Das Spiel ist aus, das Spiel ist beendet

Prof. Dr. Bontrup gehört nicht zu den Wirtschaftswissenschaftlern, die sich diesem System unterordnen. Er unterstützt das Manifest der „Empörten Ökonomen“.

Zur Schuldenbremse, die im Bund ab 2016 und in NRW ab 2020 verfassungsrechtlich verankert ist, bezieht er klare Stellung. Er ist der Meinung, dass die Schuldenbremse die Parlamentarier zu Verfassungsfeinde macht.

„Das Spiel ist aus. Das Spiel ist beendet. Weil die Nachfrage nach unseren Produkten aus dem Ausland kreditfinanziert wird, auf Schulden basiert.
Wenn ich die Löhne drücke, keine hinreichende Kaufkraft damit mehr schaffe, dann sagen die Kapitalisten: das ist doch nicht schlimm Arbeiter. Nimm doch n‘ Kredit, dann kannst du doch weiter konsumieren. Und Staat, von dir verlange ich, dass du keine Steuern auf meine Profite erhebst. Und wenn du weiterhin konsumieren willst, Staat, deine öffentlichen Bediensteten bezahlen willst, dann nimm doch einen Kredit.
Wir sind doch in beiden Fällen da für euch. Wir Vermögenden. Wir geben doch dir, Arbeiter, den Lohn, den wir dir genommen haben, als Kredit zurück. Und darauf zahlst du nochmal Zinsen.

Und wir geben dir doch, Staat, der du unsere Gewinne nicht besteuert hast, geben wir doch gerne diese Steuern als Kredit. Und darauf zahlst du uns nochmal Zinsen. Machen wir doch gerne. Genau dieses Spiel wird gespielt. So einfach ist das. Ökonomie ist eigentlich gar nicht schwierig.

Wenn Frau Merkel sagt in ihrer letzten Talk-Show bei Anne Will: Ich will, dass Deutschland weiter Exportweltmeister bleibt, dann drückt das nur eins aus. Sie hat erstens von Ökonomie keine Ahnung, Null, ist ja auch nur Physikerin. Und zweitens ist sie so interessenverblödet und steckt mit dem Kapital unter einer Decke, dass selbst, wenn sie es wüßte, nur diese Aussage machen kann. [Beifall vom Publikum]
Aber damit ist ja nichts gelöst. Im Gegenteil. Sie gießt ja geradezu Öl ins Feuer.“

In seinem Vortrag (Video rechts) geht er auch auf die in der Verfassung verankerte „Schuldenbremse“ ein, die dazu führen wird, dass die Parlamentarier zu Verfassungsfeinde werden.

Zum Thema Schuldenbremse ein kurzer Auszug aus dem Buch, „Steht uns das Schlimmste noch bevor?“, Seite 93:
“Die beschlossene Schuldenbremse ist letztendlich nur eine Alibifunktion der Polit-Kaste, um die Bürger für dumm zu verkaufen und in dem Glauben lassen, dass weitere Staatsverschuldungen nicht beabsichtigt sind. Das alles ist aber nur dummes Geschwätz und Ablenkung von der Schuldenwahrheit. In einer Zinsökonomie nämlich kann es gar keine Schuldenbremse geben. Wenn aber eine Lüge oft genug wiederholt wird, wird sie irgendwann als Wahrheit wahrgenommen. So funktioniert Massenpsychologie, die die Massenmedien und die Polit-Darsteller beherrschen.”

Aber damit noch nicht genug. Prof. Dr. Bontrup ist der Meinung, dass nur die 30 Std.-Woche Arbeitsplätze schaffen kann. Zusammen mit Prof. Dr. Massarrat von der Universität Osnabrück hat er einen Offenen Brief zur 30 Std.-Woche verfasst und an die Vorstände der Gewerkschaften, Parteien, Sozial- und Umweltverbände und Kirchenleitungen in Deutschland versandt.

Völlig enttäuschend war die Reaktion aus den Gewerkschaftsvorständen. Mehr dazu in dem Interview (s. Video links).

Die meisten Gewerkschaften, und das sollte inzwischen vielen Arbeitnehmern  auch klar sein, betreiben Lobbyarbeit vom Feinsten. Sie dienen schon lange nicht mehr den Arbeitnehmern. Viele Gewerkschaftsbosse werden in ihrer Funktion in Aufsichtsräten in größeren Unternehmen mit guten Honoraren versorgt. Da werden schon mal gerne arbeiternehmerfeindliche Beschlüsse abgenickt.

Die fiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit, die Alimentierung der Arbeitslosen, die weder in die Sozialversicherungssysteme einzahlen noch Steuern zahlen, lagen im Durchschnitt in den letzten zehn Jahren bei 74 Milliarden Euro – pro Jahr. Und wenn man das ins Verhältnis zur Staatsverschuldung setzt, hätten wir keinen einzigen Euro Staatsverschuldung gehabt. Auch diese Aussage finden Sie im Interview oben links. 

Was heißt das im Klartext? Die Regierungen hatten/haben gar kein Interesse an einer Vollbeschäftigung und an einem ausgeglichenen Staatshaushalt. Das liegt daran, dass sie:

1.) der Lobby dienen, damit diese wegen der hohen Arbeitslosigkeit die Löhne drücken können

2.) den Superreichen dienen, damit diese die Staatsanleihen aufkaufen und mit den Zinsen, für die der Steuerzahler haftet, gute Gewinne einstreichen

3.) die Arbeiter und Angestellte schuften lassen, damit diese nicht alt werden und somit die leere Rentenkasse nicht zusätzlich belasten

Die Parteien, ob in der Regierung oder in der Opposition, dienen doch schon seit langem der Lobby. Täglich gehen etliche Lobby-Vertreter in Berlin und Brüssel ein und aus. Ein paar Geschenke werden dabei schon gerne mal verteilt.

Die Polit-Elite weiß ganz genau, dass das Spiel beendet ist. Und deshalb versuchen sie das Falschgeldsystem, das sich bereits seit etwa zwei Jahrzenhten auf der Intensivstation befindet, noch möglichst lange am Leben zu erhalten, um jeden Cent, den sie noch kriegen können, abzusaugen, indem sie ohne Ende weiteres Falschgeld in das marode System pumpen. Die Arbeiter, die jeden Cent für ihre Altersversorgung zur Seite legen, werden am Ende die Dummen sein.

Wenn es kracht, und es wird in naher Zukunft gewaltig krachen, sind nicht nur sämtliche Ersparnisse weg, sondern auch die Polit-Gängster, die diesen Finanzkollaps zu verantworten haben.

Der Verlust der Ersparnisse in Form von Papiergeld wäre ja noch zu verkraften (mit diesem Gedanken sollten sich die Kleinsparer bereits schon jetzt abfinden), aber die Merkel-Junta würde sogar nicht davor zurückschrecken, auf Wunsch der USA/NATO Deutschland in einen Krieg mit Russland zu verwickeln. Warum wohl will sie die Sanktionen gegen Russland noch weiter verschärfen? Dass sie mit den Sanktionen gegen Russland die deutsche Wirtschaft gewaltig schwächt, hat nur einen Grund. Es dient den USA.

Und jetzt dürfen Sie mal raten, wem Frau Merkel wirklich dient. Dem deutschen Volk? Zumindest hat sie dies in ihrem Amtseid bekräftigt. Der Amtseid hat genauso wenig Bedeutung wie die deutsche Verfassung – nämlich Null.

Demnächst wird es kein Bargeld mehr geben und dann werden wir nur noch Sklaven der Banken und der EU-Diktatur sein. Das Schlimmste, und da können Sie sich auf diese Merkel-Junta verlassen, steht uns noch bevor. 

Und wie kann man sich vor dem bevorstehenden Finanzcrash, der auch mit weiteren Geldspritzen der Zentralbanken nicht aufzuhalten ist, schützen? Nun, viele angeblich schlaue Finanzgurus sind nach wie vor der Meinung, dass aufgrund der niedrigen Zinsen Käufe von Aktien wegen der hohen Rendite immer noch sinnvoll erscheinen. Was aber ist schon eine jährliche Aktienrendite von fünf oder mehr Prozent wenn die Aktienmärkte, die hauptsächlich durch die vielen Liquiditätsspritzen der Zentralbanken nach oben gepusht wurden, mittelfristig um 40 Prozent oder sogar mehr einbrechen? Wenn dies geschieht, und es wird geschehen, wird das Kapital nicht mehr nach Rendite jagen.

Staatsanleihen und Immobilien (auch hier hat sich mittlerweile eine Blase gebildet) werden keine Abnehmer mehr finden. Jeder wird in diesem Fall versuchen, sein Kapital bestmöglichst zu schützen. Wenn es soweit ist, wird echtes Geld – bevorzugt Gold und Silber – gefragt sein. Nur sollte man darauf achten, rechtzeitig sein Papiergeld in Gold und Silber einzutauschen und nicht erst dann, wenn es alle wollen.

Nicht die Nachfrage nach Papiergold und -silber ist entscheidend, sondern die Nachfrage nach physischem Material, und die ist nach wie vor groß. Die Preise für Gold und Silber werden nur deshalb so niedrig gehalten, damit sich die Hochfinanz noch zu günstigen Preisen mit physischem Material eindecken kann – ebenso die Zentralbanken.

Die massiven Staatsverschuldungen werden uns letztendlich alle enteignen. Alan Greenspan, ehemaliger Chef der US-Notenbank FED hat dies in einem Satz auf den Punkt gebracht:

“Staatsverschuldung ist einfach ein Mechanismus für versteckte Enteignung von Vermögen und Gold verhindert diesen heimtückischen Prozess.”

Je mehr Papiergeld in physisches Gold und Silber getauscht wird, desto schneller ist Schluß mit diesem Falschgeldsystem. Die Schweizer hatten mit ihrer Gold-Initiative die große Chance, ihren Franken vor dem Verfall zu retten. Sie werden es noch bitter bereuen. Mit der Anbindung an den Euro vor einigen Jahren haben sie bereits die Stabilität ihrer Währung an die Hochfinanz verkauft.

Der Euro war von Anfang an ein Konstrukt der Hochfinanz. Er wird früher oder später scheitern. „Scheitert der Euro, scheitert Europa“ (Angela Merkel). Nein, Frau Merkel. Es muss heißen:

„Europa scheitert am Euro“ (Prof. Wilhelm Hankel)

Retten Sie endlich Ihre Ersparnisse, bevor Draghi, Juncker, Merkel und Konsorten Ihre Ersparnisse an die Hochfinanz verteilen!

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