Das Unbegreifliche begreifen

von Jürgen

Kann es denn wirklich sein, daß … empfundene Realität allem entspricht, aber keinesfalls der Wirklichkeit? Freilich, wir Hören, Sehen und Empfinden. Nur, was nehmen wir denn da eigentlich wahr? Regen macht nass und Kälte läßt einen frieren. Das sei unbestritten, aber, verhält es sich immer so, daß, was mit den Sinnen, selbst mit Verstand, Geist oder dem Herzen aufgenommen, auch darstellt, was es zu scheinen vorgibt?

Jeder kennt und hat, im wahren Sinne des Wortes, seine Ent – Täuschungen. In der Liebe, in Freundschaften, am Arbeitsplatz oder auch beim Gebrauchtwagenhändler! 🙂 Das wird, mit mehr oder weniger Verdruß, hingenommen! Schließlich, es geht ja fast allen so und hat damit fast schon einen Status von Selbstverständlichkeit! Und da dem so ist, „zu Schätzen kann schließlich immer mal Fehlen“, akzeptieren wir es und suchen unser „Heil“ in Höherem wie Glaube oder Ideologie und deren Repräsentanten. Schließlich, so ein bißchen selbstgewählte Sicherheit und Absolutheit, die braucht ja jeder!

Wenn m/w/d mich betrügt, was soll´s? Dann suche ich mir eine neue Flamme! Hauptsache, ich habe einen Halt im Leben, der mich darüber hinwegkommen läßt! Einen Fels in der Brandung, der mich nicht verläßt und auch niemals enttäuschen wird! Angebote dazu gibt es ja mehr wie genug, nur, was versprechen und was halten sie denn wirklich?

Demokratie oder Diktatur; Nationalismus oder alle Menschen unter einen Hut bringen zu wollen; kapitalistischer Individualismus oder kommunistischer Gleichschritt; all diese Religionen mit ihren unterschiedlichen Konzepten; humanistische wie auch auch philosophische Betrachtungen oder gar rein wissenschaftlich-evolutionäre Sichtweise über „das Tier“ Mensch, geben sie uns die dringend benötigte Sicherheit, um zumindest unser irdisches Leben lebenswert und erfüllt zu gestalten oder auch nur aushalten zu können?

Macht es überhaupt einen Unterschied, an welchen Gott man glaubt, welcher Ideologie man folgt? Anscheinend schon, betrachtet man sich die Jünger und Anhänger, die sowohl die unterschiedlichsten Religionen wie auch Parteien und NGOs am Leben erhalten! Aus Überzeugung, durch Mitarbeit und nicht zuletzt durch ihren monatlichen Beitrag. Offensichtlich scheint es zu genügen, Teil eines großen Ganzen zu sein, um sich nicht allein oder entfremdet zu fühlen!

Allein, die Hingabe an einen Glauben, die Idealisierung welcher Ideen auch immer (bis hin sein Leben dafür zu geben, welches eigentlich damit erhalten und ausgefüllt werden sollte) nimmt sie wirklich unsere Ängste? Kann und will sie das überhaupt? Das Streben des Menschen nach Gemeinsamkeit und auch Gewißheit, wird es nicht eben durch dieses institutionalisierte Gedankengut zu dessen eigenen Nutzen mißbraucht? Die überall eifrig gesponnenen Bänder der Einigkeit, wurden sie nicht zu Stricken, um die Menschen gleichsam zu binden und zu knebeln? Ist da überhaupt auch nur eines, welches nicht und ausschließlich dem profanen Selbstzweck huldigt?

Wozu diese ganzen „Veranstaltungen“? Auf daß es dem (allen) Menschen wohl ergehe? Ein Blick in die „Nachrichten“ und selbst der Hoffnungsvollste müßte eigentlich erkennen, daß das unmöglich damit gemeint sein kann! Ideologische Spaltung, Armut, Krankheit und Kriege sind an der Tagesordnung und was wird geschürt? Eben diese Ängste, vor was auch immer! Und das genau von eben jenen, die einem eine heile Welt versprochen haben!

Willst Du nicht mein Bruder (im Geiste) sein, schlag´ ich Dir den Schädel ein!“ So sieht es doch aus! Nicht nur das Geld regiert die Welt, sondern, und auch zu diesem Zwecke, vor allem anderen, die Aufrechterhaltung von Illusionen! Egal wer, sie alle sagen uns, was wir zu Denken, zu Empfinden, zu Glauben und wem oder was wir zu folgen haben! Und dafür sorgen sowohl Staat als auch Kirche für uns! Mit Brot und Spielen. Mit der Verheißung auf der richtigen Seite zu sein, weil, das Falsche, der angebliche Feind, ist ja ebenfalls gesetzt. Und so machen sie es, wohlgemerkt, mit allen! Und wem das nicht genügt, dem verspricht man ewiges Leben. Ob mit Jungfrauen oder sonst wie gestaltet … und damit ist dann endgültig der Deckel d´rauf! Da schaltet der Verstand dann vollends ab!

Man mag natürlich zugute halten, daß manche Ideen oder Vorstellungen ja durchaus etwas Positives bein- und die Menschen zusammenhalten würden! Aber, was wird denn gelebt? Offensichtlich doch nur letzteres! Es ist egal, wessen wir anhängen! Es geht allein darum, daß wir es tun! „Jedem Tierchen sein Pläsier´chen!“ und alle sind zufrieden! Vor allem jene, die uns damit seit Jahrtausenden damit abspeisen! Nicht daß wir auf dumme Gedanken kommen und das alles hinterfragen! Das ist deren größte Angst! Dann ist nämlich nichts mehr mit Herrschaft, Verwaltung von Ressourcen zu Gunsten weniger und der Gier nach immer mehr!

War nicht bislang jeder Krieg als „gerecht“ postuliert?!

Krebs und anderes sei nicht heilbar?!

Alle Menschen seien, so unterschiedlich auch geschaffen, gleich?!

Der Klimawandel sei menschengemacht?!

Nur Impfungen können uns retten?!

Wie könnte man also auf den Gedanken kommen, daß, zur Machterhaltung, die Menschheit reduziert werden soll?! Sind wir bereits so abgelenkt und indoktriniert nicht mehr zu erkennen, was wirklich läuft? Zumal im Hinblick auf NWO (Bush) und eine „Eine Weltreligion“ (irgend so ein Papa) bisheriges eh alles in Frage gestellt werden wird! Fällt das niemand auf? Wenn das durch ist, wer es noch erleben mag, da ist dann nichts mehr mit grünen, roten, konservativen oder gar liberalen Träumereien! Da ist dann auch nichts mehr mit Wiederauferstehung, weil, Jesus wird dann endgültig aus dem Programm gestrichen worden sein!

Es ist ja schön und wohl auch notwendig, daß der Mensch an etwas glaubt! Aber, wenn beim Eintritt in die Illusion mit dem Mantel auch das Gehirn abgelegt wird … was hat man dann noch davon? Der blinde Glaube an …, ist es das, was uns am Leben hält? Unabhängig davon, was wirklich wahr sein könnte, was hindert uns, uns aus dieser „Matrix von Lügen“ zu befreien? Ist es nicht einfach Schicksal des Menschen mit Ungewißheit und damit verbundener Angst zu leben? Was wissen wir denn? Es ist immer das Wissen anderer, egal wo und wie propagiert, wir aber verlassen uns darauf?

Ist es nicht vielmehr so, daß wir uns damit von einer Ungewißheit in die andere, sprich, in eine vermeintlich sichere, stürzen? Lassen wir damit unser Leben nicht von diesen anderen leben? Brauchen wir diese Fremdbestimmtheit so sehr? Oder ist selbst zu Denken, sich aus dem Joch von Meinung und Vorgaben zu befreien, doch zu anstrengend? Oder, wenn umgesetzt, was fürchtet man denn da? Etwaige Folgen, wie ausgegrenzt zu sein, womöglich gänzlich allein zu stehen? Ja dann, was fürchteten wir, bevor wir uns wessen Ideen auch immer anschlossen?

Da befinden wir uns wieder am Anfang! Aber, wir könnten ihn jetzt selbst gestalten! Unabhängig von Erwartung anderer und auch auf die Gefahr hin zu scheitern! Das gehört halt dazu! Das ist aber immer noch besser, wie im Vorhinein zum Scheitern verurteilt, schuldig oder bevormundet zu sein! Der geneigte Leser mag getrost davon ausgehen, daß alles was uns angeboten wird zu glauben, nicht zu seinem Wohl kreiert wurde! Wie gesagt, wenn all dies lauter wäre, es sähe ganz anders aus!

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