Besiegt, nicht befreit

Von Wolfgang van de Rydt (opposition24)

Dieses Jahr gönnt man den Russen ihre Siegesfeier einfach nicht. Am liebsten würden die Medien nachträglich aus den vier Musketieren gegen Nazi-Deutschland drei machen, doch in Zeiten des Internets geht das nicht mehr einfach mit ein paar Fotoretuschen nach Stalins Rezept. So wird man eben auch an diesem 8. und 9. Mai die Bilder aus Moskau ertragen, umdeuten und entsprechend kommentieren müssen, damit das Volk – welch böses Wort – auf Linie bleibt. Das Trommelfeuer der Medien, der Gleichschritt von Presse und Politik macht deutlich, dass Deutschland eben nicht „befreit“, sondern besiegt worden ist. Bis heute hat sich an diesem Status wenig geändert.

Die bedingungslose Kapitulation war das Eingeständnis einer Niederlage, der Krieg verloren und damit weite Teile des Staatsgebiets aufgegeben und Millionen Deutsche dem Vertriebenenschicksal ausgesetzt. Eine Befreiung sieht wahrlich anders aus, als auf dem obigen Foto des zerstörten Kölns.

Nun war der Gegner am Boden und dem Spiel der verbliebenen und verfeindeten Großmächte ausgesetzt. Kein Unrecht, das durch ein anderes Unrecht aufgehoben werden könnte. Menschenleben und Mathematik, wo Minus und Minus Plus ergibt, sind eben nicht dasselbe. Eines muss man den Russen lassen, als ihre Sowjetunion zusammenbrach, zogen sie ihre Truppen aus Deutschland ab. Die anderen Besatzer sind geblieben, gaben sich wie gewohnt als Freunde aus, doch in diesen Tagen wird wieder einmal klar, dass Deutschland auch als menschlicher Schutzschild dient. Kommt es zu einem Schlagabtausch zwischen Russland und USA, befinden sich etliche Ziele auf deutschem Boden, von dem eigentlich nie mehr ein Krieg hätte ausgehen sollen. Aber Willy Brandt, Moskaus bester Mann im Kanzleramt, der eigentlich Herbert Frahm hieß und gute Kontakte zum KGB hielt, hatte man nicht umsonst durch den Transatlantiker Helmut Schmidt ersetzt. Und so nimmt heute mit Ausnahme von Oskar Lafontaine kein Politiker mehr ernst, was der erste SPD-Kanzler der Bundesrepublik immer wieder gesagt haben soll: „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.“ Für diese Worte Brandts gibt es keinen allerdings einzigen Beleg!

Aber zurück zum heutigen Russland. Dort feiert man den Sieg über „Nazi-Deutschland“ mit Militärparaden. Gesiegt hat damals aber nicht Russland, sondern die Sowjetarmee. Sich fast 80 Jahre später noch daran aufzugeilen ist kein schöner Zug und noch viel weniger ein Zeichen von Stärke, eher Zähnefletschen. Wer Aussöhnung und eben keine Ausdehnung des Machtbereichs anstrebt, verzichtet auf solch ein Gebaren. Das mit der Völkerfreundschaft ist halt doch nicht so einfach – ein gemeinsames „Auf in das letzte Gefecht“ gibt es wohl nur in sozialistischen Heldenliedern, am Ende mündet jede Ideologie in eine Herrschaft der Funktionäre und je nach Füllstand der Portokasse mit mehr oder weniger Wohlstand und Freizügigkeit für die breite Masse.

Die fetten Jahre mit der langen Leine sind auch im ehemals westlichen Teil des Feindstaats BRD endgültig vorbei und das System zeigt immer mehr Gesicht.

Was man Moskau vorwirft, traf schon vor zehn Jahren auf Deutschland zu. Weil ein Künstler angeblich Soldaten der Bundeswehr „verunglimpft“ haben sollte, rief der Bundesvorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes Oberst Ulrich Kirsch  dazu auf, dagegen auf der Facebook-Seite des Künstlers zu protestieren. Es ging um dieses Video des Sängers Joachim Witt.

Witt erhielt Morddrohungen und die hohe Politik wollte das Video auf den Index setzen lassen, was kläglich misslang. Dennoch hat die Zensurkeule gesessen und Eindruck hinterlassen. Heute würde man ihn dafür feiern, vorausgesetzt, die Vergewaltigungsszene spielt in Kiew und die Soldaten tragen russische Uniformen. Franzosen, Briten, US-Amerikaner machen so etwas natürlich nicht. Wer anderes behauptet, findet nicht mal Schutz in der ecuadorianischen Botschaft und kann in den USA sogar des Landesverrats bezichtigt und mit der Todesstrafe bedroht werden, obwohl er gar nicht Bürger der USA, sondern Australier ist. Interessante Logik, aber Siegermächte sind keine Rechenschaft schuldig, was auch Ausdruck darin findet, dass US-Soldaten nicht vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag angeklagt werden können.

Soweit meine wirren Gedanken zum 8. Mai, der heute auf „Muttertag“ fällt, noch so ein Naziding, wie viele Halbgebildete behaupten. Es war aber die us-amerikanische methodistische Christin Anna Marie Jarvis, die den Muttertag erstmals 1907 in West Virginia als Gedenkveranstaltung für ihre Mutter zelebrierte. Von da schwappte er Jahre später nach Deutschland über und wurde dann bekanntermaßen von den Nationalsozialisten zur Freude aller Blumenhändler zum Feiertag erklärt. Aber was zählen solche Fakten noch in einer Gegenwart, in der Mütter eigentlich als Umweltsäue gelten, weil sie CO2 ausstoßende Kinder produzieren?

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15 Kommentare

  1. Putins Sicht der Dinge:

    https://de.rt.com/russland/137998-militarparade-auf-roten-platz-putin/

    „Gleichzeitig warf Putin dem Westen vor, in der jüngeren Vergangenheit immer neue Bedrohungen an den Grenzen Russlands aufgebaut zu haben. Die Gefahr sei mit jedem Tag größer geworden. Er verteidigte den Krieg in der Ukraine deshalb als präventive Maßnahme und „die einzig richtige Entscheidung“. Vor dem Beginn der russischen Spezialoperation sei eine „absolut inakzeptable“ Bedrohung für Russland geschaffen worden. Ihm zufolge seien eine Offensive im Donbass und eine Invasion der historischen Gebiete Russlands, einschließlich der Krim, in unmittelbarer Vorbereitung gewesen. Die NATO habe an die Ukraine moderne Waffen geliefert. Kiew habe zudem den potenziellen Erwerb von Atomwaffen angekündigt.

    Moskau habe den Westen immer wieder zu einem ehrlichen Dialog aufgefordert, so Putin, doch alle Aufrufe seien vergeblich gewesen. „Russland hat sich immer für die Schaffung eines Systems gleicher und unteilbarer Sicherheit eingesetzt. Eines Systems, das für die gesamte Weltgemeinschaft lebenswichtig ist“, betonte er. In diesem Zusammenhang habe Moskau im vergangenen Dezember einen Vertrag über Sicherheitsgarantien vorgeschlagen, um Kompromisslösungen zu finden und alle Interessen zu berücksichtigen. Der Westen habe diesen ehrlichen Dialog aber abgelehnt:

    „Alles umsonst! Die NATO-Länder wollten uns nicht zuhören.“

    Diese Haltung bedeute laut Putin, dass sie „eigentlich ganz andere Pläne hatten“.

    Im Gegensatz zum Westen werde Russland „niemals seine Liebe zur Heimat, seinen Glauben und seine traditionellen Werte“ aufgeben. „Im Westen, so scheint es, hat man beschlossen, diese jahrtausendealten Werte abzuschaffen“, mutmaßte er. Diese „moralische Degradierung“ sei zur Grundlage auch für eine „zynische Verfälschung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs geworden, die Russophobie schürt, Verräter verherrlicht und das Andenken an ihre Opfer verhöhnt“. Die USA hätten vor allem nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion damit begonnen, von ihrer eigenen Ausnahmestellung zu sprechen und damit auch ihre Verbündeten gedemütigt, „die so tun müssen, als ob sie nichts bemerken, und alles brav schlucken“. Putin erklärte:

    „Aber wir sind ein anderes Land. Russland hat einen anderen Charakter.“

    Versuche, Russland zu demütigen, seien erfolglos geblieben:

    „Wir erinnern uns daran, wie Russlands Feinde versuchten, Banden internationaler Terroristen gegen uns einzusetzen, um nationale und religiöse Feindschaft zu säen, um uns von innen heraus zu schwächen und zu spalten. Es hat nicht funktioniert.“

    In Bezug auf die Kampfhandlungen in der Ukraine sagte Putin, dass die Donbass-Milizen mit der russischen Armee derzeit „auf ihrem Land und für die Zukunft ihres Landes kämpfen“. Anschließend verkündete er eine Schweigeminute zum Gedenken – nicht nur für die Opfer des Großen Vaterländischen Krieges, sondern für all jene, die im Donbass ums Leben kamen.“

    • Rede am 30. Januar 1941 in Berlin

      http://www.worldfuturefund.org/wffmaster/Reading/Hitler%20Speeches/Hitler%20Rede%201941.01.30.htm

      https://web.archive.org/web/20190712090516/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1940_1941.pdf

      „Auf was hoffen sie? Auf andere Hilfe? Auf Amerika? Ich kann nur eines sagen: Wir haben jede Möglichkeit von vornherein einkalkuliert. Daß das deutsche Volk gegen das amerikanische Volk nichts hat, das ist jedem klar, der nicht bewußt die Klarheit verdrehen will und das Gegenteil behauptet. Deutschland hat noch niemals auf dem amerikanischen Kontinent Interessen vertreten, es sei denn, daß es mitgekämpft hat für die Freiheit dieses Kontinents! Wenn Staaten dieses Kontinents nun versuchen, vielleicht in den europäischen Konflikt einzugreifen, dann wird nur noch schneller die Zielsetzung sich verändern. Es wird dann eben doch Europa sich verteidigen.

      Und man soll sich über eines keiner Täuschung hingeben: wer glaubt, England helfen zu können, muß eines auf alle Fälle wissen: jedes Schiff, ob mit oder ohne Begleitung, das vor unsere Torpedorohre kommt, wird torpediert!

      Wir sind in einem Kriege, den wir nicht gewollt haben. Im Gegenteil! Öfter kann man dem anderen nicht die Hand hinhalten. Wenn aber diese Finanzhyänen den Kampf wollen und etwa das Ziel haben, die deutsche Nation auszurotten, dann werden sie ihre blauen Wunder erleben. Dieses Mal trifft man nicht auf ein ermattetes Deutschland wie im Weltkrieg, sondern dieses Mal stößt man auf ein in höchstem Grade mobilisiertes und kampffähiges und kampfentschlossenes Deutschland. …

      Und noch etwas müssen sie der Überzeugung sein: der Duce und ich, wir zwei sind weder Juden, noch sind wir Geschäftemacher. Wenn wir zwei uns die Hand geben, dann ist das der Handschlag von Männern, die eine Ehre besitzen. Das wird, hoffe ich, auch im Laufe dieses Jahres den Herren noch dämmern und klar werden.“

  2. Will Putin Held der Geschichte werden, muß er die Archive öffnen und die Nichtstaatlichkeit der BRD publizieren.

    Anschließend die deutsch-russische Freundschaft zu einem Bündnis formen.
    Es gibt nur einen richtigen Weg und der ist geradeaus.

    • Hallo und guten Tag @Annette,

      Zu, Zitat:
      >>> Will Putin Held der Geschichte werden, … <<>> …., muß er die Archive öffnen und die Nichtstaatlichkeit der BRD publizieren. << wenn man sich in der RF über alles was belegbar zu veröffentlichen ansteht im klaren ist.

      Zu, Zitat:
      >>> Anschließend die deutsch-russische Freundschaft zu einem Bündnis formen.
      Es gibt nur einen richtigen Weg und der ist geradeaus.<<<
      So ist das wohl auch seitens der RF evtl. angedacht /und ggf. auch geplant; vielleicht verständlich würde dies allerdings auch nur das/die Völker = eben auch nur ohne die derzeitigen BRDGmbH Polit- Kasperl (und deren "Wasserträger") möglih sein…

      #-#
      Mit freundlichen Grüßen

      • Gilt RF nicht als rechtlicher Nachfolger der UdSSR. Kann die nichts so leicht ändern, das die UdSSR einmal bestimmt hat..Geht auch um das ehemalige Deutsche Reich…..DR und UdSSR existieren in ihrer früheren Form nicht mehr……… Gab es zu dem Thema Friedensvertrag für Germoney vor einigen Jahren die Aussage, muß das Land Entnazifizierungsanträge nach RF senden.Wird da kaum nach so vielen Jahren eine Lösung von der RF ausgehen…….Jetzt hat das Land selbst genug Probleme….Wie WP das sieht???

  3. Wenn auf der Straße 20 Mann über einen herfallen, dann ist klar wer der „Sieger“ ist. So sieht auch der Sieg der Barbaren aus dem Westen gegen Deutschland aus. Im Kräfteverhältnis 20 Alliierte gegen einen Achsensoldaten marschierten Sie auf Deutschland los, nachdem die westlichen Barbaren die Deutschen mit Hilfe der polnischen Nazis bis zur Unerträglichkeit terrorisiert und angegriffen hatten.
    Der Massenmörder Stalin wurde mit Militärhilfe aus den USA überhäuft, damit er seine Soldaten gegen Deutschland in den Tod hetzt. Jeden Versuch Hitlers zu einem Frieden oder einem Waffenstillstand zu kommen, haben die westlichen Barbaren abgelehnt, statt dessen weltweit ihre vielfältigen Völkermordpläne an den Deutschen verkündet. Dieses alles um ein viel schwächeren Gegner, mit zwanzigfacher Überlegenheit den Todesstoß zu geben. Was für ein lächerlicher und schändlicher Sieg. Die Folgen sind klar, überall auf der Welt Barbarei, ob in Argentinien, ob in Chile, ob in Nicaragua, ob im Irak, ob im Iran, ob in Afrika, ob in Syrien, ob in Vietnam, ob in Korea, ob in Jugoslawien ob in der Ukraine. Die Liste der Barbareien ist noch viel länger. Und immer die Schöntuerei von der Befreiung. Die Oberrassisten wollen also die Welt vom Rassismus befreien. Die Milliardäre wollen ihre Welt retten. Putin will die Ukraine befreien, träumt von der Sowjetunion, lässt seine Panzer in Moskau vorfahren und schwafelt von Nazis und Faschismus ohne zu bemerken, dass er selber ein Faschist ist. Schöne Neue Welt.

    • Hallo Erwin, mein Brieffreund hat zur militärischenen Lage noch einmal was geschrieben als Antwort zu Deinem Kommentar:

      https://krisenfrei.com/finanzanalytiker-martin-armstrongder-westen-braucht-den-dritten-weltkrieg/#comment-178860

      Lieber Jürgen,

      die von der UA verwendete Seezielrakete „Neptun“ kann selbst noch auf „Lügipedia“ nachgelesen werden – hier steht alles wesentliche:

      https://en.wikipedia.org/wiki/R-360_Neptune

      Die Lenkwaffe wird mobil mittels 4rer Containern von einem zu diesem Zwecke modifizierten KrAZ-Lkw aus verschossen. Zum Systemumfang gehören ein Nachladefahrzeug und ein Kommandofahrzeug sowie ein weiterer, schwerer KRAZ-Lkw mit einem ausklapparen „Mineral“-Zielerfassungs- und Folgeradar (die Rakete selbst verfügt wie gesagt über eine eigene, aktive Radarortung in der Zielanflugsphase).

      Das System, das die „Moskva“ angegriffen hat, wird irgendwo an der Küste in dem noch unter UA-Kontrolle verbleibenden Oblast Odessa abgefeuert worden sein.

      „Neptun“ ist eine verbesserte, sowjetische Kh-35; eine jener Raketensysteme, deren Entwicklung in den 1980er Jahren begann und dann erst lange Zeit nach dem Zusammenbruch der UdSSR endete – siehe Verweis im „link“.

      „Neptune“ ist kein spektakuläres Waffensystem, insbesondere handelt es sich um eine verhältnismäßig langsame Lenkwaffe; zumal wenn man berücksichtigt, daß dieser Flugkörper erst unlängst überhaupt in die UA-Armee eingeführt wurde.

      An Kh-35 fällt – offenbar Spionage – die Ähnlichkeit mit „westlichen“ Systemen (wie „Harpoon“) sofort ins Auge, da diese Lenkrakete mit den typischen Designmerkmalen der bis dahin entwickelten, sowjetischen Raketen bricht. Es ist auch eine recht kompaktes Waffensystem.

      Folgende Falschmeldung findet sich im Eintrag zu Neptun in „Lügipedia“ immer noch:

      „On 6 May 2022, there were news reports of the Russian frigate Admiral Makarov on fire in the Black Sea.[22][23] The Ukrainian military claimed that Makarov had been struck by a Ukrainian Neptune anti-ship missile.

      Dumskaya, a Ukrainian-state newssite, said Russian forces had sent helicopters to rescue the crew of the ship.[24]“

      Unter dem Eintrag „Admiral Makarov“ wurde diese Falschmeldung mittlerweile gelöscht:

      „On 6 May 2022 Ukrainian MP Oleksiy Honcharenko reported on Telegram instant messenger that Admiral Makarov had been struck and badly damaged by a Ukrainian R-360 Neptune anti-ship cruise missile while stationed near Snake Island.[16][17] Some reports said the ship was on fire in the Black Sea,[17] Dumskaya, a Ukrainian news site, said Russian forces had sent helicopters to rescue the crew.[16] However, neither Russian nor Western military forces confirmed the claim.[16] In the event, on 7 May an advisor to Office of the President of Ukraine Oleksiy Arestovych said
      that the report was a ‚misunderstanding‘, and that the vessel attacked near Snake Island was actually a Serna-class landing craft,[18] apparently hit by a missile launched by a Baykar Bayraktar TB2 drone.[19]
      Im Donbass haben die russischen Truppen offenbar die in den letzten Jahren von der UA unter Anleitung von „NATO“-Instruktoren festungsseitig stark ausgebaute Stadt Popasnaya eingenommen und gesäubert. Popasnaya war wochenlang schwer imkämpft (Schlammperiode) und wird als der südliche Pfeiler der UA-Verteidigung des Donbass bezeichnet – die dort eingesetzte, UA-Brigade wurde wohl größtenteils vernichtet.

      „ntv“ erzählt den Medienzombies derweil (die „Wahrheit“ der stetigen Wiederholung), die UA-Soldateska sei im Bereich von Chrakow „siegreich“ auf dem Vormarsch und garniert das ganze mit allerlei „would“&“could“; so wird sinnfrei behauptet bei einer weiteren, erfolgreichen Fortsetzung der Offensive -es wurden nach UA-Angaben ein „paar Dörfer“ eingenommen- wäre „es RU nicht mehr möglich, Charkow mit Artillerie zu beschießen“.

      Das ist schon grundsätzlich Unsinn, denn Chrakow ist derart grenznah, daß es selbst vom russischem Staatsgebiet aus beschossen werden könnte.

      Andere Stilblüten: „Kämpfe IN Isjium…die russische Offensive gehe UM Isjium herum vor“ – diese Stadt wurde allerdings bereits gegen Anfang April von der russischen Armee endgültig besetzt, die Spitze des Angriffskreiles steht gegenwärtig ca.20-25 KM südlich Isjium.

      Wie man sieht, gehen angesichts der momentanen Kriegslage dem „Westen“ die Erfolgsmeldungen der schwer gebeutelten UA aus und man verlegt sich zu Propaganda- und Agitationszwecken auf Geschwätz- und Framing-News.

      Zudem soll -eine wirkliche „Knallermeldung“- in der russischen Armee die Munition knapp werden (Meldung des Britischen Geheimdienstes; der MI6 meldet diese Ente schon seit 10 Wochen in Dauerschleife, wobei mit jedem Tag die UA „erstaunlicherweise“ immer weiter von den Russen zusammengeschossen wird).

      Gruss, xyz

      • Noch was von meinem Brieffreund:

        Lieber Jürgen,

        https://odysee.com/@theduran:e/what%E2%80%99s-going-on-in-the-south-of:a

        Noch dieses Video -sehr interessant. Die Russifizierung wurde ja auch in hiesigen Medien hasserfüllt beschrieben; doch denke ich, daß die Zugehörigkeit zu RU den auch ohne Krieg geschändeten Ukrainern wie eine Erlösung vorkommen wird. Der Sprecher äußerst sich auch über den merkwürdigen „Dreizack“, der das UA Staatswappen und die Verwaltungsgebäude ziert: Es ist ein Zeichen der Könige der Chasaren und hat mit den Slawen nix zu tun (Ich hatte geahnt, daß dieser Dreizack im wesentlichen einen jüdischen Hintergrund hat; ohne allerdings zu wissen, welchen genau.).

        Man sieht also, was diese UA tatsächlich ist und welche Art von Krieg der Juden Zelenskji führt; und die Russen rücken nun überall diesem „Dreizack“ mit einem heiligen Hass zu Leibe – diese werden abgeflext, abgerissen, niedergelegt etc., wo immer sie sich befinden (Man erinnert sich eben noch an die eigentlichen Urheber des Bolschewismus.).

        Übrigens wurde bereits ein (allerdings nicht mehr aktiver), kanadischer General bei dem Versuch, sich aus dem Werk von Asov-Stahl zu verdrücken, von den Russen festgesetzt:

        https://t.me/Volkslehrer/1907

        Gruß, xyz

        • Wo er recht hat, hat er recht. Das mit dem Dreizack ist interessant. Es sei daran erinnert, dass es ukrainische Juden waren, welche in WWII mit heimtückischen Morden die Wehrmacht in der Ukraine attackierte. Die daraufhin erfolgte Strafexpedition entsprach zahlenmäßig genau dem Kriegsrecht. In den BRD bribe Medien wird dieser Vorgang völlig verzerrt wiedergegeben und wie ein Willkürakt einer Mörderbande dargestellt. Hautsache die Besatzer können das deutsche Volk mal wieder mit irgendwas anpissen.

    • „Jeden Versuch Hitlers zu einem Frieden oder einem Waffenstillstand zu kommen, haben die westlichen Barbaren abgelehnt, statt dessen weltweit ihre vielfältigen Völkermordpläne an den Deutschen verkündet.“
      Nachdem Hitler Polen angriff, um die unterdrückte deutsche Minderheit zu helfen, wie jetzt Putin den Russen in der Ukraine helfen will, hat der anglo-zionistische Westen nie Frieden schließen wollen, weil seine Absicht von Anfgang an war, Deutschland in Schutt und Asche zu legen, (Wie er das jetzt wieder will.), und uns aus 40 % unseres Landes zu vertreiben. Diese Erkenntnis allein verbietet gebieterisch mit der Nato zusammenzuarbeiten, die doch hauptsächlich aus Ländern stammt, in denen noch heute jeden Tag gegen uns gehetzt wird. Während man also mit Hitler jeden Frieden ablehnte und auf unconditional surrender bestand, hat man gleichzeitig Stalin hoffiert, der im Rücken der deutschen Wehrmacht einen Staat nach dem anderen einverleibte und absahnte. Mehrfach versuchte Stalin Finnland zu erobern, das heldenhaft von dem Marschall Mannerheim verteidigt wurde! Und was kam von den aglo-zionistischen Satanisten? Keine Hilfe und nur gemeine Heuchelei!
      Daß Finnland heute noch ein selbständiges Land ist, verdankt es nur der Tatkraft Mannerheims und der Unterstützung Hitlers. Jetzt will jedoch die unreife finnische Kriegsministerin dafür sorgen, daß Finnland eine Ratenbasis wird, gerichtet auf St. Petersburg! Wie kann man sich so gegen die eigene bevölkerung für fremde Interessen verheizen lassen???

      https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&tn=Mannerheim&an=August%20Beranek
      August Beranek
      MANNERI-IEIM
      1942 / BERLIN

      https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&tn=Mannerheim&an=August%20Beranek

      Vorwort

      Wenigen Männern in der Geschichte Finnlands war das Glück vergönnt, ihrem Volke so große Dienste zu erweisen, wie es beim Marschall von Finnland, Freiherrn von Mannerheim, der Fall ist. Der Marschall von Finnland ist, indem er seine vielseitige Begabung in den Dienst des Vaterlandes gestellt hat, in allen Schicksalsstunden des selbständigen Finnlands die zentrale Kraft gewesen.

      Dreimal hat er den Freiheitskampf unseres Volkes geführt: Das erste Mal, als die Freiheit mit Eisen und Blut erkämpft wurde, das zweite Mal, als sie unter großen Opfern durch einen harten Kampf, der oft hoffnungslos erschien, gerettet wurde, und jetzt, das dritte Mal, da für den natürlichen Lebensraum Finnlands gekämpft wird.

      Daß Finnland diese schweren Zeiten ungebrochen und ehrenvoll überstanden hat, ist zum größten Teil der überragenden Persönlidikeit des Freiherrn von Mannerheim zu verdanken, der seinem Volke den Glauben an die Zukunft gegeben hat. Das Vertrauen und die Verehrung des Volkes für seinen Marschall sind ungeteilt.

      Sr. Exz. der finnischen Gesandten in Berlin
      Prof. Dr. T. M. Kivimäki

      „Ein Volk muß immer bereit sein, für seine Freiheit zu kämpfen.“ Nicht als Aufruf und Mahnung, sondern als schlichte Fesstellung steht dieses Wort in dem Tagesbefehl, den Finnlands Marschall, Carl Gustaf Freiherr von Mannerheim, am 6. Dezember 1941 zum Selbständigkeitstag der finnischen Nation an seine Soldaten richtete.

      Viele bedeutsame Namen, Taten und Bewährungen sind mit der Geschichte des finnischen Volkes und Staates für alle Zeiten verknüpft. Manche von ihnen werden uns auch hier noch begegnen. Wer aber heute den Namen Mannerheim ausspricht, umreißt damit zugleich das jüngste, zweifellos bedeutsamste Kapitel der finnischen Geschichte. Denn in den wenigen Jahrzehnten, die es umfaßt, vollzog sich der innere Reifungsprozeß dieses Volkes im Kampf um seine Selbständigkeit und Eigenstaatlichkeit, vollzog sich die Erzwingung dieses Zieles am Ende des Ersten Weltkrieges, vollzog sich weiter das Bewußtwerden der europäischen Aufgabe Finnlands als des nördlichsten Vorpostens unserer Kultur und vollzieht sich eben vor unseren erwartungsvollen Augen die Eingliederung des von der Fremdherrschaft endgültig befreiten, innerpolitisch geeinten, zur engsten Gemeinsamkeit der Waffenbrüderschaft zusammengeschmiedeten finnischen Volkes in das neue Europa der Zukunft. Mit allen Phasen dieser Entwicklung ist der Name des Marschalls unauflöslich verbunden, der nun zum dritten Male im Kampf um Lebensrecht und Entwicklungsfreiheit an der Spitze der finnischen Armee steht.

      In einem blutigen, durch innerpolitische Wirrnisse erschwerten Freiheitskrieg hat Finnland im Ersten Weltkrieg unter Mannerheims Führung seine eben errungene staatliche Selbständigkeit behauptet und gesichert. In einer Zeit mühsamer Aufbauarbeit wird der Feldherr des Freiheitskrieges dann zum unentwegten Verfechter der finnischen Einigung, zum Schöpfer der finnischen Wehrmacht und wichtiger sozialer Werke. In jeder Phase ist er der unversöhnliche Gegner der bolschewistischen Seelenpest, deren Gefahr – nicht nur für Finnland, sondern für ganz Europa – er in ihrer ganzen Verhängnisschwere als einer der ersten erkannt hat. Als dann die rote Flut 1939 aufs neue über Suomi herein bricht, hält dieses kleine Volk, allein auf sich gestellt, unter der Führung seines Marschalls dem übermächtigen Feind in einem wahrhaft heroischen Kampf stand, dem für immer ein unvergängliches Denkmal in der Geschichte gesetzt sein wird. Aber erst der gemeinsame Vernichtungsschlag gegen den Weltfeind, zu dem Europa zwei Jahre später antritt‚ bringt die erlösende Sicherung: Finnland wird frei und damit der Weg zur Einswerdung des gesamten finnischen Volkstums, in dem Geist und Wort der Kalevala-Heldenlieder leben, – der Weg zu der natürlichen Grenzziehung für einen Staat, der nach seinen geopolitischen Gegebenheiten ein unentbehrliches Bollwerk der europäischen Existenz bildet, – und der Weg zur Erfüllung gewaltiger, für die abendländische Geschidite völlig neuer friedlidier Kulturaufgaben, deren Tragweite heute noch gar nicht abzusehen ist.

      • Diese Geschichte um Mannerheim und Hitler habe ich in Finnland von Menschen erfahren, welche selber noch im Krieg waren. Ich hatte dort einige Jahren ein Projekt und lebte einige Wochen im Jahr in Helsinki. Abends gingen wir in die Sauna und da erzählten mir die alten Soldaten, wie die Wehrmacht den Finnen gegen die Rote Armee geholfen hat. Die Angst der Finnen beruht auf den Äußerungen Putins die Sowjetunion wieder aufleben zu lassen. Das war eine unkluge Äußerung.

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