Deutschland 2017: neues Epizentrum der Sekte

von Alexander Heumann (heumanns-brille)

Erst Brexit, dann Donald Trump …  Ein zwar vorläufiger, aber kaum noch für möglich gehaltener Sieg der alten, demokratischen Weltordnung.

Rechts- und Sozialstaat könnten zusammen mit gesundem Menschenverstand aus dem Dornröschenschlaf erwachen. Sogar der „Weltfriede“ ist ein Stück näher gerückt – oder jedenfalls die Wahrscheinlichkeit eines dritten Weltkrieges erst einmal gebannt. Es könnte alles so schön sein und die Völker dieser Erde jubeln über den ´Backlash´, den die Konstrukteure der schönen, „neuen Weltordnung“ erst einmal hinnehmen mussten. Vielleicht folgt Norbert Höfer in Österreich, Wilders in Holland, Le Pen in Frankreich …

Nur ein Land könnte nun erst recht – und diesmal endgültig – unter die Räder der Weltgeschichte geraten: Deutschland. Die postmoderne Sekte und ihr derzeitiges politisches Oberhaupt Obama will unsere Heimat zum Hauptquartier „des Westens“ machen, nachdem sie sich aus den Machtzentren Washington DCs zurückziehen musste. Und die deutsche Titanic steuert auf eine weitere GroKo unter Merkel zu! Oder – vom Regen in die Traufe – auf irgendetwas in den Original-Farben der Sekte: Rot-Grün. So oder so: Der Eisberg naht nun wirklich!

Und niemand wird daran etwas ändern können, wenn es auch nur noch ein Dreivierteljahr so weitergeht wie bisher: Eine absolute Mehrheit der AfD ist zur Zeit so unwahrscheinlich wie Dänikens ´Wiederkehr der Außerirdischen´. Eine Koalition mit der CDU will weder die CDU, noch große Teile der AfD. Diese weil es noch „zu früh“ ist und man Angst hat, als Juniorpartner von der CDU gefressen zu werden; jene, weil sie mit „Rechtspopulisten“ nichts zu tun haben will.  Hört man CSU-Sprechern wie Andreas Scheuer zu, gilt letzteres auch für die CSU. So gesehen würde selbst deren „bundesweite Wählbarkeit“ nichts an Deutschlands grauenhafter Ausgangslage vor der Bundestagswahl 2017 ändern.

Es sei denn … die Revolution fände nicht innerhalb der CDU, sondern innerhalb der CSU statt: Eine christlich-soziale Heimatpartei fehlt bisher. Die bisherige CSU ist nur ein Abklatsch davon, da auch sie in den letzten Jahrzehnten zur neoliberalen EURO-Partei mutiert war, die – wenn auch mit gelegentlich vernehmbarem Gegrummel – mit der globalistischen Sekte gekungelt hat, um nicht von den Futtertrögen der ´neuen Weltordnung´ verscheucht zu werden. Was ist eigentlich aus dem sog. „Konservativen Kreis“ geworden?! Jedenfalls bräuchte man etwas in dieser Art. Mehr F. J. Strauß als Seehofer-Geeiere! Gibt es Kontakte zur AfD? Falls nein, wäre genau dies das Gebot der Stunde!

Denn die einzig denkbare demokratische Lösung wäre eine nicht nur bundesweit wählbare, sondern auch von innen her reformierte CSU, die mit der AfD koaliert!

Jenseits davon gibt es nur noch das Widerstandsrecht der Bürger nach Art 20 Absatz 4 Grundgesetz: „gegen jeden, der es unternimmt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beseitigen“ …

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