ARD: Wer rettet jetzt den Euro ?

Gestern Abend gab es zur besten Sendezeit in der ARD eine Reportage zum Euro.
Der „Finanzexperte“ Hermann-Josef Tenhagen , Chefredakteur von Finanztest, kam ab 19:30 Min. dort auch zu Wort.

Vorsicht vor seinen Empfehlungen!

— Er würde sein Geld bei der Bank lassen

— Er empfiehlt Festgeldkonto und Aktienfonds

Den Westerwelle und den EU-Deppen Schulz solltet ihr euch besser nicht anhören.

Hier die Sendung:

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/10880904_wer-rettet-jetzt-den-euro-

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Dazu ein Kommentar von Peter Ziemann:

„Diese Art der Berichterstattung wird immer unerträglicher. Vor allen Dingen, wenn dieser Finanztest-Tatsachenverdreher Hermann-Josef Tenhagen mit der Erfahrung eines taz Umweltredakteurs sich anmaßt, als Finanzexperte dem Volk die Unwahrheit zu erzählen.

Da wird die Lebensversicherung im Prinzip als sicher bezeichnet und das eigentliche Problem dieser Branche mit den niedrigen Zinsen für deutsche Staatsanleihen verharmlost.

Oder der faustische Pakt zwischen demokratischen Politikern und den Banken. Da behauptet Tenhagen allen Ernstes, dass die Banken nur deshalb Staatsanleihen aufkaufen, weil sie die bessere Vertriebsorganisation haben. In Wirklichkeit hat diese Mafia über Jahrzehnte die maßlosen Ausgabe-Programme über Staatsschulden ermöglicht – alles für die Befriedigung des Wählers zwecks Wiederwahl.

Wir erinnern uns noch an die Sendung vor mehr als zwei Jahren, wo Tenhagen kontra Gold und pro Schrebergärten gewettert hatte. In der Zwischenzeit ist er da schon etwas vorsichtiger geworden.

Aber er empfiehlt mit Festgeldkonto und Aktienfonds immer noch die systemkonformen Investments – die das Risiko auf größten Vermögensverlust in sich tragen. An den Druck einer neuen Währung – auch als ultima ratio – glaubt er dagegen nicht.

Toll sind auch die Äußerungen des per se – in einer EU-Diktatur der Kommissare gibt es keinen Raum für so etwas wie ein Parlament – machtlosen Präsidenten des EU-Parlaments Schulz. Der behauptet ohne rot zu werden, dass Deutschland bislang überhaupt keinen Preis für die Euro-Rettung bezahlen musste. Schließlich hätten wir nur daran verdient.“

Quelle: bullionaer

 

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