Eine überraschende diplomatische Verschiebung verändert den Nahen Osten. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere arabische Staaten signalisieren Distanz zu einer militärischen Konfrontation mit Iran. Während die US-Marine ihre Präsenz im Persischen Golf ausbaut, verweigern mehrere Länder die Nutzung von Lufträumen und Stützpunkten. Vermittlungsbemühungen Chinas und die stille Unterstützung Russlands verstärken den Eindruck einer neuen regionalen Balance. Analysten warnen vor Fehlkalkulationen, die globale Energie- und Sicherheitsinteressen gefährden könnten.
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Die Zionisten haben die Streitigkeiten unter den Arabern immer bestens ausgenutzt, um ihre Ziele voranzutreiben. In Jerusalem waren das die Adelsfamilie des späteren Großmuftis Efendi el-Husseini und die der Naschaschibi. Und seit Jahrzehnten haben die Zionisten die religiösen Spannungen zwischen den Sunniten, Wahabiten und Schiiten ausgenutzt.
Giselher Wirsing 1939: „Die Familie der Husseini besaß in jenen Jahren den unbedingten Vorrang. Das Amt des Mufti von Jerusalem bekleidete Kamal Efendi el-Husseini, das des Bürgermeisters Musa Kasem Pascha el-Husseini. Allenby beschloß sofort, daß nach dem guten alten Grundsatz divide et impera die Übermacht der Husseini-Familie eingedämmt werden müsse, er setzte Musa Kasem ab und ernannte Ragheb Bey Naschaschibi‚ das Oberhaupt der zweiten großen Familie, zum Bürgermeister der Heiligen Stadt, der dann dieses Amt von der Kriegszeit bis zum Jahre 1934 verwaltet hat.“
Ich würde mich an Stelle des Irans nicht darauf verlassen, daß die sunnitischen Golfstaaten eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Iran ernst nehmen. Es könnte auch sein, daß sie sich jetzt nur bequemen eine Zerstörung ihres Landes durch den Iran zu verhindern, ohne aber echte Sympathie für das Überleben des Irans zu haben. Der Iran müßte also die US-Basen dort trotzdem angreifen nach dem Motto mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.
Die Saudis sind Wahabiten, also eine extrem sektiererische Sekte, die den meisten Sunniten unsympathisch sein dürfte. Deswegen hassen die Wahabiten die Schiiten und haben 2016 auch einen führenden schiitischen Führer geköpft.
Übersicht mit KI: „Der schiitische Geistliche, den Saudi-Arabien hingerichtet hat, hieß Scheich Nimr Baqir al-Nimr (auch bekannt als Nimr an-Nimr).
Er war ein bekannter Kritiker des saudischen Königshauses und wurde am 2. Januar 2016 zusammen mit 46 weiteren Personen wegen Terrorvorwürfen hingerichtet. Die Hinrichtung löste weltweit, insbesondere in der schiitischen Welt und im Iran, große Proteste aus und führte zu einer schweren diplomatischen Krise zwischen Saudi-Arabien und dem Iran.“
Über die Wahabiten:
https://web.archive.org/web/20190821074528/http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=8077
Deswegen ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Iran und Saudi-Arabien meiner Meinung nach nicht möglich. Es könnte sein, daß die sunnitischen Araber und die Wahabiten einen US-amerikanischen Angriff von ihrem Territorium aus offiziell verbieten, aber heimlich doch mit Israel und Trump zusammenarbeiten.
„Der Iran müßte also die US-Basen dort trotzdem angreifen nach dem Motto mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.“
Im Kriegsfall mit Israel und den VSA ist es unabdingbar, daß die US-Basen nicht nur angegriffen, sondern restlos zerstört werden, denn sonst wird der Iran von dort aus erbarmungslos angegriffen werden, und wer meint, US-Basen beherbergen zu müssen, darf sich hinterher auch nicht beschweren, wenn sie auf eigenem Territorium zur Zielscheibe werden.
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„Es könnte sein, daß die sunnitischen Araber und die Wahabiten einen US-amerikanischen Angriff von ihrem Territorium aus offiziell verbieten, aber heimlich doch mit Israel und Trump zusammenarbeiten.“
Nicht „Es könnte sein“, sondern es wird so sein, weil die Araber ein hinterhältiges Volk sind, dem nicht zu trauen ist !!!