Das große Erwachen: Jetzt aber ganz bestimmt!

Das große Erwachen: Jetzt aber ganz bestimmt!
Illustration

Fantareis (opposition24)

Es ist schon eine Weile her, als ich mich fragte: Om, wo bleibt eigentlich der Bewusstseinswandel? Das war im Dezember 2019, also vor dem großen Corona-Putsch, den selbst die allerklügsten Analysten und Aufklärer nicht haben kommen sehen, wohl aber den totalen Zusammenbruch des Euros, auf den wir bis heute warten. Das jährlich angekündigte große Erwachen hat wieder keine „kritische Masse“ erreicht.

Jetzt sind einige Jahre vergangen. Die C-Zeit wird ab-, aber nicht aufgearbeitet. So, wie man es halt immer schon mit Diktaturen gehalten hat. Ein paar Köpfe und Profiteure werden geopfert, die Strukturen bleiben erhalten. Die Taktik „Zwei Schritte vor und dann wieder einer zurück“ war also wieder einmal von Erfolg gekrönt. Wie sagten doch die Q-Anon Jünger stets? Trust the plan! Da ploppt dieser Typ vom A-Team vor meinem geistigen Auge auf, wie er die Zigarre aus dem Mund nimmt und „ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“ sagt. Tja, das ist nur TV-Trash, dem ich seit langem entsagt habe, aber wie ich merke, immer noch wirkt. Eigentlich beängstigend.

Mit dem zweiten Akt des Epstein-Theaters sind wir wieder an einem Wendepunkt angelangt. „Jetzt kommt alles raus“, sagen die, den Balken im eigenen Auge nicht sehen. Was nützt es, über den großen Teich zu schauen und die „Eliten“ auseinanderzunehmen, wenn man blind für die Wahrheit in der direkten Umgebung ist? Meine Einschätzung dazu empfehle ich jedem, der sie noch nicht gelesen hat: Missbrauch, Inzest überall – darum will es keiner wissen. Ich wiederhole es gerne: Ich weiß, wovon ich rede. Ich arbeite mit diesem Wissen seit vielen Jahren. Und die Wahrheit ist schmerzhaft. Man kann sie nicht weg hypnotisieren, mit Pillen unterdrücken oder mit Anti-Trauma-Yoga karmisch auflösen. Gar nichts von alledem hilft, außer sie anzuerkennen. Und das geht meist nicht auf einen Schlag, denn wenn der natürliche Verdrängungsmechanismus versagt, erleiden die Betroffenen meist schlimme Zusammenbrüche bis hin zu Psychosen. Die Verdrängung, die wir so oft bei der „Masse“ kritisieren, zu der wir selbst selbstverständlich nicht gehören, weil wir schon „aufgewacht“ sind, diese Verdrängung ist tatsächlich auch sinnvoll und sogar lebenswichtig.

Diejenigen, die an vergangene Leben und Wiedergeburt glauben, und das sind oftmals die, die sich schon für weiter und aufgewachter halten, sollten es doch besser wissen. Mit der Geburt gehen wir durch den Schleier des Vergessens, damit wir uns auf dieses eine Leben im Hier und Jetzt konzentrieren können, nicht wahr? Und genau so verhält es sich mit erlittenen „Traumata“ aus diesem Leben. Ich schreibe das in Anführungszeichen, denn ich halte den Trauma-Begriff für sehr problematisch, er stempelt ab, er zementiert und festigt, was nach Erlösung verlangt. Aber gut, das ist der andere Teil meiner Arbeit, hier schreibe ich nur, hier geht es vordergründig um Politik, Wirtschafts- und Gesellschaftskritik und weniger um Bewusstseinsentwicklung im Allgemeinen, was aber ein Trugschluss ist.

In der Politik geht es ausschließlich um die Verhinderung von Bewusstseinsentwicklung.

Das sollten wir nie vergessen. Wir sollen nichts wissen, nicht dahinter, keinem auf die Schliche kommen. Und die Masse kann es auch gar nicht. Masse ist immer träge und Menschen, die ihr Leben lang an das Rentensystem geglaubt haben, wollen nicht plötzlich nackt und ohne ihre Lebenslüge dastehen. Und deshalb wird auch der Epstein-Skandal genauso wenig wie der Corona-Schwindel ein „globales Erwachen“ auslösen, es gibt diese „kritische Masse“ nicht, dieses Ein-Prozent, auf das wir alle warten sollen, damit es dann endlich los geht. Es ist doch schon längst los gegangen, für alle Diesseitigen mit dem Tag unserer Geburt. Wie viel Zeit haben wir noch? Genau! Wir sollten sie lieber nicht verschwenden. Jeder Tag ist ein Geschenk, auch in den allerdunkelsten Zeiten. Gerade sogar dann, denn niemand außer uns selbst kann Licht in dieses eigene Dunkel bringen. Lasset uns leuchten!

(Visited 125 times, 1 visits today)

Entdecke mehr von Krisenfrei

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Kommentar

  1. „Wo bleibt eigentlich der Bewusstseinswandel?“ Vermutlich wird mehr als 1 Prozent unserer Mitmenschen gefordert, um eine Kettenreaktion auszulösen.

    Bis dahin lassen wir uns vom Rundfunk sagen, ob ein Paradigmenwechsel eingetreten ist oder nicht.

    Die große Masse wird eben nur durch materiellen Schäden klug und nicht durch theoretische Betrachtungen und Erkenntnisse. Und unsere Herrscher halten die materiellen Schäden möglichst lange unter der Decke, vielleicht sogar durch einen Krieg, um uns möglichst lange zu illusionieren. Jeder, der von einem Facharzt wie Kardiologen oder Gastroenteriologen eine Untersuchung will, kann sich nicht genug darüber wundern, daß der Termin vermutlich erst nach seinem Tod stattfinden kann, ist jedoch beruhigt, daß die Regierung die Fristen zur Untersuchung gesetzlich reduziert hat und auch daß das Geld von den Dividenden der Wertpapiersparer kommen soll, weil die Krankenkassen durch Bürgergeldempfänger usw. schon zu 10 Milliarden Euro verschuldet sind.

    Der Bewußtseinswandel wird auch bei der Rente mit einer Beamtenkommission bis Ende des Jahres verschoben, weil die Beamten ja so schrecklich klug sind und für uns eine einvernehmliche Lösung finden werden, die sie selbst selbstverständlich nicht betrifft! Dabei könnte man jetzt schon die grausame Wahrheit sagen!

    Der Grund für diese Verhalten der Regierung ist, daß die Erkenntnisse über materielle Schäden bei den Betroffenen möglichst hinausgezögert werden sollen, damit sie nicht aufmüpfig werden. Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit ihren eigenen Problemen un den ihrer Familien beschäftigt, als daß sie zu theoretischen Betrachtungen und Erkenntnisse Zeit hätten. Außerdem sind sie zu stark auf sich selbst konzentriert, um nicht-materielle Schäden überhaupt zu erkennen. Aber wenn es irgendwann in der Luft liegt, kommt es ganz unerwartet zu einem Massenandrang (stampede) wie bei einer wilden Büffelherde, die alles wegfegt, so beim Schwarzen Freitag 1929.

    https://d-nb.info/1041219032/34

    Schopenhauer: „26. Die meisten Menschen sind so subjektiv, daß im Grunde nichts Interesse für sie hat, als ganz allein sie selbst. Daher kommt es, daß sie bei allem, was gesagt wird, sogleich an sich denken und jede zufällige, noch so entfernte Beziehung auf irgend etwas ihnen Persönliches ihre ganze Aufmerksamkeit an sich reißt und in Besitz nimmt; so daß sie für den objektiven Gegenstand der Rede keine Fassungskraft übrig behalten; wie auch, daß keine Gründe etwas bei ihnen gelten, sobald ihre Interesse oder ihre Eitelkeit denselben entgegensteht. Daher sind sie so leicht zerstreut, so leicht verletzt, beleidigt oder gekränkt, daß man, von was es auch sei, objektiv mit ihnen redend, nicht genug sich in acht nehmen kann vor irgendwelchen möglichen, vielleicht nachteiligen Beziehungen des Gesagten zu dem werten und zarten Selbst, das man da vor sich hat: denn ganz allein an diesem ist ihnen gelegen, sonst an nichts, und während sie für das Wahre und Treffende oder Schöne, Feine, Witzige der fremden Rede ohne Sinn und Gefühl sind, haben sie die zarteste Empfindlichkeit gegen jedes, was auch nur auf die entfernteste und indirekteste Weise ihre kleinliche Eitelkeit verletzen oder irgendwie nachteilig auf ihr höchst pretioses Selbst reflektieren könnte; so daß sie in ihrer Verletzbarkeit den kleinen Hunden gleichen, denen man, ohne sich dessen zu versehen, so leicht auf die Pfoten tritt und nun das Gequieke anzuhören hat; oder auch einem mit Wunden und Beulen bedeckten Kranken verglichen werden können, bei dem man auf das Behutsamste jede mögliche Berührung zu vermeiden hat.“

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*