B 737 MAX – Endlich muss der Schrott aus Seattle am Boden bleiben

Von Peter Haisenko (anderwelt)

Am Beispiel der Boeing 737 und besonders der neuesten Entwicklungsstufe MAX 8/9 wird sichtbar, wie fatal es sich auswirkt, wenn nicht mehr Ingenieure die Entscheidungen treffen, sondern Kaufleute. Kein Ingenieur bei Verstand hätte die 737 MAX so gebaut, wenn er nicht von profitgierigen Managern dazu gezwungen worden wäre. Die beinahe 400 Toten bei zwei Abstürzen gehen auf das Konto von Boeings Konzernvorstand, ebenso wie die jetzt drohende Pleite des ganzen Konzerns.

Die B 737 von Boeing war von Anfang an eine Krücke. Als Boeing die B 737-100 in den frühen 1960-er Jahren plante, war eine Sitzkonfiguration 2/3 vorgesehen, wie bei der DC 9. Die Lufthansa als größter Erstkunde für den “City-Jet” wollte aber eine 3/3-Version, wie bei der B 727 und der B 707. Da war die Konstruktion aber schon fortgeschritten und so begann das Herumgebastel, um Kosten zu sparen. Boeing hat einfach das bereits geplante Cockpit so schmal belassen, wie es war und so müssen sich die Piloten bis heute bei allen Abarten der 737 in ein Cockpit zwängen, für das man zum Einsteigen eigentlich einen Schuhlöffel braucht. Aber dieses Mini-Cockpit ist natürlich leichter als ein ergonomisch vernünftiges und so freuen sich die Kaufleute. Das war aber nicht der einzige kostensparende (faule) Kompromiss.

Um Kosten zu sparen, hat Boeing fliegende Krücken konstruiert

Bug- und Hauptfahrwerk waren von Anfang an nicht für den jetzt größeren Rumpf konzipiert. So berichteten mir unsere Flugingenieure, dass ihnen während ihres Studiums der Luftfahrttechnik ebenfalls bereits in den 1960-er Jahren das Bugfahrwerk der 737 als Negativbeispiel dafür präsentiert wurde, wie man es nicht machen sollte. Dennoch wurde die B 737-100 ein Erfolgsmodell, was aber vor allem an mangelnden Konkurrenzmodellen lag. In den 1970-er Jahren wurde die B 737 zum ersten Mal modernisiert mit dem Modell B 737-200. Die leistungsstärkeren Motoren JT-8 waren im Umfang noch klein und passten unter den niedrigen Flügel. Die zeitgemäßen Anforderungen an Schlechtwettertauglichkeit beantwortete Boeing mit einem Autopilotkonstrukt, das von Anfang an eine Krücke war, dennoch bis heute in allen B 737-Modellen verbaut wird. Das führte zum Beispiel zum Absturz der “Fly Dubai” in Rostow im April 2016. Was es mit diesem Absturz und dem Autopiloten auf sich hat, können Sie hier nachlesen: https://www.anderweltonline.com/wissenschaft-und-technik/luftfahrt-2016/fly-dubai-unfall-in-rostow-legt-eine-kette-von-systemfehlern-offen/

Mitte der 1980-er Jahre stellte Boeing das Modell 737-300 vor. Es hatte ein “Glascockpit” wie der Airbus A 310 (also mit Bildschirmen anstatt eines “Uhrenladens”) und zeitgemäße Triebwerke mit einem großen Frontrotor. Bereits hier hätte Boeing eine Neukonstruktion vornehmen müssen, denn die Motoren passten nicht mehr unter den niedrigen Flügel. Um die Kosten für eine Neukonstruktion zu sparen und vor allem die aufwendigen Zulassungen dafür, kam die nächste Krücke. Der Motor wurde etwas höher und weiter vor gesetzt und der Einlass des Triebwerks wurde unten abgeflacht, damit er nicht zu dicht über dem Boden ist und so jeden Stein vom Boden aufsaugt, was den Motor zerstört hätte. In den weiteren Jahren hat Boeing die 737 immer weiter “aufgebohrt” mit den Modellen bis -800. An der grundsätzlichen Konstruktion aus den 1960-er Jahren mit ihren Defiziten hat Boeing nichts geändert. Es ist einfach kostengünstig für die Herstellung, bereits zertifizierte Baueinheiten weiter zu verbauen.

Ende der 1980-er Jahre kam Airbus mit dem A 320. Das war eine komplette Neukonstruktion und Airbus setzte Maßstäbe, was Flugführungssysteme und Design betraf. Der A 320 wurde zur direkten und erfolgreichen Konkurrenz für die B 737. Boeing kam in Zugzwang, konnte aber wegen des günstigen Kaufpreises weiter Kunden für seine Krücke 737 gewinnen. Das auch deswegen, weil Airbus gar nicht so viele Flugzeuge liefern konnte, wie die weltweite Nachfrage war. Hier sind wir an einem Grundproblem der internationalen Luftfahrt: Das enorme Wachstum, vor allem im asiatischen Raum und Afrika. Es fehlt an qualifiziertem Nachwuchs an Piloten und Mechanikern mit ausreichender Erfahrung. Airbus hatte dieses Problem vorhergesehen und die Flugführungssysteme der A 320 so ausgelegt, dass sie auch weniger erfahrene Piloten sinnvoll unterstützen. Boeing versucht gleichzuziehen, kommt aber an die von Anfang an geschickter konzipierte A 320 nicht ran.

Airbus hat mit dem A 320-neo erneut Maßstäbe gesetzt

Nun muss man die Märkte für diese Flugzeugklasse betrachten. Sie liegen nicht erst seit heute in Gegenden, wo andere Qualitäten gewünscht sind als in Europa. Selbst in den USA halten die Fluglinien keine Kapazitäten bereit für Landungen bei extrem schlechter Sicht. Bis heute gibt es in USA nur wenige Flughäfen, die die bodenseitigen Voraussetzungen bieten für eine Landung nach “Categorie III”, also für Sichtweiten unter 100 Metern. Diese Voraussetzungen sind teuer, am Boden und in der Luft. In Afrika oder Südost-Asien gibt es sie praktisch überhaupt nicht, einfach weil der Bedarf nicht da ist. So ist auch erklärbar, warum sich Boeing niemals daran gemacht hat, seine Krücke von einem Autopiloten auf ein anständiges Niveau zu bringen. Geschätzte 90 Prozent der Kunden haben keinen Bedarf.

Mit den hohen Ölpreisen ist die Nachfrage nach spritsparenden Modellen gestiegen. Airbus hat mit dem A 320-neo und dessen besonders effizienten Motoren wieder Maßstäbe gesetzt. Boeing war im Zugzwang. Die Super-Motoren der A 320 passten aber einfach nicht mehr unter den Flügel der alten B 737. Doch anstatt jetzt endlich ein komplett neues Modell zu konstruieren, haben die Kaufleute bei Boeing entschieden, jenseits aller aerodynamischer Regeln die ultimative Krücke zu basteln. Die für die 737 zu großen Motoren wurden noch weiter nach vorne und oben verlegt. Bei den ersten Testflügen stellte sich heraus, dass sich die Physik nicht so einfach überlisten lässt. Der Luftstrom des Motors führte jetzt direkt unter dem Flügel vorbei, was mehrere negative Effekte haben muss. Einmal wird dadurch der Auftrieb negativ beeinflusst, doch die größten Probleme zeigten sich im extremen Langsamflug, also kurz vor dem Strömungsabriss, der zum Absturz führen kann.

In dieser Situation legt sich bei der 737 MAX der Luftstrom des Motors unter den gesamten unteren äußeren Flügel, was das Flugzeug in einen unkontrollierbaren Zustand bringt. Anstatt jetzt endlich eine Neukonstruktion vorzunehmen, haben sich die Manager bei Boeing für die schlimmste Krücke entschieden: Sie haben ein System verbauen lassen, das in diesem Grenzbereich die vollständige Kontrolle über das Flugzeug übernimmt. Wenn ein Sensor, und nur ein Sensor, diesen Grenzbereich erkennt, veranlasst der angehängte Computer das Flugzeug dazu, die Trimmung des Höhenleitwerks ganz auf “Nase nach unten” zu fahren. Das wäre grundsätzlich nicht falsch, schießt aber übers Ziel hinaus. Als fatal hat sich jetzt zweimal erwiesen, dass dieses tödliche System kein Kontrollsystem hat, was als solches in der Luftfahrt nicht vorkommen dürfte. Das bedeutet, wenn dieser einzige Sensor eine Fehlermeldung gibt, haben die Piloten kaum noch eine Chance, ihr Flugzeug davor zu bewahren, ungespitzt in den Boden zu fliegen. Das Loch im Boden Äthiopiens spricht hierzu eine klare Sprache.





Nicht die Ingenieure, sondern die Manager sind verantwortlich

Nun sollte man dazu wissen, dass die Trimmung des Höhenleitwerks bei allen kleineren Boeing-Modellen schon immer eine störanfällige Krücke ist. Es ist eine Motor-Spindel-Einheit, die dazu neigt, bei einem Relaisfehler “davonzulaufen” oder auszuspringen und sich zu verklemmen. Aus diesem Grund gab es auf B 727 einen prominent platzierten Notschalter, mit dem man den Trimmmotor stromlos machen, also abschalten konnte. Das wurde im Simulator geübt. Die neueren 737-Modelle haben diese Notabschaltungsvorrichtung nicht mehr. Die Piloten können also selbst dann, wenn sie den Fehler erkannt haben, den Trimmmotor nicht mit einem Handgriff abschalten und das Flugzeug retten. Sie müssten die gesamte Stromschiene abschalten, an der der Trimmmotor hängt. Damit würden sie aber weitere elementare Systeme außer Betrieb nehmen und es ist ein Vorgang, der nicht im Bruchteil einer Sekunde durchführbar ist. Gibt also der einzige Sensor für den Anstellwinkel ein falsches Signal an den wiederum einzigen Computer, dann ist dieses Flugzeug nicht mehr zu retten, zumindest, wenn es in niedriger Höhe fliegt.

Die B 737 MAX ist eine Fehlkonstruktion von Anfang an. Jeder, der etwas von Aerodynamik versteht, erkennt das sofort, wenn er nur das Flugzeug betrachtet. Sie bildet die Spitze einer Reihe von Krückenkonstruktionen, die sich durch die gesamte Historie der B 737-Entwicklung ziehen. Dafür sind nicht Ingenieure verantwortlich, sondern die Manager, die die Ingenieure zwingen, wider besseres Wissen Krücken zu bauen. Dass dies tatsächlich wieder besseres Wissen geschieht, wird dadurch belegt, dass es eine E-mail vom Sommer 2018 gibt, also vor dem ersten Absturz, in der Boeing-Mitarbeiter bereits dokumentieren, welche Auswirkungen dieser Konstruktionsfehler haben kann. Der Vorstand von Boeing hat nicht reagiert und so billigend in Kauf genommen, dass genau das passiert, was jetzt innerhalb weniger Monate zweimal passiert ist – mit fast 400 Toten.

Äthiopien vertraut weder dem Hersteller, noch der US-Zulassungsbehörde FAA

Neben den Managern von Boeing sind natürlich auch die Köpfe der FAA, der amerikanischen Zulassungsbehörde, zur Verantwortung zu ziehen. Sie haben der 737 MAX die Flugtüchtigkeit zertifiziert, obwohl sie wissen mussten, um was für eine Krücke es sich hier handelt. So ist auch nicht verwunderlich, dass die FAA die letzte war, die der 737 MAX endlich das Fliegen verboten hat. Es ist schon ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Luftfahrt, dass einzelne Länder in aller Welt erst mit Flugverboten vorpreschen mussten, bevor sich die eigentlich zuständige Behörde dazu herablässt. Allerdings ging dem noch ein einzigartiger Vorgang voraus.

Es war nämlich gar nicht die FAA oder der Hersteller Boeing, die der 737 MAX auch in den USA das Fliegen verboten haben. Es war Donald Trump, der mit einem Dekret die Notbremse gezogen hat. Danach konnten die FAA und Boeing gar nicht mehr anders, als den Schritt nachzuvollziehen, der eigentlich bereits spätestens im Sommer 2018 fällig gewesen wäre. Interessant auch der nächste Vorgang, der wiederum einzigartig ist: Äthiopien hat die Unfalluntersuchung nicht der FAA oder Boeing überlassen. Entgegen standardmäßiger Verfahren hat man die Untersuchung der französischen BEA übertragen und den Flightrecorder zur Untersuchung nach Paris geschickt. Das ist schon fast eine Kriegserklärung an die amerikanische Flugzeugindustrie, zumindest aber eine Demonstration, wie wenig Vertrauen in die Rechtschaffenheit amerikanischer Institutionen noch übrig ist. Das ist wohl auch eine Folge dessen, dass in Fachkreisen eine Vielzahl an vorsätzlich gefälschten Ergebnissen bekannt ist, die amerikanische Behörden zu Flugunfällen geliefert haben. Es sei nur beispielhaft an die TWA 600 erinnert, die von einer amerikanischen Rakete abgeschossen worden ist und das mit allen kriminellen Methoden vor der Öffentlichkeit und selbst vor uns Piloten verborgen wurde.

Die Geschichte der B 737 MAX und aller 737-Modelle zeigt den Zustand der USA und ihrer (Flugzeug-)Industrie auf. Für auch kurzfristigen Profit werden alle Regeln beiseite gelegt, die seit Jahrzehnten aus bitterer Notwendigkeit entwickelt worden sind. Was für eine Rolle spielen schon ein paar hundert Tote, wenn der Profit gerettet werden soll? Die Zulassungsbehörde FAA selbst ist offensichtlich auch durch und durch korrumpiert und hier kommt der nächste interessante Aspekt. Donald Trump weiß das offensichtlich, denn er wollte seinen persönlichen Chefpiloten auf den Chefsessel der FAA setzen, was aber auf massiven Widerstand gestoßen ist. Da haben wir den nächsten Punkt, warum das amerikanische Establishment Trump so hasst. Er will offensichtlich den Sumpf auf allen Ebenen austrocknen. Hätte er seinen Willen durchgesetzt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die 737 MAX in dieser Konfiguration gar keine Zulassung erhalten hätte und so 400 Menschen nicht zermalmt worden wären. Ein pikantes Detail ist auch, dass von Anfang an Warnungen aus Russland kamen, was die Flugtüchtigkeit der 737 MAX betrifft.

Der Turbokapitalismus kann auf Dauer nicht bestehen

Die Katastrophen mit der B 737 MAX bringen die gesamte Luftfahrtbranche in arge Bedrängnis. Auch im Chartersommer 2018 in Europa wird es Engpässe geben. Für Boeing selbst aber kann es das Ende bedeuten. Immerhin sind bereits einige hundert Exemplare der 737 MAX ausgeliefert und die müssen aller Wahrscheinlichkeit nach verschrottet werden, denn eine einfache Nachrüstung mit Software kann das Grundproblem der Fehlkonstruktion nicht lösen. Einfach die Produktion der alten Modelle der 737 wieder aufzunehmen, ist auch keine Lösung. So einfach geht das nämlich nicht und wer wollte noch ein Flugzeug haben, das neben der A 320 neo nicht bestehen kann? Der Fall 737 MAX macht deutlich, dass Turbokapitalismus auf Dauer nicht bestehen kann. Die ganze Welt kann nicht “nachhaltig” funktionieren,  und die Luftfahrt schon gar nicht, wenn einzig der Profit das bestimmende Element ist. Nicht nur der “Dieselskandal” zeigt das, jetzt eben drastisch Boeing.

Was wir also brauchen, ist ein radikales Umdenken. Dem Kapital und seinen Managern und Profiteuren muss die Macht genommen und zurückgegeben werden an Vernunft und Gemeinsinn. Das gilt nicht nur für die Flugzeug- und Autoindustrie, sondern vor allem für die Pharmaindustrie, die die Menschen gar nicht heilen will, sondern das primäre Interesse verfolgt, immer mehr Medikamente an an sich Gesunde zu verkaufen. Damit eine Besserung aber möglich ist, und so verhindert wird, dass weiterhin Tausende Menschen wegen Profitsucht ihr Leben lassen, muss das gesamte System grundrenoviert werden. Das muss radikal sein und darf nichts auslassen, was schon lange hätte hinterfragt werden müssen. In diesem Sinn haben wir “Die Humane Marktwirtschaft” von Grund auf neu entwickelt und ich halte es nicht für überzogen zu behaupten, dass genau dieses revolutionäre System nach Haisenko/von Brunn das Potential hat, alle, wiederhole alle, Probleme zu lösen, unter denen die Menschheit unter der religiös-kapitalistischen Diktatur zu leiden hat. Machen Sie sich selbst ein Bild und lesen sie unser Werk. Es ist erhältlich im Buchhandel oder zu bestellen beim Verlag hier.

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Es ist davon auszugehen, dass Peter Haisenko als langjähriger Lufthansa-Pilot weiß wovon er spricht.

B 737 MAX – Endlich muss der Schrott aus Seattle am Boden bleiben
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23 Kommentare

  1. Diesmal stimme ich zu, Dieter. Wenn er von Politik redet habe ich manchmal so meine Zweifel.
    30 Jahre Luftfahrt jedoch…dem kann man schon glauben.

    Wobei, wirklich nur 1 Sensor für die Trimmung? Das klingt sehr ungewöhnlich und wäre ja wirklich eine Katastrophe! In Flugzeugen oder auch U-Booten ist mindestens alles doppelt/dreifach ausgeführt und sogar redudant. Getrennter Mainbus usw. Das heißt, wenn eine Sache ausfällt, hat man immer Plan B oder C.

    Gut, daß die Mühle am Boden bleibt. Können sie ja in ihre riesen Wüste stellen, wo der ganze andere Schrott bereits verrottet den sie produziert haben.

    Komisch, die Russen schaffen es, alte Modelle von ihren Fliegern aus den 80zigern heute zu den Modernsten der Welt zu machen. Die Ami´s schaffen mal wieder gar nix und machen sie zu den Gefährlichsten…

    Beileid für die Opfer.

  2. Ein Familienmitglied ist seit 20 Jahren Pilot, und hat vor 10 Jahren von Passagier auf Transport umgewechselt. Sein theoretisches wie praktisches Wissen ist sehr, sehr Eindrucksvoll was sich vor allem in seinem taeglichen Bereich wiederspiegelt. Schon als Kind hat er sich mit Flugzeuge und Hubschrauber intesiv beschaeftigt, und den Bau eines Flugobjektes regelrecht in Teile zerlegt, hat jedes einzelne Stueck studiert und war im Alter von nur 12 Jahren faehig ein Flugzeug zusammenzustellen. Seine Liebe fuer Flugzeuge hat ihn dann letztendlich dazu gebracht seinen Traum als Pilot zu erfuellen. Seine Pruefung hat er damals ohne Probleme bestanden. Als er seinen ersten Vertrag mit der ersten Fluggesellschaft unterschrieb hatte er sich schon damals zur Aufgabe gemacht vor jedem Flug die Maschine vor dem Abflug innen wie aussen persoehnlich zu inspektieren. Fand er ein Problem, so gab er Anweissungen das dieser vor dem Abflug behoben wurde. Er selbst stand dabei und schaute zu das die Reparatur richtig ausgefuehrt  wurde, egal wie lange es dauerte. Ueber diese einstellung 'Sicherheit hat Ersten Rang' wurde er oft von anderen als 'Inspektor Pinfeather' betitelt. Er hat in seinem Beruf viel erlebt und gesehen, Unaufmerksamkeiten und Pfusch hat er nicht erlaubt. Die Gesammtverantwortung seines Berufes haben ihn gepraegt, und fuer 'Half Ass Jobs' hat er nie etwas uebrig gehabt. Heute fliegt er grosse Cargo Flugzeuge, die von ihm vor jeden Abflug einer persoehnlichen Inspektion unterliegen. Dafuer kommt er immer frueher zur Arbeit. Bless him.   

    • Sie machen uns richtig Hoffnung!  Schade, daß nicht alle Flugzeuge von Ihren Familienmitgliedern geflogen werden können!  Ihr Familienmitglied hat noch Idealismus und ist noch nicht restlos vom Materialismus infiziert!

      • Ein gründlicher Pre-Flight-Check ist doch selbstverständlich; nicht nur für Flugzeug-Führer. Man möchte auch nicht seinen eigenen Hintern riskieren, oder? Gerade mit so viel Verantwortung für Andere. Mache das intuitiv sogar am Auto oder Fahrrad. Auch berufsbedingt:) Ein- und Ausschalten kann man seinen Fernseher, aber nicht solch komplexe Maschinen. U-Boote, Flugzeuge…Raumschiffe, alles faszinierend geballte Technik auf engstem Raum. Das wird immer vorher überprüft, auch wenn´s erst gestern war. Hier bei der Boeing geht es offensichtlich ja leider um einen fatalen Konstruktionsfehler.

        • Es steht auch geschrieben, daß man vor Fahrtantritt sein Automobil auf Funktionsfähigkeit prüfen soll. Nur, wer machts? Wie viele "Einäugige" kommen einem entgegen?

          • Ja Jürgen, machen ja nichtmal die Fenster eisfrei usw. Vielen fehlt dafür auch das technische Verständnis? Das Feingefühl für die Mechanik? Reifendruck inkl. Reserverad? Profiltiefe? Birne/Sicherung wechseln? Trommelbremse im Winter? "Das muß funktionieren! Einsteigen und los bis kaputt." Vor allem oft mit Vollgas bei kaltem Motor & schön kochend heiß abstellen. Die Leute wissen gar nicht was in dem Motor passiert, wenn sie sich nie vorher damit beschäftigt haben!
            Naja…die Werkstätten freut´s natürlich.

            • Allein die Überprüfung der Beleuchtung wäre zumutbar? Profiltiefe sollte auch noch gehen. 🙂

              Klar, wir sind kein Volk von Mechanikern. Wenn auch auf Realschulen die Funktion eines Motors durchaus erklärt wird. Was die anderen angeht, das weiß ich nicht.

              Deshalb wurde wohl auch die RDK eingeführt und diverse Lämpchen, die auf so manch anderes hinweisen?

              • Na sicher. Man braucht ja auch kein Studium. Für Grundlagen sollte im Grunde bereits die Fahrschule sensibilisieren, oder. Aber es gibt auch so "Katastrophen-Fälle" wie meine Ex-Freundin. Die hat ihren Lappen an der High-School in den USA gemacht. Kostete 17$, haha! Zweimal links, zweimal rechts…nix kaputt. Bestanden. So ungefär.

                Kam sie zurück…und wurde ihr hier anerkannt! Einfach umgeschrieben.

                Die hatte keine Ahnung von gar nix. Dann haben wir erst mal angefangen zu trainieren. Wo ist das Werkzeug? Wie wechselt man Reifen? Wo sind welche Flüssigkeiten usw. Das gibt´s doch gar nicht oder? Ich mein, fahren konnte sie nachher sehr gut…technisches Verständnis hatte sie auch. Trotzdem: Wie kann man so jemand ungeprüft auf die Allgemeinheit loslassen? Ob Pilot oder Fahrzeugführer: Man bewegt hier schließlich ganz schön Masse!

                Was auch Spaß & nicht nur Sinn macht ist beim ADAC mal so einen Schleuderkurs zu besuchen. Eigentlich sollte das mit in die Fahrausbildung, imao. Dort lernt man sein Vehikel erst mal so richtig bis an die Grenzen kennen. Schöne Geschenkidee & prägendes Erlebnis. Vielleicht für Deine Kinder?
                Lohnt sich wirklich.

                • "Ob Pilot oder Fahrzeugführer …"

                  Trotz aller, angenommenen, Gewissenhaftigkeit, scheitert man heute an der Komplexität der Maschinen? Selbst Schrauber wie Du kommen doch da an ihre Grenzen? Was bleibt ist eine Inaugenscheinnahme? Der Rest ist Vertrauen in Ingenieure und Programmierer.

                  Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß bei den Abstürzen Vorsatz vorliegt, auch wenn es Maschinen des gleichen Typs waren. Es scheint mir hier eher um eine bewußte mediale Ausschlachtung der Ereignisse zu gehen. Vermutlich nicht mal, um Boeing selbst zu schaden!?

                  • Selbstverständlich, Jürgen. Trotz aller Sorgfalt…manchmal steckt man eben nicht drin. Das gehört zum Maschinenbau eben dazu. Glaube hier übrigens auch nicht an Vorsatz. Wozu? Es sei denn…man könnte mal die Passagierlisten durchforsten. MH370 lässt auch so manche Frage offen.
                    Wichtige Delegation an Bord und so.

  3. Der Crash, der 157 tötete, ist sehr verdächtig.  Die automatische Flugkontrolle zwang das Flugzeug in einen Sturzflug, den der Pilot nicht mehr beheben konnte.  Vermutlich so jetzt in Äthiopien, weil vorher so in der Java-See. 

    Vielleicht hat da ein Amerikahasser ein kleines Programmstück in die Software eingebaut, das periodisch abhängig von einem Timer  aktiviert wird und der selbst natürlich nicht diesen Flugzeugtyp nimmt?  Ich meinerseits werde diesen Typ nie mehr fliegen!

    http://www.newser.com/story/272386/2/crash-that-killed-157-is-highly-suspicious.html

     Alarm bells: "It's highly suspicious (verdächtig)," aviation analyst Mary Schiavo tells CNN. "Here we have a brand-new aircraft that's gone down twice in a year. That rings alarm bells in the aviation industry, because that just doesn't happen."

    The other recent Boeing 737-8 MAX crash, in the Java Sea in October, also left no survivors.

    Automated controls: Investigators will want to know whether the 737's automatic flight control system forced the plane into a nosedive (Sturzflug), Forbes reports. A preliminary report on the Java Sea crash suggests pilots couldn't figure out how to override the system.

    • Möglicherweise handelt es sich um ein Fehlverhalten der Software der Flugkontrolle, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in den Sinkflug geht und die händische Steuerung verhindert.  Der Softwarefehler könnte unbeabsicht oder auch beabsichtigt sein. 

      Ein Herostrat könnte in der Software eine Funktion eingebaut haben, die einerseits von der Flughöhe abhängt, andererseits einen Sekundentimer überprüft, inwieweit die Restklasse einer hohen Primzahl Null ist.  Dann ruft er ein Unterprogramm auf, das in den Sinkflug geht und die Steuerung des Flugzeugs blockiert.

      Der Herostrat sitzt dann in der Ecke und tanzt:  "Was ein Glück, daß niemand weiß, daß ich Rumpelstilzchen heiß."

      Wie auch immer:  Die Überprüfung der Software mit  mehrfach 100.000 Zeilen Code dürfte zeitaufwendig sein!  Das hat der globalen Weltwirtschaft im Augenblick gerade noch gefehlt!

      • JürgenII, Software-Fehler habe ich dran gedacht, aber dann vergessen zu schreiben. Richtig. Ist ganz oft so, daß die Theorie eben eine andere ist als die Praxis. Tausend Updates bei Prototypen sind ganz normal…und die "modernisierte" Boeing ist ja noch nicht alt, auch wenn das Gundgerüst aus den 60ern stammt.
        Trotzdem, wenn wirklich nur EIN Sensor für die ganze Trimmung verantwortlich ist, ist das mehr als nur ein Lackschaden für Boeing.
        In so´n Teil setze ich mich nicht mehr!

    • 16.03.2019

      Der unbeabsichtigte Softwarefehler bedeutet dann schlampige Arbeit, eben des "Jobs" wie er uns jetzt  als Arbeitsethik vom Rundfunk  aufgedrängt wurde , weil aus Materialismus geboren, kein Idealismus, keine Arbeit als Dienst am Nächsten nach Luther.  

      Idealerweise arbeiten hunderte von Softwareentwicklern an solchen Mammutprogrammen.  Es wird also nicht einfach sein, den Fehler zu finden.  Bleibt anzumerken, daß Microsoft anfangs immer äußerst fehlerhafte Betriebssysteme herausgab, die praktisch zu Feldversuchen an die Käufer abgegeben wurden.  

      Die Qualitätsmängel der Amerikaner beruhen auf einer tieferliegenden seelischen Weltanschauung.  So sagt Alfred Rühl, ein kluger Jude, 1927 in "Vom Wirtschaftsgeist in Amerika":

      http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Wirtschaftsgeist_Ruehl.pdf

      "In einem Lande, dessen äußeres Bild sich ständig wandelte, wo oft ein Jahr genügte, um eine Veränderung des nächsten Milieus zu bringen, wird auch der Mensch, der diese Umbildung vornimmt, kein Gefühl für den Wert des Dauernden aufbringen. Das Ziel konnte nur sein, überhaupt etwas zu schaffen, Zeit für sorgfältige Arbeit durfte man sich ebensowenig nehmen, wie Rücksicht auf Dauerhaftigkeit oder Schönheit. Die Qualität der Waren, die in den Vereinigten Staaten fabriziert wurden, hatte lange Zeit in Europa keinen guten Ruf; es kam ja meist nur darauf an, daß sie schnell und möglichst billig erzeugt wurden. Man kannte weder eine Schonung, noch Freude an der Güte eines Gebrauchsgegenstandes, und wie wenig die Dauerhaftigkeit einer Ware noch heute als ein Vorzug gilt, geht in recht klarer Weise aus einer Prüfung von Reklamewirkungen hervor. Für einen fingierten Artikel sollte das Publikum die Anziehungskraft angeben, die die verschiedenen, in der Reklame angepriesenen Eigenschaften ausüben: die Dauerhaftigkeit stand am niedrigsten im Kurse und anderes, wie Eleganz, Schönheit, Modernität, Ersparnis, Notwendigkeit wurden weit höher geschätzt. Bei allem, was hergestellt wird, bleibt man sich des Provisorischen stets bewußt, bei allem, was man kauft, weiß man, daß es in kurzem von anderem abgelöst sein wird. …

      Obenan stehen ja die Nützlichkeitswerte, materieller Wohlstand wird mit Glück gleichgesetzt. Damit schlägt die Quantität zur Qualität, die Steigerung zur Wertsteigerung um, und dies auf alle Dinge übertragen, hat jenen Zahlenfetischismus entstehen lassen, der oft so lächerliche und kindliche Formen annimmt, die Verehrung jeder Masse, des big thing („des gewaltigen Dings“), die Freude an jedem Wachsen, das Interesse für jede Art von Überbietung und Rekorden, mag es ein Dauertanzen und Dauerstricken oder eine Bibellesekonkurrenz sein, bei der in verschiedenen Städten im Chor die ganze Bibel in einem Zuge gelesen werden soll.  …

      Weil alle nur das eine Ziel kennen, weil das Streben nach dem Reichwerden für den stärksten dem Menschen innewohnenden Instinkt gilt, und „God’s own country“ („Gottes ureigenstes Land“) allen auch die Möglichkeit bietet, das Erstrebte zu verwirklichen, so ist der, der nichts hat, mit einem Makel behaftet. Der Erfolg, das alleinige Kriterium für den Menschenwert, hat dann eben entschieden, daß es ihm an den Qualitäten fehlt, die die anderen in die Höhe gebracht haben, es mangelten ihm die „six ,I‘s of success“: Integrity, industry, intelligence, initiative‚ intensity, inspiration, (sechs I des Erfolgs:  intellektuelle Redlichkeit, Fleiß, Intelligenz, Initiative, Ausdauer, Eingebung“) und so wird die Armut zur persönlichen Schuld. Von einem Mitleiden mit dem Besitzlosen wird man daher nicht leicht angekränkelt werden, eine psychische Bedrückung durch den Anblick von Armut wird sich auch in einem Lande nicht einstellen können, in dem das Gros der Bevölkerung sich in einem gewissen Wohlstand befindet; wo nur das Recht des Stärkeren und der Erfolg gelten, wird der das Brandmal des Mißerfolges zur Schau Tragende nicht das „ungesunde Bedürfnis nach gerechtem Ausgleich", „jene Form von Reichtums-Neurasthenie“ erwecken können. Dieser Ausgleich ist ja bereits vollzogen, indem der Tüchtige reich und der Untüchtige arm geworden ist. Der Europäer außerhalb des angelsächsischen, spanischen und osteuropäischen Kulturkreises sieht zwar auch in dem Armen und Bettler meist nur den nicht arbeiten Wollenden, aber er fühlt doch auch ein wenig in ihm das Opfer ökonomischer Gesetze, die ihn niederhalten, ihm ein Emporsteigen erschweren und unmöglich machen, und so wird seine Stellung am besten gekennzeichnet durch den Nietzscheschen Satz: „Bettler sind immer unangenehm, man ärgert sich zu geben und nicht zu geben“. Für die Auffassung des Amerikaners gälte viel eher ein anderes Nietzschewort: „Was fällt, das soll man auch noch stoßen.“ Er blickt nur auf das Manko in der Persönlichkeit, ihm muß der have-not („Habenichts“) nur als eine Hemmung für den Erfolgreichen erscheinen und von Vanderbilt hieß es, daß für ihn alle Bittsteller Faulpelze und Trunkenbolde waren, die von der Ausplünderung der Nüchternen und Fleißigen zu leben versuchten."

      • Eigentlich Schade, das Schreiberlinge wie 'Alfred Ruhl', ( Yude, welcher Abstammung??) als Beispiel genommen, und damit wie ueblich eine ganze Bevoelkerung ueber den Tisch gezogen und zum neuen Taetervolk erklaert wierd. Jeder Interessierte hat die Moeglichkeit sich waerend seines naechsten Urlaubes in einige unter tausenden von Museen ein eigenes Bild zu machen. Wer lernen moechte wie Qualitaet ausschaut, wie sich ein Produkt das durch beste Handarbeit hergestellt wurde anfuehlt, und welche Erfinder und Hersteller hinter solche Produkte gesteckt haben, muss selber auf Entdeckungsreise gehen. Wieviele Schreiberlinge haben jemals einen Hammer, Meisel, Spachtel, Bohrer, Schleifer, Hobler, etc. in seine Hand gehalten und selbst etwas hergestellt oder repariert? Habe in meinem Leben genuegend Akademiker aus vielen Schichten kennen gelernt, die sich noch nie ihre Haende haben schmutzig gemacht. Hat sich bis Heute nicht geandert. Junge Schnoessel gehen von den Unis ab, und denken sie koennen einem Senioren Ingenieur mit 30 Jahren praktischen Arbeitswissen und Feldeinsatz belehren. Was ist aus all den Handwerksbetrieben, in denen der Lehrling nicht nur theoretisch sondern von Grund auf seine praktischen Faehigkeiten gelernt hat geworden? Ich kann dieses Beispiel undendlich weiterfuehren.

        Armut gab es schon immer auf unserer Welt. Dies hat sich jedoch Anfang des 19. Jahrhunderts durch die Erfindung und den Bau von Maschinen geaendert. Waren es davor nur eine handvoll Reiche ( Kaiser, Koenige, Adelige, Kaufleute, Kirchen, etc.)  die in ihrem Untervolk (Subjects) nichts mehr als Tageloehner, kleine Handwerker und Bauern sahen und diese fuer Hungerloehne ausbeuteten, so oeffneten sich mit den neuen Erfindungen aus Eisen und Stahl neue Turen und Tore fuer die Buerger in den europaeischen Laendern. Durch die industrielle Entwicklung wurde eine Neue Volksgruppe, naemlich die Mittelklasse geboren, die bis Heute den Ausgleich zwischen Arm und Reich waegt.

        Bis 1861 war die Welt in den Vereinigten Staaten noch in Ordnung. Nach der brutalen Ermordung von Paesident Abraham Lincoln durch British MI6 und Handlanger wurden die Weichen der Zerstoerung  in jede Richtung gestellt. Nach der Ermordung von Praesident McKinley und Praesident Garfield ging es weiter bergab.

        Der inszinierte Boersenzusammenbruch 1908 durch die Internationalen Bankiere zerstoerte die Existenz von  zig-tausenden von hartarbeitenden Familien. Weihnachten 1913 war es dann endlich soweit, und die Herren Bankiere etablierten ihre langersehnte Einkommenssteuer ohne die amerikanische Bevoelkerung darueber mitzuteilen. Und wer seine Hausaufgaben gemacht hat, weiss von was ich rede. 

        Die amerikanische Bevoelkerung  ist genauso hintergangen, belogen und betrogen worden wie die Europaer. 

        Seit Anfang der siebziger Jahre sind Firmen, Hersteller, Produktionen, Maschinen und Technologien  Stueck fuer Stueck in die asiatischen Staaten verlegt oder verkauft worden, Und wem gehoeren diese Korporationen???

        Die Massenproduktionen befinden sich seit den 90ziger Jahren weder auf europaeischen noch amerikanischen, noch kanadischen Boden.      

         

         

           

                      

      • Halte diese Aussagen (immerhin schon 1927) ebenfalls für sehr klug, Jürgen II. Sie fassen mein Gefühl für die amerikanische Volks-Seele gut in Worte. Die Yankees haben sich aufgrund der Gegebenheiten halt "anders entwickelt". Alles hat immer Gründe & Ursachen. Diversität.

        • "Die hat ihren Lappen an der High-School in den USA gemacht."

          Ich auch im Mai 1964, High-School-Abschluß Juni 1964, mußte dann in Deutschland auf den Führerschein noch einige Monate warten bis ich 18 war.  Fuhr bis vor drei Jahre unfallfrei.  Von Deiner Ex her dürftest Du Dich in der amerikanischen Mentalität auskennen, aber warum zum Teufel wieder:

          … Mit des Geschickes Mächten
          Ist kein ewger Bund zu flechten,

          Friedrich von Schiller

          • Naja…sie (2.te Freundin) war in Arizona & meine Tanzpartnerin (1.ste Freundin) hat 8 Jahre in LA gelebt. Die haben mir schon viel erzählt. Warum Hitler noch unser Kanzler sei, und ihr wurde gezeigt wie Lichtschalter funktionieren "…und hier kommt das Wasser aus der Wand, siehst Du?"

            Reicht eigentlich schon zu fragen: Wo bist Du denn hier gelandet?

            Jene Amerikaner, die ich selbst über´s Internet jahrelang kannte waren etwas ähnlich-dämlich. Ein Musiker und sehr talentierter Webdesigner (hat er mir auch beigebracht) hat nach 6 Jahren die Freundschaft abrupt gekündigt. Grund: Ich stellte in Zweifel, daß die USA nie jemals auf eigenem Boden angegriffen worden sind, sondern immer nur Krieg verbreiten. Oha! Das darf man einem Ami nicht sagen!

            "9/11! Pearl Habor! Boston-Marathon! Patriot Act." Hab ich ihm gesagt, daß Hawaii damals noch gar nicht zur USA gehörte und überhaupt alles False-Flags waren. Dann hat er mich als Nazi beschimpft und aufgelegt. Wir haben nie wieder miteinander gesprochen. Tja. Their lack of´em subtility…that´s which makes me kinda razzled.

            Die ich auf der Arbeit traf, die können NIX ohne Checkliste. Nicht improvisieren oder so. Selbst als Lehrling schon hab ich dem Einen nen Schlüssel mit´m Brenner heißgemacht, hingebogen und auf Zoll geflext. Der hat mich angekuckt…Er wollte tatsächlich zurück nach Virginia fliegen, weil sein "Special Tool 23" auf der Liste fehlte! Verstehe ich nicht. Der war völlig baff so quasi: Woher kann der das?! Öh, zweites Lehrjahr? Haha!

            Man hört schon heraus…bin nicht gerade ihr größter Fan. Außer die Sports. Mein älterer Bruder hat auch mal bei Boston gespielt. Icehockey ist ein "cooles" Spiel. 🙂

            Weiß nicht woran es liegt, Jürgen II. Die sind irgendwie…beschränkter im Denkhorizont? Du als Superbrain warst persönlich vor Ort…Du müßtest es noch viel besser wissen! Naja gut, hast Du ja schon abgebildet mit dem Text weiter Oben.

            LG Zulu

            • Ich war Austauschschüler des Internationalen Christlichen Schüleraustauschs in Nutley New Jersey.  Mein Vater trug als zweiten Vornamen Bradford nach einem der ersten Gouverneure Massachusetts. Ich bin ihm unendlich dankbar für die Gespräche, die wir nach dem Mittagessen führten während die 4 Frauen den Abwasch machten.  Aber vom Glauben daran, daß Amerika nur Gutes tut, war auch er überzeugt.  Einmal sprach er mit verbittertem Gesicht davon, wie undankbar die Lateinamerikaner gegenüber den Gringos wären.  Seine Frau Shirley Putnam D. war in erster Ehe mit einem Flugzeugführer verheiratet, der im Pazifik umgekommen war.  Später hat mich sehr belastet, daß ich ihr nie sagen konnte, daß Pearl Harbor von Roosevelt selbst inszeniert worden war.  "It's American policy to have Japan fire the first shot."

              Nutley war wohlhabend und es gab ungefähr 30% Juden, fast alle überproportional intelligent.  Das ständig umstürzlerische Wesen der Juden, moussierender Schaumwein, kam gerade damals zum Vorschein, als die Neger in den USA um ihre Gleichberechtigung stritten.  Damals durfte man schon nur von "colored people" sprechen.  Meine Mitschülerin Judy Freudman kam damals aus reinem Trotz mit einem Neger zu einem Schultanz, damals ein riesen Skandal.  Eine jüdische Schülerin hat sich sogar in mich verliebt und sagte, was wird meine Mutter sagen, die in einem KZ war!  An so einem jungen Gemüse hatte ich allerdings kein Interesse.

              Der Auserwähltheitsgedanke (Missionsgedanke) ist mir deswegen sehr in Erinnerung geblieben, daß die Amerikaner die Einsicht unmöglich ertragen können, daß ihre Führung aus reiner Raffgier die Welt mit Krieg überzieht.

              Die Amis sind bestimmt davon überzeugt, daß es ihre gottgegebene Aufgabe sei in Venezuela das Böse zu bekämpfen und dort für die Freiheit zu kämpfen.  Es handelt sich also um eine gefährliche psychologische seelische Fehleinstellung, die von den Medien produziert und unterhalten wird.

              • Interessante Vita, Jürgen II!

                Denke, diese "Fehleinstellung" bzw. Fehleinschätzung liegt einerseits an der Größe des Landes? Die kommen doch nie über´n Tellerrand raus da! Wo ist überhaupt Afghanistan? "Da wo die Terroristen wohnen." Ach so.

                Andererseits natürlich die vielen verschieden Ethnien. Der Rassismus dort ist immer noch nicht gänzlich befriedet, genau.

                PLUS, ich denke, um der Freifrau Gabriele zuzusprechen, sie wurden & werden genauso erfolgreich medial vergiftet wie wir hierzulande. Wenn das nicht mal alles auf alt bewährten SS-Methoden fußt…es sind damals genug schlaue Leute über´n Teich abgehauen oder wurden gefangen & verschleppt.
                Stichwort Mindcontrol.

  4.  
    Aphorismus:
    17.03.2019

    Der vor einigen Jahren vom Satans-Rundfunk abrupt vollzogene Wechsel des Wortes "Arbeitsplatz" zu "Job" – wie von Geisterhand sprachen von einem Tag auf den anderen alle seine Journalisten nur vom "Job", hatte die Aufgabe die deutsche Arbeitsethik im Sinne eines "Made in Germany" ins Herz zu treffen, die deutschen  Qualitätsarbeit als Ergebnis eines idealen Wertes zu unterminieren und durch "Job" als eine ausschließlich am Geldverdienen orientierte Arbeit zu ersetzen.  Das Ergebnis war dann die Schummelsoftware von Bosch, die den Niedergang unserer Automobilindustrie eingeleitet hat.  

    Die amerikanische Produktion war schon immer nur "Job", eine ausschließlich nur am Geldverdienen orientierte Denkweise, die nur an den eigenen persönlichen materiellen Vorteil denkt.

    Die Frage ist deswegen, inwieweit man amerikanischer Software überhaupt noch trauen darf, weil man das "Job"-Ergebnis am Sturzflug der Boeing-Maschinen B 737 MAX sehen kann.  Materialistisches Denken kann niemals ein ideales Ergebnis haben!

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