Die (Irr)wege russischen Erdgases

Für den Endsieg der „Wertegemeinschaft“ im Krieg gegen Russland wird getrickst und „zur Not“ lässt man auch Gesellschaften fernab bluten.


Der Widersinn in der deutschen Gaspolitik ist genau das nicht. Es bildet „lediglich“ das Duckmäusertum aber auch Lavieren der Berliner Regierung ab, ist jedoch außerdem ein lukratives Geschäftsmodell für das der Endverbraucher zahlt – und betrogen wird. Die Betrachtung einer wirtschafts-politischen Rochade der besonderen Art möchte das unterstreichen. Sie möchte auch zeigen, wie durch die rücksichtslose Machtpolitik des US-geführten „Wertewestens“ auch Gesellschaften weit weg vom Ukraine-Russland-Konflikt in Mitleidenschaft gezogen werden.


von Peter Frey  (peds-ansichten)

Die Deutschen sollen zur Not ein wenig frieren, damit „wir gemeinsam“ (Regierungsjargon) den kommenden Winter mit seiner sich auswachsenden Energiekrise meistern. Welche Energiekrise? So oft uns auch der Wirtschaftsklabautermann Robert Habeck das mit markigen Sprüchen wie „wir müssen uns auf das Schlimmste einstellen“  oder „dem politischen Albtraum-Szenario“ eines „drohenden Ausfalls von Gaslieferungen aus Russland“ (1) einreden möchte: Es gibt sie nicht, die beschworene Krise! Aber etwas anderes gibt es und eben das versteckt man hinter der „Gaskrise“.

Künstlich erzeugter Gasmangel

Aufkommend erkennbare Parallelen darob, dass man eine „Coronakrise“ anschob, um eine Transformation der „regelbasierten Weltordnung“ nach dem Gusto von Schwab, Gates, Soros und ihren Zöglingen und „nebenbei“ ein gigantisches Geschäft für die Pharmaindustrie anzukurbeln: Diese Parallelen sind nicht zufällig. So genau läuft das politische Geschäft des Tricksens und Täuschens. Man werfe den Unwissenden und Unbedarften Knochen hin, an denen sie sich abarbeiten können und treibe dabei das Wesentliche voran.

Immer sind es die Emotionen, unsere Emotionen von Ängsten und Misstrauen, welche die uns aufgetischten Erzählungen ansprechen. Logik ist nicht gefragt und wird auch nicht benötigt. Im Falle der „Gaskrise“ verschwinde am besten alles hinterm „bösen Russland“. Was da verschwinden soll, aber nicht darf, ist die Vasallenrolle Deutschlands im großen Krieg des Hegemons gegen das nicht nach seiner Pfeife tanzende und von Rohstoffen gesegnete Russland.

Im Falle der „Gaskrise“ oder „Energiekrise“ wird also politisch-medial ein Mangel herbeigeredet und gleichzeitig der Handel mit dem Rohstoff Gas sabotiert. In dem man fleißig sanktioniert, aber den Zusammenhang dieser Sanktionierungen mit dem Problem mangelnder Auslastung der Erdgastrasse Nord Stream 1 einfach ausblendet. Ganz abgesehen davon, dass Nord Stream 2 längst in Betrieb hätte gehen können. Ein Narrativ wird geschaffen, an das sich der Bürger vor allem erst einmal geistig halten, es als vermeintliche Realität verinnerlichen soll. Dann ist er auch bald bereit, entsprechend irrational zu handeln. Ebenfalls wie bei Corona wird er sich auf die Gängelung durch die Regierung(en) einstellen dürfen (2).

Noch einmal:

Es gibt keinen Mangel an Gas. Der Lieferant ist zuverlässig und dessen Verträge sind langfristig, die Preise stabil. Wenn die Ressource Gas in ausreichender Menge vorhanden ist und jederzeit bezogen werden kann, dann ist es eine dreiste Lüge der Politiker und Medien, von einer Gaskrise zu reden (3).

Wenn man denn von einem Mangel an Gas reden möchte, dann allenfalls von dem, der künstlich herbeigeführt wurde — und zwar NICHT von Russland.

Nun wurden wir Zeugen eines Phänomens. Denn die im April als leer gemeldeten deutschen Gasspeicher sind inzwischen zu 85 Prozent gefüllt. Das ist deutlich mehr als vor  einem Jahr. Wie kann das sein?

Indien und Gazprom

Treue Leser dieses Blogs liefern immer wieder hochinteressante Informationen, auf deren Basis sich weitere Recherchen regelrecht aufdrängen. So hat der Forist Heiri+Kugler mich freundlicherweise auf einen Artikel der indischen Plattform „frontier india“ hingewiesen, aus dem ich nun wiederholt zitiere. Der Text leitet ein mit:

„Indien steht vor einem Engpass, da Deutschland die LNG-Lieferungen von GAIL aus Russland umleitet.“ (4)

Gerüchterweise wurde ähnliches auch bereits in westlichen Medien berichtet (5). Aber wie nun geht das denn?

GAIL ist ein indischer Energiekonzern in Staatsbesitz, der Erdgas fördert und produziert, aber auch außerhalb einkauft, um es in Indien zu verteilen. 28,5 Milliarden Kubikmeter des Rohstoffes, den Indien jährlich selbst fördert, genügen vorn und hinten nicht, um die expandierende Wirtschaft ausreichend zu versorgen. Über 40 Milliarden Kubikmeter müssen importiert werden (6). Und das meiste davon wird in verflüssigter Form, bekannt als LNG (Liquid Natural Gas) eingeführt.

GAIL hat einen über 20 Jahre laufenden Liefervertrag mit dem russischen Gaskonzern Gazprom. Über das Yamal-LNG-Terminal bezieht es jährlich 2,5 Millionen Tonnen LNG, was in etwa 1,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas unter natürlichem atmosphärischem Druck entspricht (4i). Damit werden nicht unerhebliche etwa 3,7 Prozent der Erdgaseinfuhren Indiens allein über diesen Vertrag realisiert.

Nun gibt es da ein wichtiges Detail. Für die Vermarktung seines Erdgases hat Gazprom Subunternehmen gegründet und beauftragt. Im Falle GAIL ist es die Gazprom Marketing and Trading Singapore (GM&T Singapore). Ähnliche Gazprom-Ableger gibt es auch in diversen anderen Staaaten, zum Beispiel in der Schweiz und Großbritannien (7). Informationen zu GM&T Singapore sind allerdings rar gesät und eine offizielle Webseite existiert nicht (8). Das Geschäft wird offenbar im wesentlichen von drei Händlern betrieben (9). Nun sieht es ganz so aus, dass sich diese Firma mehrheitlich im Besitz des in Deutschland ansässigen Konzerns Gazprom Germania befindet.

Wobei: Die Gazprom Germania Group und mit ihr die Gazprom Germania GmbH gibt es nicht mehr, was die Sache nur noch verzwickter macht.

Gazprom Germania

Dröseln wir den Knoten weiter auf: Bis zum 31. März diesen Jahres war die Gazprom Germania GmbH noch eine hunderprozentige Tochter einer hundertprozentigen Tochter (das ist kein Schreibfehler, gemeint ist die Germania Group) des Gazprom-Konzerns. An diesem Tag teilte der Mutterkonzern auf seinem Telegram-Kanal die Beendigung seiner „Beteiligung an dem deutschen Unternehmen Germania GmbH und allen ihren Vermögenswerten, einschließlich Gazprom Marketing & Trading Ltd.“ mit. Die deutschen Medien fanden das überraschend (10).

Natürlich, mit dem ideologischen Brett vor dem Kopf muss man da einfach überrascht sein. Doch ohne das Brett war solch ein Vorgang fast zwangsläufig erwartbar. Denn der Gazprom-Tochter war schlicht und einfach die Geschäftsgrundlage entzogen worden. Die wichtigste Regel jeder Geschäftsbeziehung lautet schließlich, dass ein verlässliches Umfeld besteht. Und davon konnte im März 2022, angesichts des EU-Sanktionswahns gegenüber allem, was irgendwie Russland betrifft, keine Rede mehr sein.

Es ist recht einfach zu erkennen, was da vor sich ging. Aufgrund des nicht mehr verlässlichen Geschäftsumfeldes hatte sich Gazprom wenige Wochen zuvor entschieden, den Tochterkonzern abzuwickeln, womit die Veräußerung der Vermögen eingeschlossen ist. Vermögen und Gesellschafteranteile wurden zu diesem Zweck zwei anderen russischen Firmen übertragen (11).

Das dürfte auch der nachvollziehbare Grund dafür sein, dass die im Besitz der Gazprom Germania befindlichen Gasspeicher nicht mehr befüllt wurden. Warum sollte man das auch tun? Warum sollte man beim Mutterkonzern Gas kaufen und mit den entsprechenden Aufwänden einlagern, wenn man damit so oder so kein vernünftiges Geschäft mehr betreiben konnte? Mit Erpressung oder gar „Gaskrieg“, wie es durch deutsche Politiker und Massenmedien kolportiert wurde, hat das rein gar nichts zu tun.

Die Verantwortlichen bei Gazprom sind ja nicht blöd. Man war sich im Klaren darüber, was geschehen würde: die faktische Enteignung der Konzerntochter (12). Und wie vertuscht man eine Enteignung? Zuerst einmal, in dem man mittels geeigneter Sprachwahl, „die Aufsicht übernimmt“, am besten „treuhändisch“. Emotional noch tendenziöser und so auch in den Medien verbreitet „deutet vieles darauf hin, dass das Rettung in höchster Not war“ (13).

In der entsprechenden Veröffentlichung der Bundesnetzagentur lesen wir:

„Die Bundesnetzagentur nimmt nun für eine Übergangszeit bis zum 30. September 2022 die Rechte als Treuhänderin der Gazprom Germania GmbH wahr. Damit bestehen keine Anweisungsbefugnisse der ursprünglichen Eigentümerin mehr.“ (14)

Wir kennen das schäbige Spiel ja von der PLandemie her. Außergewöhnliche, schicksalhafte Umstände, an deren Herbeiführung man natürlich niiiieeemals eine Aktie hatte, würden nunmehr außergewöhnliche Maßnahmen erforderlich machen. Die Politik müsste handeln. Allerdings war Gazprom Germania nicht in Not und es gab daher auch keinen Grund es irgendwie von Staatswegen aufzufangen. Mit Abwicklung der Firma hätte man auch ganz sicher nicht die Erdgasspeicher zugeschüttet und Pipelines gesprengt. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen: Wir sind Zeugen einer Enteignung.

Aufmerksame Juristen meinten daher auch:

„Die Anordnung bezüglich der Anteile an der Gazprom Germania GmbH durch das BMWK ist daher, so sehr sie politisch und ökonomisch auch nachvollziehbar und überzeugend ist, rechtlich fragwürdig. Neben innerstaatlichen Rechtsschutzverfahren provoziert die Anordnung des BMWK auch eine Klage nach Enteignungsschutz nach dem (bilateralen) Investitionsschutzabkommen zwischen Deutschland und der Russischen Föderation aus dem Jahre 1991 (dort insbes. Art. 4).“ (12i)

Macht macht Recht. Die fehlende Rechtsgrundlage stellte man zwei Monate später Kraft eines novellierten Energiesicherungsgesetzes her (15). Mit der Enteignung durch Ermächtigung ist auch die Entmachtung der bestellten Gesellschafter verbunden und lesen wir genau, zu welchem Zweck der sogenannte Generalbevollmächtigte ermächtigt wurde (Hervorhebung durch Autor):

„Die Bundesnetzagentur hat am 8. April 2022 in ihrer Eigenschaft als Treuhänderin der Gazprom Germania GmbH beschlossen, dass das Unternehmen zusätzlich zu der bestehenden Geschäftsführung einen Generalbevollmächtigen bestellt. Der Generalbevollmächtigte wird die Geschäftsführung der Gazprom Germania in der weiteren Stabilisierung des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften unterstützen.“ (14i)

Nur ist es so: Es gab überhaupt nichts „weiter zu stabilisieren“. Auch musste niemand „Ordnung in die Verhältnisse bringen“, wie es die ARD-Tagesschau als Sprachrohr der Bundesregierung verkündete (16). Der Konzern kam auch ganz ohne Zuschüsse seitens der öffentlichen Hand aus — damals, als er noch Gazprom Germania hieß. Inzwischen ist das freilich anders. Nur ist auch daran mitnichten „der Russe“ schuld.

Es ist grotesk, dass eine Bundesregierung die Abwicklung der deutschen Gazprom als Gefährdung kritischer Infrastruktur einschätzt (16), nachdem sie, die amtierende Bundesregierung und ihre Vorgänger zuvor alles dafür getan haben, dass es zu einer kritischen Situation auf dem deutschen Energie- und Gasmarkt gekommen ist.

Gazprom gegen Gazprom?

An zehn Fingern ließ sich abzählen, dass Gazprom die mehr als feindliche Übernahme seiner Tochter durch die deutsche Regierung auf Dauer nicht tatenlos hinnehmen würde. Die nun deutsche Unternehmensgruppe wurde schließlich ebenfalls sanktioniert und ist damit nicht mehr in der Lage, russisches Gas einzukaufen (17). Außerdem forderte Gazprom die umgehende Aufgabe des Markennamens wie auch Markenlogos. Schließlich zog Gazprom auch alle seine Manager von dort ab (18).

Daher firmiert die Gazprom Germania GmbH seit 20. Juni unter dem Namen „SEFE Securing Energy for Europe GmbH“ (19).

Was die Gegensanktionen von Gazprom betrifft, erfuhren wir (Hervorhebung durch Autor):

„Am 11.05.2022 hatte Russland Sanktionen gegen die Gazprom Germania und nahezu alle Töchter der Gazprom Germania verhängt und so die finanzielle Schieflage des Unternehmens verursacht.“ (20)

Goldig wie sich die deutsche Regierung um die finanzielle Schieflage einer russischen Firma sorgt, nicht wahr?

Seit wann ist der Konzern Gazprom für ein Unternehmen verantwortlich, auch für dessen „finanzielle Schieflage“, so man ihn um dieses Unternehmen beraubt, enteignet hat? Das ist jetzt ein deutsches Unternehmen und außerdem das eines Landes, dessen Regierung unverhohlen einen erbarmungslosen Wirtschaftskrieg gegen Russland führt. Was für einen Grund soll Gazprom bewegen, irgendwelche Energien in das Diebesgut zu stecken? Mit Verantwortung haben die Politiker in Berlin auffällig wenig am Hut.

Noch ein Leckerli aus der oben zitierten Pressemitteilung der Bundesregierung?

„Die infolge der russischen Sanktionen ausgefallenen Gaslieferungen und die dadurch notwendigen Ersatzbeschaffungen zu aktuell sehr hohen Marktpreisen sowie u.a. notwendige Sicherheitsleistungen (Margining-Forderungen) haben die finanzielle Lage der GPG so sehr verschlechtert, dass die Bundesregierung die Liquidität mit einem KfW-Darlehen absichern muss.“ (15i)

Da kann man nur rufen:

Ihr wolltet doch kein Gas, das habt Ihr doch lauthals immer wieder rausgetrötet! Um Russland zu schaden. Nun habt Ihr es: (bald) kein Gas aus Russland mehr. Wozu braucht Ihr dann noch einen russischen Konzern, der russisches Gas für Euch organisiert? Ihr musstet früher Euer Gas nicht auf dem Spotmarkt einkaufen, auch kein energieaufwändiges Flüssiggas, erst recht keines das aus der Umweltsünde Fracking abfällt. Ihr hattet langfristige Verträge mit kalkulierbaren Preisen, einen zuverlässigen Lieferanten. Ihr hattet einen preiswerten, sauberen Energieträger, den ihr komfortabel über ein gut ausgebautes Pipeline-Netz beziehen konntet. All das habt Ihr Dilettanten systematisch kaputt gemacht. Und nun heult Ihr den Leuten die Ohren voll, dass ein Unternehmen, was Ihr Euch ergaunert habt, die Vorzüge des russischen Gases nicht mehr nutzen darf. Herr, lass Hirn regnen.

Wie sagte doch die ministeriale Zumutung im höchsten Amt des deutschen Außenministeriums, als sie den Beginn des Sanktionsirrsinns gegen Russland verkündete: „Das wird Russland ruinieren“ (21). Nun, wir werden ja sehen. Stümperhaft und abgehoben genug ist das Gespann Haberbeck, Baerbock allemal, um das eigene Land, Deutschland zu ruinieren (22).

Gazprom Germania und GAIL

Doch verlieren wir nicht den Faden. Nochmal sei obiges zitiert. Oft sind es die Feinheiten, auf die es ankommt:

„Am 11.05.2022 hatte Russland Sanktionen gegen die Gazprom Germania und nahezu alle Töchter der Gazprom Germania verhängt und so die finanzielle Schieflage des Unternehmens verursacht.“ (20i)

Hier liegt die Feinheit im „nahezu“. Was bedeutet, dass Gazprom bestimmte Unternehmensbereiche der Holding Gazprom Germania von seinen Gegensanktionen ausgenommen hat. Ganz einfach, um nicht jene Kunden vom Geschäft auszuschließen, die man auch nicht für Sanktionen verantwortlich machen kann. Eine echte Qualitätspresse hätte sich nicht in trauter Eintracht mit der mageren dpa-Meldung begnügt, die so ziemlich als einzige Nachricht in den deutschen Medien weit verbreitet wurde (23). Mehr noch hätte sie uns irgendwann wohl erzählt, wer es ist, der da von Sanktionen ausgenommen wurde.

Es ist an der Zeit, dass wir uns wieder Indien, dessen Energiekonzern GAIL und dem Vertragspartner zur Belieferung mit russischem Erdgas aus Yamal widmen. Auf einer eher unauffälligen Webseite fand ich ein fehlendes Puzzleteil (Hervorhebungen durch Autor):

„Die GAZPROM Germania Group besitzt Anteile an: […] Gazprom Marketing und Trading Limited (GM&T) (100%) mit Sitz in London mit Schwerpunkt auf Energiemarketing und -handel (Erdgas, LNG, Kohlenstoff und Strom) und Niederlassungen in Großbritannien, den USA, Frankreich, Singapur usw.“ (24)

GM&T als einhundertprozentige Tochter der Gazprom Germania sitzt also in London und betreibt in Singapur eine Filiale für das Indien-Geschäft für Gazprom — noch! So lange Gazprom GM&T eine Tochter von Gazprom war, wurde der indische Kunde den Vertragsvereinbarungen gemäß mit Gas aus Russland bedient. Nun aber ist die „Muttergesellschaft“ der deutsche Staat und es gibt Probleme für Indien. Der für GlobalData den Öl- und Gasmarkt analysierende Raja Arun Reddy erzählt:

„Gemäß dem Vertrag würde das LNG aus dem globalen LNG-Portfolio von Gazprom geliefert werden. Da GMTS nun jedoch unter deutscher Kontrolle steht, werden die LNG-Lieferungen wahrscheinlich nach Deutschland umgeleitet, nachdem die Gaslieferungen aus Russland nach Deutschland zurückgegangen sind.“ (4i)

Das ist erst einmal nur eine Spekulation, aber Fakt ist, dass nach Übernahme der GM&T durch die deutsche Regierung seitens GM&T die vertraglich verbindlichen Gaslieferungen für GAIL nicht im Entferntesten mehr eingehalten werden. Das wird durch die Verantwortlichen dort auch eingeräumt (25). Was wirklich die Ursache ist, lässt man freilich offen.

Nun könnte man vermuten, dass es an den Gegensanktionen der russischen Regierung in Bezug auf Gazprom liegt, welche der ehemaligen deutschen Tochter den Einkauf russischen Gases verbieten. Aber dem ist eben nicht so!

Fassen wir erst einmal das bislang Ermittelte zusammen:

Der indische Energiekonzern GAIL bezieht russisches Erdgas aus Yamal, einem Fördergebiet, welches Gazprom gehört. Das Gas wird verflüssigt als LNG und mit dem finalen Ziel Indien verschifft. Die finanzielle Abwicklung des Geschäfts läuft über eine Tochter einer Tochter einer Tochter von Gazprom. Ganz „oben“ sitzt Gazprom, ihm zu einhundert Prozent gehörend das in Deutschland ansässige Unternehmen Gazprom Germania, dieses wiederum mit einer Tochterfirma namens Gazprom Marketing & Trading mit Hauptsitz in London, der ihrerseits eine Filliale in Singapur unterstellt ist. Über letztere hatte GAIL sein Yamal-Gas zuvor zur vollsten Zufriedenheit bezogen.

Zeebrugge und Novatek

Des Firmengeflechts nicht genug, kommt nun ein weiteres Unternehmen ins Spiel:

„Die Regierung der Russischen Föderation, die im Mai Sanktionen gegen eine Reihe ehemaliger ausländischer Handelsstrukturen von Gazprom verhängte, machte für NOVATEK eine Ausnahme von ihnen. Sein Yamal-LNG-Projekt erhielt das Recht, 90 Tage lang Gas an Gazprom Marketing & Trading Singapore zu liefern, Premierminister Mikhail Mishustin unterzeichnete am 25. Mai eine entsprechende Verfügung.“ (26)

Wer ist Novatek?

Es ist als ebenfalls russisches Unternehmen der Förderer und Logistiker, welcher dafür sorgt, dass das geförderte und gehandelte Flüssiggas letztlich seinen Bestimmungsort erreicht. Da das Fördergebiet in arktischen Gefilden, westlich von Nowaja Semlja auf der Halbinsel Yamal (in Bereich der Mündung des Ob) liegt, müssen die Tankschiffe eine nördliche Route nehmen, genauer gesagt, eine nordwestliche Route. Denn nach Osten zu ist über einen großen Teil des Jahres hinweg der Arktische Ozean mit dickem Eis bedeckt. Unabhängig davon müssen die LNG-Tanker eistauglich nach ARC7 (Russian arctic classification standard) sein (27).

Um es einfacher auszudrücken: Novatek verkauft das Gas an Gazprom Marketing & Trading Singapur und diese Handelsgesellschaft veräußert es an ihre Kunden weiter, zum Beispiel auch GAIL. Aber das Flüssiggas findet nicht auf direktem Weg nach Indien. Es muss quasi „umgefüllt“ werden. Und wo geschieht das: in Europa, im riesigen LNG-Terminal des belgischen Zeebrugge (28).

Dort, in Zeebrugge hat Novatek einen mächtigen „LNG transshipment tank“ bauen lassen und 2020 in Betrieb genommen. Das Fassungsvermögen dieses Tanks beträgt 180.000 Kubikmeter, was die Umladung von acht Millionen Tonnen LNG pro Jahr ermöglicht (29, 30). Umladung deshalb, weil erstens die LNG-Tankschiffe der Eisklasse auf die Bedingungen in den höheren Breiten konstruiert worden sind (31) und außerdem weil über Zeebrugge auf diese Weise das Gas praktischer und ökonomischer auf die diversen Kunden verteilt werden kann. Entweder in dem es in das normale Pipeline-Netz geleitet oder auf konventionelle LNG-Tanker umgefüllt wird.

Der belgische Seehafen Zeebrugge; links unten sind die Anlagen des LNG-Terminals erkennbar, welches von Novatek genutzt wird; 2019 (b1)

Das Gas für GAIL nimmt also den Weg von der Halbinsel Yamal über das belgische Zeebrugge — sollte es zumindest.

Das russische Unternehmen Novatek bekräftigte jedenfalls im Juli des Jahres ausdrücklich seine Vertragstreue:

„Yamal LNG teilte mit, dass das Unternehmen derzeit seine Verpflichtungen zur Lieferung von LNG an alle Vertragspartner, einschließlich GM&T Singapur, in vollem Umfang erfüllt.“ (4ii)

Man kann das auch anders ausdrücken: Novatek liefert im guten Glauben, dass der Partner (GM&T) die Verträge mit seinen Kunden einhalten kann — und es dann natürlich auch umsetzt. Wie hatte doch gleich die Bundesnetzagentur argumentiert, als sie der Geschäftsführung von Gazprom Germania einen Generalbevollmächtigten vor die Nase setzte?

Der Generalbevollmächtigte wird die Geschäftsführung der Gazprom Germania in der weiteren Stabilisierung des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften unterstützen. (14ii)

Fügen wir hinzu: Was immer auch die Spezis der Bundesnetzagentur unter Stabilisierung verstehen mögen. „Zur Not“ findet bei ihnen die „Stabilisierung“ auch zum Schaden der Kunden statt.

Über öffentlich zugängliche Schiffahrtsportale wie Marinetraffic und Vesselfinder lassen sich Schiffstypisierungen und Bewegungen monitoren. Man sieht wo die Schiffe herkommen, ob sie LNG anliefern oder tanken, wie lange diese verweilen und wohin ihre weitere Reise geht. Hier ein Beispiel: Am 2. September lag der vergleichsweise kleine LNG-Frachter Coral Favia am LNG-Dock des Zebrugge Terminals (32, b2).

Die bei frontier india wiedergegebene Analyse berichtete:

„Im Juni wurden dort sechs aus Yamal kommende Tanker entladen, und ebenso viele Gastanker verließen das Terminal in Richtung China. Im Juli trafen vier Großtanker und drei Tanker mit geringerer Kapazität in Zeebrügge ein, aber es konnte nur eine Ladung vom Terminal übernommen werden. Die Lagertanks können 112 Millionen Kubikmeter fassen (a1) – etwas mehr als das Fassungsvermögen eines Tankers.“ (4iii)

Simpel ausgedrückt, wurden aus dem Terminal im Juli bedeutend weniger LNG getankt, als in dieses gefüllt wurde. Was ist mit der Differnz? Was lief durch die Pipelines, die nämlich ebenfalls an das Terminal angebunden sind?

„[Es] konnten bis zu 380 Millionen Kubikmeter nach Belgien geliefert werden, die dann in das deutsche Gasnetz eingespeist wurden. Nach ENTSOG-Daten beliefen sich die Gasflüsse zwischen den beiden Ländern im Juni-Juli auf rund 80 Millionen Kubikmeter pro Tag. Gleichzeitig stieg die Lieferung von Gas vom Terminal in Zeebrügge an das belgische GTS im Juli von 35 auf 38 Millionen Kubikmeter pro Tag. (4iv)

Wir müssen etwas rechnen. 600 Kubikmeter Gas können auf einen Kubikmeter Flüssiggas verdichtet werden. Jeden Tag wurden vom Zeebrugge LNG-Terminal drei Millionen Kubikmeter mehr in das Pipeline-Netz eingespeist, was 5.000 Tonnen LNG entspricht. Auf den Monat macht das rundgerecht 150.000 Tonnen LNG.

Abwälzung der Kriegskosten

Das LNG aus Yamal ist natürlich nicht weg, aber eben auch nicht in Indien gelandet, dafür wohl eher in Deutschland. Jenes Deutschland, dessen Regierung dem irren Glauben anhängt, es könnte mit Sanktionen die russische Wirtschaft ruinieren, sich aber „hinten herum“ für andere Länder geliefertes Gas ergaunert. Wir müssen davon ausgehen,

„dass die deutschen Unternehmen, die das Yamal-Gas für Indien aufbewahren, auch aktiv Brennstoff in die Speicheranlagen Reden und Yemgum pumpen, die Astora verwaltet, die ebenfalls zu Gazprom Germania gehört. Die täglichen Lieferungen belaufen sich auf durchschnittlich 35 Millionen Kubikmeter.“ (4v)

Nicht nur, dass Deutschland mittels GM&T für Indien gedachtes Gas abzweigt(e). Es macht(e) auch noch seinen Schnitt beim Preis. GAIL bekam das Gas über langfristige Verträge zu einem Festpreis von bis zu 500 US-Dollar pro eintausend Kubikmeter (4vi). Auf dem Spotmarkt muss man jedoch inzwischen um die 1.500 US-Dollar löhnen. Und dort muss GAIL jetzt das fehlende Gas einkaufen. All das hat entsprechende Konsequenzen für die indische Industrie und die Bevölkerung.

So mussten Erdgaslieferungen an industrielle Abnehmer wie Düngemittelindustrie und Petrolchemie reduziert werden. Von GAIL belieferte Gasversorgungsunternehmen müssen im Vergleich zu vor einem halben Jahr die dreifachen Preise im Einkauf zahlen und das an ihre Kunden weitergeben (4vii). Ganz eindeutig bringt Indien gegen seinen Willen Opfer für den Krieg der „Wertegemeinschaft“ gegen Russland.

Unter der Hoheit eines deutschen Generalbevollmächtigten und der Kontrolle von Gazprom entzogen hat also GM&T eindeutig Vertragsbruch begangen. War es das, was deutsche Behörden mit Konsolidierung und Stablisierung meinten?

Zum Rechtsweg sagt Raja Arjun Reddy in frontier india:

„GAIL könnte rechtliche Schritte gegen GM&TS einleiten, weil das Unternehmen den LNG-Liefervertrag nicht einhält. Es könnte jedoch Jahre dauern, bis ein solcher Rechtsstreit beigelegt ist, und würde das Problem des derzeitigen Gasmangels in Indien nicht lösen.“ (4viii)

Und so wird, wenn überhaupt und dann möglicherweise erst nach Jahren GM&T eine Vertragsstrafe an GAIL zahlen, die mitnichten die Verluste des Käufers begleichen wird. Und leider müssen wir davon ausgehen, dass dies bewusst von der deutschen Seite einkalkuliert wurde. Allerdings hat das mittelbare Konsequenzen. Das Vertrauen der Inder in deutsche Partner dürfte nachhaltig gestört sein.

Und nicht nur das der Inder. Der durchgedrehten, gleichermaßen ideologisch zugedröhnten Politikergilde im nahen Brüssel und den westeuropäischen Hauptstädten ist auch zuzutrauen, dass sie in ihrem Wahnsinn Novatek die Nutzung des LNG-Terminals in Zeebrugge verbieten. Der Schaden für Russland aber auch nichteuropäische Staaten, die den Terminal als Umschlagplatz benötigen, um an die benötigte Energieressource zu gelangen, wäre immens. Letztlich wird bei all dem aber das EU-Europa selbst der größte Verlierer sein.

Die Sonderregelung für GM&T ist Ende August 2022 ausgelaufen. GAIL kann dann für den Bezug von LNG aus Yamal in direkte Verhandlungen mit Gazprom eintreten.

Global betrachtet ist die GAIL-GM&T – Episode nur ein weiteres Bausteinchen bei der Umgestaltung der unipolaren in eine multipolare Weltordnung.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Die bei frontier india angegebene Kapazität des Novatek-„LNG transshipment tank“ von 112.000 Kubikmetern widerspricht den 180.000 Kubikmetern, die von Novatek selbst veröffentlicht wurden.

(1) 09.07.2022; ARD-Tagesschau; „Wir müssen uns auf das Schlimmste einstellen“; https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energiekrise-scholz-habeck-101.html

(2) 28.07.2022; Focus; Katharina Müller; Habecks Heizungs-Check-Pflicht: Das kommt jetzt auf Eigentümer zu; https://www.focus.de/immobilien/gaskrise-2022-habeck-kuendigt-neue-pflicht-fuer-heizungschecks-an-das-kommt-jetzt-auf-eigentuemer-zu_id_123698057.html

(3) Trotz des mit dem Kriegsausbruch begründeten Sanktionswahns gegen Russland und trotz des Hickhacks um die Wartung von Nord Stream 1 hat Gazprom bis Mitte Juni 2022 Deutschland stabil mit Gas beliefert; 01.08.2022; n-tv; Gazprom fördert weniger Gas; https://www.n-tv.de/wirtschaft/Gazprom-foerdert-weniger-Gas-article23500513.html

(4 bis 4viii) 03.08.2022; frontier india; Joseph P Chacko; India faces shortage as Germany diverts GAIL LNG shipments from Russia;  https://frontierindia.com/india-faces-shortage-as-germany-diverts-gail-lng-shipments-from-russia/

(5) 19.07.2022; Bloomberg; Debjit Chakraborty; Ex-Gazprom Unit Misses India Deliveries as Russia Chokes LNG; https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-07-19/ex-gazprom-unit-misses-india-deliveries-as-russia-chokes-lng

(6) deutsche Wikipedia; Erdgas/Tabellen und Grafiken; https://de.wikipedia.org/wiki/Erdgas/Tabellen_und_Grafiken#cite_note-BP1965-2021-7; abgerufen: 30.08.2022

(7) 14.05.2022; Neue Züricher Zeitung; René Höltschi, Gerald Hosp; Gazprom gegen Gazprom: So konfus löst sich das einstige Imperium des russischen Staatskonzerns in Europa auf; https://www.nzz.ch/wirtschaft/gazprom-germania-und-nord-stream-2-aufloesung-eines-imperiums-ld.1682914

(8) SGP Business; Gazprom Marketing & Trading Singapore PTE. LTD.; https://www.sgpbusiness.com/company/Gazprom-Marketing-Trading-Singapore-Pte-Ltd; abgerufen: 30.08.2022

(9) 02.12.2019; Reuters; Jessica Jaganathan, Florence Tan; Gazprom’s LNG trading team in Singapore resigns – sources; https://www.reuters.com/article/us-singapore-gazprom-moves/gazproms-lng-trading-team-in-singapore-resigns-sources-idUSKBN1Y6104

(10) 01.04.2022; ARD-Tagesschau; Gazprom gibt deutsche Konzern-Tochter auf; https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/gazprom-germania-103.html

(11) 06.04.2022; Verfassungsblog; Christoph Ludwig; Energiesicherheit und Außenwirtschaftsrecht; https://verfassungsblog.de/energiesicherheit-durch-ausenwirtschaftsrecht/

(12, 12i) 07.04.2022; Verfassungsblog; Eine „treue Hand“ für schwere Zeiten; https://verfassungsblog.de/eine-treue-hand-fur-schwere-zeiten/

(13) 04.04.2022; Süddeutsche Zeitung; Michael Bauchmüller; Warum eine Behörde jetzt Gazprom Germania steuert;  https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/erdgas-energieversorgung-russland-ukraine-gazprom-sanktionen-bundesnetzagentur-1.5560838

(14 bis 14ii) Bundesnetzagentur; Hinweise zu Gazprom Germania; https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Versorgungssicherheit/aktuelle_gasversorgung/Treuhand/LetterOfComfort.pdf?__blob=publicationFile&v=1; abgerufen: 31.08.2022(12)

(15, 15i) 14.06.2022; Bundesregierung; Bundesregierung sichert Treuhandverwaltung der Gazprom Germania längerfristig ab und gewährt KfW-Darlehen, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten; https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/pressemitteilungen/bundesregierung-sichert-treuhandverwaltung-der-gazprom-germania-laengerfristig-ab-und-gewaehrt-kfw-darlehen-um-versorgungssicherheit-zu-gewaehrleisten-2052496

(16) 05.04.2022; ARD-Tagesschau; Was wird aus Gazproms Deutschland-Geschäft?; https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/gazprom-germania-bundesnetzagentur-faq-101.html

(17) 04.04.2022; Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz; Order in accordance with section 6 of the Foreign Trade and Payments Act concerning the shares in Gazprom Germania GmbH; https://www.bmwk.de/Redaktion/EN/Downloads/a/amtliche-veroeffentlichung-EN.pdf?__blob=publicationFile&v=3

(18) 30.08.2022; Merkur; Matthias Schneider; Staatshilfen für russischen Konzern: Weshalb wir Gazprom Germania retten [Anmerkung: Der Titel ist manipulativ, denn es wird eine ehemaliger russischer Konzern „gerettet“]; https://www.merkur.de/wirtschaft/gas-umlage-gazprom-germania-retten-russland-konzern-energieversorgung-krise-91755604.html

(19) 05.04.2022; msn; Sina Osterholt; Gazprom: Ex-Tochter Gazprom Germania muss auf Markennamen verzichten; https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/gazprom-ex-tochter-gazprom-germania-muss-auf-markennamen-verzichten/ar-AAVTlpD

(20) The SEFE Group; https://www.sefe-group.com/en/company.html; abgerufen: 31.08.2022

(21) 25.02.2022; Merkur, dpa; Annalena Baerbock zu EU-Sanktionen: „Das wird Russland ruinieren“; https://www.merkur.de/politik/annalena-baerbock-zu-eu-sanktionen-das-wird-russland-ruinieren-91373782.html

(22) 31.08.2022; ARD-Tagesschau; Deutschland für achtes Sanktionspaket; https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/deutschland-russland-sanktionen-101.html

(23) 12.05.2022; ARD-Tagesschau; Russland sanktioniert Gazprom Germania; https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/russland-sanktionen-gazprom-germania-101.html

(24) Wikibrief; Gazprom Germania, Gesamtübersicht; https://de.wikibrief.org/wiki/Gazprom_Germania; abgerufen: 30.08.2022

(25) 19.07.2022; Reuters; Nidhi Verma; Gazprom Singapore misses LNG deliveries to indian customer-sources; https://www.reuters.com/business/energy/gazprom-singapore-misses-lng-deliveries-indian-customer-sources-2022-07-19/

(26) 25.05.2022; Scoop Trade; The government allowed NOVATEK to supply gas to the former structure of Gazprom; https://scooptrade.com/the-government-allowed-novatek-to-supply-gas-to-the-former-structure-of-gazprom/

(27) NOVATEK; Yamal LNG infrastructure; https://www.novatek.ru/en/business/yamal-lng/yamal_infrastructure/; abgerufen: 01.09.2022

(28) Tank News; First jumbo LNG carrier at Zeebrugge terminal; https://tanknewsinternational.com/first-jumbo-lng-carrier-at-zeebrugge-terminal/; abgerufen: 02.09.2022

(29) 27.12.2022; Novatek; Yamal LNG Receives Transshipment Tank at Zeebrugge LNG Terminal; https://www.novatek.ru/common/upload/press/Zeebugge_Eng.pdf

(30) Global Energy Monitor Wiki; Zeebrugge LNG Terminal, Transshipment of Russian LNG; https://www.gem.wiki/Zeebrugge_LNG_Terminal#Transshipment_of_Russian_LNG; abgerufen: 02.09.2022

(31) 07.11.2019; Offshore Energy; Yamal LNG cargo heading for Zeebrugge; https://www.offshore-energy.biz/yamal-lng-cargo-heading-for-zeebrugge-2/

(32) MarineTraffic; Coral Favia;  https://www.marinetraffic.com/en/ais/details/ships/shipid:727380/mmsi:244168000/imo:9378280/vessel:CORAL_FAVIA; abgerufen: 02.09.2022

(b1) Zeebrugge, Belgien, Hafen, LNG-Terminal; Autor: Sebaso (Wikimedia Commons); 24.02.2019; https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:20190224_Zeebrugge_IMG_5571_by_sebaso.jpg; Lizenz: Creative-Commons-Lizenz CC By 4.0 International

(b2) Zeebrugge, Hafen, LNG-Terminal, LNG-dock; Marinetraffic; https://www.marinetraffic.com/en/ais/embed/; 02.09.2022; Bildschirmschnappschuss

(Titelbild) Tank, Liquid natural gas, LNG, Flüssiggas; https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e6/Liquid_natural_gas_membrane_tank.jpg/1024px-Liquid_natural_gas_membrane_tank.jpg; Autor: Thinfourth (Wikimedia); 13.06.2010; Lizenz: Creative Commons CC0 1.0

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Die (Irr)wege russischen Erdgases
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