Der deutsche Weg in die Energiefalle

Nach zwei verlorenen Weltkriegen haben die Deutschen ihr nach den Kriegen von den Siegern ausgeplündertes und zerstörtes Land jedesmal wieder aufgebaut.

(re-posting eines Artikels von Sigurd Schulien im Euro-Kurier: Wird die Energiewende zur Energiefalle?)

„Die Demontage der wichtigsten Industriebetriebe, der Raub aller Patente, die Gefangennahme des leitenden Personals, das Verbot von Forschung und Entwicklung bis 1955 hatten nicht den gewünschten Erfolg: nämlich die Vernichtung Deutschlands. Die Wall Street-Strategen fanden die Lösung des Problems: Man müsse die Deutschen dazu bringen, daß sie selbst die Industrie – von der sie leben – ruinieren, indem sie die Voraussetzung für jede industrielle Tätigkeit vernichten, daß heißt die sichere und kostengünstige Energierversorgung.

Kohle war damals der wichtigste Energieträger Deutschlands. Nach 1945 wurde ihre Vermarktung zunächst internationalisiert, ihre Anwendung als Energieträger später unter Verdacht gestellt, schädliche Emissionen bei ihrer Verbrennung zu verursachen, also CO2, SO2 u.a. (CO2 ist kein Schadstoff, sondern für das Leben auf der Erde unentbehrlich). Daraufhin wurde der Abbau der Steinkohle allmählich reduziert, die Kohle zum großen Teil durch Erdöl ersetzt, das von anglo-amerikanischen Konzernen geliefert wurde, welche die meisten Erdölkonzessionen besaßen.

Die Deutsche Industrie versuchte, von anglo-amerikanischen Pressionen unabhängig zu werden, indem sie für die Zukunft auf Kernenergie setzte. Daraufhin wude die Gefährlichkeit der Kernreaktoren entdeckt und ausführlich in den Medien behandelt. Die Entwicklung eines sicheren deutschen Kernreaktors wurde 1989 aus politischen Gründen abgebrochen. Durch die dauernde Medienindoktrination war die Bevölkerung in Deutschland gegen Kernenergie.

Da jetzt in Deutschland fast nur noch fossile Energieträger, die bei der Verbrennung CO2 erzeugen, für die Energieversorgung übrig blieben, erinnerte man sich an der Wall Street an die Schadgase, die bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas entstehen, vor allem an das beim Energieverbrauch entstehende CO2. Um den Energieverbrauch in Verrruf zu bringen, erfand man das Märchen vom Klimakiller CO2, dem zufolge steigender CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre zu einer katastrophalen Klimaerwärmung führen soll. Diese CO2-Eigenschaft konnte noch nie bewiesen werden, wird aber seit Jahrzehnten in den Medien beschworen.

So entstand der CO2-Schwindel als unwiderlegbares und offenkundiges Dogma. Um die von den Globalisierern vorhergesagte Erderwärmung zu vermeiden, beschloß die Politik, in Zukunft Solarenergie und Windenergie für die Enegieversorgung Deutschland (inzwischen auch Europas) einzusetzen. Die erneuerbaren Energien liefern aber nur Energie in Abhängigkeit vom Wetter: die Industrie benötigt jedoch kontinuierliche Energielieferung. Sonnen- und Windenergie können die Energieversorgung des Industriestaates Deutschland nicht gewährleisten. Das Ende der deutschen Industrie ist absehbar. Um zu überleben, bleibt Deutschland nur die Mögllichkeit, mit Rußland und/oder China zu kooperieren, die die Anwendung von Kohleenergie und Atomenergie realistisch sehen und befürworten.“

Titelfoto: dapd (aus Badische Zeitung)
Originalartikel Sigurd Schulien bei Euro-Kurier

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