„Amerika hat die europäischen Parasiten abgeschüttelt“

Die letzte Woche war für die USA spannend, denn es ging um die Friedensgespräche in Moskau und die neue Sicherheitsstrategie der USA. Beide Themen haben gezeigt, dass die USA die Europäer nicht nur nicht mehr einbeziehen, sie informieren sie nicht einmal mehr über ihre Schritte.

„Amerika hat die europäischen Parasiten abgeschüttelt“Quelle: anti-spiegel

Letzte Woche waren die Meldungen in den USA von außenpolitischen Themen dominiert. Da waren die Friedensgespräche in Moskau und die neue Sicherheitsstrategie der USA. Beide Themen waren für die Europäer wahre Schocks, denn die Europäer haben immer noch nicht verstanden, wie sehr sich die Welt in den letzten Wochen und Monaten verändert hat.

Hier übersetze ich, wie jede Woche, den Bericht des USA-Korrespondenten, den das russische Fernsehen am Sonntagabend in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt hat, denn er unterscheidet sich wieder einmal fundamental von dem, was deutsche Medien über die Ereignisse berichten.

Beginn der Übersetzung:

Die USA wollen die Weltordnung nicht länger aufrechterhalten

Wir haben heute bereits über die Inkompetenz, die mangelnde Bildung und die blanke Ignoranz der aktuellen europäischen Führung gesprochen und Beispiele dafür angeführt. Sie könne da nicht einmal die Folgen ihrer Entscheidungen abschätzen. Sie haben russisches Gas abgelehnt, 19 Sanktionspakete verhängt und ihre Wirtschaften in die Rezession getrieben. Sie zwingen die Ukraine, den Krieg gegen Russland fortzusetzen, sabotieren den Friedensprozess und wundern sich dann, warum sie nicht am Verhandlungstisch sitzen.

Am Freitag verhängte die EU-Kommission eine Geldstrafe von 140 Millionen Dollar gegen das amerikanische soziale Netzwerk X des Milliardärs Elon Musk.

Man möchte am mit den Achseln zucken und fragen: Sind die nicht einfach nur Idioten? Welche Reaktion erwartet die EU-Kommission von den USA? Dass Trump die im Sommer eingeführten 30-prozentigen Zölle auf europäische Waren senkt?

Zumindest verheißt die Reaktion von US-Außenminister Marco Rubio nichts Gutes für Europa: „Die 140-Millionen-Dollar-Strafe der EU-Kommission ist nicht nur ein Angriff auf X, sondern ein Angriff ausländischer Regierungen auf alle amerikanischen Technologieplattformen und auf das amerikanische Volk. Die Tage der Online-Zensur von Amerikanern sind gezählt.“

Auch Musk selbst hielt sich nicht zurück. Er schlug kurzerhand die Abschaffung der EU vor: „Die EU sollte abgeschafft und die Souveränität an die einzelnen Länder zurückgegeben werden, damit die Regierungen ihre Bevölkerung besser vertreten können.“

Unser Korrespondent Valentin Bogdanow berichtet über die Entwicklungen in den USA.

Im Weißen Haus war die Zeit der Legenden. Donald Trump persönlich hat die Kennedy Center Honors für bedeutende Beiträge zur amerikanischen Kultur an jene verliehen, die er seit seiner Jugend verehrt: Gloria Gaynor, die „I Will Survive“ sang, Kiss – für den verstorbenen Ace Frehley nahm seine Tochter die Auszeichnung entgegen – und Sylvester Stallone. Trumps Altersgenosse Sly kam mit einem Gehstock.

„Mein Freund, ein wunderbarer Mann, ein wirklich bemerkenswerter Mann, einer der ganz großen Filmstars. Es gibt nur wenige wie ihn. Früher gab es viele, aber heute fast keine mehr“, sagte Trump, als er Stallone die Auszeichnung überreichte.

Boxer Rocky, Elitesoldat Rambo, Polizist Cobra. Stallones Helden haben das damalige Hollywood-Bild von Stärke und Gerechtigkeit verkörpert. Es ähnelt dem Prinzip des Friedens durch Stärke, das Trump in seiner Außenpolitik leitet.

Auch Trump bekam einen Preis. Es war zwar nicht der Nobelpreis, aber immerhin ein Friedenspreis, sozusagen der Trostpreis des Weltfußballverbandes. Die USA bereiten sich auf die Weltmeisterschaft vor und FIFA-Präsident Gianni Infantino hat diese Auszeichnung eigens für Donald Trump ins Leben gerufen.

Trump bedankte sich pathetisch: „Vielen Dank. Dies ist wirklich eine der größten Auszeichnungen meines Lebens. Wir haben Millionen und Abermillionen von Leben gerettet.“

Sie hätten noch mehr retten können, wenn sie nicht die am Hals hätten, die am Samstag, unmittelbar nach dem dreitägigen Verhandlungsmarathon in Florida mit Witkoff und Kushner für die USA sowie dem Sekretär des ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats Umerow und Generalstabschef Gnatov zwei Stunden lang telefoniert haben. Ein besorgter Selensky, der möglicherweise ahnte, dass es Probleme gab, rief in Miami an, als die Gebietsfrage zur Sprache kam.

Axios berichtet: „‚Die Gespräche über Gebiete waren schwierig‘, sagte eine mit dem Gespräch vertraute Quelle. Russland fordere weiterhin den Rückzug der Ukraine aus den von ihr kontrollierten Gebieten im Donbass, aber die USA versuchten, neue Lösungsansätze zu entwickeln, sagte eine zweite Quelle. Ein weiterer wichtiger Punkt seien die US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine gewesen.“

Diese Information hat der schon fast vergessene Keith Kellogg, der das Verhandlungsteam demnächst verlassen wird, teilweise bestätigt: „Ich denke, es ist auf einige wenige Punkte eingegrenzt. Donezk und das Kernkraftwerk Saporoschje, das sich zwar im Kaltabschaltzustand befindet, aber ein riesiges Kernkraftwerk ist. Wenn wir diese beiden Probleme lösen können, denke ich, dass alles andere recht gut laufen wird.“

Wie Axios berichtet, fliegen die ukrainischen Vertreter nun von Miami zu einem Brainstorming nach London. Selensky wird dabei sein, aber beisteuern wird er kaum etwas. Auf der britischen Bühne ist er nur ein einfacher Berichterstatter, aber zu besprechen gibt es viel, denn Witkoff und Kushner beispielsweise haben die ursprünglichen Punkte des Friedensplans in vier Gruppen unterteilt. Nachdem Trumps Team offizielles Feedback von dem Treffen in Moskau erhalten hat, versucht es nun, die Zustimmung Kiews zu erreichen.

Bislang gibt es die aber nicht, wie Bloomberg schreibt: „Trotz der positiven Äußerungen gab es kaum Anzeichen für einen Durchbruch, der den Verhandlungen neue Impulse verleihen könnte.“

An der diplomatischen Front gibt es keine Durchbrüche, doch an normalen Front verschärft sich die Lage fast täglich. Und Trump braucht weder Selensky noch dessen Unterstützer, um das Ausmaß der Katastrophe zu erkennen. Der amerikanische NATO-Botschafter Matthew Whitaker hat die Ukraine vor Kurzem besucht und sich ein eigenes Bild gemacht, wie er erklärte: „Die Lage in der Ukraine ist wirklich verheerend. Ich war erst vor vier Wochen dort und habe mit allen wichtigen Leuten gesprochen. Ich bin nach Charkow gefahren, um mit eigenen Augen zu sehen, wie die Ausrüstung auf dem Schlachtfeld eingesetzt wird. Jetzt ist wahrscheinlich unsere beste Chance, eine Einigung zu erzielen.“

Das bedeutet, man muss zwischen einem Ende mit Schrecken und Schrecken ohne Ende wählen. Diejenigen, die die Ukraine in diese Falle getrieben haben, wissen nicht, wie man da rauskommen soll. Es bleibt also nur, weiterhin Angst zu haben und Angst zu verbreiten, was die Journalistin Melissa Bell so formulierte: „Die größte Angst der Ukrainer ist, dass Washington Putins Maximalforderungen erfüllen oder zumindest verstehen und berücksichtigen könnte. Diese Angst gibt es nicht nur unter den Ukrainern, sondern auch unter den europäischen Verbündeten. Dieser Druck könnte zu Bedingungen führen, die für die Ukraine eindeutig inakzeptabel wären. Es besteht die Sorge – auch unter den europäischen Verbündeten, die versuchen zu verstehen, was genau am Dienstag in Moskau vereinbart wurde –, dass ihre Interessen, die Interessen der Ukraine, keine Priorität haben könnten.“

Das Problem ist, dass Europa, das Kiew bevormundet, zunehmend wie ein Saboteur agiert. Es vermint die Brücken der Diplomatie und vergiftet die Reservoire, die Washington mit konstruktiven Initiativen zu füllen versucht. Deshalb haben die USA die Friedensgleichung in der Ukraine-Frage verengt.

Europa, so kommentiert die französische Zeitung Le Monde stellvertretend für alle, wird heraus gedrängt. „Kiews Verbündete, deren Schicksal aufgrund der russischen Bedrohung mit der Ukraine verknüpft ist, wurden von den USA bewusst von den Verhandlungen ausgeschlossen, ignoriert und gedemütigt“, heißt es in dem Artikel. Laut der Zeitung war der jüngste Vorfall dieser Art die Störung eines geplanten Treffens in Brüssel. Das Flugzeug der amerikanischen Vertreter flog nicht nach Europa, und die Gespräche wurden nach Florida verlegt. „Trump behandelt Europäer genauso wie Guatemaler, ohne jeglichen Respekt“, zitiert Le Monde den ehemaligen französischen Botschafter in den USA Gérard Araud.

Früher konnten verärgerte Ex-Partner ihr Bedürfnis nach Zugehörigkeit zumindest durch Leaks in den Medien befriedigen. Die liberalen Medien beiderseits des Atlantiks agierten in der internationalen Politik wie Boulevardzeitungen, doch nun einigten sich Russland und die USA darauf, den Verhandlungsprozess hermetisch abzuschotten, wie die Washington Post berichtet: „Das Vorgehen des US-Präsidenten hat die Europäer wiederholt im Dunkeln tappen lassen und sie gezwungen, sich auf Leaks und Medienberichte zu verlassen. Darüber hinaus sind sich NATO-Diplomaten nicht einmal sicher, welche Version des Friedensplans das Trump-Team mit dem Kreml bespricht.“

Seit der Veröffentlichung der neuen US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsstrategie ist das Durchsuchen von Suchmaschinen und Schlagzeilen jedoch völlig sinnlos geworden. Alles Wichtige darüber, mit wem die USA verbündet sind und mit wem nicht, findet sich nun an einem Ort – auf der Website des Weißen Hauses.

CNN würde es am liebsten übersehen, kann das aber nicht. „Angesichts der radikalen Änderungen der US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsstrategie und ihrer Rolle in der Welt durch die Trump-Regierung klingt das Dokument, das die außenpolitischen Prioritäten der USA umreißt, nach einem klaren Rückzug. Darin heißt es: ‚Die Zeiten, in denen die USA die gesamte Weltordnung wie Atlas aufrechterhielten, sind vorbei‘“, bemerkt CNN.

Atlas kratzte sich die Schultern und hat die Parasiten abgeschüttelt, die sich seit Beginn des Kalten Krieges in seinem Nacken eingenistet hatten. In den vergangenen 80 Jahren hatten sie sich von Verbündeten zu Mitläufern und schließlich zu Parasiten gewandelt, meinte Kriegsminister Pete Hegseth: „Unsere Verbündeten und Partner müssen sich stärker engagieren und zu unserer kollektiven Verteidigung beitragen. Die Amerikaner allein können nicht alles richtig machen, und wir sind zu Recht frustriert, dass unsere Verbündeten uns jahrelang auf der Tasche lagen. Das ist Pragmatismus. Und die beste Art, sich darauf vorzubereiten, ist, nicht so zu tun, als könnten wir alles tun oder überall sein.“

Es ist bemerkenswert, dass der radikale Isolationist und Verfechter des „America First“-Konzepts Hegseth mit diesen Worten dem Geist der Helsinki-Akte, die Ende der 1970er-Jahre das Prinzip der unteilbaren Sicherheit erstmals verankerte, viel näher steht als die heutigen, angeblich liberalen europäischen Staats- und Regierungschefs, die auf Bündnisse und Blöcke fixiert sind. Auch diese Klausel in Trumps neuer Doktrin stellt sie vor Herausforderungen: „Es liegt im Interesse der USA, ein baldiges Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine auszuhandeln, um die europäische Wirtschaft zu stabilisieren, eine unbeabsichtigte Eskalation oder Ausweitung des Krieges zu verhindern, die strategische Stabilität mit Russland wiederherzustellen und die Erholung der Ukraine von den Kampfhandlungen zu gewährleisten, damit sie als lebensfähiger Staat bestehen kann.“

Im Grunde sind dies genau die Sicherheitsgarantien, nach denen Selensky in ganz Europa wie nach einer schwarze Katze im Dunkeln sucht. Wenn die Ukraine überleben will, sollte sie dem russisch-amerikanischen Verhandlungsprozess vertrauen. Zumal es dafür keine Alternativen mehr gibt.

„Weapons and Strategy“ schreibt: „Die Europäer (und die NATO) werden bei der Einigung wahrscheinlich gar keine Rolle spielen, da Washington sie als Blockierer und rücksichtslose Politiker betrachtet. Die USA unternehmen bereits Schritte, um sie loszuwerden, selbst wenn es um den Austausch vertraulicher Geheimdienstinformationen geht.“

Weder Freund noch Feind, sondern ein Zeichen dafür, dass dank der Bemühungen europäischer Bürokraten und Euro-Betrüger in den letzten Jahrzehnten ein beispielloser ideologischer Abgrund zwischen der Alten und der Neuen Welt entstanden ist, in den alles, was von Europa noch übrig ist, zu stürzen droht.

CBS berichtet: „Der Präsident sagt, er sei besorgt über, Zitat, die zivilisatorische Auslöschung Europas. Er hat diese Aussage in dem Dokument mit dem Titel ‚Die Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten von Amerika‘ gemacht. Der Präsident fügte hinzu, dass der Kontinent, also Europa, in 20 Jahren oder weniger nicht wieder erkennbar sein werde, wenn sich die aktuellen Trends fortsetzten. Das Dokument besagt weiter, dass das Ziel der USA darin bestehen sollte, Europa bei der Kurskorrektur zu unterstützen.“

Die BBC berichtet, dass europäische Politiker bereits darauf reagiert haben und dass der deutsche Außenminister erklärte, sein Land brauche keine Ratschläge von außen.

Einfach ausgedrückt: Sie verhalten sich genau so, wie es in der Strategie beschrieben ist.

Das Wall Street Journal schreibt: „Das 30-seitige Dokument porträtiert die europäischen Länder als abtrünnige, im Niedergang begriffene Mächte, die ihre Souveränität an die EU abgetreten haben und von Regierungen geführt werden, die die Demokratie unterdrücken und jene zum Schweigen bringen, die eine nationalistischere Wende anstreben.“

„Die traditionelle transatlantische Beziehung ist tot“, schreibt das Wall Street Journal. Nein, der Körper der NATO zuckt noch, ihr Herz schlägt noch, aber ein neues Gehirn zu transplantieren, um das zu ersetzen, das die USA für das Bündnis stets waren, übersteigt die Möglichkeiten der westlichen Militärmedizin. Dafür braucht man einen Endokrinologen. Der kann sich um die Hormonschübe kümmern.

Bloomberg schreibt: „Europäische Diplomaten vergleichen Trumps Ukraine-Politik manchmal mit einer Achterbahnfahrt.“ Jetzt befinden sie sich auf dem Weg zu einem besonders steilen Abstieg.“

Europas Engagement in der ukrainischen Nationaldisziplin, dem Schwanken zwischen Verrat und Sieg, war nicht umsonst. US-Außenminister Marco Rubio schwänzte den NATO-Gipfel in Brüssel und ließ seine Verbündeten fassungslos zurück. Angesichts der direkten Verhandlungen von Trumps Team mit dem Kreml wirkt dies wie ein Schlag ins Gesicht. Aber sie haben es ja selbst provoziert.

Rubio erklärte: „Wir versuchen, die Differenzen zwischen beiden Seiten zu überbrücken. Dazu müssen wir mit allen sprechen. Dabei sind einige unvernünftige Leute eingebunden. Leute, die glauben, wir sollten nur mit der ukrainischen Seite sprechen und überhaupt nicht mit den Russen. Es ist unmöglich, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden, ohne mit Russland zu sprechen.“

Neben den Dummen gibt es in Europa auch Gierige. Oft sind das sogar dieselben, was Rubio so formulierte: „Manche glauben, unsere Politik sollte darin bestehen, die Ukraine während des Krieges auf unbestimmte Zeit weiter zu finanzieren. Das ist unrealistisch. Das ist unrealistisch und wird nicht passieren. Und das sagen wir schon lange. Wir können das in diesem Ausmaß nicht durchhalten.“

Für Menschen wie Wesley Clark bedeutet Trumps Strategie das Ende ihrer Träume vom Dritten Weltkrieg. Clark, der 12. Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa, erklärte: „Damit wird der ganze Zauber Amerikas geopfert. 250 Jahre lang hat Amerika einen Traum gelebt, den wir der gesamten Menschheit geschenkt haben. Und wir waren immer eine radikale Macht. Wir glaubten, dass auch andere an den Segnungen von Demokratie und Freiheit teilhaben sollten. Und wir haben gehandelt, um das zu schützen. Wir ziehen uns aus der globalen Welt zurück. Amerika ist kleiner und schwächer geworden.“

Der Begriff westliche Hemisphäre bezieht sich auf die Monroe-Doktrin, mit der die Trump-Doktrin in Bezug auf die Angelegenheiten der beiden Amerikas nahezu vollständig übereinstimmt, was Jennifer Griffin, Kommentatorin für nationale Sicherheit, wie folgt kommentierte: „Dies ist das zentrale Dokument, das praktisch alle verteidigungspolitischen Entscheidungen leiten wird. Es ist im Wesentlichen das, was man als Trump-Zusatz zur Monroe-Doktrin bezeichnet. Dieser konzentriert sich stärker auf die westliche Hemisphäre und schädliche Einflüsse dort. Das ist eine deutliche Abkehr von früheren nationalen Sicherheitsstrategien, einschließlich Trumps erster Amtszeit, die sich stärker auf die Rivalität der Großmächte konzentriert haben.“

Es gibt auch eine rein innenpolitische Erklärung für diese Verschiebung. Die Zahl der hispanischen Wähler in den USA wächst. Ihre Stimmen werden in drei Jahren die potenziellen Chancen von Trumps Nachfolger bestimmen, wozu die Daily Mail schreibt: „Rubios Fixierung auf Venezuela ist nicht nur ein politisches Thema, es geht ihm um Macht. Rubios wichtigste Priorität ist seine Lateinamerika-Agenda: Er muss seine wohlhabenden Venezolaner in Florida zufriedenstellen, die für seine politische Zukunft nützlich sind. Er betrachtet die Ukraine in einer von MAGA geprägten Welt als Loser-Thema.“

Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA wird natürlich niemanden im Pentagon zum Friedensstifter machen.

Hinzu kommt, dass Kriegsminister Pete Hegseth bekräftigte, dass die USA die Atomwaffentests nicht aufgegeben haben. Sie werden sowohl die Sprengköpfe selbst als auch die Trägersysteme testen, bei deren Entwicklung Amerika, nachdem es Milliarden für seine Verbündeten ausgegeben hat, deutlich ins Hintertreffen geraten ist. Die Trump-Doktrin erklärt die nukleare Abschreckung zu einem der Schlüsselelemente, um eben diesen „Frieden durch Stärke“ zu erreichen.

Ende der Übersetzung

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