Chaos?

Was für ein Chaos? Es gibt kein Chaos in Europa. Die Millionen „Flüchtlinge“, die Europa überschwemmen, sollen Chaos anrichten? Würden Sie nicht auch aus Kriegsgebiete in eine Region, in der angeblich Milch und Honig fließen, fliehen?

Irgendwelche durchgeknallte Vollidioten haben diesen Menschen einen reichhaltig gedeckten Tisch versprochen.

Man fragt sich nur, was diese Vollidioten dazu getrieben hat, Millionen Menschen aus armen Ländern nach Europa zu locken. War es Selbstgefälligkeit oder Profilierungssucht? Nein, weder noch. Das Ganze wurde vor langer Zeit geplant.

„In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war!“ (F. D. Roosevelt)

Völkerrechtswidrige Kriege in Afghanistan, im Irak, Libyen, Somalia, Mali, Syrien … wurden herbeigeführt, um diese Länder in Schutt und Asche zu legen. Danach kommt eine große Fee und verspricht diesen kriegsgeschädigten Menschen das Blaue vom Himmel. Ein paar milliardenschwere Schlepper, die von dieser Flüchtlingswelle profitieren, verteilen Flugblätter, Kleidung, geografische Karten und Smartphones, um den Weg nach Europa zu erleichtern. Das alles funktioniert nicht von heute auf morgen, sondern ist eine lange strategische Operation. Was in den Köpfen der Menschen immer und immer wieder eingehämmert wurde, waren die Vorzüge der Globalisierung, die wir jetzt zu spüren bekommen. Diese schmackhaft gemachte Globalisierung hat nur ein Ziel, und zwar, dass die Reichen noch reicher werden.

Solange die Eltern ihre Kinder in den Kindergarten oder zur Schule bringen und anschließend zur Arbeit gehen, wird es kein Chaos geben. Auch wird es kein Chaos geben, wenn Mädchen und Frauen vergewaltigt werden. Jeder ist sich selbst der Nächste. Was interessiert mich die vergewaltigte Frau X aus Y? Mir/uns geht es doch gut. So ist die Denke heute.

Aber was ist, wenn plötzlich verrückte IS-Fanatiker bewaffnet eine Schule und deren Kinder in Geiselhaft nehmen und Forderungen stellen? Unsinn? Warten Sie nur ab. Möglich wäre auch ein bewaffneter Überfall auf ein Atomkraftwerk. Selbst bei einer AKW-Explosion, verursacht durch IS-Fanatiker, würde der Rest der Deutschen immer noch die Volksverräter-Partei CDUCSUSPDGRÜNEFDPLINKE wählen. Aber ws spielt das noch für eine Rolle. In ca. 2050 werden die Deutschen in Deutschland nur noch eine Minderheit sein. Auf andere europäische Länder wird dies ebenfalls zutreffen. Und das wollen Sie Ihren Kindern und Enkeln antun? Und sagen Sie später nicht, Sie hätten von nichts gewußt.

Vielleicht doch auswandern, so lange es noch geht?

„Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung. Alles, was wir brauchen ist die richtige, allumfassende Krise und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen.“ (David Rockefeller, US-amerikanischer Bankier & Politiker)

Dazu der folgende Artikel von den „Freunden“ unserer ReGIERung (meine sind es nicht).

Strategie des gelenkten Chaos

von Analitik (vineyardsaker)
Sie haben vielleicht schon von der Strategie des gelenkten Chaos gehört, welche von den USA angewendet wird. Was hat es damit auf sich?

Diese Strategie wurde von Steven R. Mann in einem Fachartikel im Jahr 1992 propagiert. Er fordert dort nicht weniger als einen Paradigmenwechsel in der Strategie der nationalen Sicherheit der USA. Das alte Paradigma  war mechanistisch. Es stellt die Denkweise eines Ingenieurs bzw. Technikers dar. Aus dieser Denkweise ergaben sich etwa die Forderungen nach Stabilität oder dem Gleichgewicht der Kräfte.

Mann sieht großes Potential darin, die Denkweise umzukrempeln und die Chaos-Theorie zur Basis strategischen Denkens zu machen. Hinter dem populistischen Begriff Chaos-Theorie steht die Betrachtung nichtlinearer Dynamiken. Mit nichtlinearer Dynamik lassen sich Systeme mit vielen aktiven Teilnehmern (was für politisch-soziale Systeme zutrifft) viel besser beschreiben als mit mechanistischen Modellen. Die Handlungen der Akteure lösen Kettenreaktionen aus und eine kleine Handlung kann (muss nicht, kann aber) zu sehr schwerwiegenden Folgen führen. Mechanistische Modelle können das nicht beschreiben, die Chaos-Theorie schon. Das mechanistische und nichtlinear-dynamische Weltbild unterscheiden sich auch dadurch, dass im mechanistischen Weltbild das System in sich stabil ist und Änderungen am System durch äußere Einwirkungen herbeigeführt werden müssen; chaotische Systeme dagegen verändern sich schon allein aufgrund interner Dynamiken. Politische Schlussfolgerung: Sie müssen außenpolitisch nicht aufwendig von außen auf einen Staat einwirken. Es kann viel einfacher sein, von innen heraus die passenden Kettenreaktionen in Gang zu setzen.

Wie lenkt man Chaos? In Wirklichkeit ist das Chaos nicht chaotisch, sondern streng geordnet, aber es wirken so viele Gesetzmäßigkeiten gleichzeitig und ihre Wechselwirkungen haben so weitreichende Folgen, dass wir nichtlineare Dynamik als chaotisch erleben. Wir können nicht vorhersagen, wie es weiter geht.

Besser gesagt, wir konnten es früher nicht vorhersagen. Als Mann 1992 seinen Aufsatz publizierte, hatte die Wissenschaft von der nichtlinearen Dynamik sich schon so weit entwickelt, dass man die Ordnung im Chaos zu erkennen begann. Man war (und ist immer noch) weit entfernt davon, es voll zu verstehen, aber es war genug, um bereits erste Schritte zur Lenkung nichtlinearer Systeme zu unternehmen.

Kennzeichnend für das Paradigma der Chaos-Theorie ist, dass es keine Homöostase gibt (den einen Gleichgewichtszustand), sondern lediglich temporär stabile Zustände, zwischen denen das System wechselt. Der Wechsel zwischen zwei stabilen Zuständen ist besonders chaotisch. In gesellschaftlichen Systemen erleben wir solche Zustandswechsel als Krisen: Kriege, Revolutionen, Verlust der alten Ordnung, Orientierungslosigkeit. Da in nichtlinearen Systemen schon kleine Änderungen große Wirkungen haben können, kann man Zustandswechsel mit relativ geringem Aufwand bewirken. Ein wenig Verständnis des Systems vorausgesetzt.

Das erste Ziel sei es daher, die nichtlinearen Dynamiken menschlicher Gesellschaften zu verstehen. Darauf aufbauend folgt das nächste Ziel, nämlich die gezielte Beeinflussung dieser Dynamiken. Im Sinne der US-Interessen.

Mann geht in seiner Arbeit noch nicht in große Details, benennt aber doch schon ein paar mögliche Faktoren, von denen ich nur einen erwähnen möchte: Konfliktpotential der Akteure. Je mehr Konfliktpotential vorhanden ist, desto schneller und leichter kann man ein System (also eine Gesellschaft) in einen Zustandswechsel überführen. Oder aus der Perspektive eines in dieser Gesellschaft lebenden Bürgers: die Gesellschafts ins Chaos stürzen.

Gelenktes Chaos bedeutet also nichts anderes, als dass die USA komplexe gesellschaftliche Dynamiken gezielt steuern sollen, um Gesellschaften in chaotische Phasen reinzutreiben. In diesen chaotischen Phasen ist eine Gesellschaft formbar. Selbstverständlich zum Vorteil der USA.

Bezüglich des Konfliktpotentials dürfen Sie gerne an die US-NGOs denken, die sich überall in der Welt für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einsetzen und dabei das Konfliktpotential der Bevölkerung erhöhen. Sie dürfen an die Unterstützung von Oppositionellen überall in der Welt denken. Sie dürfen an die Unterstützung gemäßigter Rebellen denken. Sie dürfen auch an den aktuellen Flüchtlingsstrom nach Deutschland denken, der das Konfliktpotential im Land unübersehbar erhöht.

Das Konfliktpotential und das damit verbundene Potential, eine Gesellschaft ins Chaos zu stürzen, soll von den USA gezielt genutzt werden, schreibt Mann offen. Mal soll das Potential unterdrückt und gesenkt werden, mal soll es verstärkt werden. Je nachdem, was den US-Interessen am besten dient.

Gegen Ende des Artikels wird Mann besonders offenherzig. Hier die schönsten Zitate:

Conflict energy reflects the goals, perceptions, and values of the individual actor – in sum, the ideological software with which each of us is programmed. To change the conflict energy of peoples – to lessen it or direct it in ways favourable to our national security goals – we need to change the software. As hackers have shown, the most aggressive way to alter software is with a „virus,“ and what is ideology but another name for a human software virus?

Konfliktenergie spiegelt die Ziele, Wahrnehmungen und Werte des einzelnen Akteurs wieder – in der Somme, die ideologische Softare, mit der jeder von uns programmiert ist. Um die Konfliktenergie von Völkern zu ändern – sie zu verringern oder in Richtungen zu lenken, die für die Ziele unserer nationalen Sicherheit günstig sind – müssen wir die Software ändern. Wie Hacker gezeigt haben, besteht der aggressivste Weg, eine Software zu ändern, in einem “Virus”, und was ist Ideologie anderes als ein anderer Name für einen Virus der menschlichen Software?

Konfliktenergie reflektiert also unsere ideologische Software. Um die Konfliktenergie im Sinne der US-Interessen zu manipulieren, müsse man folglich die ideologische Software verändern. Und das tue man – Hacker haben es vorgemacht – am besten mit einem Virus. Ideologie sei nichts anderes als ein Virus der menschlichen Software.

Man kann leicht freundliche Metaphern für Ideologie finden. Ideologie als Weltanschauung, als Orientierung, als verbindendes Element der Gesellschaft. Für Mann, den Strategen, ist Idelogie aber eine hinterhältige Waffe.

With this ideological virus as our weapon, the United States should move to the ultimate biological warfare and decide, as its basic national security strategy, to infect target populations with the ideologies of democratic pluralism and respect for individual human rights. With a strong American commitment, enhanced by advances in communications and increasing ease of global travel, the virus will be self-replicating and will spread in nicely chaotic ways. Our national security, therefore, will be best assured if we devote our efforts to winning the minds of countries and cultures that are at variance with ours. This is the sole way to build a world order that is of long duration (though, as we have seen, it can never achieve absolute permanence) and globally beneficial. If we do not achieve this ideological change throughout the world, we will be left with only sporadic periods of calm between catastrophic reorderings.

Mit diesem ideologischen Virus als unserer Waffe, sollten die die Vereinigten Staaten zur ultimativen biologischen Kriegsführung übergehen und beschließen, als ihre grundlegende nationale Sicherheitsstrategie, Zielbevölkerungen mit den Ideologien demokratischen Pluralismus und des Respekts für individuelle Menschenrechte zu infizieren. Mit einem starken amerikanischen Engagement, das durch Fortschritte in der Kommunikation und größerer Leichtigkeit globaler Reisen verstärkt wird, wird der Virus sich selbst reproduzieren in in erquickend chaotischer Weise verbreiten. Unsere nationale Sicherheit wird daher am besten gesichert, wenn wir unsere Anstrengungen darauf richten, das Denken von Ländern und Kulturen, die von der unseren abweichen, zu gewinnen. Das ist der einzige Weg, eine Weltordnung von langer Dauer (obwohl sie, wie wir gesehen haben, nie absolute Dauer erreichen kann) und globalem Vorteil zu errichten. Wenn wir diese ideologische Veränderung nicht auf der ganzen Welt erreichen, werden wir nur sporadische Ruheperioden zwischen katastrophalen Neuordnungen erleben.

Die Ideologie sei eine Waffe, mit der die USA in den ultimativen biologischen Krieg ziehen sollen. Zielpopulationen sollen angesteckt werden, insbesondere Länder und Kulturen, die nicht auf einer Linie mit den USA sind.

Haben Sie noch die NGOs im Kopf? Deren Vertreter sind auch infiziert. Sie sind Überzeugungstäter, sie glauben, sie tun Gutes, indem sie anderen Kulturen ihre Werte aufdrängen. Sie müssen sich überhaupt nicht bewusst sein, dass ihre Überzeugung von elitären Kreisen ausgenutzt wird. Nicht per Befehl. Sondern viel subtiler, unter Anwendung systemischer Vorgehensweise. Das ist nichtlineare Dynamik: Sie können aus echter moralischer Überzeugung Gutes tun und dabei gar nicht merken, dass Sie gezielt als Virus eingesetzt werden und in Wirklichkeit überhaupt nichts Gutes bewirken.

A tangible implication of this analysis is a sharp increase in support for the United States Information Agency, the National Endowment for Democracy, and the numerous private-sector exchange and educational programs. This programs lie at heart of an aggressive national security strategy.

Ein konkretes Ergebnis dieser Analyse ist eine deutliche Erhöhung der Unterstützung für die Informationsagentur der Vereinigten Staaten, das National Endowment of Democracy und die zahlreichen privaten Austausch- und Bildungsprogramme. Diese Programme befinden sich im Herzen einer aggressiven Strategie der nationalen Sicherheit.

Das Herzstück einer aggressiven nationalen Sicherheitsstrategie seien Organisationen wie USIA, NED und private Austausch- und Bildungsprogramme.

USIA ist eine PR-Behörde. NED ist eine CIA-Ausgründung, um schmutzige CIA-Operationen der Kontrolle des Kongresses zu entziehen. Eine Reaktion auf ungemütliche Aufdeckungen von CIA-Machenschaften in den 70ern Jahren durch den Kongress. Die NED und einige weitere große Organisationen (darunter die USAID) stehen koordinierend an der Spitze eines inzwischen gigantisches Netzwerkes von staatlichen, pseudo-staatlichen und privaten Organisationen, die überall in der Welt Freiheit, Demokratie und Menschenrechte verbreiten. So glauben sie es jedenfalls selbst und so mag es aus ihrer persönlichen Perspektive auch aussehen. Dabei hängen sie an den Fäden mächtiger Puppenspieler.

We can learn to see chaos and reordering as opportunities, and not push for stability as an illusory end in itself.

Wir können lernen, Chaos und Neuordnung als Gelegenheiten zu sehen, und nicht Stabilität als ein illusorisches Ziel an sich anzustreben.

Man solle gar nicht versuchen, nach Stabilität zu streben. Man solle das Chaos als Gelegenheit begreifen, um die Welt zu formen.

Sie fragen sich vielleicht, wer dieser Steven R. Mann ist wie viel Einfluss man seinen Ideen beimessen kann und wie systematisch dieser Einfluss stattgefunden hat.

Steven R. Mann ist nicht irgendwer. Er ist seit 1976 im US-Auslandsdienst aktiv, spezialisiert auf die Sowjetunion und Süd-Asien. Er hat US-Botschaften in Mongolien und Armenien eröffnet. Er war Botschafter in Turkmenistan. Er war Vermittler im Karabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan. Er war US-Beauftragter für Energiefragen rund um das Kaspische Meer. Er war 2003 im Irak im Einsatz.

In January 2008, he was named coordinator for Eurasian energy diplomacy, managing all U.S. Government diplomatic efforts on Eurasian oil and gas issues. Prior to that, he served as principal deputy assistant secretary for South and Central Asian affairs where he oversaw the full range of foreign policy matters in the region, including management of U.S. ties with India.

Im Januar 2008 wurde er zum Koordinator für die eurasische Energiediplomatie ernannt und leitete alle diplomatischen Bemühungen der US-Regierung, die Fragen zu eurasischem Öl und Gas betrafen. Davor diente er als der leitende stellvertretende Staatssekretär für süd- und zentralasiatische Angelegenheiten, wobei er das gesamte Spektrum außenpolitischer Fragen in der Region verantwortete, einschließlich der US-Beziehungen mit Indien.

Koordinator für eurasische Energie-Diplomatie, verantwortlich für alle US-Belange hinsichtlich Öl und Gas in dieser Schlüsselregion. Vorher verantwortlich für die US-Außenpolitik in der gesamten süd- und zentralasiatischen Region, Indien eingeschlossen.

Mann ist ein Diplomat höchsten Ranges. Seine wichtigsten, verantwortungsvollsten und zeitlich überdauernden Einsatzgebiete liegen genau im Rimland, der aus US-Sicht strategisch wichtigsten Region der Welt.

Noch ein wichtiges Detail:

He is a 1991 distinguished graduate of the National War College.

Mann ist ein ausgezeichneter Absolvent des National War College. Das National War College ist so elitär, dass Eliteunis dagegen verblassen. Sie kennen vielleicht die United States Military Academy (USMA) in West Point, eine Elite-Militärschule. Nun, wenn Sie die USMA erfolgreich abgeschlossen haben und sich anschließend im Kriegseinsatz bewährt haben und Ihre Vorgesetzten der Meinung sind, dass Sie für Höheres berufen sind… dann dürfen Sie auf das National War College. Zwischen 60 und 75% der Studenten sind aus dem Militär. Etwa 25% sind Staatsbedienstete (Geheimdienstler eingeschlossen), so wie Mann. Für alle Studenten gilt, dass man sie für die wichtigsten strategischen Aufgaben der USA einplant und für die meisten Studenten gilt, dass sie ihre Tauglichkeit im Dienst für die USA schon bewiesen haben müssen.

Das National War College befasst sich ausdrücklich mit Strategie:

The College is concerned with grand strategy and the utilization of the national resources necessary to implement that strategy… Its graduates will exercise a great influence on the formulation of national and foreign policy in both peace and war….

Das College befasst sich mit großer Strategie und der Nutzung der nationalen Ressourcen, die nötig ist, um diese Strategie umzusetzen… Seine Studenten werden einen großen Einfluss auf die Entwicklung der nationalen und auswärtigen Politik haben, im Frieden wie im Krieg…

Und noch mal direkt von der Startseite:

A senior-level course in national security strategy to prepare future military and civilian leaders for high-level policy, command, and staff responsibilities.

Ein Fortgeschrittenenkurs in nationaler Sicherheitsstrategie, um künftige militärische und zivile Führungspersonen für Politik auf hoher Ebene, Komando und Stabsverantwortung vorzubereiten.

Mit Strategie befassen sich die Eliten der Eliten. Die Strategen geben allen anderen die Richtung vor.

Steven R. Mann hat also 1991 die Elite-Schmiede für Strategen mit Auszeichnung abgeschlossen. Und 1992 kommt sein Artikel raus. Mit größter Wahrscheinlichkeit ist der Artikel eine Zusammenfassung seiner Abschlussarbeit. Die Strategie des gelenkten Chaos, für gut befunden und ausgezeichnet von US-Strategen auf höchster Ebene. Zwei Jahrzehnte hat es gedauert, um diese Strategie auf praktischer und taktischer Ebene zur vollendeten Reife zu führen. Die Anwendung können Sie live bewundern. Die letzten vier Jahre waren eine absolute Hochphase in der Praktizierung von gelenktem Chaos seitens der USA.

PS: Mann hat völlig Recht damit, dass nichtlineare Dynamik viel besser als alte mechanistische Modelle geeignet ist, um komplexe Systeme zu beschreiben. Unsere Gesellschaft beeilt sich leider nicht damit, diesen Fortschritt in das allgemeine Bildungssystem reinzutragen. Die Eliten setzen aber schon längst auf die Erklärungspower der nichtlinearen Dynamik, übrigens nicht nur in den USA. Ich empfehle Ihnen wärmstens, sich in diesen Stoff einzulesen.

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