Die BRD finanziert die US-Kriegsmaschine

Von Peter Haisenko (anderwelt)

Das fortlaufende Außenhandelsdefizit der USA liegt in etwa der Höhe der Kosten für das US-Militär. Das heißt, dass alle Staaten, die sich mit US-Dollar für ihre Exporte abfinden lassen und auf entsprechende Warenlieferungen verzichten, den USA erst ermöglichen, ihre Kriegsmaschine zu betreiben. Dollars, die aus dem Nichts geschaffen werden und keine reale Basis haben.

Die deutschen Außenhandelsüberschüsse betrugen in der Spitze 2017 knapp 250 Milliarden Euro. Das heißt, dass Deutschland Waren in dieser Höhe exportiert, aber im Gegenzug keine Waren im gleichen Wert zurückbekommen hat. Dieser Zustand existiert seit 1971, als Präsident Nixon den Dollar vom Gold abgekoppelt hat. Die akkumulierten Außenhandelsüberschüsse Deutschlands belaufen sich mittlerweile auf mehr als 4.000 Milliarden Euro. Der Punkt dabei ist, dass es kein Konto gibt, auf dem diese Überschüsse aufgeführt sind. In anderen Worten: Deutschland hat diese enorme Menge an Gütern verschenkt. Deutschland erhält nicht einmal Zinsen für diese 4.000 Milliarden Euro. Wie das funktioniert? Darüber habe ich bereits im April 2013 berichtet:
https://www.anderweltonline.com/wirtschaft/wirtschaft-2013/wie-sind-die-deutschen-goldreserven-entstanden-und-warum-haben-wir-heute-so-wenig-davon/

Nun ist es nicht nur Deutschland, doch alle anderen Länder mit Exportüberschüssen halten in entsprechender Höhe Gutschriften, auf die sie zurückgreifen können, wenn Not am Mann sein sollte. Auch China. Dennoch tragen auch sie zur Finanzierung des US-Militärs bei, indem sie es stillschweigend akzeptieren, von den USA nur mit Dollar abgefunden zu werden, anstatt einen Ausgleich mit gleichwertigen Warenlieferungen zu fordern. Die Spitze der Auslandsfinanzierung des US-Militärs trägt natürlich der Exportweltmeister Deutschland. Eben mit insgesamt mehr als 4.000 Milliarden Euro über die letzten Jahrzehnte.

Das Außenhandelsdefizit der USA ist gigantisch

Es gibt nur zwei Länder, die sich andauernde Außenhandelsdefizite erlauben können: USA und England. Deren Zentralbanken dürfen Dollar oder Pfund in beliebiger Menge emittieren, was allen anderen Ländern systembedingt verboten ist. Allerdings muss dazu auch angemerkt werden, dass dieses Verbot mit der sogenannten Finanzkrise 2008 schon aufgeweicht worden ist. Mit der Finanzierung der Folgen der Corona-Politik ist es ganz gefallen, aber das beschränkt sich auf die interne Geldwirtschaft und hat keine Auswirkungen auf den Außenhandel. Der wird nach wie vor von der Flutung mit wertlosen US-Dollar bestimmt. Das Außenhandelsdefizit der USA beläuft sich mittlerweile auf etwa 30.000 Milliarden Dollar.

Rechnen wir das auf die Ausgaben Washingtons für sein Militär um, die pro Jahr nominal etwa 800 Milliarden US-Dollar betragen, ist das US-Militär vom Ausland seit den letzten 30 Jahren komplett finanziert worden. Die Amerikaner hätten sich ihre Militärmaschine nicht leisten können, wenn die restliche Welt auf eine ausgeglichene Handelsbilanz mit den USA bestanden hätte. In anderen Worten: Die ganze Welt bezahlt dafür, vom US-Militär dominiert zu werden, das mit diesem Geld auch ihre etwa 800 Auslandsbasen finanziert. Deutschland als Exportweltmeister leistet den Löwenanteil für diesen Wahnsinn.

Nun wird aktuell behauptet, Deutschland und Co. finanzieren Russlands Militär mit dem Geld für Gas und Ölimporte. Das trifft so nicht. Russland hat eine positive Außenhandelsbilanz. Das heißt, dass schon immer im Handel mit Russland gilt, Rohstoffe gegen Waren. Wobei Russland auch Waren exportiert. So oder so, der Handel mit Russland ist auf einer soliden Basis des Gebens und Nehmens, was man über den Handel mit den USA eben nicht sagen kann. Dazu kommt, dass der Militäretat Russlands nicht einmal zehn Prozent der US-Ausgaben für ihr Militär beträgt. Da könnte man schon ins Grübeln kommen, wer denn nun wirklich aggressive oder imperiale Politik betreibt. Die russischen Ausgaben für Militär liegen sogar noch unter denen von England.

Die beiden Weltkriege bescherten der US-Industrie satte Gewinne

Realistisch betrachtet gibt es keinerlei Begründung für die USA, eine derart gigantische Militärmaschine zu unterhalten. Niemand hat die Absicht, die USA anzugreifen oder gar zu erobern. Ein einfacher Küstenschutz würde also völlig ausreichen und den könnten sich die USA auch aus eigenen Mitteln leisten. Tatsächlich betreiben die USA aber eine Militärmaschine mit Flugzeugträgern und Landungsbooten, die es ihnen erlaubt, der ganzen Welt Terror und Zerstörung zu bringen. Das gesamte Militär der USA ist auf Angriffskriege weltweit ausgerichtet und die Welt bezahlt auch noch dafür. Ach ja, das kann ja nur richtig sein, denn die sind ja die Guten und bringen mit ihren Bomben Demokratie auch zu denen, die sie gar nicht wollen.

Spätestens seit den 1930-er Jahren ist die US-Wirtschaft auf Kriegsproduktion ausgerichtet. Es war Roosevelt, der die Finanz- und Wirtschaftskrise der USA abfedern konnte, indem er bereits vor Hitlers Machtergreifung die Produktion von Bombern in großem Stil begonnen hat. Man hat diesen Mordmaschinen den Namen “Liberator” gegeben, also “Befreier”. Da könnte man schon auf den Gedanken kommen, dass in den USA schon vor Hitler große Kriege geplant wurden. Betrachtet man dazu, welche Gewinne der US-Industrie durch die beiden Weltkriege entstanden sind, dass ihre Wirtschaft ohne diese Kriegsproduktion gar nicht funktioniert, trägt das nicht dazu bei, in den USA einen Staat zu erkennen, dessen Streben von Frieden gekennzeichnet ist.

So haben wir jetzt auch die Situation, dass im Rahmen der Ukraine-Krise die Aktien der Rüstungskonzerne neue Höhenflüge erleben. Aber wer bezahlt das? Natürlich wir alle. Es sollte jedem klar sein, dass jegliche Produktion von Waffen und Kriegsmaterial den allgemeinen Wohlstand verringert. Es wird etwas produziert, das angeblich nicht einmal verwendet werden soll. Nichts, aber auch gar nichts, von dem hat einen praktischen Nutzen im täglichen Leben. Wenn es aber zur Anwendung kommt, zerstört es die Dinge, die einen praktischen Nutzen haben. Wohngebäude, Fabriken, Infrastruktur, Menschenleben. Damit diese Dinge wieder aufgebaut werden können, muss eine bereits erbrachte Leistung nochmals geleistet werden und das ist das Ziel: Den Feind mit der Reparatur der Schäden so zu beschäftigen, dass er auf möglichst lange Zeit als Konkurrent im Welthandel ausfällt.





Der Steuerzahler finanziert die andauernde Besatzung

Was hätte man nicht mit den Megatonnen an Beton bauen können, die in Festungsanlagen verbraucht worden sind? Es gäbe keine Wohnungsnot und die hätte es wahrscheinlich sowieso nicht gegeben, wenn nicht wiederholt Wohngebäude zerbombt worden wären. Da stehen die USA in der ersten Reihe. Sie sind es, die mit ihren Flächenbombardements ganze Städte dem Erdboden gleich machen. Man denke da nur an Rakka in Syrien, das es praktisch nicht mehr gibt. Der Punkt dabei ist aber, dass zum Wiederaufbau große Kredite benötigt werden und so verdienen US-Banken und Britische anschließend an den vernichtenden Bombardements. Aber es geht weiter.

Die USA lassen sich für ihre in den eroberten Gebieten stationierten Soldaten bezahlen. Zum Beispiel in Deutschland, Korea oder jetzt auch im Irak. So finanzieren diese Staaten ihre eigene andauernde Besatzung selbst. Der Zustand ist, dass diese Soldaten gar nicht in die USA zurück können, denn dort gibt es nicht genügend Kasernen, die sie aufnehmen könnten. Brauchen die USA innerhalb Deutschlands ein neues Krankenhaus für die Versorgung ihrer verletzten Soldaten, darf Deutschland dieses Lazarett auf eigene Kosten herstellen. Es gehört aber dann der US-Armee.

Ich könnte jetzt noch fortfahren mit einer Fülle an Beispielen, wie die USA ihre Militärmaschinerie von anderen Ländern finanzieren lassen. Ich denke aber, der Punkt ist angekommen. Die logische Folgerung daraus ist nun, dass es die Welt in der Hand hat, das mörderische imperiale Gehabe der USA zu beenden, indem es Amerika seine wirtschaftliche und finanzpolitische Sonderstellung versagt. Indem man den USA klar macht, dass es nicht mehr akzeptiert werden kann, wenn sie ihre Importe nicht mit entsprechenden Gegenlieferungen begleichen. Dann nämlich können sich die USA ihr übergroßes Militär nicht mehr leisten und müssen ihre Produktion auf zivile Güter umstellen, die dann auch exportiert werden können, wenn sie denn auf den internationalen Märkten konkurrenzfähig sind.

Ohne Militär und Kriege könnte die Welt nah am Paradies sein

Das ist der Zustand der USA und er erinnert an den des British Empire vor dem Ersten Weltkrieg. Damals hatten die Briten ein Außenhandelsdefizit von sage und schreibe 50 Prozent. Das British Empire drohte unterzugehen, im wirtschaftlichen Ruin zu verenden. Aber wie die USA heute haben die Herren in London ihre Kriegswirtschaft nicht zu Gunsten ziviler Produktion umgestellt und so brauchten sie den großen Krieg. Krieg in dem Sinn, dass wenn sie schon untergehen, dann der Rest der Welt mit ihnen. Zumindest für Europa hat das funktioniert, insbesondere was das Deutsche Reich anbelangt. Was sind also die Pläne der USA, die de facto schon lange Pleite sind mit ihrem andauernden Außenhandelsdefizit?

Will die Welt also Frieden, dann muss den USA klar gemacht werden, dass man nicht mehr bereit ist, ihr Militär zu finanzieren. Wenn das erreicht ist, können auch alle anderen Länder ihre Militärhaushalte drastisch reduzieren, die jetzt noch von den USA gezwungen werden, zu viel Geld für Militär auszugeben. Im eigenen Lager und auch auf der “Gegenseite”, die von Reagan nach eigenen Aussagen zu Tode gerüstet werden sollte. Bedenken wir dazu: Warum konnten Deutschland und Japan nach dem Krieg so schnell wieder auf die Beine kommen? Weil sie keine Ausgaben und Arbeitskräfte für Militär aufbringen mussten. Eine Welt ohne Militär und Kriege könnte heute nah am Paradies sein. Aber genau das wollen die USA nicht, denn dann könnten sie nicht mehr auf Kosten anderer ihren geraubten Luxus genießen.

Auf alle diese Umstände habe ich bereits ausführlicher in meinem Werk „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ hingewiesen. Sie können es hier bestellen oder in Ihrem Buchhandel erwerben. 

Dem Humanismus verpflichtet: “Die Humane Marktwirtschaft”

Was wäre, wenn das Finanzsystem zusammenbräche, und die USA könnten nur noch soviel importieren, wie sie selbst Waren exportieren können? Die Amerikaner müssten ihren Lebensstandard in etwa halbieren. Dann müssten die USA von außerhalb unterstützt werden, um nicht im Chaos zu versinken. Um das verträglich abzumildern, habe ich im Rahmen unseres Werks “Die Humane Marktwirtschaft” ein Kapitel verfasst, das einen Weg aufzeigt, wie die USA eine Übergangsfrist erhalten können, während der Importe mit dem Verkauf von Liegenschaften im Ausland bezahlt werden können. Liegenschaften, die zwar unrechtmäßig erworben worden sind mit Geld, das aus dem Nichts kreiert worden ist. Man bedenke, dass es nicht rechtmäßig sein kann, wenn ein Land mit gigantischem Außenhandelsdefizit weltweit auf Einkaufstour geht und alles zusammen rafft, was von Wert sein kann, obwohl es nicht einmal seine Rechnungen anständig bezahlen kann. So haben wir mit unserem Werk nicht nur an das Wohlergehen der Europäer gedacht, sondern auch Wege aufgezeigt, wie diejenigen weiter leben können, die für den Zustand verantwortlich sind, unter dem die ganze Welt leidet. Ja, “Die Humane Marktwirtschaft” ist dem Humanismus verpflichtet, sogar gegenüber Verbrecherstaaten, wie die USA einer sind. Bestellen Sie ihr persönliches Exemplar direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrer Buchhandlung.

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Die BRD finanziert die US-Kriegsmaschine
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2 Kommentare

  1. Diese Schlüsse sind absolut korrekt! Die Welt ist von elendiger und krimineller Korruption heimgesucht. Unser Paradies wurde torpediert, um eine minimale „Elite“ zu bevorteilen. Die Erbsünde ist die erste „fake“ News der Menschheit! Angst und die fortwährende Versklavung/Verdummheitung der Masse Menschen. Obwohl die Zahlen erschreckend eindeutig sind, wird so getan (Propaganda), als ob die Wahrheit eine infame Lüge sei. Die Propaganda und Täuschungsindustrie, MSM, funktioniert und der „deep-state“ hat sich dabei „dick und fett“ gefressen.
    Nur 0,3 % der Menschheit sind Cash-Millionäre und wenn man die Immonbilien dazu zählt kommt man vielleicht auf 0,7%. es gibt „nur“ 3./3.500 Milliardäre, die sich in den letzten 12 x Jahren noch dazu verdoppelt haben. Die unangemessene und völlig unnachhaltige FIAT SchuldGeldSystematik wird vertuscht. Nein: „Wer wird Millionär“ dient dazu die Masse Sand in die Augen zu streuen, sie zu beschäftigen. Gerade bei Corona und in der Ukraine-Krise erkennt man die Drahtzieher und das kriminelle, satanistische Potential. Anders kann man es nicht mehr einstufen! 0,001% gegen den Rest der Menschheit, wobei es vielliecht auf 1% Trittbrettfahrer und Schweigegeldempfänger kommt. Eine minimale Minderheit TOPTOP der Pyramide! DIE müessen weg!

  2. Es hilft alles nichts, was wir hier sagen. Putin steht jetzt in derselben Situation wie AH. Während Putin seit ca. 15 Jahren als Nationalist heftig angefeindet wird, wurden die Staatsanleihen des Deutschen Reichs im Januar 1933 auf D gesenkt, was jetzt demnächst auch für Rußland gelten wird. Als Putin im September 2015 begann Assad zu helfen, kurz bevor der IS Damaskus eingenommen hätte, habe ich gesagt, daß Putin und Assad noch lange nicht aus dem Schneider sind, weil der anglo-zionistische Westen prinzipiell nie aufgibt und auf unglaublich verschlungenen Pfaden letztendlich doch immer sein Ziel erreicht, die Vernichtung des von Anfang an auserkorenen Gegners.

    Dem ununterbochenen Trommelfeuer der anglo-zionistischen Massenmedien sind schon die meisten unserer Mitmenschen erlegen, vor allen Dingen mit Bildern von herzzerreißenden kleinen Kindern und Frauen, die gezeigt werden, um die Rohstoffe Sibiriens mit diesen Bildern zu erwerben.

    Es besteht wenig Hoffnung, daß die Strategie gegen Putin weniger erfolgreich ist als die gegen AH. Der polnische Botschafter in Washington, Grafen Jerzy Potocki, berichtete schon am 12. Januar 1939 über die unglaublich erfolgreiche anti-deutsche Kriegspropaganda in den USA:

    https://npr.news.eulu.info/2019/01/01/bericht-des-polnischen-botschafters-in-washington-2/

    „Botschaft
    der Republik Polen
    In Washington
    Nr. 3/SZ-tjn-3
    Washington, den 12. Januar 1939
    Geheim

    Betr:: Innenpolitische Lage in USA. (Die Stimmung gegen Deutschland, Judenfrage)

    An den Herrn Außenminister in Warschau

    Die Stimmung, die augenblicklich in den Vereinigten Staaten herrscht, zeichnet sich durch einen immer zunehmenden Haß gegen den Faschismus aus, besonders gegen die Person des Kanzlers Hitler und überhaupt gegen alles, was mit dem Nationalsozialismus zusammenhängt. Die Propaganda ist vor allem in jüdischen Händen, ihnen gehört fast 100 Prozent das Radio, der Film, die Presse und Zeitschriften. Obgleich diese Propaganda sehr grob gehandhabt wird und Deutschland so schlecht wie möglich hinstellt – man nutzt vor allem die religiösen Verfolgungen und die Konzentrationslager aus – wirkt sie doch so gründlich, da das hiesige Publikum vollständig unwissend ist und keine Ahnung hat von der Lage in Europa. Augenblicklich halten die meisten Amerikaner den Kanzler Hitler und den Nationalsozialismus für das größte Übel und die größte Gefahr, die über der Welt schwebt.

    Die Lage hierzulande bildet ein ausgezeichnetes Forum für alle Art Redner und für die Emigranten aus Deutschland und der Tschechoslowakei, die an Worten nicht sparen, um durch die verschiedensten Verleumdungen das hiesige Publikum aufzuhetzen. Sie preisen die amerikanische Freiheit an, im Gegensatz zu den totalen Staaten. Es ist sehr interessant, daß in dieser sehr gut durchdachten Kampagne, die hauptsächlich gegen den Nationalismus geführt wird, Sowjetrußland fast ganz ausgeschaltet ist. Wenn es überhaupt erwähnt wird, so tut man es in freundlicher Weise und stellt die Dinge so dar, als ob Sowjetrußland mit dem Block der demokratischen Staaten zusammenginge. Dank der geschickten Propaganda ist die Sympathie des amerikanischen Publikums ganz auf der Seite des roten Spaniens.“

    Und zwar bis auf den heutigen Tag, so daß vor ca. einem Jahr das Grab Francos umgebettet wurde!

    Putins Medien wurden jetzt weitgehend ausgeschaltet, so daß man jetzt analog wie 1914 von den durch deutsche Soldaten in Belgien abgehackten Fingern von Kindern berichtet wird.

    Insgesamt habe ich wenig Hoffnung, daß die Situation für Putin und uns gut ausgehen wird! Auf allen Ebenen wird versucht, ihn zu erschüttern. Seine Oligarchen wurden für ihre Anhänglichkeit bestraft, damit sie ihn hassen und stürzen. Gestern befaßte sich BR24 mit der Frage, ob China dauerhaft zu ihm stehen wird, wo es doch in den 60iger Jahren Grenzkonflikte mit den Russen gab, und ob doch Indien mit seinen vielen russische Rüstungsgütern, das mit China einen Grenzkonflikt in Tibet hat, nicht die Achse Rußland-China sprengen wird.

    Genauso wie die englische Presse die Güte AHs gegen England bei Dünkirchen als Schwäche interpretierte,

    „Einleitung Philipp Bouhler

    Die völlige Vernichtung des Feindes vor Dünkirchen nimmt ihren Fortgang. Unter Zurücklassung unübersehbaren Materials fliehen die Engländer auf die Schiffe, die zum großen Teil den Angriffen der deutschen Luftwaffe zum Opfer fallen. Trotzdem diese Flucht durch die Auflösung der englischen Truppen gekennzeichnet war, nennt sie die Presse Londons in völliger Umkehrung der wahren Sachlage einen „glorreichen Rückzug“. “

    so wird jetzt die Güte Putins gegen das ukrainische Brudervolk als Schwäche gedeutet:

    https://www.mmnews.de/politik/178997-ex-general-russland-wird-ukraine-nicht-militaerisch-besiegen-koennen

    Im übrigen AH am 10. Dezember 1940:

    https://web.archive.org/web/20190712090516/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1940_1941.pdf

    „Und dieses Kapital nun, es schafft sich zunächst eine Presse. Sie reden von der Freiheit der Presse. In Wirklichkeit hat jede dieser Zeitungen einen Herrn. Und dieser Herr ist in jedem Fall der Geldgeber, der Besitzer also. Und dieser Herr dirigiert nun das innere Bild dieser Zeitung, nicht der Redakteur. Wenn der heute etwas anderes schreiben will als den Herren paßt, dann fliegt er am nächsten Tag hinaus. Diese Presse nun, die die absolut unterwürfige, charakterlose Kanaille ihrer Besitzer ist, diese Presse modelliert nun die öffentliche Meinung. Und die von dieser Presse mobilisierte öffentliche Meinung wird wieder eingeteilt in Parteien. Diese Parteien unterscheiden sich so wenig voneinander, als sie sich früher bei uns voneinander unterschieden haben. Sie kennen sie ja, die alten Parteien. Das war immer eines und dasselbe. Meistens ist es sogar in diesen Ländern so, daß die Familien aufgeteilt sind; einer ist konservativ, und der andere ist liberal, und ein Dritter, der ist in England bei der Arbeiterpartei. In Wirklichkeit sind alle drei Familienmitglieder jährlich beisammen und dirigieren ganz genau ihre weitere Haltung, legen sie fest. Es kommt noch dazu, daß das auserwählte Volk ja überall eine Gemeinschaft ist und nun tatsächlich alle diese Organisationen bewegt und dirigiert. Daher kommt auch bei einer Opposition dort nichts heraus. Die Opposition ist eigentlich immer das gleiche, und in allen grundsätzlichen Dingen, wo sich doch die Opposition bemerkbar machen müßte, sind sie immer eins und das gleiche, da haben sie eine Überzeugung. Diese Parteien mit dieser Presse, die formen die öffentliche Meinung.

    Nun müßte man doch meinen, daß vor allem in diesen Ländern der Freiheit und des Reichtums ein unerhörtes Wohlleben für das Volk bestehen müßte. Es ist aber umgekehrt. In diesen Ländern ist die Not der breiten Masse größer als irgendwo anders. Da ist dieses reiche England, 40 Millionen Quadratkilometer werden von ihm kontrolliert, hunderte Millionen kolonialer Arbeiter mit einem erbärmlichen Lebensstandard in Indien zum Beispiel müssen dafür tätig sein. Man müßte nun meinen, in diesem England selbst, da muß dann wenigstens doch jeder einzelne Teilhaber an diesem Reichtum sein. Im Gegenteil, in diesen Ländern ist der Klassenunterschied der krasseste, den man sich denken kann. Armut, unvorstellbare Armut auf der einen Seite und auf der anderen ebenso unvorstellbarer Reichtum. Sie haben nicht ein Problem gelöst. Das sind Länder, die über die Schätze der Erde verfügen, und ihre Arbeiter, die hausen in erbärmlichen Hütten; Länder, die über die Bodenschätze der Welt verfügen, und die breite Masse ist miserabel gekleidet; Länder, die mehr als genügend an Brot und an allen sonstigen Früchten haben könnten, und Millionen ihrer unteren Schichten haben nicht genug, um sich nur den Magen einmal voll zu füllen, laufen verhungert herum. Leute, die auf der einen Seite es fertigbringen könnten, eine Welt mit Arbeit zu versehen, müssen es erleben, daß sie nicht einmal mit der Erwerbslosigkeit in ihrem eigenen Lande aufräumen können. Dieses reiche England hat jahrzehntelang jetzt 2 ½ Millionen Erwerbslose gehabt. Dieses reiche Amerika 10 bis 13 Millionen Jahr für Jahr. Dieses Frankreich 6-, 7- , 800.000. Ja, meine Volksgenossen, was wollten wir dann erst von uns sagen? Aber es ist auch verständlich. In diesen Ländern der sogenannten Demokratie wird ja überhaupt gar nicht das Volk in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt. Was entscheidend ist, ist ausschließlich die Existenz dieser paar Macher der Demokratie, das heißt also die Existenz dieser paar hundert gigantischen Kapitalisten, die im Besitz ihrer Werte, ihrer ganzen Aktien sind und die letzten Endes damit diese Völker ausschließlich dirigieren. Die breite Masse interessiert sie nicht im geringsten. Die interessiert sie, genau wie früher unsere bürgerlichen Parteien, nur in der Wahlzeit, dann brauchen sie Stimmen. Sonst ist ihnen das Leben der breiten Masse vollkommen gleichgültig.“

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