Andreas Popp: Die Ruhe vor dem Sturm

Wann kommt der globale Finanzcrash? Während viele Börsengurus, Turbobanker und Finanzjongleure des Kasinokapitalismus immer noch so tun, als würde sich die Finanzwelt ewig und immer schneller weiterdrehen, wird der bereits laufende Zusammenbruch des weltweiten Geldsystems immer deutlicher sichtbar. Der aktuelle US-Präsident trifft mit vielen Äußerungen den Kern der wahren Zusammenhänge. Daran ändert auch das orchestrierte Pauschal-Bashing der weltweit gleichgeschalteten Presselandschaft nichts.

Im Interview mit Robert Stein erläutert Wissensmanufaktur-Gründer Andreas Popp entwaffnend klar seine Sicht der Dinge. Er sieht den Euro, der trotz der vielfachen Warnungen eingeführt wurde, als eine der Hauptursachen des dramatischen Wertverfalls. Der Wirtschaftsforscher bemängelt die „Politik der verworfenen Zinssituation“ und beleuchtet die Hintergründe und Abhängigkeiten des Marktes.

Der wahre Zustand des globalen Geldsystems wird dramatisch verschleiert. Das sollte uns aber nicht über die extremen Spannungen in der Finanzarchitektur hinwegtäuschen.

Andreas Popp: Die Ruhe vor dem Sturm
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41 Kommentare

  1. 09.02.2019

    Die "Ruhe vor dem Sturm" ist insofern enttäuschend, als man dann doch nicht erfährt,  wie und wann  der große Crash kommt.  Kluge Menschen, wie Max Otte, warnen auch vor dem dramatischen Ende, halten sich jedoch bescheiden zurück hinsichtlich des genauen Zeitpunkts.  

    Das wüßten wir doch alle garzugerne wissen, wann wir hier von dannen ziehen müssen, so daß wir punktgenau zu diesem Abschied noch unser ganzes Ersparnis verpulvern können.  Wie schade doch auf dem Sterbebett feststellen zu müssen, wieviel man falsch disponiert hat und soviel zurückläßt!

    Schon Jesus hielt es für angebracht, sich über den Zeitpunkt zurückhaltend zu äußern, wann das Himmelreich kommt.

    Die Crash-Vorbereitung ist eine Lebenseinstellung, genauso wie man jederzeit bereit sein muß zu sterben!!!

    Dem vorausgestellt, halte ich es tatsächlich für wahrscheinlich, daß diese Jahr der große Krach kommt, weswegen jeder seine Sachen in Ordnung halten sollte, vor allen Dingen alle Schulden vermeidet,  denn aus der möglicherweise gar nicht zutreffenden Ideologie der Freiheit des Willens, d. h. der Mensch sei frei, wird man demjenigen, der aus einer vermeintlichen Willensfreiheit heraus sich verschuldet hat einen bösen Strick drehen, wenn man die Zinsen erhöht.

    Unser Wirtschaftsleben ist einem Alkoholiker vergleichbar, der eine gewisse zeitlang noch arbeiten kann, aber dann doch an Leberzirrhose verstirbt.  Daß was sich die Bundesregierung und der Bundestag in der letzten Zeit so wirtschaftlich geleistet hat, ist so formvollendeter Quatsch, daß die Natur (oder Gott) das einfach nicht mehr ertragen kann, was sich dann in massenhafter Arbeitslosigkeit manifestieren wird:  Ende des Immobilienbooms, Elektroautos mit einem Radius von 250 km, Dieselautos verteufeln, 30 Milliarden Euro Strafe für VW, ca. 2 Mio. Migranten reinlassen, die wir nie werden gebrauchen können, Deutschland zum Tummelplatz der Heuschrecken und Kapitalhaie verkommen lassen, SPD ist arbeiterfeindlich und führte Hartz4 ein, Verteufelung der Kohlekraftwerke, Klimamärchen bzw. Änderungen, an denen wir nichts ändern können – und genau genommen auch nichts wollen, Null- und Negativzinspolitik,  externe Schocks: globale Abkühlung der Weltkonjunktur, insbesondere in China, Angriffe gegen die Deutsche Bank, alle Banken stehen schon wieder vor der Pleite, Versuche das System zu stabilisieren durch Raubzüge wie jetzt seitens der EU und USA gegen Venezuela, Aufruhr in Frankreich, Streit zwischen Italien und Frankreich, weil letzteres Libyen zerstörte, was damit das Tor nach Italien aufmachte,  gespielte Brexit-Komödie mit dem Ziel doch in der EU zu bleiben, unentwegte Angriffe auf Trump, die ganze Welt in Unordnung usw usw. Und zu alledem gibt eine Agentin des Zionismus mit Lieschen-Müller-Stimme und DDR-Bildung ihren Senf ab und bringt es fertig zu sagen, wie sehr uns die Nato in Mitteleuropa den Frieden bewahrt hat, obwohl ihr Vater gerade deswegen in die DDR ging.  Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich!  Sind denn alle bekloppt??? D. h. so geht es bestimmt nicht mehr lange weiter!

    Man beobachte dieses Jahr die Karnevalssitzungen.  Die Karnevalisten könnten dieses Jahr Lachsalven hervorrufen, indem sie nur die bestehenden Realitäten schildern.  Vermutlich bringen sie deswegen dieses Jahr nur so alberne Sketche aus dem Eheleben und ähnliches.

  2. Werter Jürgen,

    mit den Inhalten muß ich mich erst noch befassen.

    Aber, allein der Klang deiner Worte, läßt auf Resignation schließen! Ist dem so?

    • "Aber, allein der Klang deiner Worte, läßt auf Resignation schließen! Ist dem so?"

      Abends neige ich immer zu Zynismus oder witzigen Ideen. Warum weiß ich auch nicht.  Ich bin jetzt 72 und beabsichtige noch nicht die Mücke zu machen.  Als Du geboren wurdest, 1963, bin ich als Austauschschüler nach Amerika gefahren.  Lang, lang ist es her, man hat mich jedoch wieder zum 55. Ende der High School (1964) eingeladen.

      Im vergangenen Jahr hatte ich vier Netzhautoperationen des linken Auges, weil die Netzhaut sich immer wieder ablöste.  Zweimal bekam ich diverse Gasgemische, einmal schweres Silikonöl und zuletzt leichtes Silikonöl.  Am 7. März soll das Silikonöl wieder entfernt werden in  einer der besten Augenkliniken  Deutschlands.  Das hat mir den ganzen letzten Sommer verdorben.  Ich weiß nicht, ob es mit dem Alter zusammenhängt oder mit der Spätfolge einer MRSA-Infektion im Jahre 2007.  Man muß es nehmen, wie es kommt.
      Gute Nacht, Du tapferer Familienvater und Großvater zweier Enkelkinder!

      • Nun, manchmal ist ein Organ schlauer, wie der Träger desselben?

        Und verweigert dann den Dienst? Weil, in dem Fall, es nicht mehr auszuhalten ist, was gesehen wird?

        Ich gebe zu, ich weiß es nicht abschließend zu beurteilen! Zu viel beeinflußt durch Germanische Heilkunde? Wie auch immer! Der Mensch weiß gar nichts! 🙂

        Wie auch immer, Ich wünsche vollständige Genesung!

        Jürgen

      • Das Video ist von Michael Vogt. Kennst Du die Stimme nicht?

        krisenfrei hat leider nicht die finanziellen Mittel für derartiges Equipment. Außerdem fehlt uns auch das gewisse Know how. Die ca. 4,5 kEuro Gesamtkosten, die durch die Anzeige von Denunzianten entstanden sind, schmerzen doch sehr. So ist das leider in einem UNRechtsstaat.

        Vor etwa 33 Jahren hatte ich ein Jobangebot in Spanien bei einer Exportfirma. 1984 bin zum ersten Mal alleine nach Spanien getrampt. Unterwegs viele liebe Menschen, u.a. auch in Frankreich, kennengelernt, Spanien ist ein schönes Land mit vielen tollen Menschen, aber ich konnte von heute auf morgen nicht alles aufgeben. Politisch jedenfalls ist das Land genauso beschissen wie Merkel-Deutschland – dem US-Imperium verpflichtend. Amen.

    • 09.02.2019

      Die reale Gefahr eines amerikanischen Staatsbankrotts hatte ich oben gar  nicht erwähnt.

      Solange das System noch mit gedrucktem Geld stabilisiert werden kann, wird es zu keinem großen Crash kommen; das System ist erst am Ende bei einer Massenarbeitslosigkei, und diese Gefahr ist jetzt viel realer als früher, genauso wie die Vermeidung der Arbeitslosigkeit durch Rüstungen für einen Krieg.  Ende Dezember drohte der DAX unter 10000 zu fallen, der Nikkei unter 20000, der Dow Jones unter 22000, bis dann die Zentralbanken eingriffen und die Kurse wieder um ca. 10 % höher trieben.

      Ernst Wolff hat das gut beschrieben:

      https://krisenfrei.com/fed-kapitulation-beweist-das-system-laesst-sich-nicht-mehr-normalisieren/

      "Im Dezember 2018 fielen die Kurse an der New Yorker Aktienbörse so stark wie in keinem Dezember seit der Großen Depression. Der rasante Abwärtstrend sandte Schockwellen durch das globale Finanzsystem, die Welt schien plötzlich vor der nächsten großen Finanzkrise zu stehen.

      Dann kam es zwischen Weihnachten und Neujahr zu einer dramatischen Kehrtwende: Die Kurse begannen eine rasante Aufholjagd und bescherten dem Dow Jones einen Börsenjanuar, wie man ihn seit Jahrzehnten nicht gesehen hat.

      Das dramatische Auf und Ab war kein Zufall: Der Einbruch im Dezember war das Ergebnis der strategischen Umkehr der FED, die 2018 begonnen hatte, die Geldzufuhr ins System zu stoppen, ihm sogar Geld zu entziehen und die eigene Bilanz zu bereinigen.

      Die Umkehr nach Weihnachten dagegen war auf zwei Reaktionen aus der Politik und der Bankenwelt zurückzuführen: Zum einen griff in den USA das 1986 unter Ronald Reagan geschaffene Plunge Protection Team, das über eine der größten Schwarzen Kassen der Welt verfügt, auf Geheiß von Finanzminister Mnuchin in die Märkte ein. Zum anderen sendete die Federal Reserve als weltweite Nr. 1 unter den Zentralbanken ein klares Signal aus: Sie wird ihre Abkehr von der Politik des billigen Geldes nicht – wie noch im Dezember großspurig angekündigt – „auf Autopilot“ fortsetzen, sondern an die Bedürfnisse der Märkte „anpassen“ und die Anfang Dezember angekündigten Zinserhöhungen vorerst aussetzen."

      • In meinem Buch bin ich ausführlich auf das Plunge Protection Team eingegangen. Hatte ich Dir die PDF-Version des Buches noch nicht zugeschickt?

        Du weißt sicherlich auch, dass die SNB und viele andere Zentralbanken riesige Aktienpakete hält. Einen plötzlichen Börseneinbruch können sich die RoteSchild-Zentralbanken überhaupt nicht erlauben. So etwaqs wird vorher untereinander abgesprochen.

        • Ja, ich hatte sogar von dem David Stockman, Volkers Gehilfe beim  Plunge Protection Team sein Buch gekauft.  Die Schweizer Nationalbank soll riesige Aktienpakete von Apple haben. Da wir sich der Jodan gar nicht freuen. 

          Du hast mir freundlicherweise Dein Buch geschickt, aber ich muß Dir beichten, daß ich es noch nicht gelesen habe.  Mea maxima culpa.

    • Was ich immer noch nicht ganz verstehe…
      Halte auch etwas Edelmetall. Doch was soll man bei einem Crash damit tun?
      Blech kann man nicht essen. In Geld eintauschen ist auch witzlos,
      da bedrucktes Papier ja dann eh nichts mehr wert sein wird.
      Wieso wird heute also der rasante Goldpreisanstieg (im Falle der Krise) so propagiert?
      In Gegenleistung WOZU? Was macht man damit?

      Habe also daher möglichst in Sachwerte investiert. Alles was hilft, um möglichst lange über die Runden zu kommen. Auch Tauchartikel, die ich selbst gar nicht brauche.
      Doch wiegesagt: Was ist mit dem Metall? Wie und wann kann/wird einem das nützen?
      Ein komplett neues weltweites Bankensystem müßte sich etablieren, oder.
      Wie lange dauert sowas?

      • Zulu,

        Deine Fragestellung ehrt Dich ungemein!

        In was auch immer anzulegen, ist eine materialistische Einstellung, solange sie nicht die Grundbedürfnisse befriedigen kann!

        Was brauchen wir denn? Ein Dach über dem Kopf, Kleidung, Nahrung und Wärme! Letzteres auch im Sinne von Liebe! Daß diese uns auch keine Kanzlerin zu geben geneigt ist, ist klar! Dennoch bedürfen wir ihr!

        Damit gemeint ist nicht nur die erotische Liebe. Sie hat ihre Zeit. Und wenn man Glück hat, bzw. daran arbeitet, überdauert sie diese. Manifestiert sich in einer ganz anderen, anhaltenden Qualität!

        Die allerletzte Sicherheit erfahren wir allerdings nur im "Glauben", maybe, in einer Vorstellung von einem Besseren! Angsthase spricht von einem "Stöckchen", daß es zu ergründen gilt! Sehr vermutlich, schließt es das mit ein!

        Wir sind nicht dazu geboren, am Materiellen uns festzuhalten! Es gibt ein Leben nach dem Leben! Alle Furcht, alle Angst ist vergebens! Es ist egal, ob wir heute sterben oder morgen. Zu sterben, das gegenwärtige Leben zu verlassen, darum kommen wir eh nicht herum! Also, was soll´s? 🙂

         

      • 09.02.2019

        Hallo Zulu,

        Edelmetalle eignen sich hauptsächlich für die Zeit nach der Krise, wobei die Frage besteht, ob Du dann überhaupt noch lebst oder sich der Staat nicht zu Deinen Ungunsten verändert hat.  Die Stückelung in Gold ist ungeeignet, um einen Eimer Kartoffeln zu kaufen, da wären Silbermünzen besser, aber für die hatte Schäuble sinnigerweise wieder die 19 % Mehrwertsteuer eingeführt.

        Für Dich als jungen Mann wären veredelte Walnüsse zu empfehlen, sofern Du ein Grundstück hast, weil sie bei guter Trocknung und Lagerung mindestens 3 Jahre haltbar sind ohne Geschmacksverschlechterung, nahrhaft und gesund, für Krisenzeiten bestens als Nahrung geeignet, auch als Tauschmittel.  Empfehlenswert sind französische Sorten wie Franquette und Parisienne, die sehr spät blühen und deswegen weniger spätfrostgefährdet sind als die deutschen Sorten (Klone).

        Wenn Du Dich näher für Walnüsse interessierst, kannst Du einiges auf meinen Seiten nachlesen:

        http://www.grundeigentum.net/?page_id=1214

        http://www.grundeigentum.net/?page_id=594

        http://www.grundeigentum.net/?page_id=613

        http://www.grundeigentum.net/?page_id=1110

        Gute Nacht!!!

      • Zulu,

        bei der Währungsunion 1948 bekam jede Person als Erstausstattung einen Betrag von 40,- DM und einen Monat später nochmals 20,- DM ausgezahlt.

        Jetzt stell Dir mal vor, Du hättest zu der Zeit einige Unzen Gold gehabt und diese in DM tauschen können. Bei einem Kilo Gold hättest Du plötzlich zu den Reichen gehört.

        Silberunzen solltest Du haben, um im Notfall Lebensmittel direkt beim Bauern zu haben. Was meinst Du wohl, warum einige Bauern nach dem WKII reich geworden sind.

        • Was nützt es, in der Zukunft, zu den Reichen gehören zu können? Wenn es nichts  zu Fressen gibt? Wir sprechen hier, im Gegensatz zur Vergangenheit, von einem Europa, daß doppelt so viele Köpfe zählt, wie einstmals! Welches heute schon auf Einfuhren von Grundnahrungsmitteln angewiesen ist!

          Ebenso auf Saatmittel von Monsanto, deren Keime nicht fortpflanzungsfähig sind! Ja was jetzt? Wer bietet mehr?

          Und, mal ganz praktisch betrachtet; wenn auch nur zwei Prozent ihre Silber- oder Goldstückchen gehortet haben, das schützt oder rettet vor was?

          Vor der Überzahl derer, die ebenfalls Hunger haben und keine, ach so wertvollen Metalle? Ihre Kinder dennoch am Leben erhalten wollen?

          Man kann sich selbst in die Tasche lügen wollen oder auch lügen lassen!

          Aber, das wird nichts! Ohne mich!

           

          • Ich würde die Gier der Menschen nicht unterschätzen. Jeder Bauer hat etwas, dass er verkaufen würde, so wie Dieter sagte, war es auch nach dem Krieg. Was glaubst Du, was ein Bauer nehmen würde, wenn Geld seinen Wert verloren hat? Ich weiß von meiner Großmutter, wie es damals war. Bauern haben immer was zu essen. Der eine hat Kartoffel, der andere Milch und Wurst, der nächste Eier und Hühner usw. . Als damals alles zerstört war, so erzählte mir meine Oma, haben die Bauern anfangs fast alles genommen, was Wert hatte. Teppiche, Schmuck usw.. Aber irgendwann waren die Scheunen voll davon. Dann ging nur noch Bares. Und das war damals Gold und Silber, was sie später in die nächste Währung tauschten. Wie willst Du in solchen Situationen an Essen für Deine Familie kommen, wenn Deine Vorräte aufgebraucht sind? Und wenn Du Dein Haus verlassen müßtest, willst Du dann Raviolidosen mit Dir rumschleppen? Soll ich Dir was sagen? Ich glaube wir sind alle zu naiv um zu wissen wie es tatsächlich wäre, wenn solch krasse Situationen eintreten würden. Wir stellen uns das in der Theorie vor, aber die Praxis und Realität würde uns wie ein Hammer treffen. Denn wenn hier solch ein Chaos ausbrechen würde, wäre die Wohlstandsgesellschaft  spätestens nach 3 Wochen extrem dezimiert. Besonders in den Städten. Deswegen behaupte ich, dass man sowas nur auf dem Land einigermaßen überleben kann, wo man beim Bauern für einen Silberling was zu essen ergattern kann.Wie oben schon gesagt, Bauern sind auch nur Menschen mit Gier.

            • Sicherlich, es würde uns erschlagen!

              Nur, was hilft da eher weiter? Silberstücke oder eine nachbarschaftliche Beziehung? Wir sind doch schon heute selbst auf dem Lande nicht mehr in der Lage, die nächste Ortschaft zu versorgen!

              Wie soll das erst nach einem Krieg oder auch nur einem Börsencrash aussehen? Wir, im Zollernalbkreis, haben, als große Kreisstadt, genau zwei Bauernhöfe in unmittelbarer Nähe, für ca 33.000 Einwohner! Das wird nicht mehr funktionieren! Das war einmal!

              Entweder, Du hast selber vorgesorgt (keiner weiß. ob es ausreichen wird) oder Du gehst unter!

              Ich halte es ebenfalls "für ein Verbrechen an der Menschheit" wenn man uns in dieser Hinsicht, Hoffnungen auf ein Überleben machen möchte!

              "Gold und Silber lieb´ ich sehr!" Vor allem, wenn andere es mir abkaufen!

              Damit wäre dann alles gesagt! Wie von Dir sebst angesprochen, Theorie und Praxis sind zweierlei Paar Stiefel!  

              Du bist doch sonst nicht so unverständig?

              • Silbermünzen natürlich auch, Jürgen II & Angsthase, für den kleinen Warenwert, richtig. Bin sehr genügsam und brauche nicht viel. Nur daher hab ich mir damals die Metalle geholt. Klingt bescheuert…aber… "ich wußte eh nicht recht wohin mit dem Geld". Was soll ich mit nem Porsche? Kein Bedarf. Muß Sinn machen. Hab halt alles gespart für eine Rente oder eine Situation wie jetzt, wo einen der Staat bereits zum zweiten Mal im Stich lässt. Sonst säße ich längst in der Fußgängerzone.

                Zeug wie Windeln, Klopapier & Damenbinden. Muß man sehen: Was würden die unvorbereiteten Leute zuerst brauchen wollen? Solche einfachen Dinge. Jupp, und Schnaps & Zigaretten natürlich, sonst werden sie grantig. Dutzendweise Müllsäcke zur Entsorgung, Spax-Schrauben, Folien, Klebeband zum verrammeln von eingeworfenen Fenstern usw. Kostet heute alles kein Geld & wird nicht schlecht. Sinnvolle Tauschware eben.

                Samen habe ich auch eingelagert. Züchte selbst jedes Jahr entweder auf dem Balkon & beim Vaddi im Garten. Zum Üben oder eben Eigenverzehr. Schmeckt einfach viel besser! Zur Selbstversorgung würde es aber nicht reichen. Jürgen hat recht, man muß darauf achten, nicht die F1-Hybrid-Saat zu kaufen, wenn man sich anschließend Ableger ziehen will. Steht drauf.

                Nun, Survival ist ja mein Hobby seit der Kindheit. Das schließt Krisenvorsorge natürlich mit ein. Alle möglichen Szenarien durchspielen…Was wäre wenn? Was machst Du wenn? All das kann man ja heute üben, und wenn etwas schiefgeht fährt man halt wieder nach Hause und überdenkt die Sache nochmal. Vieles lernt man eben nur durch ausprobieren. Das Wissen im Kopf ist das aller Wichtigste, denn das kann einem keiner mehr nehmen. Mein Anspruch: Du mußt auch mit NICHTS klarkommen können! Ausrüstung ist immer nur Luxus…welche sich hier über die Jahre mittlerweile doppelt und dreifach anhäuft hat, lol Darum verschenke ich auch oft. Vorletztes Jahr hat die Familie zum Beispiel je ein Auto-Survival-Bag bekommen, von mir selbst zusammengestellt. Damit überlebt man (fast) alles! 🙂

                Wie schmeckt ein Grashüpfer? Wie bekomme ich einen Wurm aus der Erde? Wie zerlegt man Wild & Fische? Welche Pflanzen kann man essen? Wie erkennt man sie? Wie macht man Feuer im Regen? Wie baut man Fallen & Unterkünfte? Messer schleifen/Messer bauen! Bogen bauen…all so Zeugs.

                Hab ich von meinem Opa geerbt. Der ist 1946 in Russland ausgebüchst und 1,5 Jahre nach Hause gelaufen. Mit Nichts durch Feindesland, über 1000km. Es gibt mir persönlich ein beruhigendes Gefühl von Sicherheit zu wissen: Ja, Du kannst das schaffen, wenn Du weißt wie. Egal was da komme. Wie Jürgen auch sagt: Und morgen fährt Dich der nächste Laster um. Das kann natürlich auch passieren! Dann ist das halt so. Aber vor sowas hab ich keine Angst.

                Gute Idee, schreib mal einen Artikel dazu! Heißt hier schließlich Krisenfrei🙂

                Hier war ich früher oft unterwegs und hab auch mit den Leuten trainiert: http://www.human-survival-project.de/

                LG Zulu

              • Jürgen, wenn solch schlimme Zeiten kommen würden, wäre mir narürlich die eigene Familie näher wie die Hose. Und dann erst kommen andere dran, wenn es noch reicht. Denn wenn es ums Überleben geht, fällt überall die Moral auch bei Freunden, die dann ganz schnell zu Feinden werden können. Und warum soll ich dann die Gier anderer nicht nutzen, damit die eigene Familie überleben kann? Ist doch immernoch besser, als jemanden wegen einem Sack Karoffeln totzuschlagen, oder?

                • Angsthase, auf diese Situation kann man sich fast überhaupt gar nicht vorbereiten, oder? Also, den psychologischen Faktor. Das wird sich erst durch die jeweilig-gegenwärtige Lage herauskristallisieren. So tough ich auch immer daher reden mag mit meinen ganzen Vorbereitungen…ich weiß schlichtweg auch nicht, was mit mir passieren wird, if the shit hit´s the fan.

                  Sämtliche Moralvorstellungen würden eventuell über Bord fallen, wie Du schon sagst. Da werden möglicherweise selbst Freunde zu blutrünstigen Fressfeinden. Darum sollte man auch nicht zu vielen Leuten erzählen was man so in petto hat. Außer es sind wirklich Hobby-Teiler. Ich sehe uns Menschen oft als eine Art durch Zivilisation gebändigte Tiere. Aber wehe die fällt weg. Nach einer Woche Kollaps herrscht vermutlich Mord & Totschlag. Dann kommt das Ungetüm in uns hoch? Doch, könnte sein…jedenfalls in der aktuellen Gesellschaftsformation/Zusammensetzung.

                  • Zulu, das stimmt. Vielleicht meinen wir nur uns vorbereiten zu können, um uns damit selbst zu beruhigen. Aber ich glaube, wenn solch eine Situation eintreten würde, dann würden wir nach Instinkt und nicht nach Moral handeln. Und der Instinkt ist das Überlebenwollen in jedem Menschen. Ich hoffe inständig, dass wir nie in solch eine Situation kommen und sich alles irgendwie noch anders regeln wird.

                    • Das hoffe ich auch. kiss
                      (wollte schon immer mal dieses Herz einbauen, hihi!)

                      Die Frage bleibt, selbst wenn wir nach Verstand handeln würden, wie handeln die anderen? Da muß mit allem gerechnet werden.

                    • 10.02.2019

                      "Und der Instinkt ist das Überlebenwollen in jedem Menschen. Ich hoffe inständig, dass wir nie in solch eine Situation kommen und sich alles irgendwie noch anders regeln wird."  

                      Es könnte sein, daß unser Trieb uns zum Überleben treibt, und wir dabei keine Rücksicht auf andere Menschen nehmen, was im Widerspruch zu unseren ethischen Prinzipien stehen könnte.  Es handelt sich also um ein Kampf des "Es" gegen das "Über-ich", welches das "Es" bei den meisten gewinnt.  So ist bekannt, daß die an sich  liebenswürdigsten Gentlemen beim Untergang der Titanic Frauen und Kinder aus den Rettungsbooten schmissen, um für sich selbst Platz zu schaffen.  Der Vater eines Freundes von mir hat als Leutnant 1945 in Ostpreußen einen Kahn an sich gerissen, mit dem die Bevölkerung den Russen entkommen wollten und ist mit seinem Zug selbst so dem sicheren Tod entkommen.

                      In einer Krisensituation haben Menschen, die instinktgetrieben sind, große Vorteile gegenüber Vernunftmenschen, weswegen ich im großen Bogen Krisen vermeiden muß, weil mein "Es" vielleicht nicht stark genug ist gegen mein "Über-ich".  Jesus ist auch nicht getürmt, als er die Gefahr kommen sah.  Das sagt auch Thukydides:

                      Bürgerkrieg in Kerkyra (Korfu), Buch III, Kapitel 81 ff.

                      (Die demokratische und die Adelspartei bekriegten sich im Kampf um die Herrschaft.)

                      http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Thukydides_Kerkyra_III.pdf

                      "Sieben Tage lang seit der Ankunft Eurymedons und der sechzig Schiffe, solange er dablieb, mordeten die Kerkyrer jeden, den sie für ihren Gegner hielten; schuld gaben sie ihnen, daß sie die Volksherrschaft stürzen wollten, aber manche fielen auch als Opfer persönlicher Feindschaft, wieder andere, die Geld ausgeliehen hatten, von der Hand der Schuldner. Der Tod zeigte sich da in jederlei Gestalt, wie es in solchen Läuften zu gehen pflegt, nichts, was es nicht gegeben hätte und noch darüber hinaus. Erschlug doch der Vater den Sohn, …

                      Denn im allgemeinen heißt der Mensch lieber ein Bösewicht, aber gescheit, als ein Dummkopf, wenn auch anständig; des einen schämt er‚ mit dem andern brüstet er sich.  …

                      So kam in der hellenischen Welt durch die Bürgerkriege jede Art von Sittenverderbnis auf, und die Einfalt, die mit edler Art so nah verwandt ist, ging unter im Hohn; mit mißtrauischer Gesinnung gegeneinander zu stehen wurde das Herrschende. Denn um zu schlichten war kein Wort unumstößlich‚ kein Eid fürchterlich genug, und da alle besser fuhren mit Berechnung, bei keiner Hoffnung auf Verlaß, suchten sie lieber jedem Schaden vorzubauen und konnten nicht mehr vertrauen. Und die geistig Schwächern vermochten sich meist zu behaupten; denn in ihrer Furcht wegen des eignen Mangels und der Klugheit ihrer Gegner, denen sie sich im Wort nicht gewachsen fühlten, und um nicht unversehens einem verschlagenern Geist in die Falle zu gehen, schritten sie verwegen zur Tat; die aber überlegen meinten, sie würden es schon rechtzeitig merken und hätten nicht nötig, mit Gewalt zu holen, was man mit Geist könne, waren viel wehrloser und kamen schneller ums Leben.

                • Angsthase,

                  freilich sind einem die Eigenen immer näher! So sollte es ja auch sein … Auch wenn man uns dazu nötigt, die ganze Welt retten zu müssen.

                  Aber, ich bleibe dabei, es wird nicht mehr so laufen, wie nach dem letzten Krieg! Es sind einfach zu viele Menschen hier versammelt, als das auch nur drei Wochen Stillstand überbrückt werden könnten!

                  Die Besorgung von Nahrungsmiteln ist doch heute ebenfalls "just in time"!  Wer hat heute noch Vorräte? Und die Läden sind auch binnen kürzester Zeit leer!

                  Laß mal die Energie- oder Wasserversorgung zusammenbrechen, dann ist ruckzuck Schicht im Schacht!

                  Was nützen dann noch Silberlinge?

                  Wie gesagt, wenn man sowas propagiert …

                  • Jürgen, darum gilt es ja auch möglichst die ersten Wochen gar nicht aus dem Haus zu müßen. Einmal am Tag kommt der Lidl-Laster, genau, just in time. Von der Hand in den Mund. Wenn nun noch der Strom ausfällt geht aber nicht mal mehr die Ladentüre auf. Dann ist für viele Menschen guter Rat teuer…bzw., dann wird die Tür halt eingetreten & sich um die letzten Reste geprügelt. Die ersten Toten. Das geht ruckzuck, bin ich ebenfalls fest von überzeugt bei unserem heutigen Lebensstil.

                    Gab bei Günther Jauch vor vielen Jahren mal eine Sendung, die sowas thematisierte. Da haben sie Konserven-Dosen aus den 50´ern geöffnet und live verkostet:) Alle Zuschauer waren angeekelt, aber die waren tatsächlich noch gut! Hat mich auch überrascht.

                    Zum Rumschleppen natürlich zu schwer, aber als Notvorrat sehr lange haltbar…weit, weit über MHD. Nudeln & Reis sowieso. Überhaupt alle getrockneten/gedörrten Lebensmittel. Auch Fleisch.

                    Hab mir damals so einen Dörrautomaten gekauft, war gar nicht teuer (40€?). Seit dem verzichte ich z.B. auf Instant-Brühe, denn getrocknetes/geschnibbeltes Suppengemüse hält sich locker ein paar Jahre im Glas. Sobald Wasser zukommt, quillt es wieder auf. Yummi!

                     

                  • "Wer hat heute noch Vorräte"?

                    Die Leute auf dem Land. Da heute dort der Lebensmittelladen nicht mehr um die Ecke ist und die Leute mit dem Auto zum nächsten Supermarkt fahren müssen, haben fast alle Vorräte. Meine gesamte Nachbarschaft bis auf eine Ausnahme (jung, dynamisch und erfolglos) hat in ihren Kellern Vorräte für lange Zeit. Zudem haben viele hier auch noch Gemüsegärten und teilweise eigene Brunnen. Ein Bach für Brauchwasser ist auch in unmittelbarer Nähe. Abgelagertes Holz gibt es auch in Massen, weil einige hier mit Holz handeln und alles voller Wald ist. Tierhaltung gibt es auch. Die ganzen Jäger nicht zu vergessen. Silberlinge sind nur für den absoluten Notfall gedacht. Ich kann ja nur für meine Umgebung sprechen, wo ich alles schon ausgelotet habecheeky.  In den Städten würde es sicherlich dramatisch werden. Aber wie gesagt, ich hoffe, dass das bei der Theorie bleiben wird.

                    • Angsthase,

                      ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, daß ich Dich da etwas angegangen habe?

                      Du weißt ja, ich liebe Dich heiß und innig! 🙂

                      Es bot sich halt an, die Diskussion auch mal in andere Bahnen zu lenken. Was ja durchaus angenommen wurde!

          • 10.02.2019

            "Ebenso auf Saatmittel von Monsanto, deren Keime nicht fortpflanzungsfähig sind! Ja was jetzt? Wer bietet mehr?"

            Für den Ernstfall sollte man nur geringe Arten von wichtigem Gemüse anpflanzen, wozu man keine teuren Samen kaufen muß.  Interessanterweise gibt es viele Samenangebote beim Toom-Baumarkt usw., die so teuer sind, daß der Preis des Samens kaum die Ersparnis beim Kauf des Gemüses in der Erntezeit aufwiegt.  Ich baue, altersbedingt, nur Paprika und Tomaten an.  Von Paprika habe ich noch ca. 10 kg eingefroren.  Heute werde ich wieder Paprika aussäen.  Ich nehme die Sorte Kapia, rote Spitzen aus Marokko vom Aldi, mit der ich im vergangenen Jahr beste Ergebnisse erzielt habe.  Im Handel werden 10 Samen angeboten für 1,90 Euro:

            http://www.griechische-pflanzen-und-samen.de/Kapia-Paprika-aus-Ungarn

            Ich habe aber schon ca. 300 Samen aus einer Packung für 500 g für 0,99 Euro vom Aldi!

            Tomatensamen stelle ich auch aus meinen eigenen Pflanzen her:  Ochsenherz .  Groß, nicht besonders rot, kaum wässrig, wenig Braunfäule:

            https://www.samenfritze.de/search?sSearch=Ochsenherz&gclid=EAIaIQobChMI6qPGpN-w4AIVlE8YCh3hlQr6EAAYAiAAEgKE6vD_BwE

            Die Sorte degeneriert auch nicht, wenn man mehrere Jahre sie immer wieder neu vermehrt.  Meine Kürbisse mit schalenlosen Kernen degenerieren auch seit Jahren nicht.   Im Keller habe ich Kartoffeln vom Aldi, Sorte Annalena, aus 86570 Inchenhofen, die alle austreiben.  Wenn man aufpaßt, kann man durchaus noch Kartoffeln kaufen und anpflanzen, deren Austrieb noch nicht chemisch gehemmt wurde.

            Fazit:  Man kann fast alle Samen selbst heranziehen – und dann auch in geradezu ungeheurer Menge! Es müssen also keine F1-Hybriden sein, deren Nachkommen nicht mehr samenecht sind.  Auch der deutsche Pfirsich aus Bonn "Roter Ellerstädter" ist samenecht und kann aus seinen Kernen nachgezogen werden.

        • @Dieter: Ja, wie gesagt, Geld kann man trotzdem nicht essen. Auch die Bauern nicht.
          Man müßte denen also auch Gegenleistung anbieten, was für sie von Nutzen ist, oder?
          Sprich Arbeitskraft in irgendeiner Form.

          Meine Busse stehen auf einem Bauernhof. Dort hinzukommen wäre (je nach Situation) einer der ersten Fluchtpläne. Raus aus der Stadt! Ob mit Opel Corsa, Fahrrad & Satteltaschen oder zu Fuß mit Sackkarre. Egal.

          Dennoch würde ich versuchen, so lange wie möglich hier auszuharren. Bin für ca. 3 Monate autark. Das ist nicht viel, aber ich will auch nicht so´n Über-Prepper werden. Hauptsache man hat immer den Plan B, C, D im Hinterkopf für sich durchgespielt.

          Selbstverständlich werden die wenigen verbliebenen Bauern unsere Lebensretter sein und somit endlich wieder angesehen und wohlhabender werden als heutzutage.
          (Sowieso eine Sauerei wie die von der EU runtergewirtschaftet worden sind…)

          Darum hoab i mir denkt: Machst Dir VW-Busse zurecht. Alles drin.
          Kann darin wohnen, Strom, Heizung, Kochen, Schlafen, Angeln und alles. Was will man mehr? Und man ist niemandem so etwas wie Miete schuldig. Wird man halt zum germanischen Zigeuner:) Ach…sind halt alles nur Überlegungen. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.

  3. Moin Jürgen II,

    In einer Krisensituation haben Menschen, die instinktgetrieben sind, große Vorteile gegenüber Vernunftmenschen, weswegen ich im großen Bogen Krisen vermeiden muß, weil mein "Es" vielleicht nicht stark genug ist gegen mein "Über-ich". 

    Jetzt bringst auch schon den Sigmund ins Spiel. Es stimmt, was Du schreibst.

    Belesen bist, das muss man Dir lassen. Und welche Rolle spielt hierbei das "ICH"? Vermutlich – jeder ist sich selbst der Nächste.

    • Dieter,

      wenn der gemeine Mensch heute noch ein ausgeprägtes Ich hätte, sähe es vermutlich ganz anders aus?

      Wovon leben denn unsere ganzen Ideologien und Glaubensrichtungen (und damit deren Nutznießer)? Nur vom Über-Ich! Sie alle spielen Papa und saugen uns damit aus! Im Gegensatz zu dem einen leiblichen, der wohl eher unser Wohlergehen im Auge hat. Auch wenn er Bedingungen stellen mag … 🙂

      Es scheint immer ein Grundproblem zwischen Es und Geist zu sein, das wohl nie aufgelöst werden kann? Jegliche sittliche Erkenntnis hat wohl hintenan zu stehen, wenn es um´s Überleben geht?

      Also doch, "das Tier Mensch"?

    • Das stimmt wohl Dieter.

      Und welche Bevölkerungsgruppe ist von Natur aus am Instinkt-Getriebensten? Murksels Gäste. Dadurch sind sie gefährlicher gegenüber uns Vernuft-Menschen, jepp. Weiß ja jeder, selbst im Friedensfall kann man denen nicht mit Argumenten begegnen. Die verstehen nur eine Sprache:
      Die der harten Hand.
      Völlig inkompatibel zu unseren Werten der Nächstenliebe & Gemeinschaft,
      die wir denke ich selbst in der schlimmsten Krise immer noch hochhalten würden.
      (siehe Hochwasser, Schneekatastrophe usw.)

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