Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert Ende des Cannabis-Verbots

Die Entkriminalisierung der Konsumenten ist überfällig

Von Peter Haisenko (anderwelt)

Zunächst die gute Nachricht: Die Todesfälle durch Cannabis (THC) sind auch 2017 gleich geblieben – nämlich NULL. Dem stehen geschätzte Todesfälle durch Alkoholmissbrauch gegenüber in Höhe von 74.000. Im Jahr 2016 haben 292.494 Tatverdächtige ihre Tat unter Alkoholeinfluss begangen. Alkoholkonsum ist legal und darf beworben werden. Bereits der Besitz von THC steht unter Strafe. Der BDK fordert jetzt die Freigabe von THC.

„Die bisherige Regel sei „willkürlich erfolgt“ und „nicht zielführend“, so der Vorsitzende des BDK André Schulz. Konsumenten sollten entkriminalisiert werden, denn das Verbot von Cannabis sei „historisch betrachtet willkürlich erfolgt und bis heute weder intelligent noch zielführend“. Wie recht er hat! Das Verbot von Cannabis begann in den USA in den 1920-er Jahren während der Prohibition und es hatte einen wirtschaftlichen Hintergrund. Ein amerikanischer Industriemagnat hatte ein Verfahren entwickelt, Papier aus Holz herzustellen. Mit dieser Technik konnte er aber kaum gegen die klassische Methode der Herstellung aus Hanf konkurrieren und so startete er eine schmutzige Kampagne gegen Cannabis, die unter anderem in dem Argument gipfelte, weiße Frauen würden sich unter dem Einfluss von THC dem Sex mit Schwarzen hingeben. So wurde der Anbau von Hanf verboten, der Besitz von Cannabis kriminalisiert und die lästige Konkurrenz eliminiert.

Fragwürdige Durchführungsrichtlinien – je nach Gusto und Bundesland

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, in den frühen 1950-er Jahren, musste Deutschland diesem „Vorbild“ folgen. Mit den „Achtundsechzigern“ erlebte Haschisch eine weltweite Renaissance und auch Bill Clinton hatte seine Begegnung damit. Ganz in der amerikanisch bigotten Tradition behauptete er jedoch, er habe nur daran gezogen, nicht aber inhaliert. Das musste er sagen, denn durch das Verbot ist jeder kriminalisiert worden, der THC konsumiert. In den USA hat das dazu geführt, dass etwa 30 Prozent der Gefängnisinsassen wegen des Besitzes von Cannabis abgeurteilt worden sind. Abgesehen davon, dass das ein erheblicher Wirtschaftsfaktor für die USA ist, bedeutet das auch eine starke Arbeitsbelastung für die Polizei. Der Wirtschaftsfaktor begründet sich darin, dass auf Bewährung Entlassene jede Arbeit zu jedem noch so niedrigen Lohn annehmen müssen, um ihre Bewährungsauflagen zu erfüllen. Besonders die Fastfood-Industrie profitiert von den billigen Arbeitssklaven.

Auch in Deutschland bedeutet der Kampf gegen Cannabis eine große Belastung für die Exekutive und der Umgang mit dem Problem bringt den Rechtsstaat an die Grenzen seiner Glaubwürdigkeit. Eigentlich ist schon der Besitz verboten, aber wegen der doch erheblichen Verbreitung hat man fragwürdige Durchführungsrichtlinien erlassen. So wird der Besitz von kleinen Mengen toleriert, in unterschiedlicher Höhe, je nach Bundesland. In Berlin sind es etwa zehn Gramm, in Bayern nur eines. Diese Tolerierung ist inkonsequent und eines Rechtsstaats unwürdig. Wenn man auch nur ein Gramm straffrei besitzen darf, dann muss es jemanden geben, der mehr als ein Gramm hat. Wie sonst sollte der Ein-Gramm-Besitzer an sein eines Gramm kommen? Zudem handelt es sich nur um eine Durchführungsrichtlinie, kein Gesetz. Das bedeutet, dass je nach Gusto sehr wohl eine Strafe auch für den Besitz geringfügiger Mengen ausgesprochen werden kann. Wie kann angesichts dieser Gemengelage noch von einem Rechtsstaat gesprochen werden?

Die Polizei könnte sich wichtigeren Aufgaben widmen

Durch das derzeitige Rechtssystem würden Menschen stigmatisiert und kriminelle Karrieren erst befördert. Es gebe bessere Möglichkeiten in der Drogenpolitik, als vor allem auf Repression zu setzen, sagte Schulz. Die Erfahrung in anderen Ländern gibt ihm Recht. In Uruguay zum Beispiel ist die Drogenkriminalität nach Freigabe von Haschisch drastisch zurückgegangen. Auch in USA ist derselbe Effekt zu beobachten, ganz abgesehen von den Steuereinnahmen, die mittlerweile durch den legalen Verkauf von Cannabis in einigen Bundesstaaten erzielt werden. „Es habe in der Menschheitsgeschichte noch nie eine Gesellschaft ohne Drogenkonsum gegeben, dies müsse akzeptiert werden. Cannabis, so meine Prognose, wird in Deutschland nicht mehr allzu lange verboten sein.“ – so Schulz weiter. Ich füge an, dass sich die Polizei wichtigeren Aufgaben widmen kann, sobald sie sich nicht mehr mit Cannabis beschäftigen muss und das gerade jetzt, wo allenthalben über die Überlastung der Polizei geklagt wird.

Auf der anderen Seite gibt es die „Legal Highs“, verkauft als „Badesalz“ oder „Kräutermischungen“. Diese legal verkauften Drogen sind wirklich gefährlich, denn niemand weiß genau, was da wirklich drin ist. Die Berichte sind Legion, dass gerade Jugendliche schwerste Schäden dadurch erleiden, bis hin zum Suizid. Es sind eben keine Naturprodukte wie Cannabis, sondern angereichert mit den verschiedensten Chemikalien. Wie kann es in einem Rechtsstaat möglich sein, dass nachgewiesener Maßen extrem schädliche Substanzen frei verkäuflich sind, ohne jede Kontrolle, und das natürliche Cannabis nicht, obwohl ihm sogar medizinischer Nutzen attestiert wird? Oder gerade deswegen? Weil die Pharmaindustrie damit keinen Reibach machen kann, weil es letztlich jeder einfach auf dem Balkon selbst wachsen lassen kann?

Ein Sterbefall durch Cannabis ist bisher nicht nachgewiesen

Hanf ist eine uralte Nutzpflanze. Wäre die Seefahrt ohne Hanfseile überhaupt denkbar gewesen? Oder eben das Hanfpapier, das vor der Erfindung des Holzpapiers dominiert hatte? Wie viel Wald könnte eingespart, gerettet werden, wenn wieder Papier aus Hanf hergestellt würde? Hanf, angebaut auf Agrarflächen, die wegen sonstiger Überproduktion stillgelegt worden sind? Ja, es gibt Hanfsorten, die nur sehr wenig THC produzieren. Ganz ohne geht es nicht. Aber das wäre eben kein Problem, wenn der Initiative des BDK Folge geleistet würde.

Cannabis macht friedlich und regt dann den Appetit an

Cannabis und Alkohol sind Drogen. Wir wissen, dass es Alkoholabhängigkeit gibt. Bei Cannabis ist das nicht nachgewiesen. Alkohol, der Massenmörder, darf legal konsumiert werden, Cannabis nicht, obwohl noch kein Sterbefall durch Cannabis nachgewiesen ist. Beide gemeinsam unterscheiden sich von den harten Drogen, die mit körpereigenen Stoffen verwandt sind. Morphine, die der Körper kaum von eigenen Endorphinen unterscheiden kann. Das macht Heroin oder Kokain so gefährlich und zum echten Suchtproblem. Dass Cannabis als Einstiegsdroge bezeichnet wird, dürfte vor allem damit zusammenhängen, dass die Dealer, die Cannabis anbieten, meist auch die harten Drogen im Portfolio haben. So kommen THC-Konsumenten erst in direkte Berührung zu den harten Drogen, zu denen sie keinen Zugang hätten, wenn sie sich für Cannabis nicht an Drogendealer wenden müssten.

Überhaupt wäre die gesamte Beschaffungskriminalität auf ein Minimum zu reduzieren, eben auf die harten Drogen, wenn Cannabis frei verkäuflich wäre oder im Garten angebaut werden dürfte. Aber wahrscheinlich liegt hierin das Problem. Könnte Alkohol im Garten geerntet werden, wäre es kein Milliardengeschäft und wäre wohlmöglich auch verboten. Das sogar zurecht, wenn man die Todesraten durch Alkohol betrachtet – im Gegensatz zu Cannabis, wie oben bereits festgestellt. Alkohol kann Aggressivität fördern, Cannabis stimmt eher friedlich.

Der Sumpf des kriminellen Drogenhandels könnte ausgetrocknet werden

Ich will hier nicht dem Konsum von Cannabis das Wort reden, aber ich sehe keinen rationalen Grund, es zu verbieten. Viele von uns Älteren haben in ihrer Jugend Kontakt mit Haschisch gehabt. Wir leben immer noch und die meisten haben den Konsum nach kürzerer Zeit wieder eingestellt, was beweist, dass das Suchtpotential geringer sein dürfte, als das von Alkohol. Wenn es also wirklich um Gesundheit geht, sollte als erstes den „Legal Highs“ ein striktes Verbot auferlegt werden und Aufklärung verstärkt werden, was die Gefahren von Alkohol und natürlich auch Cannabis betrifft. Ob einer Cannabis-Legalisierung weitere härtere Drogen folgen sollten, sehe ich eher kritisch. Wie gesagt, geht es dort um echte körperliche Abhängigkeit und bei Kokain um ernste psychische Veränderungen. Aber ich halte es für diskussionswürdig, auch hier über eine Entkriminalisierung nachzudenken zugunsten einer kontrollierten Abgabe, die den Sumpf des milliardenschweren und schwerkriminellen Drogenhandels austrocknen könnte. Mit allen seinen „Kollateralschäden“ in der Beschaffungskriminalität.

Der BDK-Vorsitzende André Schulz sagt richtig, dass das Verbot von Cannabis „historisch betrachtet willkürlich erfolgt und bis heute weder intelligent noch zielführend“ sei. Es ist an der Zeit, dem Beispiel und den guten Erfahrungen der Länder zu folgen, die die Kriminalisierung von Cannabis einfach abgeschafft haben. Diese Erfahrungen belegen auch, dass der Konsum von Cannabis deswegen nicht zugenommen hat. Aber die Polizei ist entlastet und was bräuchten wir gerade angesichts der zusätzlichen Herausforderungen für unsere Polizei wegen der Migrationsprobleme mehr als das? Ich will nicht, dass das Leben junger Menschen versaut wird, nur weil sie erwischt wurden, wie sie sich illegal Cannabis besorgt haben. Und, vielleicht noch wichtiger, das gesamte hochkriminelle Dealer-Milieu würde schlicht aufhören zu existieren.

Übrigens, im Bundestag wird es bereits straffrei unter der Hand verteilt. Als angeblich freier Bürger wird man hingegen schnell kriminalisiert. Irgendetwas ist hier faul im Staate.

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Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert Ende des Cannabis-Verbots
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17 Kommentare

  1. http://www.pi-news.net/2018/02/koelner-karneval-lka-beamter-vor-bahn-gestossen-und-ermordet/

    "Kölner Karneval: LKA-Beamter vor Bahn gestoßen und ermordet"

    "Ein Mann wurde Freitag Nacht an der Haltestelle Chlodwigplatz in Köln vor eine Straßenbahn gestoßen und einige Meter zwischen den Waggons mitgeschleift – er war sofort tot. Bei dem Opfer handelt es sich um einen LKA-Beamten aus Düsseldorf, der privat in Köln Karneval feierte – zum Zeitpunkt seines Todes trug er seinen Dienstausweis bei sich".

    „Beim jetzigen Stand der Ermittlungen gehen wir davon aus, dass der Kollege gegen 23.50 Uhr zwischen die Waggons der Stadtbahn gestoßen wurde“, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. Das legten Videoaufnahmen der Überwachungskamera am Chlodwigplatz nahe. Der Fahrer der Bahn bemerkte den Vorfall nicht und setzte seine Fahrt fort. Der Polizeisprecher: „Weitere Videos werden nun ausgewertet. Auf dem Video sehen wir, dass der potenzielle Angreifer nachher in der Menge untertaucht.“

    "In praktisch allen politisch korrekten Medien wird aber nicht von einem „Mörder“, sondern über einen „Schubser“ in neudeutscher Merkel-Deppensprache fabuliert"

  2. Zu dem kleinen Video oben im Beitrag: Seht Euch mal die Gesichter verschiedener Politiker an, wenn sie nicht TV tauglich geschminkt, irgendwo vor die Kamera treten. Es hinterläßt eben alles seine Spuren.

    • Das Video ist wirklich aussagekräftig. Die Verhaltensweise ist meiner Meinung nach, bei Übergabe, und beim Verstecken des "Beutelchens", wie in der Szene.

        • Sehr gute Idee, Angsthase.

          Mit so harmlosen Drogen wie Cannabis geben die sich aber gar nicht ab. Ich möchte nicht wissen, wieviel Linien dort durchgezogen werden.

          • Als MdB muß die Claudia ja auch nicht selber fahren.
            Eine Grüne Minna würde eine Grüne Schrulle sowieso weiterfahren lassen.
            10 Gramm für Eigenbedarf sind sogar straffrei,
            und am Straßenrand würde sie vermutlich nicht in einen Becher pinkeln.

            Der Handel jedoch nicht. Die Trulla daneben müßte verhaftet werden!
            Genießt aber ebenfalls politische Immunität. Ach so, ja.
            Man darf jedoch die Samen kaufen. Erlaubt!
            Nur, sobald man ihn in die Erde steckt, hat man sich strafbar gemacht.
            Häh?
            Eine Neuregelung ist schon längst überfällig. Das ist ja alles völlig konfus.

            Apropos Doping: Was für Armutszeugnis bei Olympia, oder?
            OAR (Olympische Athleten Russlands) und keine Fahne darf gezeigt werden.
            Fazit: Etwas psychedelischer ist besser.
            Ja, @Ausnahmezustand. Die konsumieren etwas Anderes.
            Nur so erfindet man diese tollen Sachen ("toll" im Sinne von bereits verrückt).
            *Kopfschüttel*

  3. Und immer wieder dient ein "Greuelmärchen" dazu, möglichst aus den USA, die Meinung(en) zu beeinflussen. Die Polizei, wird durch eine "Legalisierung" nicht entlastet, da sich Konsumenten von härteren Drogen, dann mit dem "Genuss von Cannabis" in der Öffentlichkeit frei bewegen, und dies auch konsumieren können. Sich dann mit "Cannabis" als Lückenfüller, über einige Stunden retten. In etlichen sogenannter Unternehmen, ist die Geschäftsidee, die Verlogenheit, das Geschäftsgebaren und der Leistungsdruck so hoch, das dort längst Drogen zum Alltag gehören. Drogen helfen das Gewissen abzulegen, wenn überhaupt eines vorhanden ist. Und, wer garantiert das die Unterschrift unter einem Vertrag, der unter Drogen Einfluss, gezeichnet wurde, bestand hat, oder nicht anfechtbar ist? Wie wird der Grenzwert für das Autofahren, gesetzt und vor allem,kontrolliert? Was einem in einem Bus oder der Bahn ohnehin öfter auffällt, ist der penetrante Gestank, solcher Art Zeitgenossen, die sich auch heutzutage, längst nicht mehr schämen, sich am Bahnsteig, eine durch zu ziehen. Und mit ihrem "Duft", den ganzen Waggon und die Kleidung der anderen Fahrgäste verstänkern. So etwas gehört aus dem Zug auf die frische Luft gesetzt. Zum Auslüften. Wem nutzt es, wenn sich mehr und mehr Menschen vom realen Geschehen abkoppeln, und dieses nicht mehr wahrnehmen wollen? Der Politik, die dann wirklich alles durchziehen kann, was sie will.

    •  "Ich füge an, dass sich die Polizei wichtigeren Aufgaben widmen kann, sobald sie sich nicht mehr mit Cannabis beschäftigen…"

      Mit der wichtigsten Aufgabe, darf sich Polizei nicht beschäftigen. So wenig, wie Staatsanwälte gegen Politik oder Politiker ermitteln können, wenn dies eine Landesregierung nicht will. Sie sind weisungsgebunden, egal, wer da regiert.

    • " In etlichen sogenannter Unternehmen, ist die Geschäftsidee, die Verlogenheit, das Geschäftsgebaren und der Leistungsdruck so hoch, das dort längst Drogen zum Alltag gehören."

      Schilda, wie wahr!

      Es ist Ausdruck einer Gesellschaft, die sich nicht am Wohle der ihr anvertrauten Menschen orientiert, sondern an ihrer Ausbeutung! Profit, Gewinn und Wachstum und natürlich, über allem, die Schuldenbedienung! 

      Jetzt werden Drogen freigegeben, um die Umstände zu ertragen. Dabei verhält es sich doch umgekehrt? Die Konsumgesellschaft läßt die Menschen erst, sich doch, in Drogen flüchten! Sei es Alkohol, Nikotin oder anderes! Sie sind, wenn nicht zu medizinischen Zwecken eingesetzt, immer Ersatz- oder Fluchtoptionen.

      Dabei fällt mir auf, ich beobachte ja immer die Dieter´sche Schuldenuhr ;-). Da diese ja, seit geraumer Zeit, im Gesamten, nur noch rückwärts läuft, … hmm … ob da wohl ein Zusammenhang besteht?

      • "Jetzt werden Drogen freigegeben…", also bitte Jürgen!

        Erstens handelt es sich nur um einen Entwurf, nicht um ein in Stein gemeißeltes Statut.
        Die Stimmen wurden schon öfter laut deswegen, aber es wird vermutlich eh nicht geschehen.
        Zweitens: Was ist mit Kaffee, Dextro-Energen, Cola, Zucker, Glyphosat?
        Habe Kollegen, die saufen 6 Dosen Energy-Drinks die Nachtschicht über.
        Ist DAS gesund? Das verändert etwa nicht den deutschen Arbeits-Sklaven-Körper?

        Wie alles im Leben ist zuviel nicht gut. Die Drogen, von denen DU sprichst, um Leistungsbereitschaft zu erzeugen, sind Speed und Koks.
        NICHT Cannabis. Das ist eher vergleichbar mit Tee dazu.

  4. Ich denke daß

    Cannabis

    eine Einstiegsdroge ist und bin gegen eine Legalisierung. Man könnte es auf Rezept an wirklich Kranke versuchsweise abgeben. Es ist womöglich besser als eine Chemotherapie.

    WAS verbessert sich wenn immer mehr Drogen zugelassen werden?

    WOLLT IHR EUREN VERSTAND KAPUTT MACHEN???

    Ist sich "weg zu beamen" eine Lösung für Probleme?

    WER
    ist der „Bund deutscher Kriminalbeamter“?
    Es gibt doch keine wirklichen Beamten mehr…
    Und wer dort ist, braucht eine aliierte ZUlassung…
    Ich nehme mal an dass dort keine oder kaum noch echte Bio Deutsche sind…
    Augen auf und Verstand einschalten! DAMIT erweist Ihr Euch als Europäer…

    • @Carpe Diem
      Das Cannabis eine Einstiegsdroge ist möchte ich so nicht unterschreiben.
      Also erstmal, zieht Verbotenes eh magisch an. Warum nicht legalisieren?
      Siehe Norwegen, mit ihrem Alkohol-Reglement. Die brennen alle schwarz.
      Das schmeckt wie Flugzeugbenzin, buäh.
      Aber nur, weil ein Six-Pack Bier 25€ und eine Flasche Vodka 70€ Euro kostet.

      Habe 16 Jahre lang geraucht (Skater-Szene).
      Kann nicht sagen, daß es meinem Hirn oder Gemüt in irgendeiner Form geschadet hätte.
      Ganz im Gegenteil! Es hat mich ruhiger und konzentrierter werden lassen. Ausgeglichener.
      Andere Sachen habe ich NIE angerührt, weil ich gesehen habe wie Schulkameraden Pilze fressen, Koks, schnüffeln, LSD mapfen. DAS macht wirklich abhängig und total kaputt.
      Cannabis nicht. Es wirkt Bewusstseins-erweiternd. Habe die tollsten Bilder (Gaffiti´s) gemalt,
      in Sport und Kunst hatte ich ne 1.

      Bis die Rennleitung mir eines Tages bei einer Routinekontrolle den Lappen abnahm.
      Selbstverständlich bin ich nie mit Joint im Mund gefahren! Hatte noch nie einen Unfall oder Strafzettel. Jeder der mal geraucht hat weiß, die Wirkung ist nach 3-5 Std. verflogen.
      THC ist nach 8 Std. vollständig über die Nieren ausgeschieden.

      Was die jedoch messen ist der Abbauwert COOH, und das ist einfach eine riesen Sauerei.
      Dann kann man auch jeden festnehmen, der ne Kiste Leergut im Kofferraum hat.
      Der COOH der bleibt bis zu 3 Monate im Körper, in den Haaren, im Urin.
      Hatte auf ner Party einen geschmökt (auf einer Feier sogar mit einer Polizistin!), dann zufällig in eine Polizei-Kontrolle geraten. EINE WOCHE DANACH. Lappen weg.

      Selbst die beiden Bullen hatten Mitleid mit mir.
      Kann doch nicht angehen sowas!
      Seit dem (2005) habe ich nie wieder gerraucht, weil ich meine Auto´s liebe.
      Hab von einem Tag auf den anderen aufgehört.
      KEIN PROBLEM. KEINE ENTZUGSERSCHEINUNGEN.
      Wollte nur den Lappen wieder. 4500€ für die Kaffeekasse, danke.
      Und der Witz an der Geschichte ist ja, daß Leute, die AUF REZEPT rauchen, Autofahren DÜRFEN!
      Einen Zettel wedeln, hier, und freie Fahrt.

      Ein Drecksladen hier, ehrlich.

      Einstiegsdroge ist für mich ganz klar (gesellschaftsfähig) Alkohol.
      Denn der macht dumm, nicht schlau.
      Sonst wäre es politisch-motiviert nämlich genau umgekehrt.

      LG Zulu

      • Ach so: Außerdem heißt dies ja nicht, nur weil es dann legal verfügbar wäre, man es auch benutzen müßte, wie Mariendisteltee oder Doppelherz. Des weiteren, würde die ganze Beschaffungs-Kriminalität von heute zusammenbrechen, der Staat könnte sogar eine Steuer drauf erlassen usw. Siehe die Erfolge in den USA: Kriminalität geht zurück, in allen Bundesstaaten, die es legalisiert haben. Es ist sogar eine riesen Industrie entstanden.

        Werd nicht mehr rauchen, aber würde es begrüßen, denn ich weiß um die positiven Wirkungen. Hanf ist eine sehr vielseitige Wunderpflanze.
        Wenn ich Drogen haben wollen würde, suche ich mir nen wilden Hopfen, und rauche die Wurzeln. Oder Magic Mushrooms auf Schafsweiden.
        Da ist LSD drin. kostenlos und steuerfrei:)
        Verbote nützen gar nix.

        • Möchte noch abschließend zum Thema kurz erzählen,
          als wir damals in Tunesien waren, hat uns ein Ziegenhirte zum Essen eingeladen.
          Dort im Haus angekommen kurbelte seine Omi an einer handbetrieben Presse.
          Die Familie hatte eine kleine Farm mit alten Olivenbäumen.

          Die Dame war 94 Jahre alt. Sie konnte kein Englisch, aber mit Händen und Füßen geht´s ja bekanntlich immer:) Hab sie gefragt warum sie hier noch so schuftet und trotzdem so fit aussieht. Liegt sicher an dem guten Öl, oder?
          "Auch, aber komm mal mit…"
          Dann traute ich meinen Augen nicht.
          Ein ganzes Marihuana-Feld hinterm Haus!
          "Gute Medizin!" sagte sie…Haha!
          Hab ich ihr erklärt, daß wir daheim lieber saufen & Cannabis verboten ist.
          "Oh, das ist aber nicht gut!"
          Naja, und dann noch 5 Liter bestes Olivenöl mitbekommen.
          Handgepresst, von einer kerngesunden Kiffer-Omi.

          Hab ich mich halt gefragt, WARUM wird das hier als DROGE so verteufelt, wo es doch im Grunde ein Arzneimittel ist? Psychopharmaka und Chemo-Therapie ist irgendwie besser? Kann also nur politische Gründe haben, bzw. nicht rentabel für Pharmakonzerne. Wer verdient schon was an gesunden Mit-Neunzigern.

          Es hält jünger und macht schlauer, sowie Kamillentee und Hühnersuppe den Schnupfen besiegen. Jeder der mir was Anderes erzählen möchte, bitteschön.
          Es geht nicht um einen "Rausch". Es geht um die heilenden Wirkungen.

          Das wurde hierzulande GANZ bewusst völlig ins Gegenteil verdreht, weil es eben so gut funktioniert. Gibt ja auch Öl aus den Samen, man kann die Samen rösten. Muß man nicht rauchen. Aber alle glauben das. Sehen nur zugedröhnte Zombies. Schrecklich.
          Aus den Fasern kann man zudem Shirt´s, Hemden & Seile produzieren.
          Selbst Gas-Rohr-/Flanschverbindungen werden damit abgedichtet.
          Ähnlich der Brennessel. Genauso ein super vielseitiges Kraut.
          DROGE? Jede verdammte Pharma-Pille ist ne Droge! Pffft.

        • Die Beschaffungskriminalität, liegt auf jeder Einkommensstufe anders. Wer kein Geld hat, um sich Drogen zu kaufen, der muss es sich wohl anders beschaffen. Die einen durch Ladendiebstähle, die anderen durch Betrug. Drogen gehören in die Apotheke. Und wie schon gesagt, wäre eine Legalisierung die beste Tarnung, um seine Abängigkeit von stärkeren Drogen zu verschleiern.

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