Berlin im Panikmodus

Merkel habe in der Causa Böhmermann im Umgang mit Erdogan ihre eigenen Werte verraten, schreibt die New York Times. Quer durch die EU wird die Kanzlerin für ihren Kotau gegenüber dem Dogen von Ankara abgewatscht.

Nach ihrer Serie von Fehlentscheidungen in der Energie-Politik, der Euro-Krise, dem Desaster ihrer Willkommenspolitik für Flüchtlingsmillionen nun ihr Kriechen vor dem türkischen Präsidenten.

Kann eine Kanzlerin tiefer fallen? Sie muß in der Tat den Totalabsturz als Politikerin fürchten, anders ist ihr Versagen nicht zu erklären.
Nach den jüngsten drei Landtagswahlen und dem Durchmarsch der AfD ist das Kanzleramt offenbar im Panikmodus.
Am 4. September wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt, am 18. September in Berlin, am 12. Februar 2017 wird ein neuer Bundespräsident gewählt, zwischen dem 16. März und 14. Mai ´17 folgen drei weitere Landtagswahlen und in gerade 16 Monaten möchte Merkel am 17. bis 24. September für eine weitere Periode ins Kanzleramt gewählt werden.
Merkel steht unter Stress. Sollten sich die Flüchtlingszahlen wie befürchtet bis zum Sommer gegenüber dem Vorjahr verdoppeln, wie die amtlichen Stellen in Italien und der Schweiz fürchten, dann wird Merkels Partei in der Versenkung verschwinden.
König Erdogan soll das verhindern. Mit seiner Hilfe sollen die Flüchtlinsmassen gestoppt werden. Ob es gelingt, ist mehr als fraglich, zumal hinter dem Abkommen mit der Türkei noch ein Geheimpapier bestehen soll. Noch ist es denkbar, daß Merkel durch Erdogan bei ihrem Flüchtlings-Deal über den Tisch gezogen wurde.
Nach seiner Zusammenarbeit mit dem Islamischen Staat ist dem Türkenfürsten alles zuzutrauen. Wurde Merkel trotz ihres Deals mit Erdogan tatsächlich von ihm gelinkt, dann wäre unter ihren Getreuen das Maß an Geduld übervoll.
Merkel weiß, daß sie gelinkt wurde. Sie weiß auch, das noch vor dem Sommer gewaltige Flüchtlingsströme durch Europa Richtung Bunzelland ziehen werden. Die Ostgoten vor Rom waren ein Klacks dagegen. Die Schweiz bereitet sich mit Panzern gegen die Invasion vor. Frankreich hat seine Südgrenzen vorsorglich dicht gemacht. Italien will die Brenner-Route schließen. Die Osteuropäer sagen schon lange „No“. Merkel steht mit ihrer Refugees Welcome-Politik allein auf weiter EU-Flur.
Der Kotau „der Patin“ in der läppischen Sache Böhmermann legt die Schwäche dieser vor kurzem noch „mächtigsten Frau der Welt“ bloß. Zu erbärmlich, um am East River Generalsekretärin Weltenvereinigung werden zu können. Mit ihrer Böhmermann-Entscheidung hat sie einmal mehr Recht und Gesetz mit Füßen getreten. Das Versagen der Staatlichkeit dürfte leider dafür sorgen, daß die Bürger dieses Landes  demnächst selbst Recht und Gesetz in die Hand nehmen.

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