Das NSU-Märchen

NSU: Wenn dem Ergebnis eines Verbrechens der Tathergang angepaßt werden soll, müssen sich die Ermittler in Widersprüchen verheddern.

Die offiziell verlautbarte Geschichte ist bekannt. Bekannt sind auch die Fakten, die Zweifel an der offiziellen Darstellung des Falles untermauern. Jetzt bricht der ehemalige Verfassungsschutzpräsident von Thüringen, Dr. Helmut Roewer, sein Schweigen und legt im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Vogt die Fakten offen.

Hat man die deutsche Bevölkerung jahrelang belogen, als man ihr immer und immer wieder die Geschichte vom mordenden Nazi-Trio auftischte? Sind die beiden mutmaßlichen Täter Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt womöglich sogar unschuldig? Vieles spricht dafür!  Roewer stellt nicht nur offen die Schuld von Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt in Frage, sondern liefert auch handfeste Indizien und Anhaltspunkte dafür, dass der türkische Geheimdienst mit Wissen und Beteiligung deutscher Sicherheitsbehörden die neun Morde begangen hat. Bei acht von neun Opfern handelte es sich nachweislich um Kurden oder Anhänger der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei PKK. Helmut Roewer sagt außerdem, dass die mutmaßlichen NSU-Bekennervideos erst nach dem Tod von Mundlos und Böhnhardt entstanden sind und Ermittler darauf DNA von polizeibekannten Linksextremisten sicherstellen konnten.
Böhnhard und Mundlos haben sich nicht gegenseitig umgebracht, sondern wurden von einer dritten Person ermordet. Nur dies erklärt, warum die einschüssige Waffe nach dem sich der letzte der beiden erschoß wieder geladen war. Ein Fehler des Täters. Ob die beiden wirklich in dem Wohnwagen erschossen wurden, den sie ja vor ihrem angeblichen Selbstmord noch angezündet haben, ist ebenfalls fraglich, weil in den Lungen von keinem der beiden Rauchpartikel nachgewiesen werden konnten.
Dr. Roewer räumt mit dem Märchen vom rechtsextremen nationalsozialistischen Untergrund, das uns seit 2011 von den Qualitätsmedien erzählt wird, gründlich auf, und er schildert den wahrscheinlichen wirklichen Hintergrund der erfundenen Story.

Die Sicherheitsbehörden ermitteln nicht gegen die Täter, sondern gegen das Umfeld der Opfer der NSU-Mordserie, Akten werden geschreddert, der Verfassungsschutz hat überall seine Finger im Spiel … Was, wenn das kein bloßes Behördenversagen ist? Wer hält seine schützende Hand über die Mörder? Ein unbekannter Auftraggeber setzt den Privatermittler Georg Dengler auf die Spur. „Wer erschoss Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt?“, will der Unbekannte wissen. Georg Dengler, notorisch pleite und von Geldnöten getrieben, nimmt den Auftrag an, ermittelt zunächst aber lustlos. Dies ändert sich erst, als er erfährt, dass Harry Nopper, sein Gegenspieler aus der Zeit beim Bundeskriminalamt, nun Vizepräsident des Thüringer Verfassungsschutzes ist. Jetzt taucht Georg Dengler tief in das Netz von Neonazis und Verfassungsschutz ein. Er beschafft sich die Ermittlungsakten zum angeblichen Selbstmord von Mundlos und Böhnhardt und deckt Schicht für Schicht die Anatomie eines Staatsverbrechens auf. Bis sich ihm zum Schluss eine Frage auf Leben und Tod stellt. „Die schützende Hand“ ist eine literarische Ermittlung im größten Kriminalfall der Nachkriegsgeschichte. Gestützt auf die internen Unterlagen der Ermittler stellt Wolfgang Schorlau die entscheidenden Fragen. Die Ergebnisse seiner Recherche zu den Manipulationen der Staatsschutzbehörden sind spektakulär.

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