Die Hindernisse für den Frieden in Europa sind nicht die, die man gemeinhin annimmt

von Thierry Meyssan (voltairenet)

Der am 15. August zwischen den Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin geschlossene Kompromiss hat in der Ukraine noch immer keine konkreten Ergebnisse gebracht. Das liegt daran, dass die Hindernisse nicht diejenigen sind, mit denen die Vereinigten Staaten gerechnet hatten. Die Ukraine spielt nicht mit, während Deutschland und das Vereinigte Königreich den Krieg wollen.

Die Hindernisse für den Frieden in Europa sind nicht die, die man gemeinhin annimmtPräsident Donald Trump hat vor seinem Amtskollegen Xi Jinping anerkannt, dass dieser ihm ebenbürtig ist. Seit dem Zweiten Weltkrieg hielt sich jeder US-Präsident für überlegen, weil er der Mächtigste und Reichste war.

Aus chinesischer Sicht hingegen betrachtet sich Xi Jinping nicht nur als Donald Trumps Ebenbürtigen, sondern als jedem seiner Amtskollegen ebenbürtig. Ein Chinese glaubt nicht, dass der Besitz größerer Mittel einen Menschen zu einem überlegenen Menschen macht.

Dieses Konzept einer Hierarchie zwischen Nationen ist rein westlich. Daher sollte die Entwicklung des US-Präsidenten nicht interpretiert werden, ohne sie mit der Kultur des jeweiligen Betrachters in Verbindung zu bringen.

In der folgenden Woche reiste der russische Präsident Wladimir Putin seinerseits nach Peking. Westliche Kommentatoren behaupteten, der Russe sei die Geisel des Chinesen. Auch hier zeigt sich, dass westlichen Kommentatoren die russisch-chinesischen Beziehung überhaupt nicht verstehen. Sie sind nicht das Ergebnis ihrer jeweiligen Interessen, sondern ihrer Geschichte. Von der Plünderung des Sommerpalasts bis zum Versuch der Nazis, die Slawen auszurotten, hat jeder der Beiden erfahren, wie sich die Westmächte verhalten. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass sie ihnen nur widerstehen können, wenn sie vereint bleiben. Es ist daher absurd, an eine Wiederholung dessen zu denken, was Richard Nixon und Henry Kissinger 1972 getan haben: die beiden Staaten voneinander zu entkoppeln.

Auf dem Gipfeltreffen in Anchorage am 15. August 2025 erwogen Donald Trump und Wladimir Putin, Geschäfte zwischen ihren beiden Ländern zu tätigen und Frieden in der Ukraine zu schließen. Trotz mehrerer Versuche gelang dies Washington nicht, da es zunächst Waffen an die Europäer verkaufen wollte. Heute scheint dies deutlich schwieriger zu sein, und die Europäer beginnen damit, sie selbst herzustellen.

Präsident Trump hat daher begonnen, seine Truppen aus Europa abzuziehen und den Krieg aufzugeben, den das Pentagon auf Transnistrien und Bosnien-Herzegowina ausweiten wollte. Er kündigte an, mindestens 5.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Wladimir Putin hingegen verfügte, dass er jedem erwachsenen Transnistrier, der dies beantragt, die russische Staatsbürgerschaft verleihen werde. Schließlich entzog Donald Trump dem Hohen Kommissar der Europäischen Union, der Bosnien-Herzegowina unter Verletzung des Dayton-Abkommens (1995) verwaltete, seine Unterstützung. Gleichzeitig organisiert sein ehemaliger nationaler Sicherheitsberater, General Michael Flynn, US-Investitionen im serbischen Teil von Bosnien-Herzegowina.

Diese Ereignisse lassen vermuten, dass die Vereinigten Staaten einen Frieden in der Ukraine befürworten, der ganz Novorossia als russisch anerkennt. Dies ist historisch und kulturell gerechtfertigt, wird aber nur durch die Durchführung eines Referendums über die Selbstbestimmung möglich sein. Derzeit streben die russischen Streitkräfte keine Befreiung von Odessa an. Der Friedensvertrag könnte jedoch zu dieser Anerkennung führen.

Auch hier gilt, dass die Schwierigkeiten – im Gegensatz zu unseren Annahmen – nicht dort liegen, wo wir sie vermuten.

Die drei wichtigsten sind nun:

1) die Erkenntnis des nationalsozialistischen Ideologiecharakters der derzeitigen Regierung in Kiew und die Entnazifizierung der Ukraine;

2) die Erkenntnis des antidemokratischen Charakters der deutschen Wiedervereinigung und die Unabhängigkeit Ostdeutschlands;

3) die Erkenntnis der antirussischen Obsession des Vereinigten Königreichs und die Auflösung der Europäischen Verteidigungsunion, bevor diese endgültig gebildet wird.

Die Ukraine

Auch wenn der Westen weiterhin davon überzeugt ist, dass die russische Intervention in der Ukraine ein Annexionsversuch und der Beginn einer Expansion Russlands nach Westen sei, hat Moskau seinen Nachbarn nie überfallen, sondern lediglich die Resolution 2202 umgesetzt, für die es vor dem Sicherheitsrat gebürgt hatte.

Zu behaupten, Russland habe die Ukraine überfallen, ist genauso dumm wie zu sagen, Frankreich habe Ruanda überfallen. Wir wissen, dass Russland in Anwendung einer Resolution des Sicherheitsrats eingegriffen hat, um einem Völkermord ein Ende zu setzen (für den es teilweise verantwortlich war).

Die derzeitige ukrainische Regierung ist illegitim. Die Amtszeit von Präsident Wolodymyr Selenskyj ist längst abgelaufen. Alle drei Monate verlängert er den Ausnahmezustand, der keinen anderen Zweck hat, als die Abhaltung von Neuwahlen zu verhindern. Sein jüngster Erlass in dieser Angelegenheit verlängert den Ausnahmezustand jedoch vom 2. Mai bis zum 4. August. Zu diesem Zeitpunkt wäre es möglich, einen Wahlkampf und eine Wahl zu organisieren. Allerdings müssten die Wählerverzeichnisse bereinigt werden, da dort immer noch die auf dem Schlachtfeld gefallenen Soldaten und die geflohenen Zivilisten aufgeführt sind. Niemand hat eine Vorstellung von ihrer Zahl, aber sie könnten zwischen einem und zwei Dritteln der registrierten Wähler ausmachen.

Die Werchowna Rada (das Parlament) ist ebenso problematisch. Nur ein Drittel der Abgeordneten nimmt an den Sitzungen teil. Die von ihr verabschiedeten Gesetze sind daher von zweifelhafter Legitimität. So hat sie beispielsweise die Vernichtung von hundert Millionen Büchern beschlossen – mit der Begründung, dass sie von russischen Autoren signiert oder in Russland gedruckt worden seien, ohne dabei zwischen zeitgenössischen Werken und Klassikern der Literatur zu unterscheiden. Ebenso hat dieses Parlament die größte Kirche des Landes und sämtliche Oppositionsparteien verboten. Im Übrigen gibt es direkt im Gebäude der Rada ein Büro der CIA, das alle Gesetze vorbereitet. Die anwesenden Abgeordneten begnügen sich damit, diese zu verabschieden.

Russlands oberste Forderung ist die Entnazifizierung der Ukraine. Dies erklärte Präsident Putin bei der Einleitung seiner „militärischen Sonderoperation“. Aus russischer Sicht ist dies nicht verhandelbar. Denn was die Identität der Russischen Föderation ausmacht, ist nicht die Erinnerung an Katharina die Große, sondern die Erinnerung an den Kampf der Sowjets gegen den Nationalsozialismus. Diese Ideologie sah vor, die gesamte slawische Bevölkerung (jedoch weder die jüdische noch die Roma-Bevölkerung) zu vernichten, wie in „Mein Kampf“ dargelegt. Auch wenn wir uns dessen im Westen nicht bewusst sind: Der Zweite Weltkrieg wurde nicht geführt, um den Holocaust zu verwirklichen, sondern um die slawische Bevölkerung zu ermorden.

Die illegitime Regierung des nicht gewählten Präsidenten Selenskyj lehnt jedoch jegliche Maßnahmen zur Entnazifizierung ab. Derzeit gibt es eine Vielzahl von Denkmälern zu Ehren der Nazis und ihrer Kollaborateure, der „integralen Nationalisten“. Die Geschichte der Ukraine wurde von ihnen nach dem Zweiten Weltkrieg mit Hilfe des britischen MI6 und der US-amerikanischen CIA vollständig umgeschrieben. Diese Propaganda zielt darauf ab, glauben zu machen, dass die „Banderisten“ gegen die Nazis gekämpft hätten, was absolut falsch ist. Nein: Die Banderisten waren Nazis.

In der Überzeugung, dass es niemals eine Entnazifizierung geben wird, planen die „integralen Nationalisten“ derzeit den Bau eines Pantheons zu ihrem Ruhm. General Kyrylo Budanov, Leiter der Präsidialverwaltung, organisierte am 28. März die Rückführung der sterblichen Überreste von Verbrechern gegen die Menschlichkeit, die während des Kalten Krieges weltweit beigesetzt worden waren. Bereits jetzt haben Rob Jetten und Luc Frieden, die Ministerpräsidenten der Niederlande und Luxemburgs, der Überführung der Leichen des Faschisten Jewhen Konowalets und des Nazis Andrij Melnyk zugestimmt.

Deutschland

In unserer Vorstellung ist Deutschland ein demokratischer Staat, dem 1990 die Wiedervereinigung gelungen ist. Doch wie Dmitri Medwedew, Vizepräsident des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, soeben veröffentlicht hat, ist die Wiedervereinigung nur eine Illusion. Die Westdeutschen haben die Ostdeutschen nie nach ihrer Meinung gefragt. Nach internationalem Recht ist die Wiedervereinigung nicht gültig.

Die Bundestagswahlen von 2025 brachten in der ehemaligen BRD und der ehemaligen DDR unterschiedliche und gegensätzliche Ergebnisse zutage. Die Westdeutschen wählten die CDU oder die SPD, während die Ostdeutschen für die AfD stimmten. Dies ist übrigens der einzige Grund, warum die beiden erstgenannten Parteien als „demokratisch“ und die dritte als „rechtsextrem“ eingestuft werden.

Bundeskanzler Friedrich Merz (ein Christdemokrat) hat jedoch eine umfassende Unterdrückung all jener fortgesetzt, die seine Macht in Frage stellen und als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet werden. Mit Unterstützung des Münchner Verfassungsschutzes (einer Zweigstelle der Bundesbehörde, in der nach dem Krieg zahlreiche Verantwortliche der Reichspolizei untergebracht waren) ließ er mehrere Medien verbieten und Journalisten inhaftieren.

Gleichzeitig baut Deutschland seine Armee nach und nach wieder auf, wobei es sich auf die finanzielle Unterstützung des Vereinigten Königreichs stützt – genau wie sein Vorgänger, Reichskanzler Adolf Hitler, die deutsche Armee mit Hilfe des Gouverneurs der Bank of England, Lord Montagu Norman, wiederaufgebaut hatte. Er hat die Wehrpflicht für Männer wieder eingeführt und fordert jeden Freiwilligen auf, Berlin zu benachrichtigen, bevor er in den Urlaub ins Ausland fährt.

Deutschland baut zudem seine Rüstungslobby wieder auf, diesmal mit europäischen Geldern.

Es bereitet sich auf einen Krieg wie den in der Ukraine vor, obwohl ein Krieg gegen Russland, sollte es dazu kommen, von ganz anderer Art wäre. Egal, die gesamte deutsche Industrie produziert nun ukrainische Drohnen und verkauft sie am Golf gegen den Iran. In diesem Sinne möchte Berlin die Ukraine in die Europäische Union aufnehmen, auch wenn sie die in den Verträgen festgelegten Beitrittskriterien nicht erfüllt: Es würde genügen, einen neuen Status zu schaffen, den eines „assoziierten Mitglieds“, und schon wäre die Sache erledigt. Da man es vermieden hat, die negativen Ergebnisse der Referenden in Frankreich und den Niederlanden von 2005 zur Kenntnis zu nehmen, wäre dies nur eine weitere Entscheidung gegen die Völker.

Friedrich Merz, Enkel eines Nazi-Würdenträgers, kann sich weder vorstellen, dass sein Land nicht mit den ukrainischen „integralen Nationalisten“ verbündet ist, noch dass es diejenigen zur Rechenschaft ziehen könnte, die die Nord-Stream-Gaspipeline sabotiert und den Niedergang der deutschen Industrie herbeigeführt haben.

Das Vereinigte Königreich

Seit dem 19. Jahrhundert betrachtet das Vereinigte Königreich Russland als seinen einzigen Rivalen, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Lord Curzon, Vizekönig von Indien, hatte das „Große Spiel“ – die Kolonialisierung Zentralasiens – ins Leben gerufen, um das Russische Reich auszuschalten. Auch heute hat sich die britische Strategie nicht geändert.

London versucht nach wie vor, Moskau als eine obskurantistische Macht darzustellen. Es geht nicht mehr darum, das gefälschte Sinowjew-Telegramm zu erfinden (das es ermöglichte, den Sowjets die Absicht zu unterstellen, in die Wahlen im Vereinigten Königreich einzugreifen), sondern den Eindruck zu erwecken, der Kreml-Bewohner sei ein Verrückter, der ein Passagierflugzeug in der Ukraine zum Absturz bringt und Sergej und Julia Skripal oder Alexej Nawalny vergiften lässt.

Seine neueste Erfindung ist der Angriff auf europäische Flughäfen durch nicht identifizierte Drohnen. Unabhängig davon, was wirklich dahintersteckt, nutzt London die Gelegenheit, um die Nordseestaaten davon zu überzeugen, sich seiner Joint Expeditionary Force anzuschließen, die es gerade in ein Militärbündnis, die „Marines du Nord“, unter seinem Kommando umgewandelt hat. Er hofft, alle Staaten der Europäischen Union und die Türkei dafür gewinnen zu können.

Deshalb tun die erblichen Lords – von denen es noch einige gibt – alles in ihrer Macht Stehende, um Keir Starmer in der Downing Street zu halten. Der Premierminister ist nämlich ein Labour-Politiker, der insgeheim ein Agent des Großkapitals ist: Ohne Wissen seiner eigenen Partei und der Medien nahm er an den Sitzungen der Trilateralen Kommission der Rockefellers teil. Ebenfalls ohne Wissen aller ernannte er Peter Mandelson – einen Komplizen des Kriminellen Jeffrey Epstein – zum Botschafter Ihrer Majestät in Washington.

Wichtig ist, den Anschein zu erwecken, dass das Vereinigte Königreich weder mit dem Staat Israel noch mit der Hamas in Verbindung steht; weiterhin die Tatsache zu verschleiern, dass israelische Generalstabschefs während des Völkermords in Gaza, an dem die britische Armee aktiv beteiligt war, immer wieder heimlich nach Whitehall kamen. Es ist besser, so zu tun, als gäbe es, wie Christian Turner, der Nachfolger von Peter Mandelson, nur einen einzigen Staat, der eine „besondere Beziehung“ zu Washington unterhält, nämlich Israel.

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8 Kommentare

  1. Ich finde, daß immer nehr Befragte nicht mehr um den heißen Brei reden, sondern Tacheles reden, was Israels Ziele angeht. Gestern war das Fawaz Gerges, heute war das Hamzah Rifaat Hussain aus Islamabad, der auch auf Strait Talk bei TRTWorld auftritt. Er sagte, es sei doch klar, daß Netanjahu große Teile des Libanon annektieren will und es zionistisch besiedeln will und daß der Kampf gegen die Hisbollah nur eine Ausrede ist.

    Als ich Meta AI wegen der Annexion ansprach, sagte der Roboter: „Ja, das ist genau die Analyse, die in vielen Talkrunden läuft.“

    Und Israel nimmt seit seiner Gründung eine Ausnahmestellung ein, weil es die USA in der Tasche hat, so daß der ganze Schmonzes von internationalem Recht Israel am Allerwertesten vorbeigeht.

    Und die USA dürften unter Trump de facto die Annexion von ca. 50 % des Libanon auch tatsächlich unterstützen, auch wenn sie heute mit dem Libanon wegen nichts und wieder nichts eine Verhandlung in Washington führen. Die Amerikaner haben eben absolut keinen Sinn für Gerechtigkeit, wenn es um Israel geht.

    Mir scheint, daß es den Libanesen sehr schwer fällt, den zionistischen Evakuierungsbefehlen nachzukommen; denn sie wissen aus den Erfahrungen seit 1948, wenn sie erst einmal weg sind, sind sie ewig heimatlos, im Libanon noch nicht einmal Staatsbürger. Und wo sollen die immer noch ca. 2,2 Millionen Palästinenser aus Gaza hin und die inzwischen 1,2 Millionen vertriebenen Libanesen??? Da wäre es doch nicht mehr als recht und billig, daß sie von den USA aufgenommen werden, weil das Land groß ist und Ursache ihres Unglücks ist!

    • Moin Muemmel,

      „Da wäre es doch nicht mehr als recht und billig, daß sie von den USA aufgenommen werden, weil das Land groß ist und Ursache ihres Unglücks ist!“

      Wo denkst Du hin?
      Wenn schon USrael alles in Schutt und Asche legt, dann sollen doch die Europäer schließlich für die Kriegsflüchtlinge aufkommen. So läuft es doch. Der Eine macht die Drecksarbeit und dem Anderen werden die Folgekosten aufgedrückt. Afghanistan, Syrien, Ukraine … usw. lassen grüßen.
      Das eigene Volk wird von den Drecksarbeitern mit Füßen getreten und als Dank dafür immer und immer wieder gewählt.
      Ergo: das Langzeitgedächtnis der meisten Wähler scheint eine „Flasche leer“ zu sein. Anders läßt sich dieser Zustand nicht zu erklären. Oder?

  2. Ich finde der beste Beitrag zum derzeitigen zionistischen Krieg im Nahen Osten, dort an allen Ecken und Enden, stammt von Fawaz Gerges, einem Libanesen, vielleich Armenier. Er sagt, Israel will Sicherheit im Libanon, Syrien, West-Jordanland, Gaza, vor dem Iran. Deswegen hat es schon große Teile des Libanon und Syriens besetzt, breitet sich immer mehr im Westjordanland aus, will jetzt die Bevölkerung von Gaza, immer noch 2,2 Millionen, auf 30 % des ursprünglichen Gebiets von Gaza beschränken. Mit dieser Forderung nach Sicherheit geht jedoch der Krieg gegen seine Nachbarn immer weiter; denn je mehr Menschen es vertreibt entsteht für Israel erneut größere Unsicherheit. Seine Suche nach Sicherheit ist also ein Circulus vitiosus = Teufelskreis: Ein sich selbst verstärkender Prozess, bei dem zwei oder mehr negative Faktoren einander bedingen und die Situation kontinuierlich verschlimmern.

    Die Moderatorin von TRTWorld war echt pikiert, als Gerges ihr das so glasklar erläuterte. Da war sie platt.

    Gerges vermutet, daß die rechten Faschisten in Israel auch die nächste Wahl gewinnen; denn Netanjahu hat (ganz unnötig) mit dem 28. Februar Israel in Kriegsgefahr gebracht, und jetzt bleibt der Bevölkerung gar nichts anderes übrig als mit ihm gemeinsam weiter mitzumachen. Oder wie Karl Marx etwa sagte: Wenn ich in der Scheiße stecke, muß ich hindurch!

    Mohammad Al-Kassim von TRTWorld berichtet, daß es eine hohe Selbstmordrate unter den israelischen Soldaten gibt, denen offensichlich ihr Dienst psychisch nicht bekommt!

    Professor Fawaz A Gerges

    https://www.lse.ac.uk/people/fawaz-a-gerges

  3. Die Medien diskutieren viel über den 50tägigen Waffenstillstand, der Trump zur Unterschrift in Washington vorliegen soll. Natürlich sind alle Diskussionen nur Täuschungsmanöver der Medien, um die Leute in die falsche Richtung zu manövrieren. Trump wird nicht unterschreiben und der Iran auch nicht, weil die Prinzipien beider Seiten unüberbrückbar sind.

    Im übrigen hat keine Unterschrift Trumps irgendwelchen Wert. Heute nacht soll er wieder den Iran angegriffen haben, und der Iran die US-Basen trotz eines Waffenstllstands! Und den gestrigen Angriff der Iraner auf die Basis in Kuwait, nachdem die Amerikaner vorher Bandar Abbas angegriffen, nannten die Amerikaner eine „egregious ceasefire violation“ (ungeheuerliche Waffenstandsverletzung)!!!

    https://www.politico.com/news/2026/05/28/us-iran-ceasefire-violation-00940825

    Man kann sich also darauf verlassen, daß Trump jedes Abkommen mit dem Iran sofort brechen wird, sobald es ihm opportun erscheint, wie bisher schon dreimal. Er ist es der weltweiten Israel-Lobby schuldig, die die USA, wie auch uns, heimlich beherrscht, schuldig, daß er den Iran zerstört und dabei wurden ihm keine Grenzen gesetzt. Er selbst nennt den Iran die Inkarnation des Bösen, und wenn man mit Lüge und List das Böse besiegen kann, hat man keine Skrupel, denn das Böse an sich darf man mit seinen gleichen (verlogenen) Waffen schlagen.

    Fazit: Trump und Natanjahu haben nicht die herkömmliche Moral, so daß man auf ihre Aussagen überhaupt nichts geben kann!

    • Wir können nicht davon ausgehen, daß Netanjahu oder Trump irgendetwas sagt, was ernst zu nehmen ist.

      Netanjahu beabsichtigt eine Landnahme im Libanon und wird sich davon unter gar keinen Umständen abbringen lassen. Eine Landnahme gegen ein Kulturvolk im 21. Jahrhundert ist nicht so einfach wie den Raub des Landes der Prärieindianer, wozu die USA noch 1876 ihre Kavallerie losschickte.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Little_Bighorn

      Das geht nur durch weltweite Volksverdummung der Presse und Sender des jüdischen Imperiums. Wir können uns also auf erstaunliche Mitteilungen der Medien gefaßt machen, die schwer zu verstehen sind, um die zionistisch Landnahme zu verdunkeln!

      Trump unzerstützt die zionistische Landnahme, genauso wie der Kongreß, weil seine Mitglieder fast alle jüdisch gekauft sind.

      Warum sich Trump so verhält und dabei seine MAGA-Ziele brutal aufgibt, die allein ihm zum Wahlsieg verhalfen, ist schwer zu sagen. Folgende Erwägungen kommen in Betracht:

      1.) In den Unterlagen des Mossad-Agenten Epstein sind für ihn belastende Unterlagen, die auch Netanjahu kennt und womit er ihn erpreßt.
      2.) Er will, daß die Kinder seiner Tochter Ivanka ins Judentum aufgenommen werden, weil die zwar mit einem chassidischen Juden verheiratet ist, ihre Kinder aber nicht ins Judentum aufgenommen werden können, weil ihre Mutter keine körperliche Jüdin ist. Durch Unterstützung Israels will sich also Trump bei den Juden einschmeicheln und hofft auf eine Sonderbehandlung seiner Enkelkinder. Im übrigen ist Trump schon deswegen kein Christ.
      3.) Die Israel-Lobby in den USA kann ihn unter Druck setzen wegen ihres geradezu unglaublichen Geldvermögens. Ohne Geld kann in den USA niemand Politiker werden! Trump war schon mehrfach bankrott, hat auch lange die Unterlagen seiner Einkommensteuer nicht veröffentlicht. Vielleicht hat er da auch Schwachstellen, mit denen man ihn erpressen kann.

  4. Meyssan bringt ständig falsche historische Ereignisse, die seinen Vortrag insgesamt sehr entwerten!

    „Sie sind nicht das Ergebnis ihrer jeweiligen Interessen, sondern ihrer Geschichte. Von der Plünderung des Sommerpalasts bis zum Versuch der Nazis, die Slawen auszurotten …“ Es gibt KEINERLEI Beweise dafür, daß Hitler die Slawen ausrotten wollte. Das dürfte eine jüdische Erfindung sein, auf die Meyssan reingefallen ist.

    https://web.archive.org/web/20190712090516/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1940_1941.pdf

    https://web.archive.org/web/20190513204456/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1941_1942.pdf

    „Seit dem 19. Jahrhundert betrachtet das Vereinigte Königreich Russland als seinen einzigen Rivalen, nicht nur in Europa, sondern weltweit.“

    Quatsch! Der Premiermister Großbritanniens Grey hat vor dem Ersten Weltkrieg alles getan, um sich mit Rußland zu verständigen, d. h. im Hinblick auf den zu erwartenden Krieg gegen das Deutsche Reich alle Schwierigkeiten mit Rußland zu beseitigen. So gestattete er dem Zaren 1911 Persien zu erdrosseln, was den englischen Pazifisten ein Greuel war! Wieder war es so, daß ein Staat wegen Verschuldung sich in den Fängen von Banken befand, was wir jetzt auch sind.

    Heinrich Friedjung: „Den Russen war es unleidlich, daß die persischen Patrioten, die Partei des Fedaïs, alle Anstrengungen machten, um in ihrem Lande Ordnung herzustellen und dessen Selbständigkeit aufzurichten. Das Notwendigste war die Regelung der zerrütteten Finanzen, welche Aufgabe im Mai 1911 dem sachkundigen Amerikaner Morgan Shuster anvertraut wurde. Er ging rüstig an die Arbeit und traf eine Reihe geeigneter Maßregeln. Da trat die russische Regierung mit der Beschwerde dazwischen, Shuster hätte gewisse von ihr erworbene Rechte angetastet. Sie schob Truppen an die Grenze und schickte am 29. November 1911 ein Ultimatum ab, in welchem sie nicht nur Shusters Entlassung, sondern auch Ersatz für die Kosten ihres bewaffneten Aufgebotes verlangte.“

    Die Politik Großbritanniens kann man nur verstehen, wenn man weiß, daß dieses Land heimlich in Symbiose mit dem Judentum lebt, was das Verständnis seiner Politik, jetzt gegen Rußland, erst verständlich macht.

    Hier noch einmal eine länger Abhandlung über die Entwicklung Englands zur Symbiose mit dem Judentum.

    • IWAN KIRCHNER
      SPERRFEUER UM NAHOST
      DER KAMPF UM VORDERASIEN UND ÄGYPTEN VOM MITTELALTER BIS ZUR GEGENWART

      RUDOLF M. ROHRER VERLAG BRÜNN / WIEN / LEIPZIG
      1941

      An der Spitze der Emanzipationsbewegung stand vor allem der in Livorno geborene nachmalige Sir Moses Montefiore, seit 1835 Präsident des „Board of Deputies of British Jews“, einer Vereinigung zur politischen Vertretung des Judentums in England, die in engster Verbindung mit der von Mitgliedern des englischen Hochadels gegründeten freimaurerischen Palästina- Bewegung „Restoration of the Jews“ stand. Ferner der aus Frankfurt eingewanderte Bankier Nathan Rothschild, dessen Kapitalsinteressen mit der englischen Reichs- und Außenpolitik bereits damals in unglückseliger Weise verflochten waren, sowie der Finanzmann und spätere erste jüdische Baronet Englands, Isaak Lyon Goldsmid, und sein Sohn Francis, der erste jüdische Advokat Englands und zähe Vorkämpfer für die oben beschriebenen Emanzipationsbestrebungen der Juden, und schließlich David Salomons, der 1832 die Bank von England gründete. Man sieht, daß vom Standpunkt plutokratisch aufgefaßter Exklusivität gegen diese Vorkämpfer des Judentums nichts einzuwenden war. Lord Glengall, Lord John Russell‚ der Kronanwalt Lord John Campbell und andere hochgestellte Förderer der Judenemanzipation konnten demnach nach englischer Auffassung getrost annehmen, sich in guter Gesellschaft zu befinden, als sie sich der Durchführung der von den Juden gestellten Anträge annahmen.

      Im Jahre 1835 halfen sie, die erste Bresche schlagen. David Salomons wurde zum Sheriff von London gewählt und weigerte sich, den Eid mit der bekannten ominösen Klausel abzulegen. Er verwirkte damit das Recht, sein Amt anzutreten. Man kann mit einiger Berechtigung vermuten, daß diese Szene, mit dem einflußreichen Finanzmann in der Hauptrolle, absichtlich zur Herausforderung des Unter- und Oberhauses gestellt worden ist, das zu einer Stellungnahme gezwungen werden sollte. Der liberale Reformer Lord John Russell und der Kronanwalt Lord John Campbell brachten denn auch flugs ein Sondergesetz ein, das Juden beim Antritt eines Amtes als Sheriff einer Stadt gestatten sollte, die christliche Schlußformel des Eides wegzulassen. Ohne Widerspruch durchlief der Antrag das Unter- und Oberhaus und wurde bereits am 21. August 1835 vom König unterzeichnet, wodurch es Gesetzeskraft erhielt. Die Tür war damit einen Spalt weit geöffnet. Salomons schlüpfte hindurch und wurde Sheriff von London. Ihm folgte im Amte zwei Jahre später Moses Montefiore.

      Das war freilich erst die Stadt, aber noch nicht der Staat. Auch die angestrebte Macht im Staate sollte jedoch nicht mehr lange auf sich warten lassen.

      Unter dem Eindruck der vorangegangenen Ereignisse und ohne Zweifel auch unter dem Druck der jüdischen Finanzkreise, die immer zahlreicher am Hebel des englischen Finanzwesens saßen, brachte im Juli 1836 der Finanzminister persönlich einen Gesetzesantrag ein, der nicht mehr und nicht weniger verlangte, als die Beseitigung aller, die Juden in ihrer öffentlichen Tätigkeit einschränkenden Bestimmungen. Daß er mit Stimmenmehrheit das Unterhaus passieren konnte, ist für die innere Bereitschaft der führenden englischen Kreise charakteristisch. Trotzdem erhielt er keine Gesetzeskraft. Er fiel über den formelgetreuen Konservativismus des Oberhauses und das, obwohl zahlreiche Peers zu den erklärten Judenfreunden zählten.

      Erst die Verurteilung einiger Juden in Syrien und auf Rhodos wegen Ritualmordverdachtes brachte die Angelegenheit wieder ins Rollen. Die Judenheit Englands unter Führung Rothschilds, Montefiores, Goldsmids und Salomons erhob sich und stellte an die Regierung das Ansinnen, zu Gunsten der Verurteilten das Gewicht der Macht Englands einzusetzen. Zweierlei ist dabei interessant: erstens die Unterstützung dieser Forderung durch die „London Society for Promoting Christianity among the Jews“ und den „General Assembly of the Church of Scotland for Promoting of the Jews“, also durch zwei nicht etwa dem Schutz, sondern der Bekehrung von Juden gewidmete christliche Missionsvereinigungen, denen die Spitzen der Kirchen und zahlreiche Adelige angehörten und die sich nun mit ihrer Initiative zu Gunsten der Juden in Gegensatz zu den katholischen Christen im Orient setzten; zweitens die Tatsache, daß der französische Konsul, der als Richter die Verurteilung der beiden Juden in Syrien vorgenommen hatte und nun heftigen englischen Angriffen ausgesetzt wurde, gleichzeitig im Namen Frankreichs die Interessen aller Katholiken in Vorderasien zu wahren hatte.

      Als daher der damalige britische Außenminister Palmerston den jüdischen Wünschen ohne zu zögern entsprach, besaß er nicht nur mit den beiden einflußreichen christlichen Verbänden die Rückendeckung in der englischen society, sondern konnte außerdem einen wichtigen außenpolitischen Erfolg mit einer humanen Geste verbinden. Der türkischen Regierung wurde offiziell bekanntgegeben, daß „die englische Regierung von nun an die Interessen der Juden in Vorderasien im gleichen Maße wahren werde, wie dies Frankreich bezüglich der Katholiken zugestanden sei“. Für England war dieser Schritt von grundsätzlicher Bedeutung. Mit ihm brach es in die kulturellen Reservate Frankreichs im Nahen Orient ein und sicherte sich das Recht zu Interventionen.

      Daß man die Dinge in England lediglich vom Standpunkt einer billigen Machterweiterung betrachtete, der die Humanität bloß Vorschub geleistet hatte, beweisen die weiteren Vorgänge. Montefiore wurde für seine Verdienste in dieser Sache mit Ehren überhäuft und von der Königin Viktoria ausgezeichnet.

      Die Juden gaben sich über die Beweggründe der englischen Unterstützungen ihrer Glaubensgenossen ebenfalls keinen Illusionen hin. Das Ganze erschien ihnen als ein Geschäft, in dem nicht das Judentum, sondern England den Hauptgewinn hatte und für das man ihnen demnach Dank schuldete. Sie fühlten sich daher zu neuen Forderungen berechtigt.

      Und England zeigte sich dankbar. Im Jahre 1843 unternahm es bereits weitere offizielle Schritte zu Gunsten der Juden in Tetuan und Tunis und am 31. Juli 1845 unterzeichnete die Königin nach geringfügigem Widerstand des Parlaments ein Gesetz, das Juden auch als Ratsherren in den englischen Städten zuließ.

      Trotzdem bedurfte es noch einiger Zeit, ehe mit dem sogenannten Lucan-Gesetz die Eidesformel auch für Abgeordnete des Parlaments so festgesetzt wurde, daß Juden die Verpflichtung auf den christlichen Glauben weglassen durften. Während sich jedoch das Oberhaus bloß aus den oben erwähnten konservativen Gründen noch immer gegen eine Änderung der überlieferten Eidesformel sträubte, zeigten bemerkenswerterweise die aus Volkskreisen eingelangten Bittschriften und Eingaben deutlich, daß in der breiten Masse ein rassisch begründeter, von den mit Juden allgemein gemachten Erfahrungen unterstützter Widerstand vorhanden war. Diese Briefe an das Parlament, an hohe und höchste Würdenträger und selbst an das Königshaus zeigen, daß man offenbar im Volke über das Judentum, sein Herkommen und seine Geisteshaltung weitaus mehr wußte, als in den oberen Schichten, in denen das Denken von der romantischen Vorstellung, selbst Auserwählte und Träger alttestamentarischer Aufgaben zu sein, umnebelt war und der Jude als Inkarnation des Jahrtausende überdauernden göttlichen Willens erschien. Zum ersten Male zeigte sich die tiefe Kluft zwischen Volk und Oberschicht. Dennoch wagten es nur ganz wenige Abgeordnete, sich im Unterhaus der gefährlichen Aufgabe zu unterziehen, der wahren Stimme des Volkes Gehör zu verschaffen. Und wie taten sie es! Selbst der „wilde“ Judengegner Sir Frederick Thesiger fand für seine judengegnerischen Anträge entschuldigende Worte, hinter denen die wahre Stimmung im Volke sorgsam verborgen wurde und die rassische Begründung, die im Volke – und nicht etwa bei ihm, dem ehrenwerten Deputierten persönlich! – für die Ablehnung maßgebend war, sich kaum ahnen ließ. „Ich empfinde keine persönliche Abneigung gegen die Juden, sondern ich fühle nur den ernsthaften Wunsch, ein Prinzip zu unterstützen, das aufrechtzuerhalten ich für notwendig halte, um die Wohlfahrt und selbst den Charakter unseres Landes zu wahren.“ Mit diesen Worten begründete der ehrenwerte Sir Thesiger seinen ablehnenden Antrag.

      Unter diesen Umständen nimmt es nicht wunder, daß ein anderer einflußreicher Parlamentarier, Lord Stanhope, kurz vor der Entscheidungsschlacht die Reihen der Judengegner verließ, und zwar mit der für die oberflächliche Denkungsweise der damals führenden englischen Kreise charakteristischen Begründung, daß man „keinerlei Bedenken gehabt habe, einen Juden zum Oberbürgermeister von London zu machen. Im übrigen hätten die Führer aller großen Staatsparteien an den gesellschaftlichen Veranstaltungen jener Gentlemans teilgenommen und Komplimente und Höflichkeiten mit ihnen ausgetauscht“.

      Man sieht, die Vorstellung vom jüdischen Gentleman hatte sich bereits durchgesetzt. Zum Reichtum waren Titel und Ehren getreten und da es nun einmal so weit war, knüpfte man in Gedanken fast selbstverständlich um die Hälse der Ehrenwerten, denen „Komplimente und Höflichkeiten“ von Amts wegen gebührten, den Schlips. So wurde das Gesetz, das der bekehrte Judengegner Lucan eingebracht hatte und das den Juden das Tor zur englischen Herrschaft weit öffnete, am 23. Juli 1858 unterzeichnet. Einige Tage später zog Rothschild als Abgeordneter in das Unterhaus ein, in dem bereits seit 1837 Benjamin Disraeli, der getaufte Sohn venezianischer Juden, als Führer der konservativen Partei, später Schatzkanzler, und endlich Premierminister saß.

      Die Judenemanzipation war beendet. Der Boden war bereitet, auf dem England seinen Platz im Rahmen der Aufgabe einnehmen sollte, die der jüdische Historiker Lucien Wolf in seiner „Geschichte der Juden in England“ unmißverständlich umrissen hat. „Die englischen Juden“, so wird in diesem aufschlußreichen Werk erklärt, „haben niemals aufgehört, den ersten Platz in der Judenschaft innezuhaben, dank ihrer freiheitliebenden englischen Instinkte und der Unterstützung, die ihre Arbeit stets bei der Regierung und bei ihren christlichen Volksgenossen gefunden hat.“ Ganz offen bekannten sich, wie wir bei der Untersuchung der Persönlichkeit Disraelis noch sehen werden, nicht nur die Juden Englands, sondern von nun an auch die englische Oberschicht, in der nach der Beseitigung der formalen Hindernisse gegen den Einzug der Juden in den englischen Regierungstempel kaum mehr ein Widerspruch laut wurde, zur jüdisch-englischen Weltherrschaft. Die grandiose Vermählung zweier „auserwählter Völker“ war vollzogen. Die englische Masse säumte stumm die Triumphstraße der Hebräer. Als zum ersten Male ein Engländer – Lord Manners – in der Wahl gegen Lord Rothschild durchfiel und dabei ein großzügig angelegter Bestechungsskandal aufkam, der ungeahndet blieb, rächte sich die geschlagene Mehrheit der Wähler mit einem im „Morning Harald“ veröffentlichten Spruch, der die bittere Resignation offenbarte, mit der in der breiten englischen Masse diese Entwicklung aufgenommen wurde.

      Schreibt es auf Eure Banner –
      bestreite es, wer’s kann.
      Bei uns gilt nicht Lord Manner –
      nein, Geld macht nur den Mann!

      Freilich war das englische Volk an dieser Entwicklung, die es so sehr beklagte, nicht unschuldig. Mit seiner Herrenklasse ging der Spleen des „Auserwähltseins“ durch die Welt ein furchtbarer, von Haß und Habgier getriebener, mordender Spleen. Der Spleen ist eine Geistesstörung wie jede andere auch. Man richtet nichts gegen ihn aus, indem man verzweifelt die Hände im Schoß ringt. Die Schuld des englischen Volkes ist die Resignation, mit der es ihn duldete und schließlich, wie der Neger vom Zusehen bei den ekstatischen Tänzen seines Stammes selbst in Ekstase versetzt, die Musik machen half zu dem Totentanz, zu dem die Völker im nachfolgenden Jahrhundert zur höheren Ehre Englands gezwungen wurden.

      Im Jahre 1852 wurde Disraeli Finanzminister im Kabinett Derby. Im Februar 1868 trat er zum ersten Male und 1874 zum zweiten Male an die Spitze der englischen Regierung. Das „Handbuch des jüdischen Wissens“ bezeichnet ihn als „englischen Staatsmann und Schriftsteller, 1817 getauft“. Erst bei genauerem Hinsehen findet man am Ende des langen Absatzes bescheiden und im Schatten der vorangeführten Ehren, Verdienste und Titel einen bedeutungsvollen Hinweis, der den „getauften Staatsmann und Schriftsteller“ in einem anderen Licht erscheinen läßt. Er lautet: „1876 mit dem Titel Earl of Beaconsfield geehrt, arbeitete er unter der Gunst der Königin Viktoria für den Ausbau des British Empire und trat stets offen für das Judentum ein.“

      Tatsächlich hat Disraeli nicht nur mit seiner politischen Tätigkeit, von der noch zu sprechen sein wird, sondern auch als Schriftsteller bewiesen, daß es ihm in erster Linie darauf ankam, dem Judentum zu Ansehen und Macht zu verhelfen. In „Conningsby“, einem seiner aufschlußreichsten Werke, pries er beispielsweise die intellektuelle Führerstellung des Juden in Europa und bekannte sich, unbeschadet seines bereits 1817 vollzogenen Übertritts zum Christentum, zur Judenemanzipation. Seine Begründung war für die damals schon fortgeschrittene Verflechtung der englischen Staatsfinanzen mit dem jüdischen Kapital bezeichnend. In ihr führte er aus, daß es absurd wäre, wenn „eine Nation zur Aufrechterhaltung ihres Kredits und durch diesen Kredit zur Erhaltung ihrer Existenz als Imperium, sich an ein Individuum wenden müßte, dem das Gesetz die stolzesten Bürgerrechte verwehre, nämlich das Recht, in seinem Senat zu sitzen und Landeigentümer zu sein“. Er schilderte ferner in aller Offenheit die verzweigte, alle Länder der Erde umfassende Macht des Judentums und malte das Zukunftsbild einer, in der Hand eines machtvollen jüdisch- englischen Ministers befindlichen Spionageorganisation, dessen getreue Wiedergabe später der reorganisierte Intelligence Service wurde.

      Die Emanzipation der Juden in England war freilich auch für Disraeli nur eine Etappe auf dem Wege zur Weltherrschaft: „Die jüdische Meinung hat einen ungeheuren Einfluß auf alle Geschehnisse in Europa und wird von Generation zu Generation der menschlichen Gesellschaft gegenüber mächtiger und gefährlicher in ihrer Feindschaft werden.“ Das waren die Grundsätze eines Imperialisten, aber eines jüdischen Imperialisten‚ der Engländer geworden war, weil ihm das Britische Weltreich die geeigneten Mittel zu bieten schien; ebenso, wie er Christ bloß geworden war, weil er in England als ungetaufter Jude damals noch keine politische Laufbahn einschlagen konnte. Damit stimmt auch sein nicht minder offenes Rassebekenntnis überein: „Die Juden als unvermischte Rasse“, so führte er aus, „seien die Aristokraten der Natur. Diese Erhabenheit sei eine positive Tatsache und nicht etwa Einbildung. Vermischte Rassen seien zu allen Zeiten verschwunden; die reine Rasse der Juden sei allen Verfolgungen zum Trotz bis zum heutigen Tage erhalten geblieben.“ Das schrieb der gleiche Mann, der zu gleicher Zeit mit dem Chor seiner Rassegenossen jedem Engländer, der sich vermaß, die Reinhaltung der englischen Rasse zu fordern, in Grund und Boden verdammte. „Vermischte Rassen sind stets verschwunden“ – die Juden in England hatten freilich in dieser Hinsicht von Mischehen wie überall, so auch hier nichts zu befürchten. Das jüdische Blut erwies sich als das stärkere. Während die englische Rasse einerseits durch Mischehen zersetzt wurde und Teile der englischen Oberschicht dadurch in der nächsten Generation bereits vom Judentum aufgesogen waren, erhielt sich das Judentum rein. Zu der Emanzipation trat also ein zweites Problem: mit den Mischehen wuchsen die weitverzweigten jüdischen Familien en bloc in die englische Oberschicht hinein, ohne ihr Rassebewußtsein deshalb aufzugeben und erlangten in ihr für das Judentum binnen kurzem eine beherrschende Stellung.

      Disraeli sprach diese Dinge offen aus. Zeitgenossen, die ihn deshalb angriffen, fanden trotzdem bei jenen, die sich für auserwählt im Sinne Israels hielten, bloß taube Ohren. Es war schließlich so, daß ein Jude aus einer derartigen Gesinnung kein Hehl mehr zu machen brauchte. Den Vorzug einer Ausnahmestellung in Staat, Reich und Welt, der von den Juden beansprucht wurde, bezog die englische Oberschicht stillschweigend auch auf sich. Ob umgekehrt die Juden der gleichen Meinung waren – danach wurde nicht gefragt. Es wurde vorausgesetzt, und da es keine englische Eigenschaft ist, in der Tiefe zu schürfen, gab es auch nichts, was diese Illusion hätte zerstören können. Sie wurde im Gegenteil durch die greifbaren Gewinne unterstützt, die mit dem Besitz des Reiches den Besitz der führenden Schicht vermehrten.

      Es entsprach der Verflechtung der jüdischen Wirtschaftsinteressen aller Länder untereinander und dem Traum einer wirtschaftlich begründeten jüdischen Weltführung, daß in England in dem Augenblick, in dem die Judenemanzipation reif war und zum ersten Male ein jüdischer Minister die Finanzen verwaltete, der bis dahin geltende Grundsatz außeracht gelassen wurde, daß der Außenhandel den nationalen Forderungen eines jeden Landes gemäß gelenkt und geleitet werden muß. Es ist in dieser Hinsicht immerhin bemerkenswert, daß Disraeli in den Jahren 1837 bis 1852, also in jenen Jahren, in denen das Judentum im Kampfe um seine Emanzipation stand und es daher vermeiden mußte, Angriffsflächen zu bieten, das Schutzzollsystem im Unterhaus und innerhalb der konservativen Partei gegen deren Führer, Sir Robert Peel, der 1846 aus anderen, vorübergehend triftigen Gründen den Freihandel eingeführt hatte, in anerkannter Weise verfocht. Als er jedoch 1852 Finanzminister wurde, schien seine Stellung als Führer der Konservativen bereits gefestigt, die Judenemanzipation hatte keine nennenswerten Gegner mehr zu fürchten und Disraeli konnte es daher wagen, gewissermaßen über Nacht seine Ansicht zu ändern und nunmehr für die Beibehaltung des Freihandels zu kämpfen.

      Nach der Entwicklung von der Weltmacht zur Geldmacht, die Englands führende Schicht mitgemacht und die durch die Judenemanzipation ihre besondere Note erhalten hatte, war der Freihandel freilich, wenn man von seiner Nützlichkeit für das englische Volk absieht, fast eine Selbstverständlichkeit. Für den jüdisch denkenden Kopf Disraeli war eine Wirtschaftsform, die grundsätzlich jeden Eingriff von außen in den Ablauf der Wirtschaft ablehnte und bei unbehindertem zwischenstaatlichen Verkehr eine natürliche Arbeitsteilung zwischen den einzelnen Ländern verlangte, eine Handhabe, die es dem englischen Judentum ermöglichen sollte, sein Netz über der Welt, an dessen Zugmaschen in den anderen Ländern ebenfalls Juden saßen, enger zu knüpfen. Bei der Vormachtstellung Englands unterlag es keinem Zweifel, daß andere Länder folgen mußten, wenn manche von ihnen auch sehr bald nachher erkannten, daß der Freihandel ohne Einschränkung einseitig englischer Interessen diente. In Deutschland beispielsweise setzte deshalb schon 1879 eine rückläufige Bewegung ein. Das beschäftigt uns jedoch hier nicht.

      Uns beschäftigt vielmehr die Tatsache, daß Disraeli damit die Grundlage für die Umwandlung Englands zur reinen Kapitalsmacht schuf. Zeitgenossen behaupten von Disraeli, daß er „dann immer die größten Fehler beging, wenn er versuchte, englisch zu denken“. Aber versuchte er es denn überhaupt jemals? Er, der sein rassenmäßiges Judentum in Wort und Schrift immer wieder, und zwar eindeutig betonte?

      Als mit den Schutzzöllen auch die Kornzölle aufgehoben wurden, eine Maßnahme, die Peel nur mit Rücksicht auf eine Hungersnot in Irland getroffen hatte, lag es auf der Hand, daß die Landwirtschaft Englands dadurch schwer geschädigt, wenn nicht tödlich getroffen werden mußte. Jedem wahrhaft englisch denkenden Staatsmann wären in dieser Hinsicht Bedenken gekommen. Disraeli mitnichten. Ihn kümmerte es wenig, daß der bis dahin blühende Bauernstand, der, wie in jedem anderen fruchtbaren Land, auch auf der englischen Insel das soziale und wirtschaftliche Rückgrat des Volkes darstellte, durch die dauernde Einführung des Freihandels zum Tode verurteilt wurde. Industrie und Handel wuchsen und entfalteten sich mächtig – aber die Kosten trug das Land, dessen Bewirtschaftung sich von Jahr zu Jahr unrentabler gestaltete. Landflucht, das bedenkliche und in jedem sozial gesunden Staatswesen mit allen Mitteln bekämpfte Anzeichen einer ungesunden Entwicklung, begann die Städte zu weiten. Aber in welcher Form! Um die achtziger Jahre entstanden allenthalben die Elendsviertel, überall wurde die soziale Umwälzung in England bemerkbar, die den englischen Volkskörper sprengte. In den entstehenden Leerräumen nisteten die Juden aus aller Welt, wucherte das Geld, von dem England regiert wurde. Es kam aus dem maßlos übersetzten Handel und der Industrie und häufte sich in den Banken. Die weiten Wälder Schottlands und die grünen, von keinem Acker mehr verunstalteten Idealwiesen Englands, die Schlösser des an jüdische Bankhäuser verschuldeten Adels, ebenso wie die großen und kleinen Höfe der landflüchtigen Bauern, waren zur sicheren Anlage für überschüssiges Kapital der Londoner City geworden. Die City war Neu-Jerusalem. Sie hatte Beziehungen zur ganzen Welt. Zur englischen Scholle besaß sie keine.

      Aus allen Teilen der Welt, vor allem aber aus Rußland und Deutschland, zogen die Juden nach England, dessen Einwanderungsgesetze immer wieder von der Öffentlichkeit beanstandet und immer wieder so reformiert wurden, daß alle Maschen offenblieben. England war zum Land der unbegrenzten geschäftlichen Möglichkeiten geworden. In welchem anderen, mit Reichtum gesegneten Land hätte ein privates und noch dazu jüdisches Bankhaus von der Regierung den Auftrag erhalten, eine Millionen-Transaktion durchzuführen, die in drei Monaten rund 15 % Provision einbrachte, wie es der Fall war, als Rothschild im Auftrage Disraelis die Aktien des Suez-Kanals erwarb? Derlei Dinge sprachen sich herum.

      Zudem zog im Jahre 1885 Nathaniel Meyer Rothschild als Peer im Oberhaus ein. Unzählige andere Juden trugen bereits den Schulschlips oder ihre Söhne erwarben ihn. Sie bildeten später den Kreis der Freunde des königlichen Hochgradfreimaurers Eduard VII.‚ der Deutschland, wie schon erwähnt, auch persönlich abgeneigt war. Mit dem Adel verschwägert, Gläubiger des Adels oder selbst geadelt; als Deputierte des Unterhauses oder des House of Lords; mit den Söhnen, die auf vornehmen Colleges studierten und später mit Hilfe des Schulschlipses auf hohe Verwaltungsposten gelangten; in jedem Falle aber als Finanz- und Handelsherren Englands regierten die Juden das Reich.

      Das weitverzweigte Netz der jüdischen Interessen, in denen das Weltreich einschließlich seiner Einflußsphären nunmehr eingefangen wurde, läßt sich in dieser Abhandlung mit Rücksicht auf den beschränkten Raum nur stichprobenweise nachweisen. Aber auch die wenigen, wahllos herausgegriffenen Beispiele zeigen, daß die Fäden der Privatwirtschaft von nun an wie auf Rollen über die britische Staatsverwaltung abliefen, die es verhinderte, daß sie sich verwirrten, oder von äußeren Einflüssen gefährdet wurden. Mit den Sassoons, ehemaligen Opiumhändlern, die im gesamten Osten einen Wirtschaftszweig nach dem anderen an sich rissen, bis sie zu den „Rothschilds des Ostens“ wurden, mit dem nachmaligen Vizekönig Rufus Daniel Isaacs, Marcheß of Reading, und dem Staatssekretär Montagu griffen die Juden nach Indien. Hermann Kisch war Direktor des indischen Postwesens, Sir David Sassoon Bürgermeister von Bombay und Sir David Ezra Bürgermeister von Calcutta. Als nach dem Weltkrieg die großen Fluglinien nach Indien eröffnet wurden, wurde Philipp Sassoon Luftfahrtminister. Mit Werner Beit u. Co., Oppenheimer‚ Phillips, Friedländer, Eckstein, Albu‚ Barnato und Siegmund Neumann, ferner mit dem Transvaal-Gouverneur und späteren Oberkommissär für Südafrika in London, Ernest Solomon, und dem südafrikanischen Chief Justice William Solomon, wurde die jüdische Hegemonie in Südafrika gesichert und zugleich die englische Goldwirtschaft unter jüdische Kontrolle gebracht. Australien war durch Isaak Isaacs‚ Kronanwalt und später Generalgouverneur des australischen Staatenbundes, sowie den Armeekommandanten Monash vertreten. In Neu-Seeland mit 1,6 Millionen Einwohnern und nur sechstausend Juden wurde der jüdische Anwalt Julius Vogel Erstminister und ein gewisser Michael Meyers Chief Justice. Mit Rothschild, Cassel, Leon Simon, dem Präsidenten der Postsparkasse Sterling, Ludwig Mond und den zahllosen anderen Juden, die in einem unübersehbaren Strom ununterbrochenen Zuzug aus dem europäischen Osten erhielten, saßen sie am Hebel des Finanzwesens. Die Shell, der mächtigste englische Ölkonzern, wurde von Marcus Samuel, Viscount of Bearsted, kontrolliert und Ölunternehmungen, wie die Persian, in denen der Staat die Aktienmajorität besaß, unterlagen nicht minder seiner Kontrolle, da Samuel die größte, ja fast die gesamte englische Tankerflotte besaß. Sie herrschten als oberste Richter in der Justiz, als Minister in der Innen- und Außenpolitik, in den Dominien und in den Kolonien, und als hohe Verwaltungsbeamte auf allen Gebieten des Reiches. In Ägypten gründete mit staatlicher englischer Hilfe der jüdische Baumwollmakler Cattaoui die National Bank of Egypt, englische oder anglisierte Juden des Ostens und des Orients beherrschten die Baumwollbörse in Alexandrien, die Schiffahrt und den Handel dieses auf Import angewiesenen Landes.

      Man könnte diese Liste von Beispielen, wie England vom Judentum restlos durchdrungen wurde, endlos fortsetzen – Beispielen, die noch nicht im entferntesten die korrupten Mittel andeuten, mit denen von Macht und Staat, Wirtschaft und Politik Besitz ergriffen wurde. Uns beschäftigt dieser Vorgang freilich nur am Rande, und zwar insoweit, als durch ihn das Problem des Besitzes der Landwege im Nahen Orient, das infolge des Suez-Durchstichs vorübergehend in den Hintergrund getreten war und nunmehr in seiner ganzen Folgenschwere zwischen England und Deutschland aufgerollt wurde, eine neue Bedeutung erhielt.

      • Zum Freihandel von Disraeli, der die englische Landflucht verursachte und enorme Elendsviertel in den Großstädten hervorrief, die selbst Hitler erstaunte, weil England eigentlich mit seinen Kolonien enorm reich war.

        Wir sehen auch bei uns, daß der Nährstand, die Bauern, zugunsten der Industrie geopfert wird. Die Mercosur-Staaten verkaufen an uns Agrarprodukte. Und der Vertrag mit Mexiko ermöglicht den Auto-Import zu uns, schädigt also unsere Industrie!

        Unsere Industrie hat viel Geld in Mexiko investiert, auch zur Produktion von Autos, die zollfrei aus Mexiko in die USA verkauft werden konnten.

        Trump will jedoch jetzt, daß Autos wieder in den USA gebaut werden und erhebt Zölle von Mexiko. Die Zollfreiheit von Mexiko und mit den Mercosur-Staaten wird dazu führen, daß mexikanische Autos preiswert bei uns eingeführt werden zulasten unserer Automobilindustrie und Rindfleisch aus Brasilien und Argentinien, was die europäischen Bauern treffen wird. Brasilien plant jährlich 120.000 Rinder lebend nach Ostasien zu exportieren!

        https://www.agrarheute.com/tier/rind/120000-rinder-pro-jahr-mega-exportdrehscheibe-entsteht-brasilien-640868

        Es ist klar, daß die Staaten sich durch den Außenhandel von den jüdischen Banken abhängig machen, was vonseiten der EU gewollt ist!

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