)
    Ron Wyden (D-OR)

    Haus
    Jake Auchincloss (D-MA)*
    Suzanne Bonamici (D-OR)##
    David Cicilline (D-RI)
    Stephen Cohen (D-TN)
    Ted Deutch (D-FL)
    Lois Frankel (D-FL)
    Josh Gottheimer (D-NJ)
    Sara Jacobs (D-CA)*
    David Kutsoff (R-TN)
    Andy Levin (D-MI)
    Mike Levin (D-CA)
    Alan Lowenthal (D-CA)
    Elaine Luria (D-VA)
    Jerrold Nadler (D-NY)
    Kathy Manning (D- NC)*
    Dean Phillips (D-MN)
    Jamie Raskin (D-MD)
    Jan Schakowsky (D-IL)
    Adam Schiff (D-CA)
    Kim Schrier (D-WA)
    Debbie Wasserman Schultz (D-FL)
    Brad Sherman (D-CA)
    Brad Schneider (D-IL)
    Elissa Slotkin (D-MI)
    Susan Wild (D-PA)
    Lee Zeldin (R-NY)

    ℹ️ Quellen:
    https://www.jewishvirtuallibrary.org/jews-in-the-biden-administration

    https://www.jewishvirtuallibrary.org/jewish-members-of-the-117th-congress

    Zusammenfassend kann man sagen:
    Eine ethnisch-religiöse Minderheit (Juden) herrscht über die ethnisch-religiösen Mehrheiten (weiße Christen – werden weniger❗️, Afroamerikaner u.a.)  https://de.m.wikipedia.org/wiki/Demografie_der_Vereinigten_Staaten

    Zitate aus einem Kanal……

    Wer wundert sich noch

    • Was kann „der Jude“ dafür, wenn alle anderen den Hintern nicht hoch bekommen? Auf gut Deutsch, ihr Gehirn abgeschaltet haben! Wenn es denn je so sei!

      Immer diese plakativen Anklagen! DER war es! Schlußendlich bezeugt es was? Das eigene Unvermögen! Die eigene Bequemlichkeit oder gar Faulheit! Aber!!! Wir verklagen jetzt den, der es mit uns treiben konnte! Hallo?

      Ach hör´ mir doch damit auf! Ich kann es nicht mehr hören!
      Über gewisse Geistigkeit und Streben, kein Thema, da braucht man sich nicht darüber zu unterhalten! Nur, wer läßt es denn zu???

      Liegt es an dem ach so wunderbaren auserwählten Vermögen dieser kleinen Qlique oder an wem oder was? Wir bezichtigen, wenn es denn so sei, und verdecken damit was? Ob angelernt oder auch nicht, was nicht weniger, wie eine Kapitulation, ist es?

      Wir räsonieren, wir beklagen … verharren in Untätigkeit, weil, wir, wir können ja nichts dafür! Wir können ja auch nichts daran ändern! Aber, die Schuld, liegt immer wo?

  9. „Die Politik der verbrannten Erde, welche von der deutschen Wehrmacht bei ihren Rückzügen im Zweiten Weltkrieg praktiziert wurde ist ja sicher vielen bekannt.“
    .
    .
    Na klar, dieses Vorgehen war natürlich wehrmachtsspezifisch, nicht wahr ???

    Meine Güte, wenn ich sowas schon wieder lese, … als die Rote Armee sich im Zuge des Vormarschs der Wehrmacht zurückzog, praktizierte sie auf Befehl Stalins die gleiche Vorgehensweise, scheinbar ist diese Tatsache jedoch weniger bekannt oder man will es gar nicht wissen.

  10. Die „Einzigartigen“ sind Feiglinge. Sie greifen vermeintlich schwächere Länder selbst waffentechnisch an, oder schieben andere vor, sich die Hände zu verbrennen. Gegen Russland trauen sie sich nicht, weil sie genau wissen, das geht gar nicht gut für ihr eigenes Territorium aus. An eine territoriale „Pulverisierung“ Europas glaube ich nicht. Sie betreiben eher die Zerstörung der Wirtschaft, um, wie oben im Text schon erwähnt, die verlorene Beute uninteressant für den Gegener zu machen. Wie das läuft, sehen wir gerade. Denn ein wehrunfähiges Deutschland waffentechnisch dem Erdboden gleich zu machen, würde die ganze Welt gegen sie aufbringen. Das wäre es dann mit den „Einzigartigen“. Merkel hat die Vorarbeit geleistet, die jetzige „Regierung“ soll das vollenden. Deswegen wurden sie eingesetzt, um unter dem Deckmantel des „Klimawandels“ und der damit vorangetriebenen „Energiewende“, die so nie funktionieren kann, die Zerstörung der verlorenen Beute umzusetzen. Zusätzlich hat man über die unsägliche Bildung und MSM die Gesellschaft so verblödet, dass sie wahrscheinlich nicht mehr imstande wäre, ein zerstörtes Deutschland wieder so aufzubauen, wie es damals nach dem 2.WK geschehen ist. Es wird nicht mehr den Willen und die Fähigkeit haben, nicht zuletzt durch „Multikulti“, Genderisierung und Gesellschaftsspaltung, an einem Strang zu ziehen. Die Wenigen, welche noch die richtige Einstellung dazu hätten, werden nicht mehr ausreichen. Der Rest wird wie blinde Hühner durcheinanderrennen und im Chaos versinken, sich gegenseitig bekämpfen, oder jammernd in der Ecke sitzen und sich fragen, ob sie gerade Männlein oder Weiblein sind. Ob diese verlorene Generation es schaffen würde die Ärmel hochzukrempeln, mag ich bezweifeln. Hoffen wir trotzdem, dass es nicht so weit kommen wird.

    • Das kommt mir unlogisch vor!?
      Das der, der uns aufgeben werden müßte (USA), uns „verbrennen“ ließe, meinetwegen. Unterstellt aber, das andere „Interessenten“ ebenso „ticken“ würden! Warum sollte es auch da kein „höheres Interesse“, wie auch immer geartet, geben, und damit einen erneuten Marshallplan?

  11. „Es sind Ideologen. Sie verkürzen viel weiter, nämlich auf etwas vermeintlich Berechenbares, weil vermeintlich Quantifizierbares: „Sie selbst und die anderen“.
    .
    .
    Dieser evidente Sachverhalt läßt sich auch gut auf die „Grünen“ beziehen, sie, die „Grünen“ und die anderen, und den anderen gilt es den eigenen Willen bzw. die eigene Ideologie aufzuzwingen, deshalb ist es auch erforderlich den Terminus Grün und alles was damit zu tun hat, in Anführungszeichen zu setzen, denn in Wahrheit sind sie Kommunisten.

    Ich möchte als Beispiel unseren obersten Gauleiter während der Corona-Plandemie zitieren:

    „Die Bevölkerung muß durchgeimpft werden und dann ist die Pandemie vorbei.“

    Und eins ist sicher, wenn er die reale Macht dazu gehabt hätte, dies zu erzwingen, dann hätte er dies auch durchführen lassen, denn auch hier gilt, er und die anderen.

  12. Die Ideologie des Einzigartigen der USA kommt letzten Endes aus einem Minderwertigkeitskomplex. Wenn man von den Juden absieht, die sich prinzipiell nicht mit anderern mischen, sind doch die Amerikaner im großen und ganzen eine bastardisierte Menschenrasse, die sich aus religiösen Fanatikern (calvinistischen Pilgervätern) und Abenteurern, die zu Wohlstand kommen wollten, zusammengesetzt. Hans Heinrich Jung-Stilling berichtet in seinen Erinnerungen, daß ein Bekannter von ihm nach den USA flüchtete, weil er Münzfälschungen begangen hatte.

    Dieser Minderwertigkeitskomplex zwingt die weißen Amerikaner, weil sie eben keine organisch gewachsene Menschenrasse sind, sich als von Gott gegründete besondere Menschenmasse zu betrachten. Hier gehen calivinistische religiöse Anschauungen der Prädestination, daß Reichtum ein Zeichen des Segens Gottes ist, einher mit plattem Materialismus.

    Die Schwarzen gehören natürlich nicht zu den Einzigartigen, weil sie als Sklaven in die USA gebracht wurden, die weiße Vermischung durch Vergewaltigung der weißen Pflanzer gezeugt wurde und vor der Pille in Brooklyn häufig Negerinnen 7 Kinder von 7 schwarzen Männern hatten. Ansonsten sind auch die Schwarzen natürlich ganz normale Menschen.

    Vermutlich werden jetzt die USA auseinanderfliegen, weil die weißen Einzigartigen immer mehr in die Minderheit geraten, rassisch durch die überproportionale Zunahme der Schwarzen und Lateinamerikaner, so daß die Ideologie der Einzigartigkeit, die sich die Nachfahren der Pilgerväter zueigen machen konnten, niemals auf den immer größeren werdenden negroid-lateinamerikanischen Mischmasch übertragen werden kann. Insofern ist jetzt Schluß mit dieser Illusion der Einzigartigkeit! Vielleicht ist auch der Kampf vieler Fundamentalisten gegen die Abtreibung in den USA unbewußt ein Kampf um die Sauberkeit der Einzigartigkeit.

    Die Frage ist, wie lange noch die jüdische Klammer, die die heterogenen USA durch die Massenmedien zusammenhält, bestehen wird, bis die Juden, wie schon immer in ihrer Geschichte, sich wieder neue Weidegründe suchen müssen.

    Der Autor hat insofern recht, daß die Amerikaner nicht den mindeste Rücksicht nehmen würden, d. h. nicht mit der Wimper zucken würden, um den Russen Deutschland nicht als Beute zu überlassen. Zweifelsohne würden sie Deutschland atomar verseuchen, um den Russen den weiteren Vormarsch nicht mehr zu ermöglichen.

    Die jüdische Welt würde das vielleicht sogar für gottwohlgefällig halten, wenn Deutschland als zweites Babylon, das damals Haman, den Sohn Hammedatas des Agagiters hervorbrachte, endgültig von der Landkarte verschwindet. Wobei ich ja glaube, daß der eigentliche Haß Hitlers gegen die Juden sich erst entwickelte, als sie die USA in den Krieg gegen uns getrieben hatten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Haman

    https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU12/EST.1/Esther-1

    Ansonsten würde für uns folgendes gelten:

    https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU12/EXO.20/2.-Mose-20

    „Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen.“

    Und ich bin erst das erste Glied, das nach dem Zweiten Weltkrieg gezeugt wurde!

    • Mein lieber Namensvetter, Dir ist aber schon klar, das Bibelverse sich auf welche Zeit beziehen? Man kann es auch übertreiben mit vermeintlichen Analogien! 🙂

      Zumal WIR ja allein von/nach der Bergpredigt leben (sollten)! Mit „eifrigem Gottesbild“ also gar nichts zu tun haben!

      Man kann ja alles taktisch verklären wollen aber, wer zog sich nach den 4+2 Verträgen aus Mitteldeutschland zurück? Hier wird mal wieder und nur mit Unterstellungen gearbeitet, die was bezwecken sollen?

      Und überhaupt, welche (lohnenswerte) Beute? Dir muß ich ja nicht erklären wollen, wie es um uns steht! Frage: Wer will so was? Denker, Erfinder und … ist wie lange her?

      Also, es muß, „in den Strategien der Einzigartigen“ um etwas ganz anderes gehen! Keinesfalls darum, das man uns vielleicht nutznießend „anderen Herren“ überließe!

      Du hast es ja selbst angesprochen, kamst aber nicht auf den Punkt! Wer hat denn wirklich weltbestimmende Minderwertigkeitskomplexe; die es, wie auch immer zu verarbeiten gilt? Wer sind denn die „einzigartig“ sich selbst als auserwählt Betrachtenden? Weder homogenes Volk noch Rasse?!! In sich selbst zerstritten, was den allein rechten und wie umzusetzenden Glauben angeht?

      Die sich schon vor Tausenden von Jahren jeglicher Kultur bedienten, weil sie selbst so gar nichts zustande brachten, außer ihren biblisch manifestierten Haß auf alles andere zu pflegen! Was dagegen ist Amerika? Ein instrumentalisierter Erfüllungsgehilfe!

      Ebenso eine EU, eine NATO, eine UNO! Wir aber sind was in diesem christlich-römischen Abendland, mit den so gern und stets betonten jüdisch-christlichen Wurzeln? Halten unsere Feiertage jetzt nach dem Mondkalender und ließen die eigentliche Bestimmung namentlich übertünchen! Auf das wir … ja was denn?

      Was beten wir dann noch an, wenn selbst die RKK Jesus verleugnet? Wenn eh alles ois isch? Als ob es um die Nutznießung Deutschlands ginge! Ich weiß, ich exponiere mich mal wieder! Aber, egal!

      Ist es vorstellbar, das selbst der Jude, wie der Christ, Moslem oder … allesamt gleich mißbraucht wurden und werden? Jegliche weltliche Ordnung, dazu zähle ich auch die Glaubensrichtungen, ob demokratisch, diktatorisch oder monarchisch; jegliche Parteienausrichtung, ob links oder rechts, liberal oder bürgerlich, wo liegt deren Sinn und Zweck?

      Dem Menschen Halt und Zuversicht zu geben oder doch nur, ihn zu beherrschen? Macht es wirklich einen Unterschied? Der sich seines Selbst Bewußte, wonach strebt er? Was braucht er? Ich sage es mal so, von all dem angebotenem, eigentlich, nichts!

      Sollte darin das eigentliche Problem liegen? Den von Allem befreiten Menschen zu verhindern? Ihn in seinem Streben zu behindern, schlußendlich, zu bevormunden! „Es gibt ja auch noch Waschlappen!“ (Kretschmann)

      Leben wir nicht, mehr denn je, in einer Zeit der Gebote und Verbote, der Gesetze und Verordnungen? Wir werden behandelt wie Kinder! Tanzen aber dennoch um unser goldenes Kalb, genannt, zugelassene Selbstbestimmung! Weil, wer hat gewählt? Ich! Wer hat was konsumiert? Ich! …

      Nun, wer sich so reduziert gebiert, der braucht auch keine Klage zu führen, gegen wen auch immer! Nur, da schließt sich des Teufels Kreis! Keiner da, der sich nicht anpassen, der sich nicht mißbrauchen ließe! Der Mensch ist schwach und das wird gnadenlos ausgenutzt!

      Wessen Problem also ist es? Irgend welcher imaginärer Gottheiten? Wie auch immer strukturierter Glaubens- oder sonstiger Vorstellungen? Wohl wahr, es kann ja keiner aus seiner Haut heraus; ist determiniert und unterliegt welchen Einflüssen auch immer.

      Es wird in Dieser Welt nie wahre Freiheit geben! Weder in der Freiheit zu, noch von! Es sei denn, wir sind bereit, dafür alles zu geben! Man muß nicht dafür sterben müssen, aber, dafür eintreten zu wollen, wäre mal ein Anfang! 🙂

  13. „Weil Russland einfach zu stark, vor allem zu unabhängig in seinen Entscheidungen geworden ist.“
    .
    .
    Auch in diesem Punt gibt es nichts Neues unter Sonne, denn der Satz konnte 1939 auch zitiert werden:

    „Weil das Deutsche Reich einfach zu stark, vor allem zu unabhängig in seinen Entscheidungen geworden ist.“

    Und auch damals galt: „Für Exzeptionalisten ist das unerträglich.“

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