Alex Krainer: Was passiert, wenn die Ukraine verliert?

Alex Krainer ist Marktanalyst, Autor und ehemaliger Hedgefonds-Manager. Krainer spricht über die Energiekriege des Westens, die Zerstörung des US-Dollars und den Zusammenbruch des Bankensystems.

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1 Kommentar

  1. Alex Krainer sagt, wie andere Autoren hier auch, daß der Krieg in der Ukraine ewig am Köcheln bleiben muß, weil ansonsten die finanziellen Verluste der Eliten überwältigend groß und offenbar sein werden. Es ist also derselbe Betrug wie von der Deutschen Bundesbank, die ihr Gold aus den USA nicht zurückholen will, weil, da sie es sich nicht bekommen kann, gewaltige Abschreibungen auf die Aktiva ihrer Bilanz machen müßte. Also läßt sie den Betrug weiter in der Bilanz, weil so wenig Menschen die Gemeinheiten der Bundesbank durchschauen.

    Die EU ist kein bißchen besser als die Bundesbank, weil sie der Ukraine ein Darlehen gewährte, das die Atommacht Rußland nach der Niederlage in dem Krieg, die nie stattfinden wird, als Reparationszahlung zurückzahlen soll.

    Blackrock Larry Fink hat Hunderttausende Schwarzerde in der Ukraine gekauft, Soros Milliarden Euro Staatsanleihen der Ukraine gekauft, Weltbank und IMF haben gleichfalls Milliarden Euro finanziert, auch andere private Anleger haben ukrainische Staatsanleihen gekauft, die die Bank von England als 100prozentige Sicherheit einlöst, so daß man sich gut vorstellen kann, daß das ganze Finanzsystem kollabiert, wenn der deutsche Blackrock-Agent nicht den Plutokraten aus der Patsche helfen würde, indem er die Deutschen zwingt, den Gürtel enger zu schnallen, weil er ihr Geld in der Ukraine zum Fenster rauswirft.

    Krainer kann sich nicht erklären, warum bei den schlechten Öl-Nachrichten aus dem Nahen Osten die Ölnotierungen trotzdem nachgeben. Er beobachtet, daß 100.000 Barrel Ölkontrakte als Leerverkäufe zu niedrigen Preisen auf den Markt geworfen werden. Wer macht das, und wer finanziert solche Leerverkäufe, die ganz im Gegensatz zu seinen Erfahrungen von 2019 stehen, als die Houthis erstmals das saudische Aramco bombardierten. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß die Zentralbanken solche Leerverkäufe finanzieren, um das Publikum weiter in einer trügerischen Sicherheit zu belassen. Krainer merkte jedenfalls, daß obwohl alles angeblich paletti ist, Tankstellen keine Benzin oder Diesel nehr haben.

    Bargeld, Gold und Silber sieht Krainer nur als vorübergehende Hilfestellung in einer Krise an. Entscheidend sei Selbstversorgung, daß man im Ernstfall nicht verhungert. Da viele Landwirte durch Marktmanipulationen, wie etwa durch die EU bei Mercosur usw., von Banken zwangsversteigert werden, weil sie teure Maschinen gekauft haben, die nicht genügend Ertrag mehr bringen, weil die Politik ihnen die Düngemittel aus Rußland oder den Golfstaaten entzog, plädiert er dafür, daß kleine private Investoren sich zusammentun, um die Landwirte zu finanzieren, und sich im Krisenfall als Realzins Eier, Milch, Fleisch und Kartoffeln erstatten zu lassen.

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