Das Leben in Schurkenstaaten

von W. P. (ohnezensur)

In letzter Zeit stelle ich mir oft die Frage, wie das Leben in Schurkenstaaten sein muss. Ich bin im Internet auf Autor John Rawis aufmerksam geworden, dessen Worte mich sehr zum Nachdenken gebracht haben.

Er bezeichnet Schurkenstaaten als Staaten, die der Gemeinschaft der Völker feindselig gegenüberstehen, aggressive Ziele verfolgen und die Menschenrechte ihrer Bürger massiv missachten. Nach Rawls hat die Gemeinschaft derjenigen Völker, die den Frieden sichern wollen, das „Recht“, Schurkenstaaten „nicht zu tolerieren“. Selbst wenn ein Schurkenstaat „nur“ seine Bürger unterdrücke. Als geeignete Sanktionen führt Rawls den Ausschluss des betreffenden Staates von der internationalen Kooperation und vom Warenverkehr an. Als letztes Mittel sei sogar eine gewaltsame militärische Intervention zum Schutz der Bürger eines Schurkenstaates legitim.

Was ist, wenn ich selbst in einem Schurkenstaat lebe? Wenn gewählte Politiker die Verfassung eines Landes pervertieren, selbst gegen Gesetze verstoßen, Menschenrechte missachten und Menschen im eigenen Land Gefahren aussetzen. Ist es ein Schurkenstaat ein Staat, der seine Bürger bevormundet, der seinen Bürgern Zensur zumutet und „aufständische“ Bürger, welche sich dagegen wehren, mit Synonymen wie Nazi oder Rechter bezeichnet? Ist ein Schurkenstaat ein Staat, der seine Bürger wie Sklaven hält und sie durch „legitime“ Steuern und Gesetze ausbeutet. Gibt es in einem Schurkenstaat Demokratie? Sind in einem Schurkenstaat Medien und Justiz gleichgeschalten?

Nach diesen Gedanken wusste ich es, ich lebe in einem Schurkenstaat. Österreich ist, wie Deutschland auch, ein Schurkenstaat.

Das Recht auf Demokratie wird den Menschen alle paar Jahre gewährt. Sie dürfen ihre Schurken und Peiniger selbst wählen. Danach gibt es keine Demokratie mehr. Gesetze zu Abgaben und Steuern werden erlassen, Gesetze, die nicht dem Bürger dienen, sondern Industrie und Konzernen, die diese Schurken dafür bezahlen. Natürlich bezahlt der Bürger auch, in Form von Zuwendungen an Parteien und Politiker, aber die Macht der Bürger bleibt eingeschränkt. So lange ein Politiker am Schalthebel der Macht sitzt, wird er allen tun, um nach seiner Abwahl wieder einen guten Posten zu finden. Und einen solchen gibt ihm der Bürger nicht.





Gewählte Politiker, die sich vereidigen lassen oder ein Gelöbnis ablegen, müssen sich keinerlei Sorgen machen, wenn sie dagegen verstoßen. Der Bürger aber wird durch Gesetze geknebelt und verfolgt. Selbst kleinste Verstöße wie Parkvergehen, die sich meist auf öffentlichem Grund abspielen, also Grund, der dem Bürger gehört, werden gnadenlos einkassiert, während Neubürger, Rauben, Morden, Drogen verkaufen dürfen und der Bürger wird mit den Worten, einer von der selbst ernannten Elite vorgegebenen Phrase ruhig gestellt. „Politische Korrektheit“ nennt sich das und wenn einer der Bürger aufsteht und dagegen etwas sagt, dann steht die Sprachpolizei in den Startlöchern und verurteilt diesen Widerspruch als „Hetze“. Denunzianten haben in einem Schurkenstaat den Auftrag der Regierung, solche Aufständischen zu melden, damit Überwachung organisiert werden kann. Beim kleinsten Fehlverhalten zeigen dann politisch indoktrinierte Gerichte die volle Härte und bringen den kleinen Mann zum Schweigen. Gleichgeschaltete Medien berichten über den Affront, den der Bürger gegen den Staat gewagt hat zu unternehmen. Kritik an der politischen Kaste, ist in einem Schurkenstaat nicht erlaubt.

In einem Schurkenstaat hat der Bürger das hinzunehmen, was passiert. Wenn die selbst ernannte Elite zu Vorfällen wie Raub, Mord oder Drogenverkauf schweigt, steht es dem Bürger nicht zu, Kritik zu üben. Es steht dem Bürger genauso wenig zu, sich über Menschen zu beschweren, die ihren Pass weggeworfen haben, um mit Mehrfachidentitäten Gelder zu erschleichen. Gelder, die dem Bürger mittels räuberischer Erpressung, durch die Schurken, abgenommen wurde.

Und wehe der Bürger wagt es, in stillen Protesten auf die Straße zu gehen, wir er von der Polizei, dem Staatsschutz und Verfassungsschutz beobachtet, fotografiert und eine Akte über ihn angelegt. Was aber passiert, wenn viele Bürger auf die Straße gehen? Lassen dann diese Schurken das Militär gegen die Bürger aufmarschieren? Noch nicht, denn Schurken bezahlen andere, welche die Drecksarbeit machen müssen. Sie finanzieren angebliche Antifaschisten, die mit Gewalt dafür sorgen, dass Menschen, welche sich in einer neuen Bewegung finden wollen, mit dem Tod bedroht werden oder man findet Autos dieser Revoluzzer abgefackelt. Die Justiz erhält Anweisung von diesen Schurken, nicht zu ermitteln, und die gleichgeschalteten Medien „vergessen“ darüber zu berichten. Ist das eigene Volk nicht auch ein Volk, das es zu schützen gilt?

Meine Gedanken fanden mit einer erschreckenden Erkenntnis ein Ende.

Ja, definitiv, ich lebe in einem Schurkenstaat.

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Das Leben in Schurkenstaaten
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1 Kommentar

  1. Sehr gut & kurz umschrieben. Sollte man ausdrucken und verteilen. Müssen ja keine 1000sende Flyer sein. Hat Euer örtlicher Supermarkt nicht auch so ein Schwarzes Brett für An- und Verkauf? Hab da schon öfter sowas völlig anonym hingehängt. Wir müßen endlich etwas tun, bitte Leute! Von nix kommt auch nix.
    Irgendwer wird´s schon lesen.

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