Chemnitz: Überfahrenes Gewissen

Von Wolfgang Eggert (politonline)

Zu den breit in die Spalten sämtlicher Tageszeitungen gelangten Vorgängen in Chemnitz läßt man am besten Wolfgang Eggert zu Wort kommen:

Zwei Hitlergrüßer, drei Beinahe-Schlägereien, vier Bengalos, ein halbes Dutzend zwischen Antifa-Radikalinskis und Hooligans hin- und hergeworfene Knallfrösche. Soweit der Nebenschauplatz des Tausende von Köpfen zählenden Bürgerprotests, der sich am Montag, den 27. 8., gegen die jüngste Tod-Messerung in Chemnitz erhob. Die sogenannten Ausschreitungen, an denen sich die bürgerfeindliche deutsche Medienlandschaft in immer verstiegeneren Schlagzeilen berauscht, entsprechen in etwa dem, was man jedes zweite Wochenende in irgendeinem Fußballstadion bewundern kann – ein Faß macht darüber schon lange niemand mehr auf.

Hier, in Chemnitz, ist das eine andere Sache. Weil das zugrundeliegende Ereignis ein politisches ist und weil die Protestierenden etwas abbilden, was nicht abgebildet werden DARF, jedenfalls nicht POSITIV: Den um sich greifenden Unmut über eine durch Merkels Bereicherungspolitik hervorgerufene, krachend dahingehende Sicherheit im öffentlichen Raum. So werden Knallfrösche zu Bomben, eine Hooligan-Minderheit übernimmt als Rechte Armee den ganzen Demonstrationszug, die Gesichter zeigen nicht Sorge, sondern Haß, eine Kranzniederlegung für die Opfer findet gar nicht erst statt und demnächst werden mitgeführte Protestler-Dackel dem zitternden Masseblattleser als zähnefletschende Kampfhunde präsentiert.

Im Prinzip war diese Reaktion vorauszusehen, und der halbwegs wache politische Beobachter hat sich längst daran gewöhnt. Zur Langeweile gesellt sich Abgestoßensein. Im Ergebnis lassen immer mehr Leser Merkels Erziehungs-Journaille links liegen. Die Anonymität verstärkt diesen Trend noch: Artikel und Zeitungen haben immer seltener ein Gesicht, die Journalistenschaft versteckt sich und zieht es vor, Druckerschwärze und nicht faßbare Stimmen für sich lügen zu lassen. Der Veräppelte würde den faulen Apfel zwar liebend gern zurückwerfen, leider bleibt ihm die Fratze seines Folterers verborgen.

Anders verhält es sich in der Politik, in der das Prinzip Gesicht zeigen nolens volens zum Geschäft gehört. Wer gewählt werden will, muß sich auch zeigen. Das ist gut für den Untertan, denn er weiß dann zumindest dem Umriß nach, mit wem er es zu tun hat. Zu diesem Vorteil des Wählers gesellt sich ein eindeutiger Nachteil des sogenannten Volksvertreters, der sich im Prinzip an dem orientieren muß, was das Volk WILL.

Mag sein, daß der eine oder andere Volkstribun nun gern liefern würde; Fakt ist aber, daß er das nicht kann, denn die globalistische Plutokratie hat Tabus und ungeschriebene Gesetze aufgestellt, an die sich der parlamentarische Hampelmann, will er nicht von den Erziehungsmedien zerpflückt werden, nun mal zu halten hat. Und, verflucht nochmal, das betrifft gerade die Themen, die die Menschen am meisten bewegen: Grenzen- und Sicherheitsabbau, Migration, Islamisierung, Umvolkung. Jeder dieser Punkte unterliegt der weltstaatsbegeisterten Zensorenschaft.

Hier erklärt sich, warum Politiker geradewegs gegen die emotionalsten Kern-Interessen des Volkes anzureden haben und das auch tun. Bis hin zu Aussagen, die auf den ersten Blick karrieristisch selbstmörderisch wirken, es aber nicht sind, weil die Systemkollegenschaft in den Medienhäusern den scheinbar Wahnsinnigen postwendend zum Heiligen erklärt.

Am direktesten faßbar sind diese geistigen Amokläufe bei Bürgermeistern, die im Thementurnus Migrationsgewalt die unmittelbarste Verantwortung verwalten und tragen. Den Anfang machte hier in der Rückschau die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die die Massenvergewaltigungen von Köln erst verschwieg, dann bagatellisierte und schließlich mit einem vorgeblichen Fehlverhalten der Opfer in Verbindung stellte: Demnächst einfach eine Armlänge Abstand zu Fremden halten, dann geht Dir auch keiner an die Wäsche, so Rekers Wunderratschlag.

Haarsträubende Rathaus-Ansagen ans dumme Fußvolk gibts seitdem im Wochentakt. Jüngstes Beispiel ist nun die Chemnitzer Stadtobere Barbara Ludwig von der SPD, die die Proteste gegen eine abendliche Serienabmesserung unerträglich findet. Indessen läßt die Schächtung eines Opfers durch vorbestrafte und nicht abgeschobene Migranten sie anscheinend dermaßen kalt, daß sich in ihren medial inflationierten Empörungsauslassungen nichts darüber findet.

Reker wurde von der Merkelpresse als Opfer eines angeblichen Messerattentats seliggesprochen. Im Juni 2016 erhielt sie für ihre Flüchtlingshinwendung den Hildegard Hamm-Brücher-Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren. Barbara Ludwig hat ihre Belohnung bereits dadurch erhalten, daß die Erziehungsmedien seit Jahr und Tag beharrlich ausblenden, daß die SPD-Bürgermeisterin in der Fußgängerzone einen Behinderten überfuhr; für die Todesfahrt gab es – ohne Vorstrafenvermerk versteht sich – ein bescheidenes Bußgeld in 90 Tagessätzen. Anschließend durfte sie wieder Gas geben, politisch auf Bewährung. Funktioniert sie – und ihre Auswürfe nach den Chemnitzer Messerungen weisen darauf hin – dann steht auch einem Ehrenvorsitz beim ADAC nichts im Wege.

Wer einwendet, so weit könne es wohl nicht kommen, der rufe sich das Beispiel Wolfgang Schäuble (CDU) in Erinnerung: Erst Geldkofferempfänger bei illegalen Finanzschiebereien eines Waffenhändlers. Und danach: Bundesfinanzminister! Mit einem pikanten Plädoyer für die Umvolkung. Man brauche diese, so der Konrad-Lorenz-Preis verdächtige Schäuble, weil die Deutschen sonst in Inzucht degenerieren würden.

Es lebe die offene Anstalt BRD! Merkel – ebenfalls mit einigem Vorleben und dem Vernehmen nach auch Akteneintragungen gesegnet – könnte das Land mit Hilfe des IS offen bombardieren, wortwörtlich in Schutt und Asche legen. Die Medien müßten nur schreiben, es handle sich um eine Kernsanierug »wegen der vielen Bausünden« – das Volk riefe Hosianna.

Wir leben in verrückten Zeiten. Ganz sicher im Westen. Zum Glück immer weniger im Osten. Dort kennt man seine Pappenheimer.   [1]

Worüber die freiheitliche Presse kaum ein Wort verliert:
Über die Verlogenheit der Medien im Kreuzfeuer zorniger Chemnitzer. Am Donnerstagabend, 30. 8., bei den Chemnitzer Sachsengesprächen mit dem sprachlosen Schwätzer, Ministerpräsident Michael Kretschmer, waren die Medien gezwungen, dem erzürnten Volk unmittelbar aufs Maul zu schauen. Und die empörten Chemnitzer machten durch die Bank neben der versagenden Politik einen zweiten Hauptschuldigen aus: Die verlogenen Medien!

Doch, man konnte es sich denken, anderntags kein Wort über die vernichtende Kritik über das eigene Versagen in den Print- und Online-Ausgaben der Qualitätsmedien. Höchstens ganz zaghaft am Rande angedeutet. Man   beschmutzt ja nicht das eigene Nest. Zwar wurde schon mal vorsichtig-umsteuernd über Buhrufe und Klartext-Statements aufgebrachter Bürger berichtet. Und plötzlich kam zur Sprache, daß von Hetzjagden, Jagdszenen, Mob, marodierenden Horden (z.B. auf n-tv) und sogar von Pogromen keine Rede sein kann. Diese Horrormeldungen waren durch den gegenseitig von sich abschreibenden Medien-Mainstream blitzschnell verbreitet worden und hinterließen in aller Welt ein unsägliches Bild von den häßlichen Chemnitzern.

Die Qualitätsmedien als Transporteure und Anheizer des gnadenlosen Hypes um angebliche rechtsradikale, nazihafte Bambule auf Chemnitzer Straßen, lügen weiter: Denn wer nicht schonungslos über die offene Medienkritik an sich selbst berichtet, sagt nicht die ganze Wahrheit. Und das kann und muß man Lüge nennen. Die Medien haben seit Silvester in Köln offensichtlich nichts dazu gelernt. Statt sich wegen Chemnitz ein mea culpa abzuringen, versuchen sie jetzt, durch maßvollere Berichterstattung den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.





Die streckenweise erfolgte Fake-Berichterstattung ist inzwischen auf die übliche tendenziöse Berichterstattung heruntergetont worden. Dazu gehört, daß man nun die plötzliche Anwandlung von Demuts- und Trauergesten gegenüber den Opfern des Messermordgeschehens seitens der Politiker groß herausstellt. Als wär’s nicht eine Selbstverständlichkeit gewesen, zuerst dem erstochenen Daniel Hillig und   zwei weiteren Verletzten die Hauptaufmerksamkeit zukommen zu lassen und dann erst dem Folgegeschehen. Ab sofort ist es inzwischen offensichtlich erste Politikerpflicht, sich trauernd vor den Opfern zu verbeugen. Schweigeminuten und Kranzniederlegungen sind jetzt das Gebot der Stunde. Merkel und Co. haben sich sicher beratend aufklären lassen, ebenso Familienministerin Franziska Giffey, die am Freitag medienwirksam Blumen am Tatort niederlegte. Und die Medien kriegen sich gar nicht ein vor soviel Anstand.

Verräterisch ist weiterhin der in einer freiheitlichen Demokratie unhaltbare Zustand, warum von den Medien am sechsten Tag nach dem Messermord von den Ermittlungsbehörden noch immer keine wichtigen Details über Motiv und Tathergang angefordert wurden. Solch willfährig passives Verhalten wäre einer Diktatur-Presse würdig. Stattdessen – man kann es kaum glauben – hat sich die Presse mit entfesselter Wut auf den Urheber von Informationen, die wirkliches Licht ins Dunkel gebracht haben, gestürzt. Der Justizbeamte Daniel Zabel, der den Haftbefehl gegen die Tatverdächtigen veröffentlicht und sich dazu bekannt hat, ist geradezu medial verfolgt worden. Statt sich neutral zu verhalten und letztlich für das Datenloch dankbar zu sein, wie es bei Snowden und anderen der Fall war, ist dem deutschen Leak-Verantwortlichen jeder einschlägige Paragraph des Strafgesetzbuches vorgehalten worden. Dabei erfuhren die Einwohner in Annaberg-Buchholz bei Chemnitz erst durch das Datenleak, welche mörderischen Nachbarn sie hatten. Die Presse-Kamarilla darf sich nun eine Kerbe in den Füllfederhalter schnitzen. Sie hat durch ihren Pressedruck einen Justizbeamten, der das Haftdokument zwar widerrechtlich, aber aus innerer Überzeugung preisgab, den Druck nicht mehr aushielt und sich selbst stellte, zur Strecke gebracht. Tatverdächtiger erlegt, da er seines Postens inzwischen enthoben ist, Leak gestopft, Volk für dumm gehalten – herzlichen Glückwunsch! So sehen deutsche Medien im Jahr 2018 aus. Man sägt sich den Ast ab, auf dem man sitzt.

Als Chemnitzer Zwischenfazit kann medienpolitisch festgehalten werden: Gäbe es die sozialen Netzwerke nicht, einschließlich der freien Presse, wäre wie in der DDR vieles, wenn nicht alles unter den Teppich gekehrt worden. Es bleibt die Feststellung, daß die durch die Politik erfolgte Umdeutung des Chemnitzer Mordes in lügenhafte Nazipogrome nur durch die Beihilfe des Medien-Mainstreams gelingen konnte.

Zusammenfassung:

–   Durchsuchung der Wohnung des tatverdächtigen Asylbewerbers: NEIN!

–   Durchsuchung der Wohnung des Haftbefehl Leakers: JA!

–   Entlassung des Haftbefehl Leaker Justizbeamten: JA!

–   Versetzung des Pegida-Demo Beamten: JA!

–   Entlassung irgendeines Verantwortlichen für die Nicht-Abschiebung des Tatverdächtigen bei der Ausländerbehörde: NEIN!

Willkommen in Buntland!   [2]

 

Quellen:

[1] http://www.pi-news.net/2018/08/chemnitz-ueberfahrenes-gewissen/
30. 8. 18 Chemnitz: Überfahrenes Gewissen

Wir verweisen in diesem Zusammenhang insbesondere auf das Werk von Eggert, das den Titel: Im Namen Gottes – Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie trägt.
ISBN-3-9358-00-6 – Chronos Medien Vertrieb GmbH München

[2] http://www.pi-news.net/2018/08/verlogenheit-der-medien-im-kreuzfeuer-zorniger-chemnitzer/ 31. 8. 18
Darüber verliert die freiheitliche Presse kaum ein Wort – Verlogenheit der Medien im Kreuzfeuer zorniger Chemnitzer

Chemnitz: Überfahrenes Gewissen
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