Der Angelsächsische Freihandel. Eine Orgie der Gier und der Menschenverachtung (2)

Die unversenkbaren Flugzeugträger

von Wilfried Schuler

Teil 1

 

So kamen die Amerikaner nach Hawaii

Da es zum Überfall auf Pearl Harbour tausende Artikel und Millionen Seiten Literatur gibt, soll hier nur das Wesentliche zum Thema selbst abgehandelt werden. Anstelle bekannter Dinge, die aber häufig nur Propaganda und Desinformation sind, sollen in diesem Aufsatz weniger geläufige Vorgänge beobachtet und auch ungewöhnliche Blickwinkel eingenommen werden. Einfach anders an das Thema heran gehen. Ohne Scheuklappen. Ein wichtiger Punkt fehlt nämlich bei allen Standardbeiträgen in der Presse völlig. Wie kamen die beiden Beteiligten überhaupt nach Pearl Harbour? Was hatten sie dort zu suchen, tausende Kilometer von ihren jeweiligen Heimatländern entfernt? Die Anwesenheit der USA auf den Hawaii Inseln hatte 1940 eine bereits 120 jährige Vorgeschichte, die man kennen sollte, wenn man den Konflikt verstehen will. Wer also hier nur von hinterlistigen Japanern und arglosen, gutherzigen Amerikanern lesen will, sollte jetzt auf abbrechen und zum Spiegel oder der Bild Zeitung greifen. Wirklich weitreichende, sehr gravierende Ereignisse, kann man nur verstehen, wenn man die Hintergründe und die auslösenden Bedingungen kennt. Die beider Seiten, selbstverständlich.

Pearl Harbour liegt auf den Hawaii Inseln, die geographisch natürlich nicht zum amerikanischen Kontinent gehören. Die Entfernung zu den einstigen Neu England Kolonien beträgt ca. 8000 km. Damit wird deutlich, dass Hawaii nicht zu dem Bestand der von den Engländern übernommenen Kolonien gezählt werden kann. Die Engländer waren von Einzelfällen abgesehen eher selten auf Hawaii. Die Inseln wurden beginnend vor etwa 1400 Jahren von Polynesiern besiedelt, die in zwei Wellen von den Marquesas Inseln und später von Tahiti kamen. Hawaii wurde erst 1959 der 50. Bundesstaat, war also zum Zeitpunkt des 2. Weltkrieges überhaupt kein vollwertiges Staatsgebiet. Als im frühen 19. Jahrhundert, amerikanische Walfänger die Insel als Stützpunkt zu nutzen begannen, kamen ab 1820 die Missionare ins Land. Sie waren die Spürhunde und Scouts des US Kapitals. In ihrem Gefolge tauchten die Zucker- und Ananasbarone auf, die alsbald den Insulanern ihr Land abluchsten. Die Geschichte des modernen Hawaiis begann also mit Betrug, Nötigung, Landdiebstahl, Ausbeuterei, begleitet von der US typischen Gewalt.

Die Walfänger kamen von ihren Fanggründen aus der Kamtschatka See und dem Ochotischen Meer. Sie segelten weiter nach Chile, umrundeten Kap Hoorn und fuhren dann in ihre Heimathäfen Nantucket und New London an der Neuengland Küste. Waren es um 1820 zwanzig Schiffe jährlich, so schwoll diese Zahl bis 1860 auf 600 an. Ihr Einfluss auf alle Insulaner im Pazifik, auch auf Tahiti, Fidschi und vielen anderen Inseln, war verheerend. Sie brachten Alkohol, Krankheiten und Rabaukentum, einschließlich der professionellen Prostitution mit. So reduzierte sich dank Tuberkulose, Masern, Syphilis, Pocken und Cholera, die Anzahl der nativen Inselbewohner aller Archipele zwischen 1770 und 1870 auf weniger als die Hälfte.

Wie wenig davon ins Bewusstsein der Europäer bis heute eingedrungen ist, zeigt sich an rassistischen, arroganten Werken wie Rudyard Kiplings „ The white man´s burden“ Ist es Zivilisation, wenn damit ein Völkermord einhergeht? Ist es ein Geschenk für die überlebende Hälfte, wenn sie lesen gelernt hat? Die harten Tatsachen, wurden mit rührseligen Hollywood Schmonzetten getarnt. Nicht zu vergessen der sogenannte Jugendschriftsteller Jack London, der unsägliche Geschichten mit seiner Schreibmaschine in die Köpfe seiner Leser hämmerte, ehe er mit 36 Jahren im Suff durch Selbstmord endete.





Eine andere, wichtige Zwischenstation der Walfänger war Japan, aber dazu später. Die Polynesier auf Hawaii hatten früher vom Fischfang und einfacher Landwirtschaft gut gelebt. Unbeschwert und in den Tag hinein. Nun sollten sie Fronarbeit, für fremde Raffzähne, auf ihrem eigenen Land verrichten. Auf ihrem Acker, den man ihnen mit Glasperlen oder dem Colt abgenommen hatte. Eine altbekannte Geschichte, die Gäste begannen sich als die Herren des Hauses aufzuspielen. Die Amerikaner schleusten große Mengen Japaner und Philippinos ein und die Hawaiianer wurden mit später unter 10% Anteil an der Bevölkerung bald zur Randgruppe. Ihre Königin wurde 1893 gestürzt und lebenslang unter Hausarrest gestellt. Als im Zuge des Spanisch/Amerikanischen Krieges 1898, Kuba und Puerto Rico erobert wurden, hat man Hawaii einfach annektiert. Die Meinung der rechtmäßigen Bewohner spielte, wie üblich, keine Rolle.

Es wäre interessant einem heutigen Spiegel Journalisten eine Meinung zum damaligen „Hawaii Referendum“ und der „Krim Annexion“ 2014 abzufordern.

Immerhin hatten die Hawaiianer noch Glück, sie durften sogar bleiben. Nicht alle Völker die mit den USA in Berührung kamen, wurden so „gut“ behandelt. Man denke an die Indianer, von denen fast keiner mehr übrig blieb. Insofern sind die Hawaiianer noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Allerdings hat sich auch ihre Zahl, von 300 000 zu Zeiten von Kapitän Cook, auf heute 90 000 verringert. Nicht unbedingt dass, was man als gesundes Bevölkerungswachstum bezeichnen könnte. Und von dem später propagierten Nation Building, ist schon gar nichts zu spüren, im Gegenteil. Präzise gesagt, es handelt sich um einen schleichenden Genozid, heutigen Tages zwar in einer sanften Version, aber das ändert nichts an der Grundtatsache. Die Situation der nativen Hawaiianer in unseren Tagen, ist äußerst prekär. Es geht ihnen vergleichsweise sogar noch schlechter, als den Indianern, den Inuit und den Afrikanern. Ihr Anteil an den Arbeits- und Obdachlosen ist, statistisch gesehen, der Höchste in den USA und die Selbstmordrate ist erschreckend. Sie sind zu einem großen Teil Heimatlose im eigenen Land geworden. Slum Bewohner, die draußen neben dem Müllplatz zelten.

Vergleicht man diese Tatsachen mit dem Hula Gedöns, das in alten Hollywood Schinken als Hawaii verkauft wird, so kann jeder Leser sich ein Bild machen, wohin diese Leute mit Ihrer Willkommenskultur von 1820 gekommen sind. Das Pikante dabei ist, dass sie sich nicht vermeintlich blutrünstigen, unzivilisierten Moslems ausgeliefert haben, sondern gottesfürchtigen Missionaren, den Verbreitern der Zivilisation und der Religion der Liebe.

Die unversenkbaren Flugzeugträger

So wie Hawaii ein nicht versenkbarer Flugzeugträger im Pazifik ist, liegt ein ebensolcher Flugzeugträger in der Mitte des Indischen Ozeans. Das ist die Insel Diego Garcia. Da ihre ehemaligen Bewohner den Flugbetrieb dort störten, hat man ihre Hunde eingefangen und vergast. Sie selbst wurden einfach in die Slums von Port Louis auf Mauritius verfrachtet. Natürlich ohne Unterstützung oder Entschädigung. Dort vegetieren sie dahin, nutzlos, die Hawaiianer taugen wenigstens noch als Dekoration für die Folklore. Kein Hahn aber kräht nach den Insulanern von Diego Garcia. Von ihrer Insel aber starten Flieger die Bomben abwerfen, für solch noble Aktionen wie Iraqi Freedom oder Eternal Freedom. Bomben die den Weg frei sprengen für Mädchenschulen in Afghanistan und Nation Building im Irak, nur um einige der hirnlosen Schlagworte aus den Medien zu benutzen. Da man mit solch wichtigen und hehren Dingen beschäftigt ist, müssen die Grundrechte von 3000 Insulanern einfach hinten an stehen. Man kann sich ja nicht um alles kümmern und wo gehobelt wird, fallen eben Späne.

Hawaii war ein wichtiger Stützpunkt auf dem Weg zu den Philippinen, die als nächste Kolonie erobert und erbarmungslos drangsaliert wurden, was je nach Quellen Lage mehr als 500.000 Bewohner das Leben kostete. Leute zu köpfen, war zu dieser Zeit auch bei den Amerikanern nicht unüblich. Und eine bis heute von der US Army praktizierte Spezialität, war das sattsam bekannte Water Boarding, mit dessen Hilfe gefangene Philippinos befragt wurden. In Original Berichten wird beschrieben, dass die „Bimbos“ anschwollen wie fette Kröten. Einige dieser Greuel riefen sogar Mark Twain auf den Plan, der diese Untaten mit seiner Feder anprangerte. Aber das scherte niemanden. Water Boarding ist also nicht in Guantanamo in die Palette der US Methoden übernommen worden, sondern bereits vor über 100 Jahren in Manila. Nicht wenige US Militärs, die später berühmte Helden in WW 1 wurden, taten sich hier hervor. Z.B „Black Jack“ Pershing, ja, der nette Herr mit den friedenssichernden Raketen. Er war früher schon im Mexico Feldzug durch sein ausnehmend umgängliches und humanes Wesen bekannt geworden. Seine ersten Sporen, hatte er sich einst als Zuarbeiter beim Massaker an den Squaws und Kindern am Wounded Knee verdient. Vergleicht man den Umfang und die Dauer der amerikanischen Untaten auf den Philippinen, mit Vorfällen aus der jüngeren Geschichte, so war Saddam auch nicht schlimmer und Milosevic eher ein kleiner Fisch. Aber beide bekamen das Hitler Etikett. Es ist übrigens nett zu sehen, dass die den Frieden sichernde Pershing Rakete nach einem Mann benannt wurden, der eine solch zweifelhafte Vergangenheit hatte. Man stelle sich vor, die Bundeswehr würde Panzer und Hubschrauber nach Nazi Generalen benennen?





Der amerikanische Imperialismus erwacht

Das Jahr 1898 kann als das Geburtsjahr des Amerikanischen Imperiums angesehen werden. Auslöser des heiß ersehnten Krieges gegen Spanien, war der Untergang des Kreuzers Maine, im Hafen von Havanna im Februar 1998. Er war nach altbewährter Manier dort, um „Amerikanische Interessen“ zu schützen. Diese bestanden neben der Ausbeutung der Bevölkerung darin, dass die USA die Rebellen die gegen die Spanier kämpften, nicht nur mit Geld und Waffen unterstützen, sondern auch Horden von Strauchdieben aus den USA schickten die hier mitmischten. Sozusagen, eine Art „Yankee Jihadismus“. Begleitet wurde das Ganze von einem wahren Wolfsgeheul der Hearst und Pulitzer Presse. Ein sehr bekannter Mitkämpfer auf der Rebellenseite war Teddy Roosevelt, später Präsident und Friedensnobelpreisträger. Wer also denkt, dass Obamas Preis ein alleinstehendes Absurdum ist, kennt die Geschichte nicht. Und noch etwas für die Romantiker: Ja, es war der nämliche Theodore Roosevelt nach dem der putzige Teddy Bär benannt wurde. Nachdem er tausende Tiere auf der Jagd, nicht zuletzt in Afrika, gekillt hatte, wurde irgendwo von einem hirnlosen Presse Schreiber dieses Rührstück vom armen verschonten Bärenkind erfunden. Fernab von jeder Wirklichkeit. Teddys Motto hieß, „Sprecht freundlich, aber habt immer einen großen Knüppel hinter dem Rücken“. Die Parallele zu Obama ist verblüffend. Obama war so zu sagen, ein sonnengebräunter Teddy Roosevelt. Teddy war auch ein begnadeter Märchenerzähler. Einst wurde auf ihn geschossen, die Kugel wurde jedoch vom Redemanuskript in seiner Brusttasche aufgehalten. (Wahrscheinlich ein Luftgewehr) Eingedenk der Lügen Story von Jessica Lynch im Irak Krieg wundert es einem, dass es nur ein Manuskript und nicht die Bibel war. Ein böser Regiefehler. Haha. Teddy konnte gleich Obama im Wahlkampf, über das Wasser laufen und es gleichzeitig in Bordeaux Grand Cru verwandeln. Teddy baute auch den Panamakanal. Dass es dazu leider nötig war, zunächst Panama von Kolumbien vermittels einer Revolution abzuspalten, sei ihm verziehen. Die Toten die bei solchen Aktionen schwer zu vermeiden sind, sterben ja für einen guten Zweck. Wer wollte das bezweifeln? Wenn ein heutiger Politiker Roosevelt dafür lobt, dass er den Welthandel damit enorm gefördert hat, sollte man nicht vergessen, dass die Amerikaner vor allem darauf achteten, dass ihre Schlachtkreuzer in die Schleusen passten. Die Kreuzer wurden nämlich als Katalysator zur Anregung des Handels benötigt. Als kleiner Nebeneffekt wurde Panama ein weiterer der vielen „Flugzeugträger“ der USA. Es war auch für viele Jahrzehnte die Heimat der sogenannten „Escuela de las Americas“ Alle Generäle Lateinamerikas, die je als Massenmörder und Tyrannen bekannt wurden, lernten das Handwerk des Folterns und Tötens von den Amerikanern in Panama. Die „Escuela de las Americas heißt heute anders und befindet sich in Fort Benning in Georgia. Ihre heutigen Schüler kommen hauptsächlich aus Afrika dem Kriegsschauplatz der näheren Zukunft. Einer davon war Paul Kagame, eine ganz sinistre Figur im Ruanda Krieg. Ein Massenmörder und Erzschurke, der dummerweise auf der richtigen Seite steht. Aber, tempus fugit. Noch steht er. Auch Noriega, der langjährige starke Mann in Panama stand 30 Jahre auf der Pay Roll der CIA und koordinierte für die Kartelle und den CIA den Rauschgiftschmuggel. Als er aber aus dem Ruder lief, wurde er allerdings nicht einfach aus dem Verkehr gezogen, was ohne Aufhebens binnen Stunden möglich gewesen wäre.

Nein, Bush der Ältere organisierte an Weihnachten 1989 ein großes Manöver unter dem Namen „Gerechte Sache“ und „eroberte“ Panama City was den Tod von 5000 Menschen zur Folge hatte. Die Manöverschäden von 2 Milliarden USD hatte Panama zu tragen. Wer sonst. Die Panama Aktion hat ohne jeden Zweifel wesentliche Erkenntnisse für den Desert Storm 1991 geliefert, der ein gutes Jahr später stattfand. Eine Generalprobe so zu sagen. Ein Großmanöver auf Kosten der Anderen. Bekanntlich sind Manöver Blaupausen für spätere Aktionen. Es ist längst bekannt, dass die Planung für die Demontage Saddams bereits lief. Der wusste es nur noch nicht, oder wollte es nicht glauben.

 

Wandere aus, solange es noch geht!

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Der Angelsächsische Freihandel. Eine Orgie der Gier und der Menschenverachtung (2)
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20 Kommentare

  1. Einige Anmerkungen zu obigem Artikel:

    „Sie brachten Alkohol, Krankheiten und Rabaukentum, einschließlich der professionellen Prostitution mit.“ Korrektur!

    Ludwig Büchner, Das goldene Zeitalter, 1891, S. 254:

    „Für irgendeine unbedeutende Kleinigkeit verschachern die Tahitianer und andere Einwohner der oceanischen Inseln ihre Frauen und Töchter den europäischen Schiffsleuten. Der Missionar de Varigny „Vierzehn Jahre auf den Sandwichs-Inseln [= Hawaii]) teilt mit, daß es fast unmöglich war, den Sandwichianern den Begriff der Keuschheit beizubringen; sie kannten weder das Wort, noch die Sache. Hurerei, Ehebruch, Blutschande waren bei ihnen ganz gewöhnlich und sogar durch Sitte und Religion geheiligt. Ähnliche Beispiele ließen sich in großer Menge beibringen. Selbst unnatürliche geschlechtliche Laster sind bei barbarischen wie halbbarbarischen Völkern weit verbreitet.“

    Reise um die Welt mit der Romanzoffischen Enttdeckungs-Expedition
    in den Jahren 1815-1818, auf der Brigg Rurik, Kapitän Otto von Kotzebue
    von Adalbert von Chamisso

    „Wir wurden in Erwartung des Kapitäns zu den Königinnen eingeführt; große, starke, fast noch schöne Frauen. Kahumanu tritt schon unter Vancouver (Freund des Königs Tameiameia von Hawaii) in der Geschichte auf. Sie lagen in einem Strohhaufen zusammen auf dem weich mit feinen Matten gepolsterten Estrich: wir mußten Platz unter ihnen nehmen. Fast unheimlich wurden mir, dem Neulinge, die Blicke, die meine Nachbarkönigin auf mich warf. Ich folgte Eschscholtz, der sich schon früher aus dem Hause geschlichen hatte. Ich erfuhr von ihm, seine Königin habe sich noch handgreiflicher ausgedrückt.“

    „Ich kann das erste, was uns wie jedem Fremden auf diesen Inseln entgegentrat, mit Stillschweigen nicht übergehen. Die allgemeine, zudringliche, gewinnsüchtige Zuvorkommenheit des andern Geschlechtes; die ringsher uns laut zugeschrieenen Anträge aller Weiber, aller Männer namens aller Weiber.

    Die Scham scheint mir dem Menschen angeboren zu sein, aber die Kenschheit ist nur nach unsern Satzungen eine Tugend. In einem der Natur näheren Zustande wird erst das Weib in dieser Hinsicht durch den Willen des Mannes gebunden, dessen Besitztum es geworden ist. Der Mensch lebt von der Jagd. Der Mann sorgt für seine Waffen und für den Fang; er ernährt die Familie. Der Waffenfähige herrscht rücksichtslos im Gebranche seiner Übermacht; das Weib dient und duldet. Er hat gegen den Fremden keine Pflicht; wo er ihm begegnet, mag er ihn töten und sein Besitztum sich aneignen. Ob er des Getöteten Fleisch zur Speise benutzt oder verwesen läßt, ist unerheblich. Schenkt er aber dem Fremdling das Leben, so schuldet er ihm fürder, was zu dem Leben gehört; das Mahl ist für alle bereitet, und der Mann bedarf eines Weibes.

    Auf einer höheren Stufe wird die Gastfreundschaft zu einer Tugend, und der Hausvater erwartet am Wege den Fremdling und zieht ihn unter sein Zelt oder unter sein Dach, daß er in seine Wohnung den Segen des Höchsten bringe. Da macht er sich auch leicht zur Pflicht, ihm sein Weib anzubieten, welches dann zu verschmähen, eine Beleidigung sein würde.

    Das sind reine, unverderbte Sitten.

    Diesem Volke der Lust und der Freude – o könnt ich doch mit einem Atemzuge dieser lauen, würzigen Luft, mit einem Blicke unter diesem licht- und farbreichen Himmel euch lehren, was Wollust des Daseins ist! – diesem Volke, sage ich, war die Keuschheit als eine Tugend fremd; wir haben Hab- und Gewinnsucht ihm eingeimpft und die Scham von ihm abgestreift. – Schon auf der nördlichen Küste der Insel, durch das Gebirge von der verderbten Hafenstadt abgesondert, wähnte ich mehr patriarchalische, unbescholtenere Sitten zu finden.“

    „Es ist übrigens nett zu sehen, dass die den Frieden sichernde Pershing Rakete nach einem Mann benannt wurden, der eine solch zweifelhafte Vergangenheit hatte.“

    Der vor allen Dingen gegen das Deutsche Reich kämpfte: „Am 7. Mai 1917, 52 Tage nach der Kriegserklärung der USA an das Deutsche Reich, befahl man Pershing nach Washington. Präsident Woodrow Wilson hatte ihn zum Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa, der sogenannten American Expeditionary Forces, ernannt.“

    „Das Jahr 1898 kann als das Geburtsjahr des Amerikanischen Imperiums angesehen werden.“ Schon viel früher, siehe den Krieg gegen Mexiko, aber auch die Erschießung des Kaisers Maximilian in Mexiko 1867 erfolgte durch Lieferung von Waffen an Benito Juárez.

    http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=8125

    http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Wirsing_USA_1943.pdf

    Was Verbrechen Roosevelts namens „Pearl Harbor“ angeht, so finde ich eine gute Darstellung bei Hamilton Fish:

    https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&kn=&an=Hamilton+Fish&tn=&isbn=

    Aber was nutzen Erkenntnisse, die „unsere (???)“ Regierung verschweigen muß und der Besatzer-Rundfunk verschweigen will?

    • Was die nutzen? Ganz einfach, man kann sie selbst leben und anwenden, wenn man es denn möchte, bzw. die auferlegten Verhaltensweisen zumindest in Frage stellen, oder.

      Uns Ur-Germanen wurde damals auch die Liebe zum Wald genommen, wir wurden christianisiert („erlöst“) und im freien Denken und Handeln beschnitten. Im Rückblick auf die Folgen der europäischen Kolonisierung Amerikas aber sprechen manche Forscher sogar vom größten H o l o c a u s t der Menschheitsgeschichte, wenn dieser Begriff nicht schon für Juden und Deutsche reserviert wäre. Auf diesem unvorstellbar blutigen Sockel baut das heutige „Land der Freiheit“, auf Genozid und Massenmord der uralten Kulturen. Und sie sind sogar so patriotisch, äähm, PERVERS, zum Beispiel ihre Kampfhubschrauber, welche die Kulturen der Gegenwart zerstören, ausschließlich nach den ausgerotteten Ureinwohnern ihres Territoriums zu benennen: CH-47 Chinook, UH-60 Blackhawk, AH-64 Apache, OH-58 Kiowa, RAH-66 Comanche, UH-1 Iroquois, AH-56 Cheyenne, Bell 207 Sioux Scout, OH-6 Cayuse,…Pfui Deifel!! Der Truthahn wird wie Murmeltiertag als Fest gefeiert, nachdem man ihn den Ureinwohnern wie den Büffel durch Gift & Blei weggenommen hatte, der Seeadler ist Landeswappen, obwohl nun vom Aussterben bedroht. Widerlich und geschmacklos.

      „Es tut mir leid, daß ich dich töten mußte, kleiner Bruder. Aber ich brauche dein Fleisch, denn meine Kinder hungern. Vergib mir, kleiner Bruder. Ich will deinen Mut, deine Kraft und deine Schönheit ehren – sieh her! Ich hänge dein Geweih an diesen Baum; jedesmal, wenn ich vorbeikomme, werde ich an dich denken und deinem Geist Ehre erweisen. Es tut mir leid, daß ich dich töten mußte; vergib mir, kleiner Bruder. Sieh her, dir zum Gedenken rauche ich die Pfeife, verbrenne ich diesen Tabak.“

      Eine Cherokee-Indianerin hat obiges Gedicht 1974 geschrieben. Dieser Jäger, der um Vergebung bittet bei dem Hirsch, den er erlegt hat, ist symbolhaft für die indianische Lebenshaltung. Die ihr innewohnende Ehrfurcht vor allem Leben ist ihr herausragendes Merkmal, das uns weiße Menschen beschämen muß.
      (https://www.zeitenschrift.com/artikel/indianer-eins-mit-dem-grossen-geist)

      Es zeugt von keiner sonderlich großen, geistigen Reife, anderen Lebewesen oder ungewohnten Praktiken fremder Kulturen auf diese Weise zu begegnen, in dem man sie mit Viren dezimiert, wegbombt oder gänzlich ausrottet. Das tuen sie bis heute fort.

    • @Jürgen II

      Danke für die Anmerkungen. Die freien Sitten mancher Naturvölker sind bekannt. Ich habe ja ausdrücklich professionelle Prostitution geschrieben. Die Glasperlen haben die Besucher eingeführt. Was „Den Markt“ ausmacht bestimmt weitgehend der Nachfrager.
      Wer hat den Kapitän Otto von Kotzebue autorisiert, den Insulanern sein Moralkorsett über zu stülpen? Und wie war denn seines? Es hätte ihm sicher wenig ausgemacht „aufsässige“ Insulaner nieder zu schießen. Aber sich dann an sowas zu delektieren sagt einiges.
      Etliche dieser Berichte sind als erbauliche Lektionen für die Sonntagsschule geschrieben worden. Hier hat der bibelfeste und sittenstrenge Weltreisende berichtet wie grandios er war. Was er aber in der Südsee wirklich getrieben hat, steht auf einem anderen Blatt. Und heute, mehr denn jemals zuvor, sehen wir wohin man kommt wenn man von Kirchenfürsten oder anderen Respektspersonen Moral und gutes Benehmen erwartet. Bill Clinton läßt grüßen.

      Der Aufsatz ist ohnehin episch. Deshalb habe ich den Raubkrieg gegen Mexiko nicht erwähnt. Wollte es nicht übertreiben. Das räuberische Gehabe begann bereits 1812, als man die Gunst der Stunde nutzen wollte, um die Engländer die gegen Napoleon mit dem Rücken an der Wand standen, um den Besitz von Kanada zu erleichtern. Das ging schief und endete damit, dass die „Roten“ das Weiße Haus abfackelten.
      Ja , die langjährige Kriegspolitik von FDR. Sie ist im Aufsatz dokumentiert.
      Herbert Hoover hat sie ihm attestiert.

  2. Bekanntlich sind Manöver Blaupausen für spätere Aktionen.
    ———————-
    Hoffentlich gilt dies nicht für das NATO-Militärmanöver Defender 2020.
    Dann wird Europa zur (wahrscheinlich atomaren) Ruine.
    Die US-Eliten sind weit weg und der Tod ihrer eigenen Soldaten nennt sich dann „Kollateralschaden“.

    Allein die Vorstellung dass hier noch mehr von diesen widerlichen US-Soldaten in der BRD auftauchen, verursacht bei mir einen heftigen Brechreiz. Diese Verbrecher sollen endlich verschwinden. Und als Erster bitte dieser unsägliche und abscheuliche Grenell.

    • Meine Güte!
      Denkt doch endlich mal nach. Putin hat Trump am 8.Mai 2020 zur Siegesparade nach Moskau eingeladen. Was wir im Moment zu sehen bekommen, ist alles eine Riesenshow, aber ganz bestimmt kein Kriegsgetrommel.
      Odonata, vielleicht bist Du irgendwann froh, dass die US-Soldaten hier sind, denn unsere Truppe reicht nicht aus. Denke nach!

      • Davon abgesehen, daß man nach Dir die Uhr stellen kann, 😉 , warum sollte man froh darüber sein, daß hier Amerikanskis stationiert sind?
        Rein interne Spannungen vorausgesetzt, warum sollten sie uns helfen wollen?

        • Jürgen,
          die Zeiten Bush, Clinton, Obama sind definitiv vorbei. Merkel zählt zu dieser Truppe und steht nun so gut wie alleine da. Soros ist auch schon im Visier. Glaubst Du ernsthaft, wenn hier was extrem aus dem Ruder läuft, dass da die Amerikanskis und Russkies einfach zusehen werden, wie Europa in Mord und Totschlag versinkt? Zumal die Amerikanskies hier ihre Basen mit allem drum und dran haben. Wir sollten Trump und Putin nicht unterschätzen. Warten wir einfach mal ab.

          • Nun, es sind die Basen von Bush & Co.. Und Trump will offensichtlich auch nicht darauf verzichten. Der Drohnenkrieg geht ja weiter …

            Libelle und Du, ihr repräsentiert hier gegensätzliche Pole, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten! 😉

            Auf der einen Seite naheliegende Befürchtungen, auf der anderen die Hoffnung, daß sich, über Trump, etwas ändern könnte! Nur, woher die Gewißheit nehmen; was beide Seiten betrifft?

            Beide Szenarien liegen außerhalb unserer Macht oder Mittel! Was für mich ein grundsätzliches Problem darstellt! Wie Jürgen II bereits treffend feststellte, „Sie sind sich darin einig, daß die Deutschen bleiben wo sie sind!“.

            Putin ist ja auch nicht doof! Rußland mag uns zuverlässig mit Gas versorgen, aber, er kann doch unmöglich einer Merkel die Hand reichen wollen?! Und Merkel steht, in diesem Falle, nicht nur für sich! Ich denke, Du verstehst, was ich damit meine! 🙂

            Und was Trump angeht, uns gegenüber, hat er je irgend etwas verlauten lassen, was uns entlasten würde? Wohl eher nicht!

            Wir sind auf uns selbst angewiesen! Und wenn es je soweit kommen sollte, dringen wir durch oder gehen vollends unter! Aber, von außen, erwarte ICH keine Hilfe!

            Schlaf wohl! 🙂

      • Das russische Staatsgebiet ist 37 x größer als das Deutsche und erstreckt sich über 10 Zeitzonen. Wenn man die Länge aller Grenzen und Küstenlinien vergleicht, wobei zu beachten ist, dass Deutschland ja von Freunden umgeben ist, wird der Vergleich noch plastischer. Und dann stelle man bitte die zwei Rüstungsetats gegenüber. Deutschland produziert mit diesem Geld eine Lachnummer. Aber vor den Russen, die ja nicht 10 mal so viel ausgeben können, sollen soll sich die ganze Welt fürchten? Wie kommt eigentlich dieses für Deutschland beschämende Missverhältnis zustande. Etwa da dadurch, dass die ansonsten häufig als rückständig diffamierten Russen so gut arbeiten und ihr Geld effizienter nutzen? Das würde niemand bei uns zugeben. Falls AKK noch ihr „Flugzeugträger Projekt“ hat, könnte sie ja Mc Kinsey rauswerfen und Berater vom Ufer der Moskwa holen.
        Unbesorgt Herr Angsthase. Ich schließe Grenell und seine Schutztruppe immer in mein Abendgebet ein. Ich habe auch die Segnungen des Marshal Plans nicht vergessen. Ich meine damit, den Return on Investment für die US Industrie. Wenn ich mich recht erinnere, war die Kreditsumme 1,4 Milliarden $, mit guten Zinsen. By the way, haben sie schon mal gehört, dass die Industrieproduktion 1945 in Deutschland höher war als in 1938? Mit „Aufbaumärchen“ sollte man also vorsichtig sein. Oder gehören Sie eher zum Beschützer Lager?

      • Odonata, vielleicht bist Du irgendwann froh, dass die US-Soldaten hier sind, denn unsere Truppe reicht nicht aus. Denke nach!
        ———-
        @ Angsthase

        Das halte ich für ein großes Gerücht! Jede Art von Besatzung ist widerlich. Ami go home!

        Auch wenn Du mir immer wieder unterstellst, ich würde nicht nachdenken, so interpretiere ich die Geschehnisse einfach anders als Du – wie bereits häufiger angesprochen.

        Allein schon die Sanktionen gegen die BRD wegen Nordstream 2 sprechen eine ganz böse Sprache. Sanktionen sind eine andere Art von Krieg. Und diesen Krieg inszeniert Trump inzwischen überall auf der Welt. Dadurch müssen Tausende von Menschen sterben, wegen Hunger, Mangel an Medikamenten usw. – siehe Syrien, Venezuela,Iran usw.
        Es geht immer um das Plündern von Rohstoffen für die USA.
        Es sind fast immer die Amerikaner, die in andere Länder einmarschieren und Mord und Totschlag bringen – nicht Russland/Putin.
        Ich weiß, dass Putin kein Heilsbringer ist, dass er auch kein Guter ist. Sonst wäre er nicht an der Position, an der er jetzt ist. Aber Trump toppt ihn immer wieder und überall.

        Im Übrigen denke ich, dass wir beide teilweise nicht soweit auseinander liegen. Dass hinter den Kulissen Trump und Putin zusammenarbeiten, wäre durchaus möglich. ALLERDINGS – und da gehen unsere Meinungen wieder auseinander – nicht als Heilsbringer im Kampf gegen die Schattenmächte, sondern als Initiatoren der NWO im Auftrag der Schattenmächte. Und da wäre ich dann mit dem Kriegsgetrommel auch wieder anderer Meinung. Kriege, ob als Bürgerkriege in Europa oder den 3. Weltkrieg, es geht um die Reduzierung der Menschheit. Georgia Guidestones.

        @ Jürgen,

        Russland bleibt keine andere Möglichkeit. Was sollen sie machen wenn die NATO sich überall an ihren Grenzen positioniert. Die müssen Aufrüsten damit die gierigen Plünderer aus den USA und dem Westen überhaupt ihnen nicht der Garaus machen.

    • @odonato
      Was die Amisoldaten angeht, sollte man sich hüten Hassgefühle zu entwickeln. Viele sind eigentlich arme Hunde.Ohne Job und qualifizierte Ausbildung, finden sie ein Dach über dem Kopf, Krankenversicherung und ein bescheidenes Einkommen. Und wenn sie in den geschundenen Ländern die Demokratie einführen helfen, fühlen sie sich großartig. Aber eines Tages lässt die Armee sie fallen.
      Dann erst beginnt der Ernst des Lebens.

      • @ Wilfried Schuler,

        Zitat:
        Und wenn sie in den geschundenen Ländern die Demokratie einführen helfen, fühlen sie sich großartig.
        —————-
        Dies ist aber nicht ernst gemeint, oder?

        Die Länder werden meist durch den völkerrechtswidrigen Einmarsch der Amis erst „geschunden“, will heißen in Grund und Boden gebombt.
        Und die Demokratie bringen die auch nicht wirklich. Oder halten Sie Bombardierungen der Zivilbevölkerung für „Demokratie bringend“? Würden Sie Folterungen, wie z. B. in Afghanistan – Abu-Ghuraib – „als „Demokratie bringend“ bezeichnen. Da begreift auch der Dümmste, dass es nicht um Demokratie gehen kann.
        Also erwarten Sie bitte kein Mitleid für die Ami-Soldaten von mir.

        • Um Mitleid geht es hier nicht. Allerdings begehen erstaunlich viele US-Veteranen Selbstmord, weil ihnen zu keiner Zeit echte Anteilnahme und Dankbarkeit seitens ihrer Regierung zuteil wurde, so daß sie häufig Obdachlose sind. Verachtete Söldner eben!

          Die Verachtung der britischen Oberschicht für ihre Soldaten ist erstauinlich, etwa bei Wellington und auf der Bounty. Der Grund dürfte der sein: Die britische Oberschicht betrachtet sich als Herrenmenschen, die andere Herrenmenschen, d. h. Juden, bei sich aufgenommen hat, aber die eigene nationale Unterschicht gründlich verachtet. Deswegen schreibt Kirchner, daß normalerweise der britische Offizier zu Hause nicht in Uniform öffentlich auftritt, im Unterschied zum Rest Europas.

          http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/KirchnerIwan_Nahost.pdf

          Deswegen hat die britische Öffentlichkeit auch erstaunlich ruhig aufgenommen, daß Blair (= SPD!!!) sich an dem ganz ungerechtfertigten Krieg im Irak beteiligte, der einigen Hundert Briten das Leben kostete.

          • @Jürgen II

            Churchill hat aus seiner Verachtung für die gemeinen Soldaten nie einen Hehl gemacht. Und in Deutschland? Gemeiner Soldat. Sagt wohl alles. Sowas wie der gemeine Hasenklee.

            Ein Highlight der Geschichte sind die Vorkommnisse anlässlich der amerikanischen „Bonus revolution“ Es gibt sogar wunderbare Filme in youtube, wo Eisenhower, Patton und Mc Arthur ihre ehemaligen Kameraden und Vorgesetzten aus WW1 mit der Kavallerie und Panzern über die Pennsylvania Avenue treiben,wie die Schafe.
            Es wäre ein Fest dieses Thema in einer Abiklasse in Berlin anzumahnen.
            Das Hähhhh des Lehrers echot bis in meine ferne Kemnate. Haha.
            Damit komme ich zurück zu meinen anfänglichen Einlassungen.
            Wie toll haben sich diese Ami Soldaten 1918 gefühlt. Paris befreit, die Hunnen besiegt. Wie heißt es im Schlager. „On top of the world“

            Man hatte ihnen versprochen „A Dollar a day“ Aber als Deutschland erledigt war, ist aufgefallen, dass das Auszahlungsdatum nicht definiert war. Dass haben dann die Banker auf 1945 festgelegt. Wohl wissend, dass dann die Hälfte der Jungs bereits unter der Erde wäre. Warum ausgerechnet 1945?

            Bärenstark übrigens diese Links.

            Bin unkundig im Verbreiten von Links. Aber, ganz einfach googeln: „Rudyard Kipling The young british soldier.“

        • @odonata

          Ich muss um Verzeihung bitten. Mein Gefühl für Ironie und Satire unterscheidet sich marginal von dem was Herr Böhmermann so zum Besten gibt. Wenn Sie mal Ambrose Bierce gelesen haben, werden Sie mich besser verstehen. Aber mit Mark Twain kämen Sie auch schon näher an mich heran.
          Böhmermann kennt nur den schweren Säbel, selbst das ist schon eine Verharmlosung.Meistens schlägt er mit der Dungforke drein. Ich neige mehr dazu, es mit dem Florett zu versuchen. Scheint gelungen zu sein.
          Die gescheiterten US Veteranen werden schon vom Hass der Polizei und derjenigen verfolgt, die sie einst angeblich beschützt haben. Und wenn man wirklich hundsgemein sein wollte, könnte man durch Mitleid noch mehr Verachtung ausdrücken als mit blindem Hass. Wie wäre es denen mal 5 Dollar zu überweisen?
          Ambrose Bierce lesen. Amerikaner.

          Dass viele US Soldaten arme Hunde sind ist wohl eine Tatsache.
          Und ja, einfältig wie sie sind, fühlen sie sich bei ihren Einsätzen meist großartig, der guten Sache verbunden. Bis eines Tages der Kater einsetzt.
          Hier früher, da später. Fast unvermeidlich, aber wenn sie ausgemustert werden, schönes Wort übrigens, kommt die Stunde der Ernüchterung.
          Bin zwar nicht gläubig, aber etwas ist aus fernen Tagen noch kleben geblieben.

          • @odonata
            Nachtrag

            Mein Schlußsatz ist vorhin unter den Tisch gefallen.
            Bin zwar nicht gläubig, aber etwas ist aus fernen Tagen noch kleben geblieben.

            Geben ist seliger denn Nehmen. Vergeben aber ist der Gipfel der Großartigkeit. Erst dann kann man sich in der eigenen Güte suhlen, wie ein,
            nein,nein, ich sag´s nicht.

        • Libelle,
          wenn man weltweit seine Interessen mit Kriegen durchsetzen will, dann braucht es einen ideologischen Überbau, mit dem diese Einsätze gerechtfertigt werden können. Daran hat sich seit den Kreuzzügen nichts geändert! Wobei diese, in dieser Hinsicht, noch ehrlicher waren!

          Und der amerikanische Soldat, wie auch die anderen NATO Truppen, er wird doch genauso belogen! Ein paar wenige haben das sogar verstanden! 🙂

          https://www.youtube.com/watch?v=3eyZLeadCxE

        • Odonata

          Bezüglich US Soldaten die Demokratie einführen.

          Mark Twain kennen Sie. Haben Sie aber auch Ambrose Bierce gelesen? Den ehrlichsten Mann den die USA hervorgebracht haben.

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