Das Alpha-Gal-Syndrom (AGS) ist eine durch Zecken übertragene Krankheit, die eine allergische Reaktion auf rotes Fleisch auslöst und hat einen steilen Anstieg von Krankheitsfällen verzeichnet. Nun werden Augenbrauen hochgezogen angesichts einer zufälligen Übereinstimmung mit einer von der Bill & Melinda Gates Foundation finanzierten Forschung. AGS, das erstmals 2008 in Virginia gemeldet wurde, hat in den letzten Jahren einen alarmierenden Anstieg verzeichnet. (vgl. cbsnews.com) Laut einer aktuellen Pressemitteilung der US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) wurden seit 2010 schätzungsweise 450.000 Menschen in den USA positiv auf Alpha-Gal getestet.
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Im Jahr 2021 stieg die Zahl der positiven Testergebnisse für AGS im Vergleich zu 2017 um 41,3%, und die Tests auf Alpha-Gal erreichten in diesem Jahr mit 66.106 Personen ihren Höhepunkt. (vgl. cdc.gov) Im selben Jahr kündigte die Bill & Melinda Gates Foundation eine bedeutende Förderung in Höhe von 1.469.352 US-Dollar für die Erforschung der Zecke Rhipicephalus microplus („asiatische blaue Zecke“) an. Diese Zecke ist dafür bekannt, AGS zu verursachen, wie eine Veröffentlichung in der Zeitschrift ImmunoTargets and Therapy der US-amerikanischen National Library of Medicine (NLM) bestätigt. (Vgl. pmc.ncbi.nlm.nih.gov)
Die Förderung ging an Oxitec Ltd., ein Biotechnologieunternehmen, das männliche Zecken genetisch so verändert hat, dass sie ein „selbstlimitierendes Gen” tragen. (vgl. allianceforscience.org) Ziel ist es, die Zeckenpopulation zu kontrollieren, indem diese gentechnisch veränderten Zecken in Gebieten mit hohem Befall freigesetzt werden, um sich mit wildlebenden Weibchen zu paaren. Das „Projekt von Oxitec“ soll angeblich das weltweite Schädlingsproblem bekämpfen, von dem Rinder, eine wichtige Quelle für rotes Fleisch, betroffen sind.
Im Juni 2023, nachdem Oxitec eine hohe Wirksamkeit in seinen Zeckenversuchen gemeldet hatte, stellte die Gates Foundation zusätzliche Mittel in Höhe von 4,8 Millionen Dollar zur Verfügung. Die Verflechtung von Gates‘ Interessen und diesem Anstieg der AGS-Fälle wird jedoch kritisch hinterfragt. Gates hält Anteile an Pharmaunternehmen, wie Pfizer Inc., die Antibiotika, wie Doxycyclin herstellen, das häufig zur Behandlung von durch Zecken übertragenen Krankheiten wie der Lyme-Borreliose eingesetzt wird. Darüber hinaus gewährte seine Stiftung im Jahr 2017 Ceres Nanosciences – einem auf die Diagnose der Lyme-Borreliose spezialisierten Diagnostikunternehmen – über 1 Million US-Dollar.
In der Lebensmittelindustrie hat Gates erheblich in Unternehmen investiert, die pflanzliches und im Labor gezüchtetes Fleisch herstellen. Er hat Unternehmen, wie Upside Foods, Good Meat, Beyond Meat und Impossible Foods unterstützt, von denen einige vom US-Landwirtschaftsministerium für die Herstellung und den Verkauf von Fleischersatzprodukten zugelassen wurden. Zwar gibt es keine eindeutigen Beweise für einen Zusammenhang zwischen Gates‘ Finanzierung der Zeckenforschung und dem Anstieg der AGS-Fälle, doch der Zeitpunkt und die Komplexität seiner Interessen haben zu einer wachsenden Forderung nach mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht geführt. (Vgl. eviemagazine.com)
Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Gates‘ Engagement in der Krankheitsforschung und -prävention Kontroversen ausgelöst hat. Eine ähnliche Reihe von Ereignissen spielte sich ab, als Gates sich auf Malaria konzentrierte, eine Krankheit, die in den Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten ausgerottet war, bis es zu den jüngsten Entwicklungen kam. Malaria wurde in den USA zuletzt im Jahr 2003 festgestellt, als laut CDC sieben Menschen in Palm Beach County infiziert waren. Im Jahr 2007 richtete die Bill & Melinda Gates Foundation ihr Augenmerk auf die Malariaforschung, investierte in der Folge Hunderte Millionen Dollar in diesen Bereich und erhöhte ihr Malaria-Budget im Jahr 2014 um 30%.
Im Juli 2018 kam es zu einer bedeutenden Entwicklung: GlaxoSmithKline (GSK) und Medicines for Malaria Venture (MMV) brachten Krintafel (Tafenoquin) auf den Markt, ein neues Medikament zur Behandlung von Plasmodium vivax-Malaria. Dies war die erste neue Behandlung für diese Krankheit seit über sechs Jahrzehnten. Die Finanzierung durch die Gates Foundation war für die Entwicklung des Medikaments von entscheidender Bedeutung, was auch von Forbes bestätigt wurde. Die Stiftung investierte weiterhin in die Tafenoquin-Forschung und unterstützte verschiedene Studien, darunter einen in Lancet veröffentlichten Artikel, in dem die Wirksamkeit des Medikaments gelobt wurde.
Unterdessen unterstützte die Stiftung 2019 den „Injectable Artesunate Assessment Report” (Bewertungsbericht zu injizierbarem Artesunat), der die Wirksamkeit von injizierbarem Artesunat, einem Malaria-Impfstoff, nachweist. Bemerkenswert ist, dass die Gates-Stiftung im September 2020 über 1,3 Millionen Dollar an Oxitec Ltd. vergab, dasselbe Unternehmen, das an der oben genannten gentechnisch veränderten Zeckenforschung beteiligt war, für „Mücken-Feldversuche”. Im Rahmen dieser Versuche wurden nach der Genehmigung durch die EPA im März 2022 gentechnisch veränderte „Aedes aegypti-Mücken“, die als Überträger von Krankheiten, wie Malaria bekannt sind, in Florida und Texas freigesetzt.
Dieser Schritt löste Empörung bei den Einheimischen aus, die laut der in Florida lebenden Meagan Hull ihre Besorgnis darüber äußerten, zu „Versuchskaninchen“ für dieses „kriminelle“ Experiment gemacht zu werden. Der Stadtrat Mark Gregg verglich die GVO-Mücken mit „Frankenstein-Käfern“. Im März 2023 gab FFF Enterprises, ein Spezialvertrieb für Impfstoffe, bekannt, dass es mit der Lagerung des von Gates unterstützten Artesunat-Impfstoffs beginnen werde. Drei Monate später, im Juni 2023, gab die CDC eine Warnung über lokal erworbene Malariafälle in Florida und Texas heraus. Interessanterweise empfahl die von der Gates Foundation finanzierte CDC einen schnellen Zugang zum Artesunat-Impfstoff.
Angesichts dieser Reihe von Ereignissen im Zusammenhang mit dem Alpha-Gal-Syndrom und Malaria lassen sich Parallelen zwischen dem Zeitpunkt der Finanzierung durch die Gates Foundation und den anschließenden Krankheitsausbrüchen ziehen. Obwohl kein direkter Kausalzusammenhang festgestellt wurde, hat diese Korrelation zu Forderungen nach eingehenderen Untersuchungen und einer verstärkten Rechenschaftspflicht geführt. Transparenz hinsichtlich dieser Verbindungen ist von größter Bedeutung, um die Bedenken der Öffentlichkeit zu zerstreuen und ethische Praktiken bei der Prävention und Behandlung von Krankheiten sicherzustellen.
Quelle: American Faith
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