Ausblick 2015: DAX, Dollar, Gold (Teil 1)

Zu Jahresbeginn 2014 notierte am 02. Januar der Goldpreis bei 896 Euro. Der DAX schloss an diesem Tag bei 9400 Punkten. Am letzten Handelstag des Jahres 2014, dem 30. Dezember, notierte der Goldpreis bei 987 Euro und der DAX erreichte 9806 Punkte.

Fazit:

Jahresgewinn bei Gold = 10,15 Prozent
Jahresgewinn beim DAX = 4,32 Prozent

Die folgende Grafik zeigt die Schwankungen, sowie die Tief- und Höchstkurse von Gold und dem DAX in 2014.

Eine Investition in Gold hat in 2014 wesentlich besser abgeschnitten als ein Investment in den DAX. Bei den derzeitigen fast Nullzinsen kann sich eine Rendite bei Gold von 10,15 Prozent durchaus sehen lassen. Gold wirft zwar keine Zinsen ab, aber ein Zertifikat auf den DAX auch nicht. Bei einzelnen Aktien war die Performance in 2014 sicherlich besser als bei Gold – aber auch weitaus schlechter.

Wie geht es weiter?

Wie sich die Aktienmärkte und der Goldpreis im Jahr 2015 entwickeln, ist ungewiss. „Die Chefstrategen bei der Schweizer UBS und ihrer Erzrivalin Credit Suisse (CS) waren sich für einmal einig: 2015 wird für Goldanleger ein Jahr zum Vergessen“ (Quelle). Die schlauen Strategen der Banken müssen es ja wissen. Schließlich wird das Geld, das in Gold investiert wird, den Banken entzogen und befindet sich nicht mehr auf den Konten ihrer Kunden und steht somit zum Zocken für die Banken auch nicht mehr zur Verfügung. Deshalb müssen die Banken in regelmäßigen Abständen fallende Goldpreise prognostizieren, damit die ängstlichen Goldbesitzer ihr Gold in wertloses Papiergeld tauschen und es wieder auf ihre Bankkonten parken oder in die heißgelaufenen Aktienmärkte investieren.

Im Dezember letzten Jahren sind die Future-Kontrakte auf einen steigenden Goldpreis um mehr als 30 Prozent gestiegen. Die Leerverkäufe auf Gold gingen um 20 Prozent zurück.

Auch der weltgrösste Vermögensverwalter BlackRock sieht schwarz für Gold. «Gold hat in den vergangenen Jahren immens von der Erosion der Zinsen profitiert. Wenn die Realzinsen steigen, wird das gelbe Edelmetall Gegenwind bekommen, weil Anleger zunehmend auf Erträge bei Gold verzichten – sie bringen ja keine Rendite», so Russ Koesterich (Quelle). Nur, und das verschweigt Herr Koesterich, werden bei steigenden Zinsen auf die hochverschuldeten Staaten gewaltige Probleme zukommen. Sie müssen ja jetzt schon immer neue Kredite aufnehmen, um die Zinsen der alten Schulden zu zahlen. Von Tilgung der Schulden ganz abgesehen.

Das regelmäßige Pushen vieler „kluger“ Analysten hat einen ganz anderen Hintergrund. Das Falschgeldsystem, das aus wertlosem Papiergeld besteht, neigt sich langsam dem Ende. Das weiß sowohl die Finanz- als auch die Politelite. Deshalb wird auch möglichst viel von dem wertlosen Papiergeld in das System gepumpt, um es noch lange am Leben zu erhalten. Kollabiert eines Tages der US-Dollar, dann bricht das gesamte weltweite Finanzsystem zusammen. Um für diesen Tag gerüstet zu sein und nicht mit leeren Händen dazustehen, muss sich die Hochfinanz mit Sachwerte wie Gold und Silber eindecken. Das geschieht bereits – ganz unauffällig. Und deshalb werden die Gold- und Silberpreise noch nach unten manipuliert.

Sollten sich die Gold- und Silberpreise in naher Zukunft in regelmäßigen Abständen nach oben orientieren, ist Vorsicht geboten. Ein Crash des Falschgeldsystems könnte dann unmittelbar bevorstehen. Der Auslöser könnte z.B. Provokationen der USA gegenüber China sein.
Im November letzten Jahres berichtete Bloomberg, dass China US-Staatsanleihen im Wert von ca. 1,3 Billionen Dollar hält. Außerdem hat China erklärt, keine weiteren US-Staatsanleihen aufzukaufen. China ist vielmehr daran interessiert, die Dollarreserven abzubauen und in Gold, sowie in Unternehmensanteile zu investieren. Ein Handel mit Russland und den BRICS-Staaten soll in Zukunft auch mit dem Rubel und dem Yuan abgewickelt werden. Auch Staaten in Süd- und Mittelamerika wenden sich immer mehr von der Handelswährung US-Dollar ab. Der US-Dollar kommt somit immer mehr unter Druck und könnte seinen Status als Weltleitwährung auf Dauer verlieren.

Ein derartiger Prozess kommt natürlich nicht von heute auf morgen, sondern erfolgt schleichend. Die US-Administration weiß sehr wohl über die Gefahren, sollte der US-Dollar nicht mehr als weltweite Handelswährung fungieren. Der Wert des USD würde nämlich massiv einbrechen. Entsprechend müssten die Zinsen auf den USD gewaltig nach oben schießen, was wiederum den US-Haushalt in große Bedrängnis bringen würde. So oder so, der USD steht vor den Abgrund und somit auch das gesamte Weltfinanzsystem. Welche Auswirkungen ein Dollar-Crash haben könnte, wird im Video rechts exemplarisch geschildert.

Natürlich waren hier (Video) Verschwörungstheoretiker am Werk. Ein Goldpreis von 3.000 oder sogar 4.000 Dollar,  oder ein Silberpreis von über 100 Dollar innerhalb weniger Stunden ist doch fern jeder Realität. In einem geordneten Finanzsystem ja. Wir haben aber schon lange kein geordnetes Finanzsystem mehr. Die Weltfinanzmärkte werden mit Dollar-Papiergeld zugeschüttet. Welches Land will schon eine Währung, die gegen Null tendiert, als Handelswährung halten? Außer der EU, die mit dem Euro (ein Produkt der US-Hochfinanz) gemeinsam mit dem USD untergeht.

 

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