Auf dem Weg Marco Polos

Die Goldreserven der „Silk-Road“-Länder wurden seit 2008 um 450% akkumuliert. Die Gesamtnachfrage in diesen Ländern ist, einschließlich der kommerziellen Einfuhren, von 1.493 Tonnen im Jahr 2000 auf über 27.087 Tonnen im Jahr 2015 gestiegen.

In den letzten beiden Jahren hat die Silk-Road-Nachfrage sogar die gesamte weltweite Minenproduktion überschritten. Ein Beleg dafür, daß Gold, in der westlichen Welt offensichtlich kaum geschätzt, im anderen Teil der Welt dafür sorgte, daß neben dem Bergbau noch andere Quellen für Gold gefunden werden mußten. Der beachtliche Anstieg der Nachfrage war kein einzigartiges chinesisches Phänomen.

In der zweiten Tabelle ist ersichtlich wie sich die Goldreserve in China und Rußland seit dem Jahr 2000 erhöht hat. Gleichwohl beträgt diese Erhöhung nur etwa 11,4% des gesamten Nachfragewachstums der „Seidenstraßen“-Länder.

Interessant wird es, wenn man dieser Entwicklung den stetigen Rückgang der westlichen Goldreserven und die erhöhte Hebelwirkung im Goldhandel, was manche als „synthetisches Gold“ bezeichnen, gegenüberstellt. Zu sehen im dritten Diagramm vis a vis der Comex und im vierten Diagramm für die London Vaults.

Die fünfte Diagramm vergleicht die relativen physischen Lieferungen auf der Shanghai Exchange und der NY Comex.

Fakten, die es zu beachten gilt. Wer das übersieht, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Der Wohlstand Venedigs zur Renaissance war eine Folge des Gold-Stroms von Ost nach West. Die venezianischen Kaufleute hatten entdeckt, daß Silber in Europa billiger als in Asien gehandelt wurde. So schickten sie ihre Schiffe voll Silber zu den Gewürzinseln, kauften dort außer Zimt und Pfeffer vor allem Gold und verfrachteten den asiatischen Reichtum nach Italien. Das Wirtschaftswunder endete, als die Silberminen immer weniger hergaben.

Die hier dargestellten Daten verdeutlichen, warum das Angebotsvolumen von Gold im Jahr 2013 – nach seiner drastischen Preissteigerung bis zu $1.900 – kräftig erhöht wurde, um den große Preisanstieg zu dämpfen.

Diese verstärkten Zustrom von Goldbarren war das Ergebnis des Gresham-Gesetzes, das besagt:

„Wenn eine Regierung eine Art von Geld überbewertet und eine andere Art unterbewertet, wird das unterbewertete Geld das Land verlassen oder massenhaft aus dem Verkehr verschwinden, während das überbewertete Geld (in diesem Fall der Dollar) das Land überschwemmt.

Der Dollar schien stark und Gold anrüchig zu sein und war somit kein alternativer Reichtums-Speicher mehr. Je länger dieser Zustand aufrecht gehalten werden konnte wurde Bargeld dieser Anlageform vorgezogen. Jederman konnte doch sehen, daß Gold ständig mehr an Wert verlor als Bargeld infolge der Inflation. Der Schlußpunkt dieser bewußten Täuschung dürfte die Beseitigung von Bargeld sein. Damit hätte man auf einen Schlag auch die Konkurrenz-Währung Gold endgültig im Griff.

Sie haben kaum eine bessere Alternative zu diesem Vorhaben, und der Zwang zum Bargeldverbot wird angesichts der Glaubwürdigkeits-Falle immer dringender.

Man kann die Zahlen der hier gezeigten Charts ignorieren, es wird nicht verhindern, daß Goldbarren weiterhin von Westen nach Osten fließen, sogar in steigenden Volumina.

Die „Seidenstraße“ hat mehr als 25.000 Tonnen Gold in den letzten fünfzehn Jahren aufgenommen. Die Goldgräber sind kaum in der Lage, die Produktion zu erhöhen und neue Versorgungsquellen zu suchen. Um eine Goldmine erfolgreich zu betreiben, dauert es vier oder mehr Jahre, in denen zunächst hohe Verluste geschrieben werden.

Nach den hier veröffentlichten Zahlen von Nick Laird beträgt die monatliche globale Minenproduktion etwa 260 Tonnen, der monatliche Bedarf liegt dagegen bei etwa 357 Tonnen.

Woher soll die Versorgung der Seidenstraßen-Nachfrage in den nächsten fünf Jahren kommen, wenn sie weiterhin schneller als der Bergbau wächst?

(Quelle)

Achtung! Bargeldverbot!
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Niemand hätte 1988 geglaubt, dass Larry Fink aus der Anleiheklitsche im Hinterzimmer einen globalen Koloss bauen würde, der ihn zum einflussreichsten Finanzier seiner Zeit macht. Niemand reicht in puncto Größe, Einfluss und Reichweite an BlackRock heran. Niemand weiß, welche Folgen ein solches Finanzsystem für uns hat. Es wird Zeit, dass der schwarze Riese ins Licht der Öffentlichkeit kommt. Heike Buchter hat dies mit dem fulminanten Werk BlackRock übernommen.
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Die große Enteignung
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Von Rettern und Rebellen
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Ein Polit-Krimi – verstörend und empörend zugleich!
»Das Titelbild auf dem Buch des CDU-Abweichlers Klaus-Peter Willsch sagt alles. EZB-Präsident Mario Draghi steht mit der Geldkanone und Engelsflügeln auf einer Klippe, vor ihm bangend die Hauptdarsteller im europäischen Schuldendrama.
Das Buch besticht als akribische Dokumentation, die festhält, wie eine von Banken korrumpierte politische Kaste lieber einen ganzen Kontinent in den Boden rammt, als ein an sich gescheitertes Projekt – den Euro – aufzugeben.
Ich habe es verschlungen. Es ist eine Kanonade an Beispielen über den Verfall der Demokratie in Europa und die Lügenmärchen zur Euro-Rettung. Es beschreibt ein niederträchtiges Schmierentheater, das dem Wahlvolk in Deutschland vorgeführt wird, um das Lieblingsprojekt der Kanzlerin zu retten. Sein chronologisch abgefasster Bericht über die missratene Hilfe für Griechenland ist ein erschütternder Blick hinter die Kulissen einer bedrohten Demokratie.
Willsch hat auf eine Karriere in der CDU-Fraktion verzichtet. Er wollte sich nicht wie so viele Abgeordnete im Bundestag von der Regierung Merkel entmündigen lassen.
„Von Rettern und Rebellen“ hat es auf die Bestsellerlisten von Spiegel und Manager Magazin (dort sogar Platz 4) geschafft. In der Parlamentsbuchhandlung befindet sich der Titel unter den TOP 3. Das rbb Kulturradio: „Von Rettern und Rebellen ist das beste Buch eines aktiven Politikers in diesem Jahr.“ Die Beliebtheit des Buches, das bereits in vierter Auflage erscheint, offenbart das große Informationsbedürfnis der Menschen in unserem Land.

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