Bundesregierung verweigert Vorlage von Beweisen für Russlands angebliche Beteiligung am Drohnenvorfall von Leipzig

Der Regierung blind vertrauen?

Die AfD hat im Bundestag gefordert, die Regierung solle Beweise für Russlands angebliche Beteiligung am am Drohnenvorfall von Leipzig vorlegen. Das hat die Bundesregierung verweigert und allen Ernstes gefordert, man solle der Regierung in dieser Sache vertrauen.

Quelle: anti-spiegel

Die DPA hat eine Meldung herausgegeben, bei der man sich nur die Augen reiben kann. Das Handelsblatt hat sie wortwörtlich veröffentlicht, sodass jeder sie hier nachlesen kann.

Das Spiel mit Krieg und Frieden

Am Donnerstag fand eine Sondersitzung des Innenausschusses des Bundestags statt, bei der die Opposition von der Bundesregierung gefordert hat, sie müsse ihre Schuldzuweisung an Russland nach dem misslungenen Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle mit Beweisen untermauern. Mehrere Politiker der AfD hatten Zweifel daran geäußert, dass Russland die Verantwortung für die angebliche Sprengstoff-Drohne trägt und von der Bundesregierung gefordert, sie solle nicht nur Belege, sondern Beweise dafür liefern.

Angesichts der möglichen Folgen der deutschen Anschuldigungen gegen Russland ist das eine durchaus verständliche Forderung, denn immerhin hat die Regierung wegen Russlands angeblicher Beteiligung an dem Vorfall die Schließung des letzten russischen Generalkonsulats in Deutschland und des Russischen Hauses in Berlin angeordnet. Und die Regierung hat erklärt, der BND könne künftig ermächtigt werden, Ziele in Russland, wie beispielsweise Rüstungsbetriebe, mit Cyberattacken anzugreifen.

Letzteres wäre ein unzweideutiger Kriegsakt Deutschlands gegen die Atommacht Russland. Daher ist es mehr als verständlich, dass die deutsche Opposition von der Regierung Beweise fordert, wenn sie mit ihren Entscheidungen die Schwelle zum Krieg mit Russland zu überschreiten droht.

Anschuldigung gegen Russland ohne Beweise

Aber die Bundesregierung hat die Forderung zurückgewiesen. Sebastian Fiedler, der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, sagte dazu, wie immer bei Strafermittlungen sei die Staatsanwaltschaft Herrin des Verfahrens. Und wenn man wolle, dass diese Ermittlungen erfolgreich abgeschlossen werden, „dann gibt man nicht zwischendurch irgendwelche detaillierten Beweismittel der Öffentlichkeit preis, sondern die gehören hinterher in ein Gericht“.

Damit sagt er, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind. Aber wie kann die Bundesregierung dann offiziell Russland beschuldigen, wenn die Ermittlungen noch laufen?

Das bestätigt, was Regierungskritiker schon vermutet haben: Die Bundesregierung hat offenbar keinerlei Beweise für eine Beteiligung Russlands, setzt aber trotzdem auf eine totale Eskalation in den Beziehungen zu Russland. Sie riskiert einen Krieg in Europa, obwohl sie entweder nicht weiß, wer hinter dem Drohnenvorfall steckt, oder aber sie weiß es, aber es ist nicht Russland.

Denn eines ist klar: Würde es tatsächlich irgendwelche Hinweise auf eine russische Beteiligung geben, dann würde die Regierung sie mit großer Freude präsentieren, um Russland vor aller Welt Staatsterrorismus vorzuwerfen.

Vertraut der Regierung!

Fiedler aber rief die Opposition stattdessen auf, der Bundesregierung in diesem Punkt zu vertrauen:

„Man kann sicher sein, wenn der Bundeskanzler, wenn der Bundesinnenminister sich vor die Presse stellt und sagt, das war hier Russland und es gibt keinen Zweifel – und ich schließe mich dem ausdrücklich an – dann war es auch Russland.“

Alexander Throm, der innenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, wurde noch deutlicher als Fiedler und sagte, wenn die AfD, das BSW und auch die Linkspartei forderten, man müsse hier Beweise vorlegen, „dann spielt man damit genau das Spiel Putins, bis hin zur selben Wortwahl“.

Die Tatsache, dass die deutschen Medien bei dieser Dreistigkeit nicht aufheulen, zeigt, wie gleichgeschaltet die deutschen Medien heute sind. Früher hieß es mal, die Medien seien die vierte Macht im Staate und sie müssten die Arbeit der Regierung kritisch begleiten. Das tun sie heutge definitiv nicht, denn die Regierung fordert, man solle ihr in der Frage von Krieg und Frieden blind vertrauen – und die Medien tun das genauso brav, wie es die deutschen Medien der 1930er Jahre getan haben.

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1 Kommentar

  1. Eine Sache, wie die Drohne in Leipzig, die nicht erklärt werden darf, weil sie noch bei der Staatsanwaltschaft untersucht wird, darf unter keinen Umständen vermutungshalber als Kriegsprovokation gegen Rußland verwendet werden!!! Abgesehen davon, daß bei uns die Staatsanwaltschaften Teil der Exekutive sind, wie der EuGH schon festgestellt hat, im Unterschied zu Italien oder Frankreich, wo sie nicht von der Exekutive weisungsbefugt sind. Wenn die Exekutive die Staatsanwaltschaft für ihre eigenen Verbrechen beauftragt, bedeutet dies, daß eine Sache versanden soll, bis auf St. Nimmerleinstag verschoben wird. So ist es bei der Ostseeröhrensprengung, wo ich 100 zu 1 wette, daß niemals ein endgültiges Ergebnis von der weisungsbefugten Staatsanwaltschaft rauskommen wird.

    Wir müssen aus diesem Vorfall messerscharf schließen, daß Merz, Wadephul, Pistorius und Konsorten menschenfeindliche Verbrecher sind, die uns in einen Krieg mit Rußland verwickeln wollen, um uns von ihrem eigenen verbecherischen Treiben abzulenken.

    Vermutlich wird es bei uns ab November erhebliche Energie- und Nahrungsmittelprobleme geben, wie Michael Hudson vermutet. Sogar die Natur hat sich gegen uns verschworen, weil es, z. B. in Frankfurt am Main, monatelang nicht geregnet hat, noch regnen wird, und alle Flüsse Niedrigwasser führen. Die Provokation der deutschfeindlichen Regierung gegen Rußland ist also gar nicht notwendig, weil wir sowieso in der Patsche sitzen.

    https://www.mmnews.de/politik/256385-leipzig-drohne-alles-inszeniert-flughafenmitarbeiter-packt-aus

    „Leipzig Drohne: Alles inszeniert? Flughafenmitarbeiter packt aus!

    10. September 2026

    Der Busfahrer, der das Fluggerät zu Boden drückte, sah weder Sprengstoff noch Zünder. Spätere Bilder zeigen beides. Was geschah dazwischen? – Merkwürdig: die Antonov (Kennzeichen UR–82027) hatte ihren letzten Flug im Januar 2026 und war leer!

    Von Meinrad Müller

    Neue Enthüllungen aus dem Flughafen Leipzig

    MMNews berichtete bereits am 4. September über die zahlreichen Ungereimtheiten des angeblichen russischen Drohnenanschlags am Flughafen Leipzig/Halle. Nun legt die Berliner Zeitung nach. Sie veröffentlicht Aussagen aus dem Kreis der Flughafenmitarbeiter, die in der bisherigen Darstellung fehlten. Damit wird die Geschichte um ihren bisher rätselhaftesten Teil ergänzt: Der Mann, der die Drohne aus nächster Nähe zu Boden brachte, will daran weder Sprengstoff noch einen Zünder gesehen haben.

    Der Busfahrer als Drohnenfänger im Zweitberuf

    Ein Busfahrer des Bodenpersonals fuhr in der Nacht Teilnehmer einer Flughafenführung über das Gelände. Dabei entdeckte er eine kleine Drohne, die so tief über dem Vorfeld schwebte, dass er aussteigen und persönlich eingreifen konnte. Nach den Berichten drückte er das Fluggerät mit der Hand zu Boden und hielt es fest. Das gelang ihm offenbar sogar, ohne dass seine Finger in die Rotorblätter gerieten. Anschließend meldete er über Funk, die Drohne liege am Boden.

    Von einem Sprengsatz wusste der Mann nach der jetzt veröffentlichten Schilderung nichts. Näher als dieser Busfahrer dürfte kaum ein Augenzeuge an die angebliche russische Geheimdienstwaffe herangekommen sein. Er hatte sie buchstäblich in der Hand.“

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