Die Ausplünderung Griechenlands durch den IWF

Die USA, Europa und andere Staaten sind hoch verschuldet. Ein Abbau der gewaltigen Schuldenberge ist definitiv nicht möglich – selbst nicht mit zusätzlichen Steuern wie etwa einer Reichensteuer, Hypothekensteuer … usw. Damit können lediglich die jährlich steigenden Zinsen beglichen werden – wenn überhaupt. Im Prinzip stehen fasst alle Länder früher oder später vor einer Zahlungsunfähigkeit bzw. vor einem Staatsbankrott.

Wie wir aber alle wissen, kann ein Staat niemals pleite gehen, sondern nur seine Bürger. Ein Staat, der kurz vor dem Bankrott steht, wird den Bürgern alles abverlangen. Das aktuellste Beispiel ist Griechenland. Hier werden Sparmaßnahmen unternommen, die das Land bereits in eine Rezession geführt haben. Die Arbeitslosigkeit steigt rapide, der Konsum bricht ein usw. Mit neuen Schulden verschärfen sich nur noch die Probleme. Viele wohlhabende Griechen haben bereits ihr Vermögen von griechischen Banken abgezogen und im Ausland angelegt.

Als letzte Möglichkeit soll Griechenland jetzt auch noch ihre Staatsbetriebe, quasi sein letztes Tafelsilber privatisieren, um weitere Mrd. aus dem EU-Rettungsfonds und dem IWF zu erhalten. IWF? Wenn Sie mal näher recherchieren, was für ein Verein das ist und was dahinter steckt, kommt Ihnen das Grauen.

G. Edward Griffin beschreibt in seinem Werk „Die Kreatur von Jekyll Island“ in Kapitel 5 und 6 die Machenschaften des IWF. Hier einige Auszüge daraus:

„Nationale Streiks, Krawalle, politische und soziale Unruhen in Argentinien, Bolivien, Brasilien … und anderen Staaten wurden gelegentlich den Sparprogrammen des IWF zugeschrieben …
Manche Regierungen traten an den Fonds heran, während es in ihrem Lande bereits brodelte, und nutzten den IWF als nützlichen Sündenbock.“

„Das Geld des IWF und der Weltbank stammt aus den industrialisierten Nationen, wobei die Vereinigten Staaten das meiste bereitstellen. Solche Fonds bestehen teilweise aus harten Währungen wie dem Dollar, dem Yen, der D-Mark und dem Franc, doch werden diese Summen mehrfach vermehrt in der Form von „Krediten“. Diese bestehen im wesentlichen nur aus Versprechen der Mitgliedsstaaten, das Geld von ihren Steuerzahlern zu holen, wenn die Bank mit ihren Anleihen in Schwierigkeiten gerät.“

„Die Ideologie bedeutet ihnen nichts: Kapitalist, Kommunist, Sozialist, Faschist … was heißt das schon, solange das Geld fließt. Der IWF und die Weltbank kaufen buchstäblich diese Länder und benutzen dafür unser Geld.“

Die Unterstützung von Diktaturen durch Weltbank und IWF können Sie hier nachlesen. Weitere Beispiele würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen. Nur soviel sei zum IWF noch gesagt. Länder, die finanzielle Hilfen des IWF anfordern, sind ausgeliefert, unterliegen einem Spardiktat und werden ausgeplündert.

So auch Griechenland. Das Land ist ruiniert. Weitere Rettungs-Milliarden verschieben nur den Staatsbankrott und verarmen noch mehr die griechische Bevölkerung, die um einiges intelligenter ist als deren korrupte Politiker. Bereits 2010 hätte Griechenland finanzielle Hilfen vom IWF ablehnen und aus dem Euro-Verbund austreten sollen. So aber konnte der griechische Ministerpräsident Papandreou privat CDS-Wetten eingehen, die ihn 23 Mrd. Euro einbrachten. Kein Wunder, dass die Griechen das Vertrauen in die Demokratie verlieren.

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Papandreou und seine Familie Asyl in den USA oder sonst wo beantragen. Mit 23 Mrd. Euro im Koffer wird er und seine Familie herzlich willkommen sein. Und was bleibt der griechischen Bevölkerung? Ein Sack voll Schulden und auf Dauer ein verarmtes Land unter der Knechtschaft des IWF.

Laut wikipedia besaß Griechenland in 2010 knapp 112 Tonnen Gold. Nach heutigem Stand wären das gerademal 3,8 Mrd. Euro. Gegenüber der Staatsverschuldung von ca. 360 Mrd. Euro lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein. Das Land erstickt in Schulden. Mit noch mehr Schulden wird alles noch viel schlimmer. Das griechische Volk wird mehr und mehr verarmen – dank EU-Rettungsschirme und IWF.

Ist Griechenland abgegrast, zieht der IWF weiter. Nächste mögliche Plünderungsziele könnten Irland, Portugal … sein. So hat es der IWF auch schon mit Afrika und Südamerika gemacht. Dahinter steckt ein Ziel: Die Neue Weltordnung!

Dabei ist es völlig egal, wer der nächste IWF-Chef wird.

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1 Kommentar

  1. Also der IWF ist sehr eng mit der FED und den USA verbunden…

    Das Beuteschema läuft so: Die FED wechselt zwischen langen Phasen mit niedrig Zinsen und langen Phasen mit hohen Zinsen.

    Wird ein Beutestaat von den USA identifiziert, dann gehen zu Beginn einer Niedrigzinsphase die von die US kontrollierten Fonds kontrollierten Unternehmen in das Land und investieren stark.

    Das führt zu einem Wirtschaftsaufschwung, steigenden Steuereinnahmen und Optimismus für die Zukunft.

    Die USA finanzieren dann Unternehmerverbände, die Investitionen in die Infrastruktur fordern (Schiennetz, Häfen, Flüghäfen, Autobahnen, Anbindung von lokalen Industriegebieten, usw…) und gleichzeitig Gewerkschaften und Linksparteien, die höhere Löhne und bessere Sozialleistungen fordern.

    Solche Investitionen können nur mit Krediten aus dem Ausland bewerkstelligt werde. Da die Zinsen niedrig sind, sind die Kosten dafür auch niedrig und nach den ersten Investitionen in die Infrastruktur steigen dann dann auch die Investments der US Fonds kontrollierten Firmen und die Steuereinnahmen. Das ganze sieht nach soliden Investitionen aus…

    Es ist sogar noch Geld für steigende Löhne und bessere Sozialleistungen da. Alle sind glücklich und zufrieden…

    Wenn dann das Land ausreichend verschuldet ist, legt die vom US Congress kontrollierte FED den Zinshebel um und die indirket den USA gehörenden Firmen ziehen ihre Investitionen ab und entlassen massiv Mitarbeiter.

    Nun passiert folgendes: Die Steuereinnahmen brechen weg, die Sozialleistungen steigen massiv durch die Arbeitslosigkeit und ab einem bestimmten Punkt endet die Zinsbindung für die Auslandskredite bzw. sie laufen aus und müssen neu Aufgenommen werden, zu den jetzt geltenden Marktbedingungen.

    Faktisch ist das Land jetzt pleite…

    Nun kommt der US kontrollierte IWF und die Weltbank und bieten Rettungskredite zu besseren Konditionen an, als am Markt möglich sind… Dafür muss das Land dann aber die Auflagen des IWF und der Weltbank erfüllen…

    Und die heissen: Senken aller sozialen Stadards. Deregulierung. Darunter versteht sich die Möglichkeit für große Unternehmen ihre Gewinne nahezu unbesteuert ausser Landes zu bringen und dann die sogenannte Privatisierung.

    Die Privatisierung ist nicht das, was wir uns darunter vorstellen. Also dass Du und ich uns da als Privatleute Unternehmen kaufen. Sondern es kommt vom lat. privare = berauben und bedeutet, dass indirekt über US Fonds kontrollierten Unternehmen, dann alle wichtigen Unternehmen des Landes aufkaufen.

    Danach ist egal wer dort regiert, wenn eine Regierung den USA nicht gefällt, „dann werden die Märkte unruhig“ was die typische Umschreibung dafür ist, dass dann die jeweilige Regierung von den USA wirtschaftlich erpresst wird. Beugen Sie sich nicht, dann gibt es eine massive Wirtschaftskrise – wie z.B. zuletzt in der Türkei mit Erdogan und seiner Russland-Verbindung nach dem Kauf der russischen Luftabwehrsysteme…

    Und dann kommen wir zu einem weiteren Punkt, der so nicht richtig in dem Artikel ist: Da steht nämlich, dass die US, Europa und andere Staaten hoch verschuldet sind.

    Zumindest für die USA gilt das nicht. Es werden astronomische Schulden buchungstechnisch ausgewiesen. Das sagt aber nichts über die tatsächlichen Vermögenswerte der USA aus. Denn man kann Buchungstechnisch völlig legal unbegrenzt Vermögenswerte aus den Bilanzen nehmen. Und das geht so bei uns wie in den USA:

    Man macht einen Fonds für eine ganz Spezielle Aufgabe in z.B. 50 Jahren und zahlt da Geld ein. Z.B. die Erneuerung der Golden Gate Bridge. Alles Geld, was in solchen Fonds liegt, gilt als ausgegeben und wird nicht in Addition berücksichtigt. Und mit dem Geld wird dann an Aktienmärkten investiert und die Welt aufgekauft.

    Diese Fonds müssen aber einen Jahresbericht (comprehensive anual financial report) vorlegen. Und Cafr1.com hat die größten US-Fonds untersucht und kommt zu dem Ergebniss, dass die Gewinne der USA aus diesem Wirtschaftskrieg gegen die Welt astronomisch sind und etwa 3-5x so groß sind, wie die buchungstechnisch ausgewiesenen Schulden.

    Es würde keinen Sinn machen, dass die USA aus Supermacht ständig Verluste durch ihren Imperialismus machen, denn dann hätten Sie ihn längst aufgegeben.

    Ich hatte mich ca. 2010 sehr intensiv damit beschäftigt und festgestellt, dass es solche Fonds auch bei uns auf jeder „staatlichen“ Ebene gibt. Und da ist interessant, dass der Bund Steuerzahler mal festgestellt hat, dass er nicht weiß wo ca. 50% der Steuern in Deutschland bleiben.

    Es ist also gut möglich, dass auch in Deutschland Schulden ausgewiesen werden, die so nicht existieren…

    Grund dafür ist, dass man hohe Steuern und Abgaben braucht, um die Menschen abhängig vom System zu halten und zu machen. Und die sind nur möglich, wenn die Illusion hoher Schulden besteht.

    Es kann aber auch sein, dass das Geld das von Deutschland in Fonds gesteckt wird, dann an Aktienmärkten „verloren“ wird und den dortigen Gewinnern der USA zu Gute kommt. Es gab sowas, wo Kommunen in Westdeutschland die ganzen toxischen Suprime House Credits aufgekauft hatten, bevor der Häusermarkt in den USA zusammengebrochen ist und dadurch die Verluste nach Deutschland transferiert wurden.

    Ähnliches sieht man, wenn es Firmenzusammenschlüsse zwischen Deutschen und Amerikanischen Firmen gab. Auch da waren am Ende immer die Deutschen Firmen sehr viel weniger wert, während die amerikanischen Unternehmen z.B. bei Daimler Crysler sich sanieren konnten…

    Bitte, bitte, hört auf die Propaganda der USA zu verbreiten, dass sie völlig bankrott sind. Das stimmt einfach nicht und niemand kann die Politik richtig verstehen, der so an der Oberfläche bleibt.

    Nun noch ein Satz: Es ist kein Zufall, dass internationale Konzerne in Europa und auch in vielen vielen anderen Ländern praktisch keine Steuern zahlen. Nur so können die USA maximal von der Beute profitieren. Und die Regeln sind absichtlich so gemacht, dass das Geld abfließen kann…

    Das Geschäftsmodell der USA würde zusammenbrechen, wenn man dafür sorgen würde, dass diese von den USA heimlich zugekauften Unternehmen nicht nur nicht mehr Steuerfrei davon kommen, sondern die Steuern für vielen fast steuerfreien Jahrzehnte so hoch gesetzt werden, dass sie praktisch keine Gewinne oder gar Verluste machen.

    Dann müssten die USA entweder die Assets verkaufen oder die Staaten indirekt subventionieren und würden ihre Beute langsam aufbrauchen.

    Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass das je passiert, solange selbst bei den Truthern in jedem 10 Beitrag falsch wiederholt wird, dass die USA bankrott seien… Ohne richtige Analyse wird das alles nichts…

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