
von Felix Abt (tkp)
Der Iran, das Washington heute fürchtet, ist kein Zufall der Geschichte. Es ist das direkte Produkt bewusster amerikanischer Entscheidungen. Sanktionen, Putsche, Kriege und unerbittlicher Druck haben Iran nicht geschwächt – sie haben es zu einem weitaus widerstandsfähigeren und trotzigen Gegner umgeformt.
Lesen Sie bis zum Ende, denn ohne zu verstehen, wie dieser Iran geschmiedet wurde, kann man nicht begreifen, warum die US-Politik ihm gegenüber wiederholt gescheitert ist. Derzeit steht Iran vor einer Krise: Proteste sind ausgebrochen, die Wirtschaft riskiert zusammenzubrechen, und die Inflation ist dramatisch gestiegen (in den letzten Monaten auf etwa 44 % oder höher, wobei Punkt-zu-Punkt-Werte bei scharfer Abwertung des Rial sogar über 50 % lagen). Aber das ist kein Zufall.
US-Finanzminister Scott Bessent, ein milliardenschwerer Hedgefonds-Manager, erklärte in einem Fox-News-Interview im Januar 2026, dass die „maximum pressure“-Kampagne den Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft verursacht habe: Eine große Bank sei pleitegegangen, die Zentralbank habe Geld gedruckt und damit die Inflation angeheizt, Dollarmangel habe Importe eingeschränkt, und diese Bedingungen hätten die Unruhen ausgelöst. Er bezeichnete dies als „wirtschaftliche Staatskunst“, die „ohne einen Schuss“ durchgeführt worden sei, und schrieb den Sanktionen direkt die Proteste zu.
Neun Monate zuvor – im März 2025 – räumte Bessent in einer Rede beim Economic Club of New York ein, dass die Kampagne „darauf ausgelegt war, Irans bereits wankende Wirtschaft zusammenbrechen zu lassen“. Er forderte die Iraner auf, den Rial aufzugeben, skizzierte Pläne, den iranischen Ölsektor stillzulegen, die Exporte zusammenbrechen zu lassen und den Zugang zum internationalen Finanzsystem durch die Zielsetzung regionaler Vermittler zu blockieren. Er scherzte sogar: „Make Iran broke again!“, was Applaus von Wall-Street-Führungskräften erntete, darunter Blackstone-CEO Steven Schwarzman, einem großen Trump-Spender. Es überrascht kaum, dass diese Politiken mit den Interessen von Milliardären übereinstimmen – Bessents Wall-Street-Hintergrund und Blackstones umfangreiche US-Immobilienbestände machen den Zusammenhang deutlich.
Hohe Inflation und die massive Abwertung des Rial brachten Tausende Demonstranten auf die Straßen – anfangs friedlich, dann schlossen sich bewaffnete Randalierer an. Dutzende Moscheen, Polizeistationen und Feuerwehrfahrzeuge wurden niedergebrannt; Hunderte Polizisten und Zivilisten wurden getötet; Tausende verhaftet. Das Volk leidet und gibt dem Regime die Schuld. Trump beobachtet und warnt: Wenn Iran Demonstranten tötet, wird Amerika eingreifen – „locked and loaded“. Er verwies auf Venezuela: „Wir haben gerade Maduro gefasst. Das können wir auch mit euch machen.“
Das ist die Botschaft.
Viele Beobachter glauben, dass das Regime endlich fallen könnte – dass dies das Ende der Islamischen Republik bedeuten könnte.
Aber die wichtigere Frage ist: Wie sind wir so weit gekommen? Nicht nur zu diesem Moment, sondern zu diesem Iran – der anhaltenden angeblichen Bedrohung, der Amerika seit fast einem halben Jahrhundert gegenübersteht? Das Atomprogramm, die antiamerikanische Ideologie, die Revolutionsgarden – all das trägt den Abdruck US-amerikanischer Handlungen. Gehen wir die Geschichte durch, denn sie erklärt alles.
Die Operation Ajax 1953 war die die Erbsünde, denn damals hatte Iran eine funktionierende Demokratie – nicht perfekt, aber echt. Es gab ein Parlament und einen demokratisch gewählten Premierminister, Mohammad Mossadegh. Mossadegh verstaatlichte die iranische Ölindustrie, die damals von der Anglo-Iranian Oil Company (später BP) kontrolliert wurde. Großbritannien strich den Großteil der Gewinne ein, während Iran fast nichts von seinen eigenen Ressourcen erhielt. Mossadegh erklärte: „Das ist unser Öl. Die Gewinne sollten dem iranischen Volk zugutekommen.“ Das war vernünftig, demokratisch und populär.
Großbritannien widersetzte sich und wandte sich an die USA. Unter Präsident Eisenhower orchestrierte die CIA die Operation Ajax: Anheuerung von gewalttätigen Mobs, um Chaos und Unruhen in Teheran zu schaffen, Bestechung von Militäroffizieren und Verbreitung destabilisierender Propaganda. Im August 1953 wurde Mossadegh gestürzt. Er verbrachte den Rest seines Lebens unter strengem Hausarrest. Der Westen installierte Mohammad Reza Pahlavi – den Schah – als Diktator. Das war die Erbsünde. Amerika zerstörte die iranische Demokratie, um westliche wirtschaftliche Ausbeutung zu schützen. Die Iraner haben das nie vergessen oder vergeben. Alles, was die USA heute in Iran fürchten, führt letztlich auf diesen Moment zurück.
Die erste Lektion, die Iran lernte: Amerika wird deine Demokratie zerstören, wenn sie seine Interessen bedroht.
In den nächsten 25 Jahren herrschte der Schah als Verbündeter Amerikas. Sein Regime war brutal. Er schuf die SAVAK, eine Geheimpolizei, die von der CIA in Verhören, Folter und Überwachung ausgebildet wurde. Tausende politische Gegner, Intellektuelle und Dissidenten wurden gefoltert oder getötet.
Dennoch unterstützte der Westen den Schah unbeirrt. Pahlavi kaufte Milliarden an US-Waffen, hielt das Öl fließen (während westliche Firmen riesige Gewinne machten, Iran aber wenig erhielt) und diente als Bollwerk gegen die Sowjetunion. Die Präsidenten Nixon, Ford und Carter umarmten ihn und übersahen die Missbräuche, weil er nützlich war.
Unter der Oberfläche bauten sich Ressentiments, Wut und Demütigung auf. Die Iraner sahen ihr Land geplündert, ihre Führer zu Marionetten degradiert und ihre Liebsten von einem US-ausgebildeten Apparat gefoltert. Dieser Druck staute sich ein Vierteljahrhundert lang, bis er explodierte.
1979 brach die Revolution aus – und Amerika verlor Iran. Sie war anfangs nicht inhärent islamistisch; sie umfasste Kommunisten, Liberale, Nationalisten und andere, die sich gegen den Schah vereinten. Doch die kompromissloseste antiamerikanische Fraktion – die Islamisten unter Ayatollah Khomeini – setzte sich durch. Warum? Nach 25 Jahren wahrgenommener US-Dominanz sehnten sich die Iraner nach totaler Unabhängigkeit und Widerstand. Khomeini versprach: „Wir werden nie wieder Amerikas Marionette sein.“ Diese Botschaft fand Anklang wegen 1953 und der Schah-Ära.
Dann folgte die 444-tägige Geiselnahme in der US-Botschaft, die Amerika demütigte und die Feindschaft zementierte. Aber sie entstand nicht im Vakuum – sie ging auf 1953, den Schah, die SAVAK und die angesammelte Demütigung zurück. Die Iraner erklärten: „Wir sind nicht mehr eure Marionette.“ Die Islamische Republik definierte sich bewusst als antiamerikanisch; diese Haltung verlieh ihr Legitimität und unterschied sie von der pro-amerikanischen Tyrannei des Schah.
Amerika half, diese Logik zu schaffen, indem es den Schah unterstützte, die Demokratie zerstörte und die Folterer ausbildete.
Als Nächstes der Iran-Irak-Krieg (1980–1988): lange acht Jahre, etwa eine Million Tote. Saddam Hussein fiel 1980 in den Iran ein, und die USA unterstützten ihn – mit Geheimdienstinformationen, Satellitenbildern iranischer Positionen, Krediten, Darlehen und Waffen (einschließlich Hubschraubern, die bei Chemiewaffenangriffen eingesetzt wurden). Amerika wusste, dass Saddam Chemiewaffen einsetzte, und setzte die Unterstützung fort. Als Iran die UN wegen dieser Angriffe anrief, blockierte die USA Verurteilungen und schützte Saddam.
Das ikonische Foto von 1983 – US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld schüttelt Saddam Hussein die Hand, während dieser bereits Chemiewaffen gegen iranische Soldaten und Zivilisten einsetzt – ist real und unvergessen.
(Deutsche Firmen lieferten in großem Umfang die notwendigen Chemikalien und Anlagen für Saddams Chemiewaffen- und Biowaffenarsenal und trugen damit aktiv zu Kriegsverbrechen bei.)
Für die Iraner ist diese Szene bis heute ein brennendes Symbol; sie hat sich unauslöschlich in das kollektive nationale Gedächtnis eingegraben.
Die Lektion: Die internationale Gemeinschaft wird dich nicht schützen. Internationales Recht ist selektiv und nutzlos. Du musst allein auf dich selbst vertrauen. Das trieb Irans Streben nach Selbstständigkeit voran: das Atomprogramm, Raketen, Proxy-Netzwerke – alles wurzelt in dieser Isolation.
1988 schoss die USS Vincennes Iran Air Flug 655 ab, ein ziviles Flugzeug, und tötete 290 Menschen (darunter 66 Kinder). Die USA nannten es einen Unfall; der Kapitän erhielt die Legion of Merit-Medaille, und es gab keine formelle Entschuldigung (nur eine spätere finanzielle Abfindung). Die Iraner sahen darin den Beweis, dass amerikanische Leben zählen, iranische aber nicht. Es verhärtete die Wahrnehmung der USA als existenziellen Feind, der Zivilisten ohne Konsequenzen tötet.
Das führt zur nuklearen Frage. Warum strebt Iran nukleare Fähigkeiten an? Amerika hat ihm die Notwendigkeit beigebracht. Eine religiöse Fatwa (Rechtsgutachten) des Obersten Führers Khamenei verbietet zwar Atomwaffen, doch Iran hat Uran auf 60 % angereichert – nahe an waffenfähigem Material – und könnte umschwenken, wenn die Fatwa unter extremer existenzieller Bedrohung aufgehoben würde.
Iran zog klare Lehren aus dem Schicksal anderer Nationen in Bezug auf Atomwaffen und Regimeüberleben.
Im Irak hatte Saddam Hussein keine Atomwaffen (sein Programm war nach dem Golfkrieg 1991 demontiert und durch Inspektionen und Sanktionen weiter eingeschränkt). Dennoch fielen die USA 2003 ein, stürzten und exekutierten ihn, verwüsteten das Land, verursachten etwa eine Million Tote (einschließlich des folgenden Chaos und Konflikts) und ließen Irak jahrzehntelang instabil.
In Libyen gab Muammar Gaddafi 2003 freiwillig sein aufkeimendes Atomprogramm auf und schloss ein Abkommen mit den USA und Großbritannien, das den Abbau von Ausrüstung und Inspektionen im Austausch für normalisierte Beziehungen und Sanktionserleichterung umfasste. Acht Jahre später, 2011, griff die NATO militärisch ein inmitten des Arabischen Frühlings; Gaddafi wurde gefasst, gefoltert und auf Video getötet; Libyen versank in langanhaltendem Bürgerkrieg, Staatsversagen und Chaos, das bis heute anhält.
Im Gegensatz dazu hat Nordkorea sein Atomarsenal beharrlich aufrechterhalten und vorangetrieben und weigert sich trotz Druck, es aufzugeben. Statt Invasion oder Regimewechsel hat es hochrangige Verhandlungen geführt – einschließlich direkter Gipfel zwischen nordkoreanischen Führern und US-Präsidenten (Clinton, Trump) –, bei denen die USA es aufgrund seiner nuklearen Abschreckung mit einem gewissen diplomatischen Respekt behandeln. Es folge kein Sturz oder Zerstörung.
Die rationale Schlussfolgerung, die Iran zieht: Das Aufgeben nuklearer Ambitionen lädt Verletzlichkeit und potenzielle Zerstörung ein (wie in Irak und Libyen gesehen), während das Beibehalten Überleben und Hebelwirkung sichert (wie bei Nordkorea). Das ist kein irrationaler Fanatismus, sondern eine pragmatische Reaktion auf beobachtete historische Ergebnisse, die durch US- und westliche Handlungen getrieben wurden.
Die klare Lektion: Gib nukleare Ambitionen auf, und du wirst gestürzt. Behalte sie, und du überlebst. Iran zog die rationale Schlussfolgerung aus US-Handlungen – nicht Irrationalität, sondern beobachtete Realität.
Auch Proxy-Netzwerke (Hisbollah, Hamas, irakische Milizen, Huthi – alle mit schiitischen religiösen Bindungen wie Irans Mehrheit) existieren aus ähnlichen Gründen. Iran ist von US-Stützpunkten in Katar, Bahrain, Kuwait, Irak und anderswo umzingelt, plus Trägern und Jets im Golf. Es kann US-konventionelle Macht nicht widerstehen – Sanktionen blockieren den Erwerb moderner Waffen, seine Streitkräfte sind veraltet. Asymmetrische Mittel – Proxys, abstreitbare Schläge – erhöhen die Kosten eines Angriffs der Amerikaner (und/oder Israeli) und schrecken einen umfassenden Krieg ab. Amerikas überwältigende Präsenz schuf den Anreiz für diese Netzwerke. Erst jüngst hat der Iran seine militärische Kooperation mit Russland und China weiter ausgebaut, um seine Verteidigungsfähigkeiten – insbesondere im Bereich der Luftabwehr und Radarsysteme – zu stärken. Dazu gehören der Ausbau moderner Boden-Luft-Raketen sowie erweiterte Radarüberwachungsnetzwerke. Beobachter werten dies als Vorbereitung auf einen möglichen groß angelegten Angriff aus den USA und Israel.
Das JCPOA (Iran-Atomabkommen) von 2015 bot einen potenziellen Wendepunkt. Iran begrenzte sein Programm, reduzierte angereichertes Uran um 98 %, entfernte Zentrifugen und akzeptierte Inspektionen. Im Gegenzug wurden Sanktionen aufgehoben. Iran hielt sich voll daran – Inspekteure bestätigten es. Dann zog sich Trump 2018 aus diesem Abkommen zurück, verhängte erneut „maximum pressure“-Sanktionen und zielte darauf ab, Ölexporte auf null zu bringen.
Kein besseres Abkommen ersetzte es. Iran nahm die Anreicherung wieder auf (von 3,67 % auf 60 %), fügte Zentrifugen hinzu und beschränkte den Inspektionszugang. Trumps Rückzug aus dem Atomabkommen rückte Iran der Fähigkeit zur Produktion von Atomwaffen näher, anstatt es davon abzubringen
2020 ordnete Trump die Drohnen-Ermordung von Qasem Soleimani an, Irans oberstem Militärkommandeur (der half, den IS in Irak und Syrien zu besiegen), ohne Zustimmung des Kongresses. Es verhärtete Irans Entschlossenheit: Amerika kann eure Führer überall und jederzeit töten. Nukleare Abschreckung wurde noch essenzieller.
Im Juni 2025 entfaltete sich der 12-Tage-Krieg. Israel startete am 13. Juni die Operation Rising Lion, griff Atomstandorte an, tötete Dutzende Generäle und Wissenschaftler (und ihre Familien) und verursachte über tausend Tote – ein unprovozierter, illegaler Angriffskrieg. Am 22. Juni genehmigte Trump die Operation Midnight Hammer: B-2-Bomber zielten mit massiver Munition auf unterirdische Anreicherungsanlagen in Fordow, Natanz und Isfahan. Trump behauptete Vernichtung; Bewertungen variieren (Pentagon: Rückschlag um 1–2 Jahre; IAEA: mögliche Wiederaufnahme in Monaten). Iran reagierte symbolisch gegen einen US-Stützpunkt in Katar (mit Vorwarnung, keine Opfer), bevor am 24. Juni ein Waffenstillstand eintrat.
Irans Atomanlagen wurden beschädigt, aber nicht zerstört. Iran könnte wiederaufbauen, und Trump droht mit weiteren Bombardements.
Anfang 2026 breiten sich die Proteste inmitten eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs aus, während Irans Proxys geschwächt sind: die Hisbollah teilweise 2024 zerstört, Hamas weitgehend zerschlagen, Assad in Syrien gestürzt, die Huthi massiv bombardiert.
Sollte das Regime überleben, wird es sich höchstwahrscheinlich verhärten – entschlossener beim Atomprogramm, feindseliger gegenüber dem Westen und noch stärker auf nukleare Abschreckung fixiert.
Druck mäßigt den Iran nicht; er radikalisiert ihn. Das ist das Muster der letzten 70 Jahre.
Ein in westlichen Narrativen häufig ignorierter Kontrast: Während Irans Verteidigungs- und Außenpolitik kompromissloser wird, hat sich das gesellschaftliche Leben im Inland seit der Islamischen Revolution in etlichen Bereichen spürbar liberalisiert.
Bei meinem ersten geschäftlichen Aufenthalt vor über 40 Jahren trugen alle Frauen Hijab und lange Mäntel (oft mit Jeans bei Jüngeren). Heute ist in den Städten – insbesondere in Teheran – der Verzicht auf den Hijab bei vielen Frauen alltäglich; das Nachtleben ist lebendig, Frauen erscheinen in enger, modischer Kleidung. Religiöse Minderheiten wie Christen produzieren und konsumieren Alkohol und führen Einrichtungen wie den bekannten Armenischen Club in Teheran, der Wein und hochprozentigen Wodka anbietet. Frauen sind seit Jahrzehnten mobil (Auto), fahren inzwischen auch Motorrad und besuchen Fußballstadien.

Ein Screenshot aus dem iranischen YouTube-Kanal „Travel Buddies“ illustriert diese Realität.
Bei Frauen unter 24 Jahren liegt die Alphabetisierungsrate bei fast 100 % (99 % Stand 2023); Frauen dominieren die Universitätszulassungen (63 % bei der Konkur 2025). Die viralen Bilder brennender Hijabs – häufig aus westlicher oder israelischer Propagandamaschinerie – entsprechen nicht der Alltagswirklichkeit.
Westliche Reisende stoßen auf ein breites Meinungsspektrum, inklusive unverblümter Regimekritik – ein klares Zeichen, dass die tatsächliche Repression weit geringer ist als medial suggeriert. Genau diese relative gesellschaftliche Öffnung ist einer der Gründe, warum das System trotz jahrelanger, von außen forcierter Wirtschaftskrise Bestand hat.
Aber sollte „das Regime“ tatsächlich fallen, was ersetzt es? Weiß das jemand? Hat Amerika einen Plan? Es hatte keinen für das Nach-Saddam-Irak oder das Nach-Gaddafi-Libyen – beide versanken in langanhaltendem Chaos. Irans Bevölkerung übersteigt 90 Millionen (prognostiziert etwa 93 Millionen 2026), mehr als die kombinierte Bevölkerung von Irak (~48 Millionen), Libyen (~7,5 Millionen) und Syrien (~26,5 Millionen). Ein Zusammenbruch würde den gesamten Nahen Osten destabilisieren.
Amerika mag Irans Atomwaffen, Proxys, Raketen und Ideologie fürchten – doch es schuf die Bedingungen durch Intervention und Rückschläge über 70 Jahre falscher Entscheidungen bei jedem Schritt.
Trump droht nun mit weiteren Bombardements, wenn Iran Atomfähigkeiten wiederaufbaut, Demonstranten tötet oder etwas tut, das Washington missfällt. Wenn das Regime fällt, wird das, was entsteht, wahrscheinlich schlimmer sein: radikaler, gefährlicher, feindseliger. Das ist das Muster. Amerika schafft den Feind, den es fürchtet, und fürchtet dann den Feind, den es geschaffen hat.
Iran musste nicht dieser Gegner werden. 1953 war es eine Demokratie, die Kontrolle über ihr Öl anstrebte; Amerika zerstörte das. Jede Regierung seitdem – der Schah, die Republik, was auch immer folgt – reagiert auf diese Erbsünde.
Amerika hat diesen vermeintlichen Feind geschaffen, erhält ihn durch unerbittliche Feindseligkeit am Leben und schmiedet mit jeder neuen Sanktion, jeder abgeworfenen Bombe und jeder frischen Drohung etwas potenziell weit Schlimmeres.
Iran hat amerikanischen Druck 70 Jahre standgehalten; wenn es weitere 70 übersteht, wird Washington wahrscheinlich im selben selbstzerstörerischen Zyklus gefangen bleiben. Der Grund ist einfach: Es lernt selten aus der Geschichte, hält selten inne, um zu untersuchen, wie es zu diesem Punkt gekommen ist. Stattdessen nimmt es einen Feind wahr, reagiert mit Gewalt und ist dann überrascht, wenn diese Gewalt mehr Feinde erzeugt.
Amerika sollte nicht nur den heutige Iran fürchten. Es sollte den Iran fürchten, den es demnächst schaffen könnte – einen, der durch genau die Politiken, die ihn eindämmen oder zerstören sollen, weiter verhärtet wird.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Felix Abt ist ein in Asien lebender Unternehmer, Autor und Reiseblogger auf Substack: https://felixabt.substack.com.
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Die Niederlage Trumps vor dem Obersten Gerichtshof hat ihn nur noch trotziger gemacht. Der Aufmarsch seiner Truppen vor dem Iran: im Mittelmeer, Armenien und Arabischem Meer ist jetzt abgeschlossen. Es geht ihm natürlich nicht um das Atomprogramm, das, wenn überhaupt, erst in einigen Jahren vollendet wäre, ganz abgesehen davon, daß Chamenei die Tötung unschuldiger durch Atombomben für ein Sakrileg (Gotteslästerung) hält, was er in einer Fatwa bekräftigte und Trump sogar im Juni behauptete alle Atomunterlagen des Iran zerstört zu haben. Es geht Trump nur um den Regimewechsel im Iran, so daß in den Wirren sowohl die Nukleartechnik, die Raketen und die Unterstützung seiner Verbündeten vernichtet werden und Israel von einer großen Gefahr befreit wird.
Trump sagte gestern, es genüge nur das unbeliebte Mullah-Regime zu beseitigen, weil die Bevölkerung nur darauf wartet, davon befreit zu werden. Er meint jetzt (wieder mal) mit kleinen gezielten Angriffen dies gemeinsam mit Israel zu erreichen. Der anglo-zionistische Westen ist da ganz seiner Meinung, hat auch Israel schon immer finanziell und militärisch aufgerüstet, würde jedoch ganz gerne nebenbei Trump so loswerden.
Die Russen und Chinesen haben zwar selbst große Probleme, wissen inzwischen jedoch anhand Maduro und Kuba wie Trump so tickt und scheinen ihre Vorkehrungen getroffen zu haben, weniger mit großem Worten, wie Trump, sondern durch Taten und könnten ihm zeigen wollen, was eine Harke ist.
Man wird also sehen müssen wie die Entscheidungsschlacht um die jüdische Weltherrschaft ausgehen wird, die heimlich seit Anfang des 20. Jahrhunderts bestand. Die jüdischen Diasporen sind davon nicht betroffen, wohl aber könnte Israel davon betroffen sein.
Der Iran hat jetzt dem UN-Sicherheitsrat einen Brief geschrieben, in dem er sich beschwerte, daß er von den USA mit Krieg bedroht werde, was nach den Regeln der UN verboten ist, wonach andere Regeln für Konflikte gelten.
Trump nimmt eine Doppelrolle ein. Einerseits sind die USA das führende Mitglied des UN-Sicherheitsrats, dem nichts passieren kann, weil die USA jederzeit ein Veto gegen einen Beschluß, der ihnen nicht paßt, einlegen kann. Andererseits halten sich die USA selbst nicht an die von der UN selbst auferlegten Regeln, wie bei der Gefangennahme Maduros, Erwürgen Kubas durch Erdöl-Embargo und Bedrohung des Iran. Diese ambivalente Haltung der USA kann unmöglich lange weiter bestehen, bedeutet das Ende der UN, der internationalen Rechtsprechung und der von den anglo-zionistischen Mächten der Welt auferlegten „regelbasierten Ordnung“, die Trump durch seinen Friedensrat ersetzen will, dem er, wahnsinnig genug, lebenslang vorstehen will. Die UN soll also durch lebenslange Herrschaft eines Mannes, Trump, ersetzt werden, und der UN wird schon bald das Geld ausgehen, weil die USA der größte Geldgeber der vielen Parasiten ist, die sich in multilateralen Organisationen wie WHO usw. tummeln, wie Baerbock jetzt in der UN. Trumps nächster Schritt wird sein, aus der Internationalen Energie-Agentur auszusteigen, weil sie sich nicht um die Energiesicherheit kümmern würde, sondern überwiegend um Klimaquatsch. Möglicherweise werden wir dies in den nächsten Tagen selbst erleben, wenn sich bei uns ein Gasmangel einstellen sollte.
https://orf.at/av/video/onDemandVideoNews70014
„USA drohen mit Austritt aus der IEA
US-Regierung hat zahlreiche Klimaschutzregeln in den Vereinigten Staaten aufgehoben. Nun drohte der Energieminister Chris Wright mit einem Ausstieg der USA aus der Internationalen Energieagentur (IEA), sollte diese ihr Engagement für den Klimaschutz nicht beenden.“
Netnajahu dürfte Trump drängen mit einem Angriff auf den Iran zu starten, wobei unklar ist, ob Trump nur blufft; denn er begäbe sich damit in ein Terrain, dessen Auswirkungen er schlecht absehen kann, und was er auch seiner MEGA-Anhängerschaft schlecht erklären könnte.
Netanjahu wird auf ihn jedoch keine Rücksicht nehmen, wie ihm Trump auch tatsächlich egal war, weil er nach dessen Niederlage 2021 sofort Biden gratulierte. Wenn Netanjahu vorangeht, ist Trump gezwungen mitzumachen.
Die zweite Gefahr für den Kriegsausbruch sind Mißverständnisse, die bei der großen Ansammlung feindlicher Militärs beider Seiten sich leicht einstellen können, vor allen Dingen weil zwischen dem Iran und seinen Feinden Null Vertrauen zueinander besteht.
Also unabhängig, ob Trump blufft oder nicht, könnte auch ein Angriff Israels oder ein Mißverständnis den Krieg auslösen.
Sollte Trump geschlagen werden, wird die anglo-zionistische Clique sofort die Oberhand gewinnen, ihn absägen, und der ganze Klimaquatasch, Masseneinwanderung, Gesundheitsdiktatur, Gender-Sprache usw. geht weiter.
Während Meinrad Müller von einem Ex-Diplomaten berichtet, der Iran würde angesichts eines israelisch-US-amerikanischen Angriffs schnell zusammenkrachen:
https://www.mmnews.de/politik/246459-ex-us-diplomat-bloomfield-erwartet-machtverlust-in-teheran
„Ex-US-Diplomat Bloomfield erwartet Machtverlust in Teheran
19. Februar 2026
Der frühere US-Vizeaußenminister für politische und militärische Angelegenheiten, Lincoln Bloomfield Jr., sieht die Führung in Teheran am Ende ihrer Stabilität.“
berichtet Defence Network, israelische Quelle, daß Rußland und China den Iran massiv verstärkt hätten:
https://defence-network.com/russland-china-staerken-irans-luftverteidigung/
„Russland und China stärken Irans Luftverteidigung massiv
Arie Egozi
Korrespondent Israel
Während die Spannungen zwischen dem Iran und den USA sowie Israel neue Höchststände erreichen, werden Informationen über die massiven Bemühungen Russlands und Chinas bekannt, die Luftverteidungssysteme des Landes zu stärken.“
Umgekehrt berichtet MMNEWS der ganze Nahe Osten sei in Panik, alle Reisebuchungen seien storniert worden und Dubai soll ein Ziel iranischer Raketen sein.
https://www.mmnews.de/politik/246466-knallt-s-im-iran-am-wochenende-alarmstufe-rot-am-persischen-golf
Knallt’s im Iran am Wochenende? – ALARMSTUFE ROT am Persischen Golf!
20. Februar 2026
Wie hoch sind die Chancen, dass die USA am Wochenende zuschlagen? Ein US-Angriff würde die Straße von Hormuz zum Pulverfass machen. Iran hat bereits gedroht: „Wir schließen die Meerenge!“.
Donald Trump hat seine Kriegsschiffe geschickt – zwei Flugzeugträger, Hunderte Kampfjets, U-Boote. Das Pentagon ist „locked and loaded“. Quellen aus dem Weißen Haus und Pentagon sagen klipp und klar: Die US-Armee ist bereit für einen Angriff auf den Iran – bereits ab diesem Samstag!
Trump droht offen: „Make a deal – or really bad things will happen.“ Die Uhr tickt. Wird das Wochenende zum Blutbad?
Wie hoch sind die Chancen, dass die USA am Wochenende zuschlagen?
Die Antwort ist brutal ehrlich:
– Dieses Wochenende (Sa/So): 20–30 % – das Militär ist startklar, aber Trump hat noch KEINE finale Entscheidung getroffen.
– Bis Ende März: Schon über 57 % laut Polymarket – die Wettmärkte wetten massiv auf Krieg!
– Insider aus Washington: „90 % Chance auf Militärschlag in den nächsten Wochen.“
Netanyahu drängt, Israel ist in höchster Alarmbereitschaft, und der zweite US-Flugzeugträger „Gerald Ford“ dampft gerade durchs Mittelmeer. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Strikes auf Atom-Anlagen, Raketenbasen, IRGC-Häfen – alles ist vorbereitet.
Die Golfregion bebt – Öl, Schifffahrt, Panik!
Ein US-Angriff würde die Straße von Hormuz zum Pulverfass machen. Iran hat bereits gedroht: „Wir schließen die Meerenge!“ – das sind 20 % des weltweiten Öls!
Preise explodieren, Tanker fliehen, Aktienkurse im freien Fall. Saudi-Arabien, Katar, Bahrain – alle haben panische Angst. Die Golfstaaten haben Washington bereits gesagt: „Benutzt nicht unseren Luftraum!“ Aber wenn die Raketen fliegen, spielt das keine Rolle mehr. Die gesamte Region steht vor dem größten Schock seit 1991.
Dubai in Panik: Buchungsraten stürzen ab – Touristen fliehen!
Die Luxus-Metropole zittert wie nie zuvor.
Hotels in Dubai melden bereits massive Stornierungen. Reisebüros in Europa und Asien verzeichnen einen regelrechten Einbruch der Buchungen für März und April. Warum? Weil die Angst real ist!
Fluggesellschaften rerouten oder streichen Flüge. Emirates und Etihad planen Notfall-Szenarien. Viele Expats in Dubai verschieben ihre Urlaube oder schicken Familien in Sicherheit. Die Party-Stadt am Golf, die sonst nie schläft, spürt plötzlich die kalte Hand der Realität: Ein einziger iranischer Raketenschlag – und der Traum ist vorbei.
Würde der Iran wirklich Dubai attackieren?
JA – und sie haben es bereits angekündigt!
Ein hochrangiger iranischer TV-Experte (IRGC-nah) hat es vor wenigen Wochen offen gesagt:
„Dubai Airport Free Zone, Dubai International Financial Centre, Dubai Internet City, Silicon Oasis und Jebel Ali Free Zone – alles legitime Ziele!“
Iran sieht Dubai als verlängerten Arm der USA. Wenn Amerika zuschlägt, will Teheran nicht nur US-Basen treffen, sondern auch die Wirtschaftszentren der Golf-Araber, die Washington unterstützen. Drohnen, Raketen, Cyber-Angriffe – Dubai liegt nur 200 km von iranischen Basen entfernt. Ein einziger Treffer auf den Burj Khalifa oder den Flughafen würde die Weltwirtschaft in die Knie zwingen.
Das Wochenende entscheidet alles
Entweder Trump drückt den Knopf – oder er blufft weiter.
Aber eines ist klar: Die Spannung ist am absoluten Siedepunkt. Ein Funke reicht.
Die Golfregion steht vor dem Abgrund. Dubai, das Symbol von Glanz und Reichtum, könnte über Nacht zum Kriegsgebiet werden. [Anm.: wegen Israel!]
Man fragt sich, ob man verrückt ist, weil Trump, der offensichtlich in den nächsten Tagen den Iran angreifen läßt, heute einen „Friedensgipfel“ gestartet hat mit ziemlich viel illustren Personen. Warum geben die sich zu dieser Schmierenkomödie her? Merken sie nicht, wie pervers es ist, sich mit einem mehr oder weniger verrückten Trump zu verbinden zu einem „Friedensgipfel“, der doch von niemandem gegründet werden kann, der nichts sagte, als Zehntausende von unschuldigen Frauen und Kindern ruchlos in Gaza ermordet wurden und schon immer einen Friedensnobelpreis wollte, der seinen Taten in keiner Weise gerechtfertigt hätte?
Übersicht mit KI: „Bei der konstituierenden Sitzung des „Board of Peace“, Friedenskonferenz, die am 19. Februar 2026 in Washington, D.C., unter der Leitung von US-Präsident Donald Trump stattfand, nahmen Vertreter aus über 40 Nationen teil.
Hier sind die wichtigsten Personen und Teilnehmer, die bei der Veranstaltung im U.S. Institute of Peace dabei waren:
Führende US-Vertreter (unter der Leitung von Donald Trump):
Donald Trump: US-Präsident (Vorsitzender des Board)
JD Vance: Vizepräsident der USA
Marco Rubio: US-Außenminister
Jared Kushner: Schwiegersohn und Berater
Mike Waltz: US-Botschafter bei den Vereinten Nationen
Steve Witkoff: US-Sondergesandter
Susie Wiles: Stabschefin des Weißen Hauses
Internationale Vertreter und Staatsgäste:
Viktor Orbán: Ungarns Premierminister
Prabowo Subianto: Indonesiens Präsident
Shehbaz Sharif: Pakistans Premierminister
Javier Milei: Argentiniens Präsident
Ilham Aliyev: Aserbaidschans Präsident
Gideon Sa'ar: Israels Außenminister
Sheikh Mohammed bin Abdulrahman Al-Thani: Katars Premierminister
Kassym-Jomart Tokayev: Kasachstans Präsident
Shavkat Mirziyoyev: Usbekistans Präsident
Nikol Pashinyan: Armenischer Premierminister
Tony Blair: Ehemaliger britischer Premierminister
Nickolay Mladenov: Hoher Vertreter für den Gazastreifen
Hakan Fidan. Außenminister der Türkei
Hintergrund zum Treffen:
Das Treffen fokussierte sich auf den Wiederaufbau des Gazastreifens und die Festigung eines Waffenstillstands, wobei über 7 Milliarden US-Dollar an Hilfszusagen von Mitgliedsstaaten gemacht wurden. Das Gremium gilt als Konkurrenzstruktur zu den Vereinten Nationen, und mehrere westliche Verbündete, darunter Deutschland, nahmen nicht teil.“
Der Preis für Heizöl hat sich seit gestern pro Liter um 2,4 % erhöht wegen der Spannungen um den Iran, gleichzeitig hat sich der US-$ zum Euro wieder leicht abgeschwächt.
https://www.tecson.de/de/heizoelpreise.html
„Situation am Ölmarkt – News
Kräftiger Preissprung nach oben! Das Konfliktthema Iran hat in der Wochenmitte zu einer Preisrally bei den Future-Ölkontrakten geführt. Es wurden deutlich höhere Risikoaufschläge eingepreist. Die Rohölleitsorten Brent und WTI schossen um drei Dollar nach oben. Das entspricht einem Tagespreissprung zu Donnerstagmorgen von +4,5 Dollar je Barrel.
Im Handelsverlauf am Donnerstag klettern die Ölpreise weiter. Brent notiert zur Stunde bei 71,6 USD/B (+1,1 $).
In Genf gab es bei den Verhandlungen der Amerikaner mit der iranischen Vertretung faktisch keine Fortschritte. Stattdessen halten beide Seiten ihre Drohkulisse aufrecht. Aus Washington heißt es, dass sich das US-Militär auf eine wochenlange Operation vorbereitet, an der sich auch Israel beteiligten würde. Von Seiten Trumps heißt es, dass man kurz vor einem großen Krieg im Nahen Osten stehe, der sehr bald beginnen könnte.
Gleichzeitig hat der Iran seine Militäraktivitäten weiter ausgeweitet und für heute Raketenstarts im Süden des Landes angemeldet. Zudem ist eine weitere militärische Übung mit Russland geplant, die aber wohl die Durchfahrt durch die Meerenge von Hormus nicht beeinträchtigt. Immerhin werden ein Fünftel des gesamten globalen Ölbedarfs durch diese Seestraße transportiert.“
Der Iran besitzt auch einige gut gelegene Inseln in der Straße von Hormus, von denen bei einem israelisch-amerikanischen Angriff wohl nicht viel übrig bleiben werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Abu_Musa
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/92/Strait_of_Hormuz.jpg
Welt.de berichtet, daß es bald losgehen könnte.
https://www.welt.de/politik/ausland/article6996a845fc148b255d14f784/usa-verlegen-truppen-richtung-iran-berichte-ueber-moeglichen-kriegsbeginn.html
„Das US-Nachrichtenportal „Axios“ zitierte ebenfalls namentlich nicht genannte Quellen, wonach die US-Regierung näher vor einem großen Krieg stehe, als den meisten Amerikanern bewusst sei. Er könne schon „sehr bald“ beginnen und würde „dramatische Auswirkungen“ auf die gesamte Region haben, hieß es. Auch in israelischen Medien wird über eine mögliche militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran spekuliert, die demnach schon in den nächsten Tagen beginnen könne und wohl mehrere Wochen dauern würde.“
Auch beim Angriff auf den Irak hatten die Zionisten zuvor von den USA gefordert, daß sie Saddam beseitigen, weil er jeder Familie eines als Märtyrer gestorbenen Palästinensers ein neues Auto schenkte.
Immer daselbe:
Vox in Rama audita est,
ploratus et ululatus multus.
Rachel plorans filios suos,
noluit consolari,
quia non sunt.
John Ag führt in seinem Artikel überzeugend dar, daß der Krieg Trumps gegen den Iran ziemlich wahrscheinlich ist, und zwar legt der massive militärische Aufbau nahe, daß es sich nicht um eine kurze Episode wie im Juni 2025 handeln wird, sondern um wochenlange Kampagnen. Gleichzeitig meint er, daß der gewaltige zukünftige Schuldenstand der USA einen Anstieg des Silberpreises erzwingen wird, auch bei vorübergehenden Tricks der Marktmanipulatoren.
„TRUMP HAT GERADE den IRAN GEWARNT – Silber +5$, Öl +4% (Krieg in wenigen Wochen?)“
Vermutlich wird der Angriff auf den Iran vom Mossad und CIA sorgfältig vorbereitet, so daß alle Raketensilos des Irans schon bekannt sind und ausgewählt wurden.
Der Iran ist ein vom Mossad und CIA ziemlich durchsetzter Staat. Der Außenmister Mohammad Javad Zarif zeigte sich beim Abschluß des Atomabkommens (JCPOA) 2015 geradezu kindisch erfreut, während in den USA – wie damals das Russische Fernsehen zeigte -, viele Juden in den USA Obama wegen des Abschlusses als „Bastard“ bezeichneten. Die erfreuten positiven Ergebnisse, die Abbas Araghchi in Genf erwähnt, könnte bedeuten, daß er sich über die tödlichen Gefahren auch nicht richtig bewußt ist.
Trump braucht nicht die Einwilligung des Kongresses, weil es um das Interesse Israels geht, aber auch, weil wenn der Aufmarsch abgeschlassen ist, dann ein Zufall, vorsätzlich produziert oder auch nicht, die Kriegshandlungen auslösen wird, weil zufällig zwei US-Armadas vor Ort kampfbereit sind. Und der Iran wartet wie die Maus gelähmt auf den Angriff, bevor die Schlange sie verschlingt.
Jedenfalls wird der Ölpreis dann steigen und Michael Mross wird dann wohl nicht wieder vom Weihnachtsmarkt aus Dubai berichten können.
Die Soldaten der USA werden sich natürlich für diesen illegalen Krieg nicht verweigern, was im Nürnberger Prozeß der Grund für die Hinrichtung der deutschen Militärs war.
Nur ein Senator der USA hat die Soldaten zur Befehlsverweigerung bei illegalem Handeln aufgerufen, was die Trump-Regerung reichlich tut, weswegen Trump versuchte ihn zu sanktionieren.
https://www.spiegel.de/ausland/nach-aufruf-zur-befehlsverweigerung-us-gericht-stoppt-sanktionen-gegen-senator-kelly-a-ea9fb58c-b791-4db0-950b-d0d616173a09
„Nach Aufruf zur Befehlsverweigerung US-Gericht stoppt Sanktionen gegen Senator Kelly
US-Senator Mark Kelly hatte Soldaten dazu aufgerufen, »illegale Befehle« zu verweigern. Dafür wollte das Pentagon ihn sanktionieren – und scheiterte vor Gericht.
Das US-Pentagon ist vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, den demokratischen Senator und früheren Kampfjetpiloten Mark Kelly mit Sanktionen zu belegen. Dieser hatte zuvor US-Militärangehörige zur Verweigerung »illegaler Befehle« aufgerufen.“
Trump will jetzt Diego Garcia von Starmer haben und will nicht, daß es zu Mauritius kommt, um von dort aus den Persischen Golf weiter bedrohen zu können.
https://news.sky.com/story/donald-trump-tells-keir-starmer-do-not-give-away-diego-garcia-in-fresh-attack-on-chagos-islands-deal-13509245
Ein umsichtig recherchierter Artikel!
Eine Ergänzung zum gewaltsamen Regierungswechsel 1979: Ebenso wie am Sturz des demokratisch gewählten Mossadeghs 1953 waren westliche Kräfte auch an dieser Inthronisierung des Islamisten Khomeini entscheidend beteiligt. Da war zum einen der dazu überredete naive Präsident Jimmy Carter, der der CIA grünes Licht gab, massiven Einfluss auf die amerikanisch bewaffnete und geschulte iranische Armee auszuüben – NICHT gegen den Umsturz des Schahs einzuschreiten. Der zweite, absolut unverzeihliche Einfluss kam vom britischen Sender BBC, der dem Ayatollah Khomeini in seinem französischen Exil einen technisch aufwendigen Propagandazugang in persischer Sprache zur iranischen Bevölkerung verschaffte.
Der Islamist erhielt damit die Möglichkeit, die Menschen über das zu täuschen, was er unter eine Islamischen Republik verstand, nämlich in Wahrheit eine Islamistendiktatur mit Statistenparlament.
Die Juden halten sich von Gott auserwählt als die Erstgeborenen unter den Völkern:
https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose4
„21 Und der HERR sprach zu Mose: Sieh zu, wenn du wieder nach Ägypten kommst, dass du alle die Wunder tust vor dem Pharao, die ich in deine Hand gegeben habe. Ich aber will sein Herz verstocken, dass er das Volk nicht ziehen lassen wird. 22 Und du sollst zu ihm sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn; 23 und ich gebiete dir, dass du meinen Sohn ziehen lässt, dass er mir diene. Wirst du dich weigern, so will ich deinen erstgeborenen Sohn töten.“
Natürlich ist der normale Jude davon nicht ergriffen, sondern es schwebt nur unbewußt in ihnen herum.
Auch die Nordamerikaner halten sich für auserwählt von der Puritanern und ihrem Calvinismus (Prädestination!) her, und weil die geringe Anzahl jüdischer Amerikaner sie in diesem Glauben auch bestärkt hat. Die Juden konnten sich in den USA besser einnisten, wenn auch die nicht-jüdischen Amerikaner sich als missionarisch auserwählt fühlten, weil sie wegen ihrer Rassenmischung sowieso unter Minderwertigkeitskomplexen litten.
Das war so ähnlich wie im Altertum, als die Juden in Arabien, die die Gemeinschaft mit Arabern pflegen wollten, ihnen erzählten Ismael sei der Vater der Araber und auch ein Sohn Abrahams. Das ging dann soweit, daß die Araber Ismael für denjengen hielten, der aufgrund der Versuchung von Gott durch Abraham geopfert werden sollte, statt Isaak laut Bibel,
https://www.die-bibel.de/bibel/LU17/GEN.22
was die Mohammedaner noch immer jährlich feiern.
Übersicht mit KI: „Das Opferfest, Eid al-Adha (oder auch Kurban Bayrami), ist das höchste islamische Fest und ehrt die Opferbereitschaft Abrahams. Es ist ein viertägiges Fest, das jährlich im Juni beginnt (2026 voraussichtlich ab ca. 6. Juni.“
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/opferfest-islam
Fazit: Juden und Amerikaner halten sich, so unglaublich es auch anderen Menschen erscheinen mag, für auserwählt von Gott. Deswegen meinen sie, sie müßten sich nicht mehr an die internationalen Rechtsnormen halten, die für andere gelten wie den Internationalen Strafgerichtshof und könnten überall tun, was ihnen paßt. Das konnte man an Venezuela und Kuba sehen, wo die USA einfach mit Gewalt einen Regiergungswechsel durchführen wollen. Die Staaten des anglo-zionistischen Westens halten sich noch partiell an internationale Rechtsnormen, sind jedoch auch von Juden unterwandert und können deswegen die beiden „Auserwählten“ nicht hindern.
Der Konflikt im Nahen Osten ist deswegen so gefährlich, weil die USA damit in die Interessenssphäre von Rußland und China eingreifen. Rußland kann nicht auch noch den Iran als Verbündeten verlieren, und China kann sich nicht auch von den USA vom Öl des Persischen Golfs abschneiden lassen.
Man weiß also nicht, was die beiden „Auserwählten“ so alles treiben, wenn der zweite Flugzeugträger mit Geleitschiffen vor der Straße von Hormus steht bzw. der Iran, Rußland und China versuchen werden den „Auserwählten“ bei einem Angriff ein Bein zu stellen.
Sollte das Abenteuer „Iran“ für Trump schieflaufen, und sei nur eine signifikante Anzahl seiner Soldaten getötet werden, werden seine europäischen Verbündeten wie Orban, Babiš, Fico, Meloni, AfD auch mit ihm geschwächt. Es wird mal interessant werden, ob die europäischen Verbündeten Israels (Großbritannien, Frankreich) sich auch an dem Abenteuer beteiligen und den Iran von Zypern aus angreifen werden.
In der amerikanischen Regierung soll Rubio der Superzionist sein, der alle unerfüllbaren Wünsche Netanjahus erfüllt sehen will, während Vance sich bisher nur für die Beschränkung auf die Nukleartechnik ausgesprochen haben soll. Trump weiß wohl selber nicht so recht, was er letztendlich will. Immerhin hat er schon mal die Basis für einen großen Krieg gelegt, die ihm kaum ein Zurück gestattet.
„Was ist aus dem Uran geworden, das der Iran wegen dem JCPOA in 2015 treuhänderisch an Rußland übergab?“ Meiner Meinung nach hätte Rußland als ehrlicher Makler dem Iran sein angereichertes Uran zurückgeben müssen, nachdem der JCPOA völkerrechtswidrig von Trump auf Drängen Israels verlassen wurde. Vermutlich haben es die Russen auch nicht zurückgegeben, weil sie neben Nordkorea keinen weitere Atommacht an ihren Grenzen wollten. Unehrlich ist es trotzdem von den Russen!
Übersicht mit KI: Das Uran, das der Iran im Rahmen des Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA/Atomabkommen) Ende 2015/Anfang 2016 an Russland übergab, wurde größtenteils aus dem Land geschafft, um den iranischen Bestand an angereichertem Uran auf das vereinbarte Limit von 300 kg zu reduzieren.
Hier sind die Details dazu:
Export nach Russland: Russland übernahm den Großteil des iranischen Bestands an niedrig angereichertem Uran (etwa 9 Tonnen), darunter auch Uran, das auf 20 % angereichert war. Dieser Schritt war ein zentraler Bestandteil, um die Zeit zu verlängern, die der Iran für den Bau einer Atombombe benötigen würde.Verbleib: Das Uran wurde in Russland gelagert. Ein Teil des Materials wurde in den Iran zurückgebracht, allerdings in Form von Brennelementen für den Teheraner Forschungsreaktor (für medizinische Zwecke), was dem JCPOA entsprach.
Wandel der Situation: Nach dem einseitigen Ausstieg der USA aus dem Abkommen 2018 begann der Iran, die Beschränkungen zu verletzen. [Anm.: Schwachsinn. Der Iran war zu nichts mehr verpflichtet, nachdem der Vertrag geplatzt war!!!]
Aktueller Stand (2025/2026): Nach dem Scheitern der Neuverhandlungen und dem Auslaufen der Fristen (2025) produziert der Iran wieder hochangereichertes Uran. Berichte von Anfang 2026 deuten darauf hin, dass der Iran trotz der früheren Lieferungen an Russland nun wieder über signifikante Bestände an hochangereichertem Uran verfügt.
Aktuelle Entwicklungen (Februar 2026): Es gab Berichte, dass der Iran aufgrund des gescheiterten Abkommens und neuer Spannungen erneut über eine Übergabe von hochangereichertem Uran an Russland diskutiert, um die Spannungen zu verringern, was jedoch intern umstritten ist.
Zusammenfassend: Das 2015/16 gelieferte Uran war eine Maßnahme zur Verhinderung der Waffenfähigkeit, die jedoch durch die spätere Abkehr vom Abkommen ihre ursprüngliche Wirkung verlor.