Der energetische Krieg in der Ukraine

Jeder Krieg ist komplex und letztlich auch total. Doch lässt sich“total“ von verschiedenen Perspektiven aus betrachten.


Allgemein wurde der deutsche Krieg im Zweiten Weltkrieg nach dem Willen der Führer des Dritten Reiches zu einem Totalen Krieg. Der Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel wurde quasi freigegeben. Nicht nur, dass man militärisch Vabanque spielte, um das Kriegsglück zu wenden. Es wurden schonungslos die eigenen Soldaten und schließlich auch die Zivilbevölkerung, überhaupt alle Ressourcen rücksichtslos für „den Endsieg“ verheizt.


von Peter Frey (peds-ansichten)

Man kann einen Krieg mit maximalem Einsatz und totaler Vernichtung des Gegners führen. Das Risiko dabei selbst unterzugehen, ist erheblich. So wie auch der Drang ihn zu führen, bei fehlenden Ausstiegsmöglichkeiten stark ansteigt. Solch eine Philosophie des Krieges kennt kein zurück. Doch gibt es eine weitere, eine qualitative Note des Krieges, bei der Totalität in der Kriegführung die Komplexität berücksichtigt und jederzeit Wegeänderungen erlaubt. Dabei orientiert man sich an den Zielstellungen, welche man dann mittels einer darauf zugeschnittenen Kriegführung zu erreichen gedenkt.

Jeweils nach den Anschlägen auf die Brücke von Kertsch sowie dem ukrainischen Angriff auf den Marinestützpunkt Sewastopol — unter Nutzung des Getreidedekorridors für den Hafen von Odessa — starteten die russischen Streitkräfte massierte Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine.

Das waren und sind allerdings keine Flächenangriffe, in denen wahllos, eben total zerstört wird. Hiesige Massenmedien halten sich vornehm zurück, wenn es um Beispiele für Flächenangriffe, um totale Zerstörung von Städten durch wertewestliche Streitkräfte aus der jüngeren Vergangenheit geht, zum Beispiel jenen im irakischen Mossul und dem syrischen Raqqa (1 bis 3).

Aber zerstört wird natürlich auch durch Russland sehr wohl. Eine solche kontrollierte Zerstörung bedarf zudem fortgeschrittener Technologien und Methoden und über solche verfügt dessen Militär.

Westliche Medien differenzieren da in ihrer Berichterstattung nicht. Sie bleiben standhaft bei der von den Nachrichtengebern gewünschten Version des „brutalen russischen Angriffskrieges“. Doch verraten sie im Detail und sicher eher ungewollt eine andere Geschichte, was gut an zum Beispiel dieser Nachricht der einflussreichen Washington Post zu sehen ist:

„Russlands laufende Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur sind so methodisch und zerstörerisch, dass sie nach Angaben von Regierungsvertretern von Energieexperten geleitet werden, die genau wissen, welche Ziele dem ukrainischen Stromnetz den größten Schaden zufügen werden.“ (4, a1)

Energieerzeugung und Energieverteilung sind zwei Paar Schuhe! Es werden in Serie Schalt- und Regelanlagen, Leitungsknotenpunkte und Transformatoren zerstört, während die Energieerzeugungsanlagen im Wesentlichen unberührt bleiben. Im Gegensatz zur ukrainischen Armee beschießen die russischen Streitkräfte eben nicht systematisch Atom-, Wasserkraftwerke und Staumauern, warum nicht?

Am 31. Oktober begann die russische Armee mit massierten Angriffen auf Umspannwerke, die den Strom von Wasserkraftwerken in das Stromnetz einspeisen, zum Beispiel am Wasserkraftwerk Kanivin in der Region Tscherkassy. Diese am Mittellauf des Dnepr gelegene Anlage dient vor allem dazu, Entnahmespitzen im Großraum Kiew auszugleichen. So wie das Wasserkraftwerk Krementschug dies für die östlichen Regionen der Ukraine tut.

Der Geschäftsführer des ukrainischen Energieversorgers DTEK, Maxim Timtschenko sagte dann auch:

„Diese Angriffe zielen nicht darauf ab, Anlagen zur Stromproduktion zu zerstören, sondern auf Verbindungssysteme, die an das ukrainische Energiesystem angebunden sind. Sie treffen Schaltanlagen und Transformatoren, womit eine stromproduzierende Station nicht mehr an das landesweite Stromnetz angeschlossen werden kann. Das heißt, die Hauptziele sind die Transformatoren der Hochspannungsumspannwerke von Ukrenergo und die Stromverteilungsanlagen in Wärmekraftwerken.“ (5)

Welches Ziel Russland mit diesen Angriffen verfolgt, ist kein Geheimnis. Energie ist auch der Treibstoff für die ukrainische Armee und diese Maschinerie soll stärker als bisher gestört werden. Mehr noch ist Energie das Schmiermittel der westlichen Kriegführung in der Ukraine. Um seinen Krieg, den des Westens geht es hier schließlich auch, keinesfalls um einen „nationalen ukrainischen Aufstand gegen die russische Aggression“. Der Westen hilft also auch nicht „bei der Verteidigung der Ukraine“, nein er führt den Krieg gegen Russland unter Benutzung der Ukraine, ihrer Menschen, ihres Territoriums und derer natürlichen Ressourcen.

Und wissen Sie was, liebe Leser? Die Verantwortlichen im ukrainischen Energiesektor wissen das auch (Hervorhebungen durch Autor):

„Timchenko von DTEK räumte ein, dass die russische Strategie darin bestehe, die ukrainischen Kraftwerke zwar in der Lage zu lassen, den Strom zu erzeugen, aber die Leitungen, die sie mit dem Netz verbinden, sowie die militärischen Versorgungsverbindungen im Westen und Süden und die Frontregionen, in denen die ukrainische Armee nach eigenen Angaben Boden zurückerobert und neue Offensiven vorbereitet, zu kappen.“ (6)

Der Ukraine-Krieg verheizt im Wesentlichen ukrainische Soldaten. Auf der materiellen Seite aber sind es längst die Ressourcen der westlichen Staaten, die geplündert und dem Krieg zugeführt werden. Das ist Geld, Logistik, Waffentechnik, die Planung und Durchführung der militärischen Operationen. Doch (nicht nur) die Zuführung dieser Ressourcen droht zusammenzubrechen, wenn die Energieversorgung lahmgelegt wird.

Die Empörung in den wertewestlichen Reihen „der Guten“, dass Russland ja nun zivile Infrastruktur angreift (7), ist scheinheilig. So wie die Äußerungen hoher deutscher Politiker zu diesem Aspekt des Ukraine-Krieges gewohntermaßen unqualifiziert wie polemisch und hasserfüllt sind (8). Die Maschinerie an der Ostfront — ja so weit sind wir wieder, die Ostfront ist wieder auferstanden — bekommt ihr Futter vor allem über das ukrainische Eisenbahnnetz. Und dabei geht man über die „normale“ militärische Nutzung weit hinaus. Ganz ähnlich wie in Mariupol und anderen Städten nutzt das ukrainische Militär systematisch zivile Einrichtungen, samt deren Menschen als Schutzschilde, besser gesagt als Geiseln, um sich einen Vorteil auf dem Schlachtfeld zu verschaffen.

Wenn Russland einen Zug wie den in der folgenden Bildreihe links aufgenommenen, angreift, dann kann das selbstverständlich nur ein Terrorangriff auf unschuldige Zivilisten sein, oder (b1)?

Der Personenwaggon im linken Bild ist allerdings der Einzige. Danach folgen, festgehalten in den zwei Schnappschüssen rechts daneben, Waggons mit 28 aus Slowenien gelieferten, modernisierten T-55 – Kampfpanzern, um ihrer „Aufarbeitung“ an „der Ostfront“ entgegen zu fahren. Wenn Russland beispielsweise diesen Zug mit Raketen angegriffen hätte, dann raten Sie doch einmal, liebe Leser, welcher Waggon uns in der Berichterstattung wortreich als Bilddokument zur Verfügung gestellt worden wäre.

Ist das für Russland ein Problem? Ja, das ist es. Moskau spricht von einer „speziellen militärischen Operation“ und dessen Sichtweise auf solche Aspekte der Kriegführung gibt den namensgebenden Verantwortlichen recht. Natürlich führt Russland Krieg in der Ukraine, aber einen Krieg der verbrannten Erde — wir erinnern uns bitte erneut an die westliche Kriegführung in Korea, Vietnam, dem Irak oder Libyen — betreibt es eben nicht.

Drei Ziele hatte Russland proklamiert, als es im Februar 2022 militärisch in den Ukraine-Konflikt eingriff: Schutz der russischen Ethnie im Osten der Ukraine sowie die Entnazifizierung und Entmilitarisierung des Landes. Nicht proklamiert hatte es die territoriale Eroberung des westlichen Nachbarn. Entsprechend sucht die militärische Führung Russlands nach intelligenten strategischen Lösungen, um ihre Ziele mit hoher Effizienz, niedrigen Kollateralschäden und minimierten eigenen Verlusten zu erreichen.

Russland führt damit einen totalen Krieg auf der qualitativen und eben nicht auf der quantitativen Ebene. Was dagegen die westliche Seite betrifft, entsteht eher der Eindruck, dass man von Beginn an „in die Vollen ging“. Stellt man nur die Wehretats der Kriegsgegner gegenüber — auf der einen Seite die USA und ihre europäischen Verbündeten, auf der anderen Seite Russland —, kann es über den Ausgang dieses Krieges eigentlich keine Zweifel geben. Der Vorteil des Westens ist auf der quantitativen Ebene überwältigend und das Ergebnis lautet für 2021: weit über 1.000 Milliarden (NATO-Seite) zu 62 Milliarden US-Dollar (Russland) (9, 10).

Dieses, sich alljährlich wiederholende Ergebnis, sowie der Druck aus dem profitsüchtigen Militärisch-Industriellen-Komplex (MIK) verleitet westliche Ideologen, Politiker und Strategen stets dazu, von einer Position überwältigender Stärke aus Krieg zu führen, die so nicht gegeben ist. Gern fabulisieren sie dabei von hybrider und asymmetrischer Kriegführung, aber dies vorrangig zum Gebrauch als Worthülsen im Propagandakrieg. Ansonsten gehen sie sehr wohl davon aus, dass Russland nur zu solch einer Art und Weise von Kriegführung in der Lage ist, die in den westlichen, von Ideologie durchsetzten Strategiestuben durchexerziert wird.

Das Wettrennen um Ressourcen, das der Westen glaubt, im Ukraine-Krieg siegreich führen zu können, findet ohne Russland statt. Verbrannt werden die Ressourcen aber trotzdem. So als ob Russland damit entscheidend geschwächt würde. Dabei ist die russische Seite bei diesem Spiel definitiv außen vor. Sie hat diese Entscheidung ganz bewusst und selbstverantwortlich getroffen. Wenn nun der „Wertewesten“ trotzdem so tut, als ob er sich in einem Wettkampf nach dem Motto „Wem gehen zuerst die Ressourcen aus?“ strapaziert, dann ist das was? Nun, es ist selbstzerstörerisch.

Was so faszinierend für den Autor ist, stellt sich in der Erkenntnis dar, dass die russische Kriegführung vom Grundsatz her absolut durchschaubar, aber im Detail kreativ wie subtil und damit wieder unberechenbar wird. Entsprechend passt sie auch fortwährend ihre Strategien und Operationen den neuen Gegebenheiten an. Immer aber unter Beachtung ihrer grundsätzlich für diesen Krieg definierten, drei fundamentalen Ziele (siehe weiter oben).

Der energetische Krieg den Russland in der Ukraine führt, passt sich da nahtlos ein. Die Ergebnisse stellen sich zum Beispiel so dar (b2):

Die gezeigte Zerstörung wirkt im ersten Augenblick total, doch ist sie hochselektiv. Das Leitungssystem scheint intakt geblieben zu sein, der Transformator freilich ist hinüber. Das hat Folgen, zum Beispiel für das ukrainische Schienennetz, nicht nur aber vor allem für das elektrifizierte Schienennetz.

Die Zerstörung von Zügen oder gar Bahnhöfen erwies sich in mehrfacher Hinsicht als problematisch. Aufwand und Nutzen im Sinne der Kriegführung waren unverhältnismäßig und das gleiche gilt für die Opfer, vor allem die Anzahl ziviler Opfer, die damit nicht zu vermeiden waren. Ein Krieg der einen Bogen um Zivilisten macht, gibt es nicht. Trotzdem ist es bemerkenswert, wie stark die russische Kriegführung diesen Aspekt berücksichtigt. Und sie schaltete bis in den November 2022 neuralgische Energieschaltanlagen auch nicht wahllos in der gesamten Ukraine aus:

„Der russische Angriffsplan sieht vorerst nicht vor, das Stromnetz für die Personenzüge zwischen Kiew, Lemberg und dem polnischen Terminal in Przemysl anzugreifen. Stattdessen wird die Stromversorgung der Züge unterbrochen, die östlich von Kiew in Richtung Dnjepr und an der Front von Charkow nach Odessa verkehren.“ (5i)

Der im Bild weiter oben getroffene Transformator war also ein sorgfältig ausgewähltes Ziel und wurde durch eine hochpräzise Waffe zerstört. Die Anlagen in der Umgebung wirken unversehrt, sind aber wahrscheinlich unbrauchbar gemacht worden. Zwischen Zerstörung und Unbrauchbarmachung ist zu unterscheiden. Zerstörtes kann man nicht mehr in Betrieb nehmen. Im beschriebenen Fall würde ein neuer Transformator die gesamte Anlage wieder betriebsfähig machen. Allerdings gibt es da ein Problem, eines das Russland natürlich einkalkuliert hat.

Das Stromverbundsystem der Ukraine basiert nämlich nach wie vor auf dem der untergegangenen Sowjetunion. Die Primärstrecken im Höchstspannungsnetz werden dabei mit 750 Kilovolt, die Sekundärstrecken mit 330 Kilovolt betrieben und unterscheiden sich damit von den Parametern in europäischen Stromnetzen (11). Entsprechend müssen auch die Transformatoren und diverse Schaltanlagen konstruiert sein. Die ukrainischen Energieversorgungsunternehmen sind gerade dabei, entsprechende Vorräte für die Wiederherstellung beschädigter beziehungsweise zerstörter Anlagen aufzubrauchen. Diese Vorräte sind begrenzt und werden bald zu Neige gehen. Von wo wird wohl der Ersatz bezogen werden? Für das ukrainische Energieverbundnetz dürfte nur ein Land in Frage kommen: Russland.

Da Russland nicht die Energieerzeugungsanlagen selbst angreift, wäre eine vollständige Wiederherstellung der Energieversorgung in der Ukraine theoretisch relativ rasch umsetzbar. Natürlich nur dann, wenn beide Staaten friedliche Lösungen für ihre Feindseligkeiten angehen würden.

Allerdings wird es ein Angebot zur militärischen Beendigung des Konflikts, wie es Russland noch im März 2022 gemacht hat, nicht mehr geben. Die Bedingungen für Kiew sind deutlich härter geworden.

Das kurz- und mittelfristige Problem für die Ukraine, auch für deren militärischen Operationen, stellt sich jedoch nicht nur in der Aufrechterhaltung der Energieversorgung dar.

Kann die ukrainische Luftabwehr in absehbarer Zeit wirksame Gegenmaßnahmen gegen die mulitplen russischen Angriffe auf ihre Energieinfrastruktur treffen? Das kann sie nicht und in absehbarer Zeit wird sich daran nichts groß ändern. Auch wenn die Medien den Anschein erwecken, dass wirksame Hilfe in Kürze nahen würde:

„Laut Blinken arbeiten die USA daran, die Luftverteidigungsfähigkeit der Ukraine zu verbessern. Die beiden bodengestützten Luftverteidigungssysteme des Typs Nasmas, zu deren Lieferung sich die Vereinigten Staaten verpflichtet hätten, würden nächsten Monat in die Ukraine gebracht.“ (12)

Zwei Systeme klingt nicht gerade nach viel. NASMAS (National Advanced Surface to Air Missile System für Nationales Erweitertes Luftabwehrsystem) ist ein sehr modernes System, in diesem Bereich sozusagen der letzte Schrei aus der US-Waffenschmiede Raytheon (13). Unter den Bedingungen eines „echten“ Krieges mit einem Gegner der mit heterogener, teilweise hochentwickelter Technik komplexe Luftangriffe zu führen in der Lage ist, wurden diese Waffen allerdings noch nie eingesetzt. Das Pentagon lässt sich auch Zeit mit der im September zugesagten Lieferung (14).

Denn was würde es für Auswirkungen haben, wenn das russische Militär gegen NASMAS eine Karte zückt, in der fortgeschrittene Waffen das Abwehrsystem lahmlegen oder wirkungslos machen? Das wissen die Strategen im Pentagon nicht, aber sie ahnen etwas in dieser Richtung. Weil der Verlauf des diesjährigen Krieges in der Ukraine immer wieder darauf hinweist. Entgegen allen Propagandameldungen aus westlichen Schreibstuben, konnte der NATO-Proxie Ukraine im Bunde mit seinen vieltausendköpfigen westlichen Beratern den russischen Raketenangriffen nie etwas wirklich wirkungsvolles entgegen setzen.

Was NASMAS betrifft, ist außerdem darauf hinzuweisen, dass es in seiner derzeitigen Konfiguration in der Ukraine wahrscheinlich von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Ist doch sein Erkennungssystem feindlicher Flugkörper ungeeignet, rudelweise angreifende Drohnen, so wie sie derzeit von Russland eingesetzt werden, überhaupt zu erkennen, geschweige denn zu bekämpfen (14i). NASMAS müsste also in ein Abwehrsystem integriert werden, das genau so etwas beherrscht. Verfügen die USA über solch eine Lösung? Ich wage es, zu bezweifeln.

Sollte NASMAS versagen, wäre das ganz schlecht für das Geschäft von Raytheon. Außerdem wäre einmal mehr der Lack vom Narrativ der unbesiegbaren, „Einzigen Weltmacht“ arg beschädigt. Das wiederum schmälerte die Wirkung im Propagandakrieg. Die USA darf den Ukraine-Krieg im damit erzeugten öffentlichen Bewusstsein nun einmal nicht verlieren. Und so hält man die ukrainische Führung hin und vertröstet sie mit zwei, später acht, in Wirklichkeit erst noch unter Kriegsbedingungen zu testenden NASMAS.

In dieser Zeit wird Russland jedoch längst weitere Möglichkeiten entwickelt haben, die Kriegsfähigkeit der ukrainischen NATO-Armee herunterzufahren.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Übersetzungen unter Zuhilfenahme von DeepL.com.

(1) 11.07.2017; watson; Die Bilder der Zerstörung. Was nach drei Jahren «IS» und 8 Monaten Krieg zurückbleibt;  https://www.watson.ch/international/irak/798109661-zerstoertes-mossul-was-nach-3-jahren-is-und-8-monaten-krieg-zurueckbleibt

(2) 10.08.2017; SWSW; Bill van Auken; Syrien wirft Washington Kriegsverbrechen bei Belagerung von Rakka vor; https://www.wsws.org/de/articles/2017/08/10/syri-a10.html

(3) 13.11.2017; BBC; Quentin Sommerville, Riam Dalati; Raqqa’s dirty secret; https://www.bbc.co.uk/news/resources/idt-sh/raqqas_dirty_secret

(4) 25.10.2022; Washington Post; Michael Birnbaum, David L. Stern, Emily Rauhala; Russia’s methodical attacks exploit frailty of Ukrainian power system; https://www.washingtonpost.com/world/2022/10/25/russias-methodical-attacks-exploit-frailty-ukrainian-power-system/

(5, 5i, b2) 31.10.2022; naked capitalism; Yves Smith; Electro-Shock Therapy for Slow Learners in the Ukraine Electric War (Part III); https://www.nakedcapitalism.com/2022/10/electro-shock-therapy-for-slow-learners-in-the-electric-war-part-iii.html

(6) 01.11.2022; John Helmer; Electro-Shock Therapy for Slow Learners in the Ukraine Electric War (Part III); http://johnhelmer.net/electro-shock-therapy-for-slow-learners-in-the-electric-war-part-iii/

(7) 17.11.2022; ARD-Tagesschau; Lage in der Ukraine: Russland greift die zivile Infrastruktur weiter an;  https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1116217.html

(8) 03.11.2022; ARD-Tagesschau; Baerbock: In der Ukraine drohen Kinder zu erfrieren; https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-donnerstag-175.html#Kinder

(9) 25.04.2022; taz; Reinhard Wolff; Europa legt am schnellsten zu; https://taz.de/Weltweite-Ruestungsausgaben-2021/!5846897/

(10) 27.04.2022; ARD-Tagesschau; Rüstungsausgaben auf Rekordniveau; https://www.tagesschau.de/ausland/europa/sipri-ruestungsausgaben-rekord-101.html

(11) 26.04.2022; Energie-Experten; So funktioniert das deutsche Stromnetz; Von der Höchstspannung zur Niederspannung; https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/oekostrom/stromnetz

(12) 28.10.2022; ARD-Tagesschau; Ukraine-Liveblog; USA liefern weitere Militärhilfe im Wert von 275 Millionen Dollar; https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-freitag-191.html#Militaerhilfe

(13) 22.06.2021; Airforce Technology; National Advanced Surface to Air Missile System (NASAMS); https://www.airforce-technology.com/projects/national-advanced-surface-to-air-missile-system-nasams/

(14, 14i) 01.11.2022; Reminiscence of the Future …; Andrej Martianow; It is Not Going To Make A Difference; http://smoothiex12.blogspot.com/2022/11/it-is-not-going-to-make-difference.html

(b1) Boris Rozhin; 29.10.2022; Telegram; Panzertransport auf einem ukrainischen Bahnhof; https://t.me/boris_rozhin/68726

(b2) Colonel Assad; Zerstörter Trafo in ukrainischem Umspannwerk; November 2022; https://colonelcassad.livejournal.com/7981349.html

() 03.11.2022; naked capitalism; Yves Smith; Has Russia Already Pwnd Ukraine?; https://www.nakedcapitalism.com/2022/11/has-russia-already-pwnd-ukraine.html

() 10.10.2022; naked capitalism; Yves Smith; Russian Army Turning Out the Light: US Losing Electricity War in Ukraine; https://www.nakedcapitalism.com/2022/10/russian-army-turning-out-the-lights-us-losing-electricity-war-in-ukraine.html

(Titelbild) Energie, Strom, Kondensator; Autor: SatyaPrem (Pixabay); 25.10.2022; https://pixabay.com/de/photos/elektrizit%c3%a4t-transformator-7544071/; Lizenz: Pixabay License

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Der energetische Krieg in der Ukraine
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1 Kommentar

  1. „Allgemein wurde der deutsche Krieg im Zweiten Weltkrieg nach dem Willen der Führer des Dritten Reiches zu einem Totalen Krieg.“

    Vollkommener Quatsch!!!

    Das Deutsche Reich mußte sich im Zweiten Weltkrieg gegen die ca. 20fache Übermacht erwehren. Nachdem Roosevelt auf der Konferenz von Casablanca im Januar 1943, nach der deutschen Niederlage bei Stalingrad, aus seiner unendlichen Übelegenheit heraus von Deutschland den „unconditional surrender“ (bedingungslose Kapitulation) als Kriegsziel gefordert hatte, war natürlich klar, daß Hitler und sein Gefolge ihrerseits den totalen Krieg ausrufen mußten, um die bedauernswerten Folgen nach dem Zweiten Weltkrieg zu verhindern, als da sind wie Verlust von ca. 40 % des Staatsgebiets, 17 Millionen Heimatvertriebene aus dem Osten, Millionen vergewaltigter deutscher Frauen usw.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Casablanca-Konferenz

    https://de.wikipedia.org/wiki/Casablanca-Konferenz#Gemeinsame_Forderung_einer_bedingungslosen_Kapitulation

    Wer in ein schwächeren Situation ist, muß sich viel stärker bis zum Letzten bemühen, um sich gegenüber dem Stärkeren zu behaupten. Die Forderung Roosevelts sollte die Deutschen anspornen bis zum Letzten zu kämpfen, um sie umsomehr vollständig zusammenschlagen zu können. Dies ist ihm auch vollständig gelungen!

    Ich finde die Einleitung des Peter Frey sehr ungerecht der deutschen Führung damals gegenüber, was seinen ganzen Artikel dadurch entwertet. Die Italiener haben auch nach Stalingrad erkannt, Tagebücher des Galeazzo Ciano, daß der Krieg für die Achsenmächte nicht mehr zu gewinnen war, weswegen der große Rat der Faschisten Mussolini abgesetzt hat. Ich bezweifele jedoch, daß – aus welchen Gründen auch immer – eine frühzeitige Kapitulation der Deutschen weniger große Verluste gezeitigt hätte, denn es ging ja nur darum das Machtzentrum in Mitteleuropa zu zerstören, das sich jetzt im Ukraine-Krieg für den anglo-zionistischen Westen wieder opfern soll. Churchill hat sich auch nach meiner Erinnerung ziemlich verächtlich über die Attentäter des 20. Juli 1944 geäußert, weswegen er vollkommen unnötig kurz vor Kriegsende im Februar 1945 Dresden dem Erdboden gleich machen ließ!

    Insgesamt habe ich wenig Hoffnung, daß aus Deutschland noch was wird, weil die Leute insgesamt vollkommen falsch indoktriniert sind, wofür die Geschichtsfälschungen hervorragende Beispiele sind. Vielleicht werden sie ein bißchen nachdenken, wenn jetzt die Energie immer teurer wird und die Renten entweder in ca. fünf Jahren nicht mehr bezahlt werden können oder durch die Inflation total entwertet werden.

    Die Bemühungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hinsichtlich der Frauenemanzipation sollen meiner Meinung dazu führen, daß Frauen arbeiten, um eine Rente zu bekommen, und deswegen keine Kinder kriegen, also Bevölkerungsverminderung. Kinder aufzuziehen ist jedoch ein vollkommener Ganztagsjob, so daß der Zusammenbruch des Rentenwerts durch Inflation demnächst Frauen, die darauf gebaut haben, ziemlich enttäuschen wird – und die Gesellschaft insgesamt natürlich auch!

    Bin ich wegen dieses Kommentars ein Nazi??? Soweit der Walnuß- und Eßkastanienbauer.

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