Auch ein BLÖD-Huhn findet mal ein Korn

von WiKa (qpress)

Auch ein BLÖD-Huhn findet mal ein KornKannitverstan: Für gewöhnlich kann man als durchschnittlich begabter Mensch auf die BLÖD-Zeitung eindreschen, was das Zeugs hält. Gründe finden sich dafür im Überfluss und besagter Kosename kommt schließlich nicht von ungefähr. Das Niveau dieses Blattes, welches Argumente in der Regel mit dicken Titten verwechselt, ist legendär. Umso erstaunlicher, wenn so ein blindes Blatt einmal einen Kommentar bringt, der sich wirklich gewaschen hat. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass der Kommentator vom Wochenende noch ausgenüchtert war. Also den Korn in der Schreibtischschublade, zur BILD-konformen Anästhesie seines Verstandes, am frühen Montagmorgen, im nüchternen Zustand noch nicht hat finden können.

Ausgerechnet von dieser Postille regierungskritische Töne zu erwarten, ist so etwas wie das beharrliche Warten auf den 6er im Lotto. Wissen wir doch wie einträchtig die großen Medien und die Regierung für gewöhnlich miteinander umgehen. Wir alle wissen ebenso, dass es den Volltreffer gibt. Nur die Wahrscheinlichkeit, dass selbiger uns wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel trifft, die geht eher gegen Null. Um so erwähnenswerter ist dann so ein dramatisch revolutionärer Kommentar in der BILD. In der Sache erinnern diese ehrlichen Aussagen wirklich an einen 6er im Lotto und nicht wie sonst bei der BILD üblich, an einen 6er in der Schule.

Schluss mit Starrsinn in der Corona-Politik!

Wer sich den Kommentar von Julian Reichelt in Gänze geben mag, der kann das hier tun, soweit er die Zugangsschranken von BLÖD zu überwinden imstande ist: Kommentar zur Corona-Krise • Schluss mit Starrsinn in der Corona-Politik![BLÖD]. Dessen ungeachtet zitieren wir die unbestreitbaren Schlaglichter dieses Meinungs-Aufsatzes.

In der Corona-Krise sind nur zwei Dinge sicher: Erstens, ob die Maßnahmen richtig oder falsch, maßvoll oder überzogen sind, werden wir erst aus den Geschichtsbüchern erfahren. Ob wir auf Corona als Gesundheitskatastrophe oder Zusammenbruch unserer Wirtschaft zurückblicken werden, ist vollkommen offen. Es ist möglich, aber keinesfalls gewiss, dass richtig ist, was gewaltige Mehrheiten für richtig halten. Es gibt keine Herdenimmunität dagegen, historisch katastrophal falsch zu liegen.

Zweitens, nahezu alle Experten, denen wir uns in dieser Krise anvertrauen (müssen), lagen mit nahezu jeder Einschätzung so falsch, dass unser Glauben an sie sich nur noch mit Verzweiflung erklären lässt.

  • Auch ein BLÖD-Huhn findet mal ein Korn Sie haben das Tragen von Masken nahezu verhöhnt. Nun ist es Pflicht.
  • Sie haben davor gewarnt, Schulen und Kitas zu schließen. Nun sind Millionen Kinder seit Wochen zu Hause.
  • Sie haben als nutzlos abgetan, die Grenzen abzuriegeln. Nun kommt niemand mehr ins Land.
  • Sie haben trotz aller Maßnahmen immer wieder vor dem unmittelbar bevorstehenden Kollaps unseres Gesundheitssystems gewarnt. Nun herrschen auf Krankenhausfluren gespenstische Ruhe und Angst vor Arbeitslosigkeit.
  • Das Robert-Koch-Institut riet davon ab, Corona-Tote zu obduzieren. Nun geschieht es trotzdem und Rechtsmediziner sagen, dass bei Weitem nicht alle Toten tatsächlich an Corona gestorben seien.
  • Sportanlagen mussten geschlossen werden. Nun ist Tennis in manchen Bundesländern verboten, in anderen erlaubt, obwohl es doch eigentlich lebensgefährlich ist.

Weitere Schlussfolterungen des Autors

Die Experten müssen Recht behalten, weil sie nicht falsch liegen dürfen. Die deutsche Wirtschaft vorschnell ruiniert zu haben, wäre für keine Partei, vielleicht nicht einmal für die Demokratie überlebbar. Deswegen erleben wir zunehmend Sturheit, Starrsinn und Rechthaberei – „erinnert mich an Flüchtlingskrise“, sagt mir ein Mitglied aus Merkels Regierung.

  • Auch ein BLÖD-Huhn findet mal ein KornIst es in unserem Land eine gute Idee, sich in schwierigen Zeiten über Andersdenkende lustig zu machen und zu erheben?
  • Für Millionen Menschen hingegen ist es verheerend, wenn ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage vernichtet wird, obwohl es weiterhin kaum Corona-Tote gibt.
  • „Wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig“, sagt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble („Tagesspiegel“). „Wenn es überhaupt einen absoluten Wert in unserem Grundgesetz gibt, dann ist das die Würde des Menschen. Die ist unantastbar. Aber sie schließt nicht aus, dass wir sterben müssen.“
  • Ich möchte mir nicht ausmalen, wie wir in drei, vier Jahren auf diese Wochen und Monate zurückblicken werden, wenn das Durchschnittsalter der Toten über der durchschnittlichen Lebenserwartung liegen sollte, Millionen Arbeitslose auf der Straße sitzen, der Mittelstand, der Hartz IV finanziert, vernichtet ist. Wenn viele Restaurants für immer geschlossen haben, aber die Suppenküchen geöffnet sind. Auch daran sollte die Bundeskanzlerin denken, wenn sie ihre nächste Regierungserklärung hält.

Dem Wahnsinn eine Stimme geben

Auch ein BLÖD-Huhn findet mal ein KornDem gibt es wirklich wenig hinzuzufügen, vielleicht noch ein wenig von dem, was wir hier nicht zitiert haben. Mal sehen wann das Wahrheitsministerium zuschlägt und derlei zersetzende Botschaft an den Pöbel gemäß NetzDG unter Kuratel stellt. Und es ist tatsächlich das erste Mal in 10 Jahren qpress.de … dass besagtes blindes Huhn mal ein Bienchen verdient, weil es ein(en) Korn gefunden hat. Vielleicht hätte der Autor noch einen Schritt weitergehen sollen/können, um mal rhetorisch nachzufragen, ob es nicht einen Plan hinter dem Pandemie-Tumult gibt? Dass man womöglich den ohnehin anstehenden Finanz- und Systemcrash gerne hinter einem Virus verstecken möchte. Das wiederum wäre eine Denk-Fleißarbeit, die ganzen Strippenzieher nebst ihrer Verbindungen zu beleuchten, die vermutlich auch dieses Schmierblatt am Laufen halten. Und da geht es dann nur wieder um Geld und Macht. War das jetzt etwa ein Zirkelschluss?

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Spannende Spekulationen über den hier besagten Artikel in der BLÖD liefern Eva Herman und Andreas Popp. Könnte es sich bald ausgemerkelt haben? Hören Sie einfach rein.

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3 Kommentare

  1. KKR, Kohlberg-Kravis-Roberts, ist eine astreine Heuschrecke und arbeitet mit Goldman Sachs zusammen. Wen interessiert da ein Julian Reichelt? Chef der Bild ist Döpfner, welcher Dauergast bei den Bilderbergern ist. Außerdem ist er Mitglied im Council on Foreign Relations, Atlantikbrücke und Mitglied des American Jewish Commitee. Döpfner selbst bezeichnet sich als nichtjüdischen Zionisten. Er ehielt den Europäischen B`nai B`rith Preis 2014 sowie den Leo Beack Preis des Zentralrat der Juden. Und wo er sonst noch an wichtigen Positionen mitmischt, kann man googeln.

    Julian Reichelt ist ein kleines Rädchen, der als Chefredakteur nach der Pfeife seines Chefs tanzt. Kürzlich hat er sich doch schon mit China angelegt. Dies und der jetzige Bericht wegen der Corona-Sache, schrieb er mit Sicherheit auf Anweisung.

    Was das Ganze zu bedeuten hat, muß man beobachten. Auch, was die BLÖD weiterhin von sich gibt. Was man leider nicht abstreiten kann ist, dass dieses Schmierblatt in einer breiten Schicht der Bevölkerung Gewicht hat. Allerdings sind die Verkaufszahlen wohl auch hier drastisch zurückgegangen. Will man auf Kommando des KKR nur wieder für höheren Absatz sorgen, oder nutzt man die Reichweite jetzt dazu, die Bevölkerung gegen die Regierung aufzuhetzen?

    Man braucht wohl unbedingt einen Aufstand und Bürgerkrieg, um die Zügel weiter stramm zu ziehen. Was böte sich da besser an, als dies über ein Massenmedium wie die BLÖD? Irgendwie muß man doch das träge deutsche Volk aus der Reserve locken können.

    Holzauge sei wachsam! Man sollte nicht vergessen, wer die Bildzeitung gegründet hat.

     

     

     

  2. Schau dir "Herman & Popp: BILD-Zeitung auf neuem Kurs – Was haben die USA damit zu tun?" auf YouTube an https://youtu.be/V0MMmOfhaIs

    Jürgen auch ich habe mir da mal etwas ausgesucht. Es ist etwas weiter gestreut, aber es geht in die Richtung.  Wieder einmal gilt: Folge der Kohle.  Es macht aber wieder VÖLLIG deutlich, was für Rückgratlose und völlig verkommene Wendehälse in den Redaktionen sitzen. Wenn dieser "Redakteur" bisher zu dem stand, was veröffentlicht wurde und nun etwas Anderes schreiben muss, wäre die logische Folge doch eine Kündigung gewesen. Aber Pustekuchen.  

    Was für erbärmliche Gestalten. 

  3.  Im Müllerschen youtube Kanal heißt es in den Kommentaren, ein Freund von Trump häbe die Springersche Presse übernommen, de fakto also, gekauft! Und wie heißt es dann? "Wes´ Brot ich ess´, des´ Lied ich sing´!" …

     Wen dem so sein sollte, hat es es nur bedingt mit "Läuterung" zu tun! Aber, die Journaille war ja schon immer flexibel! …

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