China weist US-Forderung zurück, Ölkäufe vom Iran zu reduzieren

China kauft 35% der iranischen Ölexporte

Jason Ditz (antikrieg)

In einem großen Schlag gegen die „Cut to Zero“(„auf Null reduzieren“) -Bemühungen der Trump-Administration, die die internationale Gemeinschaft auffordert, kein iranisches Öl mehr zu kaufen, hat China angekündigt, dass es nicht die Absicht hat, die Forderung der Vereinigten Staaten von Amerika zu akzeptieren. Sie fügten hinzu, dass sie die US-Sanktionen für „kontraproduktiv“ halten.

China und Indien sind die Hauptabnehmer des iranischen Öls und die Hauptadressaten der US-Forderungen. Der iranische Außenminister sagt, dass China besonders „ausschlaggebend“ für die Erhaltung des P5+1-Atomabkommens ist.

Die USA zogen sich vor Monaten aus dem Atomabkommen zurück, aber die USA betrieben auch davor keinen Handel mit dem Iran. Das bedeutet, dass der Fokus der Regierung darauf liegt, alle anderen vom Handel mit dem Iran abzuhalten, in der Hoffnung, dass das das Abkommen zum Scheitern bringt.

China spielt dabei eine große Rolle, mit Schätzungen, dass es etwa 35% des gesamten vom Iran exportierten Öls kauft. Obwohl China anscheinend nicht beabsichtigt, die Menge des Öls, das es kauft, anzuheben, reicht es schon, dass der Iran auf dem Markt bleibt, wenn es diese Menge nicht verringert.

Der Iran andererseits verliert nicht zwangsläufig alle anderen Kunden. Sri Lanka hat darüber gesprochen, weiterhin Öl abzunehmen und Tee als Bezahlung zu schicken. Der Iran wirbt auch bei mehreren afrikanischen Ländern, insbesondere Ghana darum, Erdöl zu kaufen und mit Gold zu bezahlen.

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