Ausgrenzung durch Bargeldablehnung greift um sich – Beispiel München

von Norbert Häring

Wer keine Bezahlkarten hat oder mit sich führt, sondern nur Bargeld, der wird immer öfter ausgeschlossen. Bargeldablehung greift rapide um sich, beim Parken, im öffentlichen Nahverkehr und zunehmend auch bei Kiosken, Cafés, Bars und Restaurants. Drei aktuelle Beispiele aus München und was man dagegen tun kann.

Was vor wenigen Jahren noch Seltenheitswert hatte, mausert sich inzwischen in Städten wie München zum Trend: Kioske, Cafés, Bars und Restaurants, die kein Bargeld annehmen. Drei Beispiele:

Eine Bar:

Bar in München „Ausschließlich Kartenzahlung“

Ein Café:

Cafè Blà in München

Trinkgeld wird allerdings trotzdem gern bar genommen. Dafür steht eine Tasse an der Theke.

Und selbst bei einem bescheidenen Kiosk im Bahnhof ist der Trend angekommen:

Kiosk der Food Container GmbH im Hauptbahnhof München

Was dagegen hilft

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf den Trend zur Bargeldverweigerung zu reagieren, als Gesellschaft und als Bürger oder Bürgerin.

In New York und anderen Städten in den USA wurde es Gaststätten, Kiosken etc. verboten, die Annahme von Bargeld zu verweigern, da dies beträchtliche Teile der Bevölkerung ausgrenzt. Die Ausgrenzung ist ein Effekt, den Einrichtungen, die hip und hochklassig erscheinen wollen, gern in Kauf nehmen oder gar beabsichtigen, bedeutet es doch, nur Junge Menschen mit Geld an den Tischen und in den Schlangen, statt schlecht angezogener Armen und uncoolen Alten.

Ein solches Gesetz zum Schutze derer, die auf das gesetzliche Zahlungsmittel angewiesen sind, oder sich nicht der umfassenden Überwachung ihres Finanzgebarens – und damit ihres Alltagsverhaltens – unterwerfen wollen, wäre auch in Deutschland oder deutschen Städten angebracht. Denn je mehr Gastgeber oder Dienstleister auf diese Weise weniger erwünschte Kundengruppen fern halten, desto mehr werden andere genötigt mitzumachen. Und je mehr das üblich wird, desto eher werden Menschen ohne Kreditkarten auch von Diensten und Einrichtungen ausgegrenzt, die sie dringender brauchen als coole Cafès und Bars für die Hochnäsigen. Die CSU, die ihren Verlautbarungen nach entschlossen ist, Bargeld zu schützen, könnte hier ihren Worten Taten oder mindestens politische Initiativen folgen lassen – wenn sie es denn ernst meinte.

Zu Bargeldverweigerern nicht mehr hingehen kann eine wirkungsvolle Reaktion sein, vor allem wenn es sich nicht um Einrichtungen handelt, die besonders cool und upscale wirken wollen.

Wer gern diskutiert, geht hin und spricht mit den Leuten. Die haben mit der Entscheidung, Bargeld zu verweigern, in der Regel wenig oder nichts zu tun, können den Protest aber weitergeben.

Freundliche Briefe (am besten richtige) an die Inhaber sind etwas mühsamer, aber potentiell wirkungsvoll. Menschen im Gastgewerbe wollen ja in der Regel nicht abweisend sein.

Nicht empfehlen würde ich, weil Streit die Welt selten besser macht, in Bars und Restaurants die Kein-Bargeld-Schilder zu missachten und wenn die Rechnung kommt, zu sagen, dass man nur Bargeld hat. Wegen Zechprellerei kann man kaum belangt werden. Die Wirte werden wohl das Bargeld nehmen – aber auch ein Lokalverbot aussprechen. Ihre Haltung gegenüber Bargeld und Menschen, die es nutzen, würde dadurch nicht positiver.

Also lieber mit den Füßen abstimmen oder freundlich argumentieren.

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Ausgrenzung durch Bargeldablehnung greift um sich – Beispiel München
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13 Kommentare

  1. Jetzt tragt mal alle Helme, weil, der Himmel könnte auf euch herabfallen!

    Liebe Leut´, da kratzt man mühevoll, für welche Beweisführung, was zusammen? Ach ja, „kei Kärtle, kei Dienschtleischtung!“. Ja, wo semmer denn?

    Immerhin, oiner hat es g´schrieba, da wird noa mit de Füaß abgstimmt! Und des war´s dann au!

  2. In diesem Jahr wurde offensichtlich ganz, ganz heimlich, aber doch orchestriert, die Digitalisierung und Bargeldabschaffung in allen anglo-zionistischen Staaten vorangetrieben.

    In Frankfurt am Main waren wegen Corona fast alle Behörden geschlossen und Termine nur möglich per online-Anmeldung unter Preisgabe der Handynummer und Mail-Adresse.

    Um überhaupt nach Spanien zu reisen, war ein sogenanntes Spain travel health-Formular erforderlich, was auch nur per online ging, zusätzlich war ein Corona-Test erforderlich, wozu man wieder ein Handy brauchte. In Mallorca habe ich dann Ende April das Mietauto bar bezahlt. Wenn wir jedoch per Bus fuhren, war die Barzahlung dreimal so teuer wie mit Kreditkarte. Am Anfang wußten wir auch noch nicht, daß wir uns beim Ausstieg auch an einem solchen Terminal verabschieden mußten, das die Berechnung des Ein- und Ausstiegs berechnet und speichern kann. Da wir dies anfangs noch nicht wußten, die Kreditkarte am Terminal nicht betätigten, haben wir mehrmals die maximale Fahrt bis zum Fahrtende bezahlt.

    Eben habe ich mich übrigens bei ZVAB.copm beschwert, weil ich ein Buch über Galeazzo Ciano per Visa kaufen mußte, andere Optionen gab es nicht, welches spätestens am 2. November hätte hier sein müssen, aber nicht kam. Wie bekomme ich gegebenenfalls mein Geld zurück?

    Ich mag nicht, heimlich an einem Weg geführt zu werden, ohne daß man mir dies zuvor mitteilt. Deswegen sind meine Reisen nach Spanien jetzt gestorben und andere vermutlich auch; denn ich merke bei allen anglo-zionistischen Ländern die orchestrierte politische Führung zu einem gewissen Ziel mit nur technischen Begründung der Effizienz.

    Für mich wird morgen interessant sein, ob es den Frankfurter Stadtverordneten gelingt, den Oberbürgermeister Peter Feldmann aus dem Amt zu jagen. Es würde mich freuen, wenn das Quorum von 30 % nicht erreicht wird und Feldmann weiter als schwärende Wunde den politischen Schwachsinn in Frankfurt offenbart. Erstaunlich ist, daß alle Medien an einem Strick ziehen, um den Feldmann fertigzumachen, erstaunlich auch daß die jüdische Gemeinde Feldmann fallenließ.

    Hintergrund ist, daß Feldmann sich für das überbezahlte Gehalt seiner jungen türkischen Geliebten, Geschwängerten und dann Ehefrau bei der AWO eingesetzt haben soll. Die Frankfurter Stadtverordneten wissen jedoch, daß die Korruption von Feldmann mindestens genauso groß ist, wie von ihnen selbst, die dieses Sündenbabel decken.

    Die Stadtverordneten wissen doch genau, daß es nicht notwendig ist, irgendein Wort zu sagen, die AWO hat bestimmt in vorauseilendem Gehorsam die Geliebte des Herrn Feldmann finanziell protegiert mit einem Dienstauto. Korruption ist in dieser Stadt so selbstverständlich, daß man als Politiker gar nicht erwähnen muß, was man will.

    Die Staatsanwaltschaft wird also keinen Beweis irgendwelcher Art herausfinden, genausowenig wie sie bei Christian Wulff schaffte, ihm nachzuweisen, Maschmeyer habe ihn bestochen, indem er seine Hotelrechnung bezahlte.

    Die Verteidigung Feldmanns griff jedoch etwas zu Tabu-Argumenten. Sie wollte nachweisen, daß Feldmann die junge Türkin gar nicht so übermäßig geliebt habe, also gar nicht ihr finanzieller Förderer gewesen sein kann, deswegen versucht habe, sie zur Abtreibung der heute 6jährigen Tochter zu bewegen.

    https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Z%C3%BCbeyde+Feldmann

    https://www.fnp.de/frankfurt/justiz-prozess-zuebeyde-feldmann-ex-will-abfindung-von-awo-frankfurt-oberbuergermeister-zr-91776672.html

    Die Zübeyde Temizel hatte jedoch den gesunden biologischen Instinkt, das Kind zur Welt zu bringen, das nach der Eheschließung auch einen ehelichen Vater hatte. Und jetzt fließen allüberall die Krokodilstränen der heuchlerischen Medienmaffia, die mit dazu beigetragen haben, daß jedes Jahr Hunderttausende deutscher Kinder abgetrieben werden, um diesen Gedankenganz gerade Feldmann vorzuwerfen!

    Warum soll eine Frau nicht einen Mann mit einer Schwangerschaft kapern? Und daß Feldmann dann die Beziehung legalisierte ist doch normal, und wenn er seinen Abtreibungswunsch jetzt als Beweismittel anführt, schadet dies doch der jetzt lebenden Tochter gar nicht.

    https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU84/JHN.8/Johannes-8

    Jesus: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“

    Was für ein fürchterlicher Heuchler ist doch dieser Tichy!!!

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/peter-feldmann-schmach-und-schande-fuer-diese-stadt/

    „Feldmann verrät Frau und Kind, um dem Gefängnis zu entgehen [Anm: für das Gefängnis wird kein Beweis erbracht werden können!!!]

    Feldmann, so lässt er kühl und kalkuliert vortragen, bestand auf einer Abtreibung. Das ist kein Hörensagen, kein Gerücht: Es ist die von seinem Anwalt vorgelesene Aussage Feldmanns. Zübeyde Temizel konnte dies aber nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren und trug das gemeinsame Kind aus. Ein Kind, das heute sechs Jahre alt ist. Es lernt lesen, hört Radio, in den Nachrichten kommt dieses Kind vor.

    Peter Feldmann heiratete Zübeyde Temizel schließlich, um „dem Kind die Möglichkeiten einer Familie zu geben“, und mit Hinblick auf ihren „kulturellen Hintergrund“. Die Ehe sei fragil gewesen, man unterhielt zum Beispiel strikt getrennte Bankkonten. Ein Nebeneinander- statt Miteinander-Leben, auch wenn Feldmann Frau und Kind für werbewirksame Auftritte als Familienvater gerne zu nutzen wusste. Dafür waren Frau und Kind ganz offensichtlich gut genug. Die Fotos dieser Zeit zeigen eine strahlende Braut und einen dazu passenden Ehemann, das Stadtoberhaupt.

    Man kann es nur so ausdrücken: Im Versuch, eine Strafe für seine Vergehen zu vermeiden, ist Feldmann willens, Frau und Kind zu verraten. Beide öffentlich in Feldmanns beispielloser Schamlosigkeit mit einer solchen Aussage zu demütigen.

    Die Strategie ist perfide. Indem er vor Gericht das Bild einer fragilen Scheinehe konstruiert, will er nachweisen, dass er nicht um die Einkünfte und Verträge seiner „Liebelei“ und späteren Frau wusste. Er will suggerieren, dass sie es war, die ihn, den aufrechten Bürgermeister ausnutzte. Und ja, Temizel profitierte von der Beziehung. Und das wusste Feldmann. Es bleibt ein absurder Versuch, die Schuld von sich zu weisen, die die Bürger Frankfurts auf die Straßen und bald auch an die Wahlurnen treiben müsste. Ein Versuch, in dem ein Vater seiner Tochter sagt, dass er sie lieber abgetrieben hätte.“

    • So ganz habe ich das jetzt nicht verstanden, aber, der Herr Feldmann, der hat es (sich) ja, so ganz unfürstlich, auch schon mit der „Frankfurter Eintracht“ versaubeutelt?!

  3. Eine ganz fiese Masche ist auch, dass die Preise bei Bezahlung mit Karte merklich billiger sind bei Geschäften wie H und M.

    Denkbar ist, dass die das von 10% auf später 30% oder mehr % raufsetzen.

  4. Das ist doch ganz lieb, wenn sich ein Einzelhändler ganz offen als Bargeldverweigerer offenbart. Einen Systemliebhaber unterstütze ich sowieso ungern. Dabei soll man doch für den Blackout immer eine Bargeldreserve bereithalten, wenn weder Geldautomaten noch Kreditkarten dann funktionieren, so eine Behörde. Meine Tankstelle hat häufig die Mitteilung: Heute keine Zahlung mit American Express!

    Ich zahle einerseits nur mit Bargeld, um meine Überwachung nicht zu leicht zu machen, andererseits finde ich es ganz gut, den Schwund des Bargeldes zu überwachen. Wenn ich manchmal 4-5mal am Tag Discounter besuche und dann nach einer Woche wieder einmal mein Konto überprüfe, fällt es mir manchmal schwer die Abbuchungen zuzuordnen.

    Heute hat mich beim Einkaufen wieder der Schlag getroffen. Die Statistiker gehen von ca. 10 % Inflation aus, aber die Einkäufer bestimmt von fast 100 %. Die 400 g Gouda in Scheiben kosteten vor einem Jahr beim Edeka im Sonderangebot 1,79, heute beim Penny und vorher beim Lidl 3,49. Der französische Weichkäse 200 g, 60 % Fettanteil, kostete vor einem halben jahr 0,99, dann 1,19, dann 149, heute 1,79.

    Und die Discounter erhöhen die Waren alle um denselben Preis, um sich nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen. Ergo erfolgt die ganze Aktion von allen Discountern orchestriert, sprechen sich alle ab. Sparbrötchen finden überall denselben Preis! Und die Milchbauern gehen am Krückstock, geben vielfach auf, weil das Futter so teuer geworden ist, genauso der Diesel, und sie während der Sommerdürre kein Heu in die Scheunen fahren konnten.

    Wie paßt das zusammen: Orchestrierte gleichmäßige Preiserhöhungen aller Discounter, Verdoppelung vieler Lebensmittel, wie der Harzer Käse, Betriebsschließung vieler Milchbauern? Da ist doch was superfaul!!!

  5. Man könnte ja auch mal die Antifa auf solche Läden aufmerksam machen. Die sind doch gegen die Snobs. Mal sehen wie lange dann so ein Laden dann noch am Markt ist?

  6. Das ist gar nicht mal so schlecht. Bei uns im Schuh Geschäft, wollte man einem Kunden Bargeld Zahlung verwehren. Also bedankter er sich für die gute Geste, nahm seine erworbenen Schuhe und verschwand. So sollte es in Zukunft Jeder tun. Dann würden sie sich ihre Bargeldverweigerung schon überlegen. Am Besten ist es man stürmt mit ner großen Clicke die Läden nimmt sich in sekundenschnelle was man braucht und verschwindet wieder. Unsere Gäste und die Antifanten in Leipzig und Berlin machen es vor.

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