„Die haben das alle ignoriert“

Andreas Schöfbeck | Foto: privatAnfang 2022, ein Jahr nach dem Start der Corona-Impfkampagne, wies Andreas Schöfbeck, damals Chef der Krankenkasse BKK ProVita, mit einem öffentlichen Brandbrief auf das immense Ausmaß von Nebenwirkungsfällen bei seinen Versicherten hin. Er rechnete die Daten für Deutschland hoch und warnte: Es sei von 2,5 bis 3 Millionen Betroffenen auszugehen. Große Medien und Verbände wiegelten damals ab. Schöfbeck wurde wenige Tage darauf entlassen. Gegenüber Multipolar äußert er sich nun erstmals öffentlich.

VOLKER REKITTKE (multipolar)

Multipolar: Herr Schöfbeck, zunächst: Warum sprechen Sie erst jetzt darüber, was Sie zu Ihrem Brandbrief bewog und was anschließend mit Ihnen geschah, viereinhalb Jahre nach Ihrer Kündigung?

Schöfbeck: Mein Vertrag bei der BKK ProVita wäre regulär noch bis zum 31. Dezember 2024 gelaufen. Auf Anraten meines Anwalts habe ich mich während dieser Zeit nicht öffentlich geäußert. Dass ich mich danach nicht gleich zu Wort gemeldet habe, liegt daran, dass ich am liebsten vorher den Rechtsstreit beendet gehabt hätte. Da sich dies jedoch solange hinzieht, habe ich mich entschieden, jetzt zu sprechen.

Multipolar: Können Sie etwas zu Ihrem beruflichen Werdegang und Ihrer Vorgeschichte bei der BKK ProVita erzählen?

Schöfbeck: Ich habe eine klassische Krankenkassenkarriere hinter mir: Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei einer Ersatzkasse, Anfang 2000 dann zur BKK „Die Persönliche“ gewechselt, die sich später zur BKK ProVita umbenannte. Anfang 2001 wurde ich dort Vorstand. Ich habe die Kasse übernommen mit etwa 25.000 Versicherten. Als ich 2022 gekündigt wurde, waren es rund 126.000 Versicherte. Die Kasse war ja am Anfang hoch verschuldet, ein Sanierungsfall. Ich habe daraus eine Krankenkasse gemacht, die gut dastand und für ihre Versicherten da war – auch mit neuen ganzheitlichen Schwerpunkten. Da ging es zum Beispiel um die gesundheitliche Bedeutung von pflanzlicher Ernährung, aber auch um Psychoneuroimmunologie, also die Wechselwirkungen zwischen Psyche, Nerven-, Immun- und Hormonsystem. Das lief viele Jahre sehr gut. Dann kam Corona, und auf einmal war Vieles anders.

Multipolar: Was veränderte sich?

Schöfbeck: Die Corona-Zeit, oder besser: die Corona-Politik, hat unsere Kasse getroffen wie die meisten anderen Unternehmen auch. Das war oft ein Spagat. Uns wurden viele gesetzliche Zwänge auferlegt. Wir haben gleichwohl immer auch an die Eigenverantwortung der Mitarbeiter appelliert – die sollten sich ein möglichst umfassendes Bild über alles machen können, was da geschieht. Wir haben ein Immunsystem, das 100.000 Jahre Menschheitsgeschichte hinter sich hat. Unser Immunsystem hat uns immer geholfen. Ich war erstaunt, dass wir jetzt zum ersten Mal ein Virus haben sollen, bei dem nur noch eine Impfung die Menschen retten könnte. Da war ich zugegebenermaßen etwas skeptisch – auch wegen der extrem kurzen Entwicklungszeit der neuartigen Impfstoffe, das hat es davor nie gegeben.

Multipolar: Warum kamen Sie auf die Idee, eine Datenauswertung zum Thema Impfnebenwirkungen mit Tom Lausen zu machen?

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1 Kommentar

  1. Es gibt mit Andreas Schöfbeck eben doch noch Menschen, die Verantwortungsbewußtsein und Gewissen haben, in den höheren Rängen immer weniger. Das sind dann Menschen, die sagen:

    „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen“

    Dafür aber leiden müssen, so ähnlich wie Jesus.

    Und selbst in der Bibel kommt bei der Sintflut so ein seltener Mensch vor.

    https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose6

    8 Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN.

    Die Tochter einer Bekannten (53), eine Floristin, wurde von ihrem Chef zu 4 Corona-Impfungen gezwungen, nach staatlicher Anordnung.  Nach den ersten Anzeichen von Myocarditis schickte sie ihre Hausärztin zum Kardiologen, weil sie schon so ähnliche Myocarditis-Fälle im Zusammenhang mit Corona-Impfungen hatte. Seitdem ist sie Myocarditis nicht mehr losgeworden und hat erst vor ein paar Tagen wieder Atemnot darauf zurückgeführt. Da Corona bei ihr erst nach der ersten Impfung auftrat und dann auch zu Myocarditis, führt sie die Herzbeutelentzündung nur auf Corona zurück und nicht auf die Impfungen, weil für schlichte Gemüter, der Gedanke, daß Papa Staat ihr hätte schaden können, einfach zu ungeheuerlich ist.

    Die Gesundheitssendungen des antideutschen Rundfunks wie Visite bei NDR oder DocFischer bei SWR empfehlen nach wie vor Impfungen. Zuletzt bei DocFischer FSME bei Zecken. Ich beobachte diese Impfungen nach Corona mit großem Mißtrauen, auch weil Julia Fischer, genauso wie Bonita Grupp, den Vater ihres dritten Kindes verheimlicht. Mysteriöse Familienverhältnisse können mich auch anderweitig nicht überzeugen.

    Am 25.09.2026 habe ich mich ausnahmsweise einer Pneumokokken-Impfung unterzogen mit Prevenar 20. Anschließend war mein Oberarm ziemlich warm und ein wenig schmerzhaft. Der Blutdruck war normal, aber Puls plötzlich 89, bei sonst 75. Zwei Tage später Puls 45, aber inzwischen wieder normal. Der Körper hat also was zu tun, wenn ihm Gift zugeführt wird, um Abwehrreaktionen zu mobilisieren. Ich mag jedoch keine weiteren Impfungen mehr wie FSME oder Gürtelrose, damit mir nicht ein tödlicher Impfstoff wie bei Corona untergeschoben wird. Der Staat hat damals auf mich als Ungeimpften soviel Druck ausgeübt („Söder: zweimal Piksen reicht nicht“), daß ich ihm nicht mehr vertrauen kann, auch jetzt bei seiner Kriegstreiberei gegen Rußland.

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